Solarmodule Silber
https://www.heraeus.com/en/hpt…9_new_paste_sol9631j.aspx
Shanghai, 2 September 2016
Jinko Solar adopts Heraeus SOL9631J Series silver paste to enhance the power output of its solar module design. Compared with the previous generation of products, SOL9631J Series increases the conversion efficiency for Jinko Solar’s cells by more than 0.1%. The improvement is made possible by superior electrical conductivity and excellent fine-line printing technology, which enables a higher aspect ratio and better printability. In addition, the silver-paste is suitable for high-speed printing, which helps Jinko Solar boost its production line productivity and total production capacity, enhancing its competitive power.
summery: Die Silberpaste kann man ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker
auf das Basismaterial aufdrucken.
Bei diesem Produktionsprozess ist keine teuere Vakuumkammer notwendig.
-------------------------
etwas älterer Herstellungsbericht
die arbeiten also schon seit ca. 4 Jahren daran den Silberverbrauch zu verringern
die Silbermenge die bei der Herstellung von Solarmodulen verringert wird
wird aber durch die steigende Nachfrage und Produktionszahlen von Solarmodulen ausgeglichen
In der Gesamtmenge wird also wahrscheinlich sogar mehr Silber verbraucht als eingespart.
28. September 2012 // pv-magazin 14. Dez 2013
http://www.pv-magazine.de/nach…e/produktionstechnologie/
PVSEC: Kupfer statt Silber
Das belgische Forschungsinstitut imec arbeitet weiter an dem Projekt, die Frontseitenkontaktierung der Zellen aus Kupfer statt aus dem teureren Silber herzustellen. Schon vergangenes Jahr haben die Wissenschaftler eine solche Zelle mit sehr hohem Wirkungsgrad hergestellt. Dieses Jahr melden sie, dass sie eine Solarzelle hergestellt haben und dazu einen Prozess nutzen, der auch in der industriellen Zellfertigung Anwendung finden kann. Dazu wird in einem einzigen Schritt erst eine wenige hundert Nanometer dünne Nickelschicht, dann eine rund zwölf Mikrometer dicke Kupferschicht, dann eine sehr dünne Silberschicht abgeschieden.
(..)
Auch die Schmid Group hat eine Perc-Zelle vorgestellt, besser eine Produktionsanlage, mit der das Unternehmen eine Solarzelle mit 20,74 Prozent Effizienz hergestellt hat. Das Unternehmen gibt an, dass die Kosten mit der neuen Technologie nur um 0,02 US-Dollar pro Wafer steigen würden. Die Technologie, die von Schott Solar lizensiert wird, basiert auf dem so genannten APCVD-Verfahren. Dabei werden Stickstoff, Sauerstoff und ein weiteres Prozessgas in eine Prozesskammer geleitet. Der Wafer wird auf 400 bis 900 Grad erhitzt. „Dadurch reagieren die Gase an der Oberfläche und formieren Aluminiumoxid“, erklärt Woon-Hoong Jung, Sales Manager der Business Unit Cell. Das nicht leitende Aluminiumoxid verringert im Perc-Konzept die elektronischen Verluste an der Rückseite der Zelle. Um die Zelle trotzdem zu kontaktieren, wird die Aluminiumoxidschicht punktweise geöffnet.
Solche Perc-Zellen lassen sich auch mit anderen Verfahren herstellen. Oft wird etwa der so genannte PECVD (Plasma Enhanced Chemical Vapour Deposition)-Prozess genutzt. Doch dabei werden die Gase in einer Vakuumkammer gemischt, in der ein Plasma herrscht. Das APCVD (Atmospheric Pressure Chemical Vapor Deposition)- Verfahren funktioniert dagegen unter Atmosphärendruck und ist damit im Prinzip weniger aufwendig. Schmid behauptet, es sei das einzige wirtschaftliche Verfahren zur Aluminiumoxidabscheidung für die Massenproduktion.
(keepitshort: Solar Schott hat aber die Produktion der PERC-Zellen verringert --> suche im Internet )