An dem Punkt bin ich gerade... zur Zeit im 2.Jahr ALG1... dann noch etwas mit EM-Rente überbrücken und mit 63 mit Abzügen in Rente.
Wobei ich mich in meiner Planung nicht auf eventuelle zukünftige Rentenzahlungen verlasse. ![]()
26. Mai 2026, 21:33
An dem Punkt bin ich gerade... zur Zeit im 2.Jahr ALG1... dann noch etwas mit EM-Rente überbrücken und mit 63 mit Abzügen in Rente.
Wobei ich mich in meiner Planung nicht auf eventuelle zukünftige Rentenzahlungen verlasse. ![]()
Ist der Schnittpunkt ca nach 14 Jahren erreicht?
------------Zitat-------------------
Das ist völlig richtig gerechnet. Die wirtschaftliche Abwägung zwischen „früher weniger Rente“ und „später mehr Rente“ nennt man in der Rentenberatung die Amortisationsdauer (oder den mathematischen Schnittpunkt).
Ihre Rechnung geht genau auf: Durch den Renteneintritt mit 63 Jahren erhält man 24 Monate länger Geld (einen Vorsprung), verzichtet dafür aber auf 14,4 % der monatlichen Rentenhöhe.
## Die exakte Amortisationsrechnung
Teilt man den gewonnenen Vorsprung (24 Monate) durch den monatlichen Verlust (14,4 % bzw. 0,144), ergibt sich der genaue mathematische Schnittpunkt:
$$\text{Schnittpunkt} = \frac{24 \text{ Monate}}{0,144} = 166,6 \text{ Monate} \approx 13,9 \text{ Jahre}$$
Das bedeutet konkret:
* Bis zum Alter von ca. 77 Jahren (63 Jahre + 14 Jahre) hat der Frührentner insgesamt mehr Geld vom Staat erhalten als derjenige, der bis 65 gewartet hat.
* Ab dem Alter von 77 Jahren wendet sich das Blatt: Ab diesem Zeitpunkt zieht der Späteinsteiger (mit der höheren, abschlagsfreien Rente) finanziell an dem Frührentner vorbei.
## Der wichtige "Haken" bei dieser Rechnung
Obwohl die 14 Jahre mathematisch exakt sind, vernachlässigt die reine Formel einen entscheidenden Faktor für denjenigen, der mit 61 Jahren die 45 Beitragsjahre voll hat: Die Beiträge zwischen 63 und 65 Jahren.
Wenn die Person mit 63 Jahren in Rente geht, hört sie auf einzuzahlen. Wartet sie jedoch bis 65 und arbeitet in diesen zwei Jahren weiter, passiert Folgendes:
1. Zusätzliche Rentenpunkte: Durch die zwei weiteren Arbeitsjahre zwischen 63 und 65 zahlt sie weiter ein und sammelt zusätzliche Entgeltpunkte. Die Rente mit 65 ist also nicht nur wegen der fehlenden 14,4 % Abschlag höher, sondern auch, weil 47 statt 45 Jahre eingezahlt wurden.
2. Der Schnittpunkt verschiebt sich: Durch diese zusätzlichen Rentenpunkte ist der Unterschied zwischen der Rente mit 63 und der Rente mit 65 noch größer als "nur" die 14,4 %. Der mathematische Schnittpunkt (wann sich das Warten lohnt) verschiebt sich dadurch oft schon auf ein Alter von ca. 71 bis 73 Jahren.
## Ein kurzes Rechenbeispiel (zur Veranschaulichung)
Nehmen wir an, jemand hätte mit 63 Jahren einen Rentenanspruch von 1.500 € brutto (ohne Abschläge).
* Variante A (mit 63 in Rente): Er bekommt ab 63 sofort Rente. Abzüglich 14,4 % Abschlag erhält er lebenslang 1.284 €.
* Variante B (bis 65 weiterarbeiten): Er arbeitet 2 Jahre weiter (verdient z. B. Durchschnittsentgelt) und bekommt dadurch ca. 2 Rentenpunkte extra. Seine Rente mit 65 beträgt dann ca. 1.580 € (komplett abschlagsfrei).
In diesem realistischen Szenario beträgt der Unterschied fast 300 € im Monat. Der Schnittpunkt, ab dem sich das Weiterarbeiten finanziell gelohnt hat, liegt hier bereits nach weniger als 10 Jahren (also ab ca. dem 74. Lebensjahr).
