Jocky, danke für den Link. Den §421 HGB kannte ich nicht, früher hörte ich auch immer nur, dass das der Absender machen muss ( Wegen der Versicherung/Nachverfolgung )
Nachtwächter,
Anzeige lohnt sich vom Zeitaufwand nicht, da ich aus Erfahrung weiß, dass ich nichtmal Informationen erhalte und einen Anwalt bräuchte um Akteneinsicht zu haben. Da kann ich in der Zeit auch arbeiten und rege mich nicht weiter auf. Ärgerlich ist es trotzdem, zumal man Pakete auch ordentlich verpacken kann.
Ich hoffe nur, dass da DHL für aufkommt und ich nicht Stunden mit dem Kram verbringen muss, das ist ja meist so.
Beiträge von Deichkind26603
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Ehepartner hat selbst angenommen und unterschrieben.
War gerade schon bei DHL, die sind aber faul und geben mir eine Hotline Nummer
Paketfahrer noch abgefangen, er sagte dass er bei der Zustellung den Vermerk "Paket beschädigt" eingetragen hat.Danke für den Tipp mit den Adressen, habe es geändert

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Danke, dass da teilweise Mitarbeiter klauen, durfte ich auch schon erleben.
Mir geht es darum.
War es zu beschissen verpackt, dann haftet meiner Meinung nach der VK
Hat DHL das zu verantworten, dann meiner Meinung nach die.Problem hierbei ist, dass das nur meine logische Meinung ist, ich mich mit der Gesetzeslage und Haftung nicht auskenne.
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Kennt sich jemand aus, was die Haftung für bescheuert verpackte Pakete angeht?
Kaufe für knapp 400 Silber, Hälfte fehlt. Komisch ist, dass die Münzen im Album waren und nur einzelne Seiten fehlen.
Das Paket wurde nachverpackt, es war auch wirklich nicht gut verpackt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Postmitarbeiter in Ruhe das Münzalbum nehmen und einzelne Seiten herausnehmen, den Rest wieder ordentlich einpacken.
Anbei ein paar Fotos
Ein Foto zeigt nur die heile Seite. -
Der stellt immer mehr rein, immer mal wieder Goldmünzen dazwischen. Ist leider zu weit weg von der Nordsee, um da mal wegen einer Münze zu klingeln.
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Sehr freundlicher und angenehmer Tauschpartner, mit dem ich jederzeit wieder handeln möchte.
Herzlichen Dank, auch für das AU Zusatzgeschäft![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)
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Was ist das für ein Spinner?
Die Angebote die er sonst noch hat, sehen ja recht gut aus.
Er tut aber so, als hätte er 0 Ahnung von Münzen, schreibt Namen absichtlich falsch.
Guckt man in die Bewertung, wusste er im Jahr zuvor allerdings was Begriffe wie
Münzen, Medaillen, Deutsches Reich, Lot.Der tut doch nur so blöd, oder?
Vielleicht wohnt ja jemand nebenan und will noch mal als Selbstabholer auf das bestehen, was er im Nachhinein als Gewährleistung ausschließen möchte
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Danke schön
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Wer ist Bon? Neuer kennt man ja aus dem TV. Ein bisschen Mühe kann man sich ja schon geben, wenn man auf die Tastatur haut.
ich habe keine Ahnung
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Von mir aus, kann es jetzt noch das Jahr so weitergehen! Ein frohes neues Jahr und beste Grüße aus
Aurich /Aurich
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Du erinnerst mich an jemanden, der ständig über die Weltverschwörung der Illuminaten schrieb.
Aber mal eine ernsthafte Frage.
Was willst du hier im Forum eigentlich? Außer Trübsal kommt ja kaum was von dir und wenn du das alles so bescheuert findest, warum schreibst du dann darüber?
Als ginge jemand ins Restaurant, nicht um zu essen, sondern um zu sagen, dass er den Mist ja doch nicht bestellen wird.
