Hallo,
meine 2 ct.,
wie vor 25 Jahren auswendig gelernt, in Kurzform:
Deflation:
Geldmenge < Gütermenge
=> Sachen werden "billiger", weil Geld "wertvoller" ist.
(Weltwirtschaftskrise ab 1929)
Inflation:
Geldmenge (evtl. enorm) > Gütermenge
=> Sachen werden "teurer", weil Sachen "wertvoller" sind.
(Deutschland 1923 ff,)
Wenn ganz viele Leute schon "alles haben",
aber ihr Einkommen sinkt / ihre Sparquote steigt (z.B. wegen Corona)
und darum keiner was kauft gibt es eine Deflation.
Wenn jetzt die Preise (aber evtl. erst mal nicht unbedingt die Einkommen) steigen,
gibt es eine Inflation.
Viele (Krall z.B.) glauben, das die Inflation
nach einer Deflation (Deflationärer Schock) kommt.
Zu beachten ist m.E., dass verschiedene Sachen ( Immos, Aktien, ...) aktuell inflationieren,
während andere (Kartoffeln, Mieten in Berlin, ...) deflationieren.
Es gibt also nicht "eine Richtung", man muss immer gucken,
ob der Gegenüber von Kunst, Oldtimern, ..., Flugreisen, Kartoffeln (=> billiger, Deflation)
oder von Immos, ..., und Aktien spricht. (Teurer => Inflation)
Generell zusammengefasst sind wir so oder so am Ar... ,
wobei ich Kralls Argumentation (Defla- => Inflation) z.B. tendenziell folgen würde.
Liebe Grüße
Marek