## Fazit
Ihre Logik ist absolut korrekt: Wer früher geht, nimmt erst einmal einen großen Batzen Geld mit. Ob sich das Warten bis 65 lohnt, ist am Ende eine Wette auf das eigene Leben: Wer statistisch alt wird (über 75–77 Jahre), fährt mit dem späteren Eintritt finanziell besser. Wer die Freizeit früher genießen will, wählt die 63.
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Und das Geld, welches man von 63...65 Jahren 24 Monate früher und zusätzlich erhält, ist wesentlich mehr wert als das Geld ab 65. Bei dem jetztigen Schmelzgeld Tempo - viiiel mehr
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An dem Punkt bin ich gerade... zur Zeit im 2.Jahr ALG1... dann noch etwas mit EM-Rente überbrücken und mit 63 mit Abzügen in Rente.
Wobei ich mich in meiner Planung nicht auf eventuelle zukünftige Rentenzahlungen verlasse.
Ahhh....interessant
Und wie verhält sich das Job Center bei Dir ?
Nerven die dich mit ständigen Bewerbungen schreiben etc. oder haben die es begriffen:
Wir lassen Kranich in Ruh3, kurz vor der Rente ?
Alles anzeigenIst der Schnittpunkt ca nach 14 Jahren erreicht?
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Das ist völlig richtig gerechnet. Die wirtschaftliche Abwägung zwischen „früher weniger Rente“ und „später mehr Rente“ nennt man in der Rentenberatung die Amortisationsdauer (oder den mathematischen Schnittpunkt).
Ihre Rechnung geht genau auf: Durch den Renteneintritt mit 63 Jahren erhält man 24 Monate länger Geld (einen Vorsprung), verzichtet dafür aber auf 14,4 % der monatlichen Rentenhöhe.
## Die exakte Amortisationsrechnung
Teilt man den gewonnenen Vorsprung (24 Monate) durch den monatlichen Verlust (14,4 % bzw. 0,144), ergibt sich der genaue mathematische Schnittpunkt:
$$\text{Schnittpunkt} = \frac{24 \text{ Monate}}{0,144} = 166,6 \text{ Monate} \approx 13,9 \text{ Jahre}$$
Das bedeutet konkret:
* Bis zum Alter von ca. 77 Jahren (63 Jahre + 14 Jahre) hat der Frührentner insgesamt mehr Geld vom Staat erhalten als derjenige, der bis 65 gewartet hat.
* Ab dem Alter von 77 Jahren wendet sich das Blatt: Ab diesem Zeitpunkt zieht der Späteinsteiger (mit der höheren, abschlagsfreien Rente) finanziell an dem Frührentner vorbei.
## Der wichtige "Haken" bei dieser Rechnung
Obwohl die 14 Jahre mathematisch exakt sind, vernachlässigt die reine Formel einen entscheidenden Faktor für denjenigen, der mit 61 Jahren die 45 Beitragsjahre voll hat: Die Beiträge zwischen 63 und 65 Jahren.
Wenn die Person mit 63 Jahren in Rente geht, hört sie auf einzuzahlen. Wartet sie jedoch bis 65 und arbeitet in diesen zwei Jahren weiter, passiert Folgendes:
1. Zusätzliche Rentenpunkte: Durch die zwei weiteren Arbeitsjahre zwischen 63 und 65 zahlt sie weiter ein und sammelt zusätzliche Entgeltpunkte. Die Rente mit 65 ist also nicht nur wegen der fehlenden 14,4 % Abschlag höher, sondern auch, weil 47 statt 45 Jahre eingezahlt wurden.
2. Der Schnittpunkt verschiebt sich: Durch diese zusätzlichen Rentenpunkte ist der Unterschied zwischen der Rente mit 63 und der Rente mit 65 noch größer als "nur" die 14,4 %. Der mathematische Schnittpunkt (wann sich das Warten lohnt) verschiebt sich dadurch oft schon auf ein Alter von ca. 71 bis 73 Jahren.
## Ein kurzes Rechenbeispiel (zur Veranschaulichung)
Nehmen wir an, jemand hätte mit 63 Jahren einen Rentenanspruch von 1.500 € brutto (ohne Abschläge).
* Variante A (mit 63 in Rente): Er bekommt ab 63 sofort Rente. Abzüglich 14,4 % Abschlag erhält er lebenslang 1.284 €.
* Variante B (bis 65 weiterarbeiten): Er arbeitet 2 Jahre weiter (verdient z. B. Durchschnittsentgelt) und bekommt dadurch ca. 2 Rentenpunkte extra. Seine Rente mit 65 beträgt dann ca. 1.580 € (komplett abschlagsfrei).
In diesem realistischen Szenario beträgt der Unterschied fast 300 € im Monat. Der Schnittpunkt, ab dem sich das Weiterarbeiten finanziell gelohnt hat, liegt hier bereits nach weniger als 10 Jahren (also ab ca. dem 74. Lebensjahr).