Immerhin sind wir uns einig, dass wir uns nicht einig sind. -
Sirgey
Es ist Gelaber, weil du hier vor 45 Tagen so getan hast, als würdest du dein Geld in Silber stecken.
Hättest du es getan, wären es 16,7% Gewinn.
Du jammerst aber wieder rum...
Ich verstehe dich nicht, aber das ist auch nicht so schlimm.
Viel Glück -
Sirgey, was ist mit deinem Gelaber vom 30.06?

Ich gehe immer nach meinem Bauchgefühl und meiner mehr als 30 jährigen Erfahrung an der Börse.
Ich kaufe jetzt Silber, so viel ich mir leisten kann, weil es aktuell
für mich ausser Platin kaum was besseres gibt, mit höherem
Chance-Risikoverhältnis. Aber nur in Münzform. Aktien oder so da halte
ich mich raus. -
Ich verkaufe ihm die Teile immer so günstig.. er glaubt es ist ein gutes Geschäft, aber er zahlt nominal mit BRD 100 und 200 Euro Goldmünzen. Manchmal schenke ich noch etwas Silber dazu
![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)
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Alles anzeigen
Alle diejenigen , die jetzt zögern, kaufen eben später, wenn für Sie mehr Klarheit besteht.
Oder eben gar nicht, wenn sie was besseres finden.
Ich gehe immer nach meinem Bauchgefühl und meiner mehr als 30 jährigen Erfahrung an der Börse.
Ich kaufe jetzt Silber, so viel ich mir leisten kann, weil es aktuell für mich ausser Platin kaum was besseres gibt, mit höherem Chance-Risikoverhältnis. Aber nur in Münzform. Aktien oder so da halte ich mich raus.
Die Idee, jetzt Gold in Silber zu tauschen halte ich für total falsch.
Ich tausche doch kein Rennpferd gegen Ackergäule.Dann kaufe ich mir lieber gezielt Ackergäule dazu, die mir später soviel bringen, wie mein Rennpferd.
Wünsche eine gute Woche.
LG
Sirgey
Wenn er wirklich Geld hatte und alles investierte, dann hat er bald seine 20% in 2 Monaten gemacht.
Denke er kauft sich eine Insel und wir hören nie wieder von ihm.
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Angehört und mitgefeiert! Nun weiß ich auch schon, welchen tollen Film wir am Wochenende gucken werden.
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Dann posten wir ihn einfach doppelt?!
https://www.n-tv.de/politik/po…usch-article21189075.html
Person der Woche
Wladimir Putin im GoldrauschVon Wolfram Weimer
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit baut Präsident Putin die Goldbestände Russlands massiv aus. Er will sich vom Dollar emanzipieren und profitiert nun vom Handelsstreit zwischen USA und China. Der steigende Goldpreis beschert ihm ein milliardenschweres Geschenk.
Wladimir Putin lässt seine Zentralbank derzeit 4 bis 5 Tonnen Gold kaufen. Und zwar jede Woche. Seit vielen Monaten macht er das so. Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat Putin die größte globale Goldspekulation seit Jahrzehnten gestartet. Die Goldreserven Russlands betragen nun mehr als 2000 Tonnen. Allein im Juni hat Moskau 18,66 Tonnen des Edelmetalls zugekauft. Seit Jahresbeginn ist Putins Goldschatz um 100 Tonnen gewachsen.
Putins Spekulation scheint aufzugehen. Da der Goldpreis binnen Jahresfrist um 20 Prozent gestiegen ist und inzwischen ein Sechsjahreshoch erreicht, mehren sich die russischen Reserven rechnerisch um etwa 20 Milliarden Dollar. Analysten beziffern den Wert des Edelmetalls in den russischen Zentralbank-Tresoren auf inzwischen mehr als 100 Milliarden US-Dollar. Putin verkündet stolz: "Zum ersten Mal in unserer Geschichte decken unsere Reserven die gesamte Auslandsverschuldung, sowohl staatliche als auch private, ab."