## Fazit
Ihre Logik ist absolut korrekt: Wer früher geht, nimmt erst einmal einen großen Batzen Geld mit. Ob sich das Warten bis 65 lohnt, ist am Ende eine Wette auf das eigene Leben: Wer statistisch alt wird (über 75–77 Jahre), fährt mit dem späteren Eintritt finanziell besser. Wer die Freizeit früher genießen will, wählt die 63.
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Und das Geld, welches man von 63...65 Jahren 24 Monate früher und zusätzlich erhält, ist wesentlich mehr wert als das Geld ab 65. Bei dem jetztigen Schmelzgeld Tempo - viiiel mehr
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ne 3.Variante wäre naürlich zwischen 63 und 65 final 1-2 Jahre ALG1
zwar dann nur 60% Deines bisherigen Lohns, aber trotzdem Dolce Vita und ab 65 abschlagsfrei in Rente.
Moin,
diese ganze Diskussion mag ja für diejenigen noch Bedeutung haben, die unmittelbar vor der Rente stehen. Ihr bekommt vielleicht noch ein paar Jahre die berechnete Rente. Ich müsste noch 13 Jahre arbeiten, um in Rente gehen zu können - theoretisch. Das wird nichts mehr mit einer Rentenzahlung gem. aktueller Renteninformation. Habe zwar die längste Zeit Höchstbeitrag eingezahlt und habe aktuell 56 Punkte, aber von der Kohle sehe ich nur noch einen Bruchteil. Wenn ich bis 67 arbeiten würde, ständen da ca. 82 Punkte. Die gesetzliche Rente habe ich zwar seit mindestens einer Dekade genau mit 0,00 EUR in meiner Altersversorgung berücksichtigt, trotzdem ärgere ich mich maßlos über die gestohlene und verlorene Arbeitsleistung in Form von bedruckter Baumwolle. Die einzig wahre Vorsorge waren und sind meine Sachwerte - Punkt. Ich werde meinen wie auch immer gearteten Anspruch frühestmöglich abrufen, egal mit was für einem Abschlag. Über jeden Euro bin ich froh. Alle, die aktuell Rente beziehen, sollten sich auch keinesfalls sicher sein. Es wird eine wirkungsgleiche Schweinerei geben, um alle (bei den Pensionären bin ich mir nicht sicher) an den Rand der Armutsgrenze zu bekommen.
Wie abgrundtief ich die aktuelle Politikerkaste doch verachte
![]()
Grüße
Goldhut
Alles anzeigenMoin,
diese ganze Diskussion mag ja für diejenigen noch Bedeutung haben, die unmittelbar vor der Rente stehen. Ihr bekommt vielleicht noch ein paar Jahre die berechnete Rente. Ich müsste noch 13 Jahre arbeiten, um in Rente gehen zu können - theoretisch. Das wird nichts mehr mit einer Rentenzahlung gem. aktueller Renteninformation. Habe zwar die längste Zeit Höchstbeitrag eingezahlt und habe aktuell 56 Punkte, aber von der Kohle sehe ich nur noch einen Bruchteil. Wenn ich bis 67 arbeiten würde, ständen da ca. 82 Punkte. Die gesetzliche Rente habe ich zwar seit mindestens einer Dekade genau mit 0,00 EUR in meiner Altersversorgung berücksichtigt, trotzdem ärgere ich mich maßlos über die gestohlene und verlorene Arbeitsleistung in Form von bedruckter Baumwolle. Die einzig wahre Vorsorge waren und sind meine Sachwerte - Punkt. Ich werde meinen wie auch immer gearteten Anspruch frühestmöglich abrufen, egal mit was für einem Abschlag. Über jeden Euro bin ich froh. Alle, die aktuell Rente beziehen, sollten sich auch keinesfalls sicher sein. Es wird eine wirkungsgleiche Schweinerei geben, um alle (bei den Pensionären bin ich mir nicht sicher) an den Rand der Armutsgrenze zu bekommen.
Wie abgrundtief ich die aktuelle Politikerkaste doch verachte
![]()
Grüße
Goldhut
Glückwunsch Goldhut
Du hast einen sehr hohen Rentenbezug, wenn du dann mit 67 in den Ruhestand gehst.
Schätzungsweise bei/über € 4000,-- brutto
Dann hast Du auch einen auserwählten Job:
Pilot, Chefarzt, Dax Vorstand etc.
Dato erhalten in Deutschland nur 50.000 bis 90.000 Personen eine monatliche Rente über € 3000,-- Brutto
das entspricht nur 0,1 % aller Rentnerinnen und Rentner.
Auszahlung Netto mehr als € 3000,-- gibt es dann weniger als 32.000 Personen in Deutschland
Die Höchstrente liegt bei 3500€-3700€
Dafür muss man 45 Jahre lang das doppelte des Durchschnitts eingezahlt haben.
Macht 90 Punkte.
Wenn man länger arbeitet könnte es etwas mehr werden.
Du hast einen sehr hohen Rentenbezug, wenn du dann mit 67 in den Ruhestand gehst.
Schätzungsweise bei/über € 4000,-- brutto
Moin,
seit dem 26 Lebensjahr über der Beitragsmessungsgrenze. Gratulieren musst Du mir definitiv nicht, da ich keinerlei Vorteil daraus erlangen werde ![]()
Grüße
Goldhut
Ahhh....interessant
Und wie verhält sich das Job Center bei Dir ?
Nerven die dich mit ständigen Bewerbungen schreiben etc. oder haben die es begriffen:
Wir lassen Kranich in Ruh3, kurz vor der Rente ?
Ich mußte noch keine Bewerbung nachweisen, letzter Termin zum Gespräch war der 8.1. und der nächste ist am 8.6. ![]()
Das mit den Bewerbungen nachweisen war wohl früher mal...
Alles anzeigenMoin,
seit dem 26 Lebensjahr über der Beitragsmessungsgrenze. Gratulieren musst Du mir definitiv nicht, da ich keinerlei Vorteil daraus erlangen werde
Grüße
Goldhut
och........Du willst das Geld/Rente nicht ![]()
Ich mußte noch keine Bewerbung nachweisen, letzter Termin zum Gespräch war der 8.1. und der nächste ist am 8.6.
Das mit den Bewerbungen nachweisen war wohl früher mal...
5 Monate ohne Mailkontakt, ohne Telefonanruf und ohne Sanktionen
Das Leben in ALG1 kann doch noch interessante Gesichtspunkte entwickeln ![]()
Ich mußte noch keine Bewerbung nachweisen, letzter Termin zum Gespräch war der 8.1. und der nächste ist am 8.6.
Das mit den Bewerbungen nachweisen war wohl früher mal...
...ich musste noch nie im Leben überhaupt eine schreiben.
Gruß
Golden Mask
Man darf nicht vergessen, dass das durchschnittliche Sterbealter (nicht die Lebenserwartung bei Geburt!) bei Männern in Deutschland zzt. bei ca. 76 Jahren liegt. Man sollte m.E. frühestmöglich aussteigen und die restliche Zeit genießen. Vielleicht sind einem ein paar Jahre länger vergönnt, aber wer weiß das schon. Sch*** auf die Abzüge...wie viele arbeiten bis zum letztmöglichen Tag und kippen mit 67 direkt in den Sarg.
Normalerweise war alle 3 Monate ein Termin, aber da wurde umstrukturiert und auch meine Bearbeiterin hat gewechselt. Meine Bewerbungsaktivitäten sind schnell besprochen... es gibt hier keine Angebote für Bewerbungen... außer Einzelhandel/Verkäufer und Hilfstätigkeiten in der Gastronomie.
kein wunder das bergab geht, leider
Normalerweise war alle 3 Monate ein Termin, aber da wurde umstrukturiert und auch meine Bearbeiterin hat gewechselt. Meine Bewerbungsaktivitäten sind schnell besprochen... es gibt hier keine Angebote für Bewerbungen... außer Einzelhandel/Verkäufer und Hilfstätigkeiten in der Gastronomie.
lustig ist ja, dass die Politik die Menschen länger in Arbeit halten will.
Aber sag das mal den Firmen und den Personalabteilungen, da haben es ältere AN schwierig
Mir hat es noch nie einen Vorteil gebracht, dass ich in den letzten 25 Jahren eine durchschnittliche Krankheitsrate von 1,357 Tage pro Jahr habe.
im Gegenteil: wenn ich mich dann mal krank melde, schaut man mich an wie ein Auto und sagt:
Du und krank ? Du bist doch nie krank ![]()
Ich (Dipl.-Ing. Maschinenbau) wollte mich mal im Jahr 2006 "umorientieren", das beste Angebot kam von Ferchau(Ingenieurdienstleister)... 1770,-- € brutto und 5€ Fahrtkostenzuschuß für eine Tätigkeit, die 70km entfernt war. Das zum Thema Fachkräftemangel... ![]()
....das grenzt an Beleidigung von Seiten dieser Dienstleistung
Gruß
Golden Mask