Der World Gold Council hat ermittelt, dass die russische Zentralbank bereits im vergangenen Jahr der weltgrößte Goldkäufer war - 274,3 Tonnen seien in Moskau neu eingebunkert worden, unter anderem mit den Dollar, die man aus dem Verkauf der US-Staatsanleihen erlöst hatte.
Insgesamt stieg der weltweite Goldschatz bei den Zentralbanken innerhalb eines Jahres um 651 Tonnen. Das ist der größte Kennwert seit 1971, als die USA auf den Goldstandard verzichteten. Fast die Hälfte davon entfällt auf die Zentralbank Russlands. Und der von Putin ausgelöste Goldrausch geht Woche für Woche weiter.
Putin strebt "Entdollarisierung" an
Putin verfolgt mit seinen Goldkäufen primär ein politisches Motiv. Russland will die US-amerikanische Dollardominanz schwächen und strebt eine "Entdollarisierung" seiner Reserven und seiner Handelswährung an. Importe und Exporte werden mit immer mehr Staaten systematisch auf Landeswährungen umgestellt. Nach einer Bloomberg-Analyse werden inzwischen gewaltige Handelsströme von und nach Russland völlig ohne Dollarfakturierungen abgewickelt.<source data-srcset="https://apps-cloud.n-tv.de/img/21189093-1565072945000/16-9/750/AP-381850529677.jpg" media="(max-width: 767px)"> <source data-srcset="https://apps-cloud.n-tv.de/img/21189093-1565072945000/16-9/320/AP-381850529677.jpg" media="(min-width: 768px) and (max-width: 1279px)"> <source data-srcset="https://apps-cloud.n-tv.de/img/21189093-1565072945000/16-9/320/AP-381850529677.jpg" media="(min-width: 1280px)"> [Blockierte Grafik: https://apps-cloud.n-tv.de/img/21189093-1565072945000/16-9/750/AP-381850529677.jpg] Seit Anfang des Jahres hat sich Putins Goldschatz um 100 Tonnen vermehrt.
(Foto: AP)Und weil der Dollar - aus Sicht Moskaus - als politische Waffe gegen Russland benutzt wird, ist Gold die perfekte Anlage, um sich gegen Dollar-Sanktionen zu schützen. Während die Goldreserven also auf absolute Rekordstände emporschießen, verfügt die russische Zentralbank nur noch über US-Staatsanleihen im Wert von 12,8 Milliarden Dollar. 2010 waren es noch fast 180 Milliarden Dollar.
Der anti-amerikanisch motivierte Einstieg ins Gold hat für Putin nun zwei überraschend spekulative Effekte. Zum einen steigt der Goldpreis mit jeder weiteren Verschärfung des amerikanisch-chinesischen Handelsstreites. Jede dadurch ausgelöste Verunsicherung an den Weltfinanzmärkten führt zu steigenden Goldpreisen. Denn Gold gilt vielen Anlegern rund um den Erdball als sicherer Hafen für Krisenfälle. Je heftiger sich also US-Präsident Donald Trump mit China in Handelsscharmützel verstrickt, desto wertvoller wird Putins Goldschatz. Selten galt in der Weltpolitik der Spruch "Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte" so goldig wie in dieser Konstellation.
Zum anderen profitiert Putins Goldspekulation auch von Trumps Politik des billigen Geldes. Je niedriger Washington und die Fed die Zinsen drücken, desto interessanter wird Gold als globale Geldanlage. Und so genießt Putin die Zufalls-Profite der US-amerikanischen Politik gleich doppelt.
Globale Fördermengen stagnierenAber er befördert seine Spekulation auch durch gezielte Eigeninitiative. So wird fast das gesamte Gold, das russische Minen derzeit fördern, mittlerweile von der Zentralbank aufgekauft. Im vergangenen Jahr kaufte die Zentralbank 274 von den 314 Tonnen in Russland geschürften Goldes. Die Produktionsmenge fehlt natürlich auf dem Weltmarkt, so dass die Preise dort tendenziell weiter steigen. Denn die globalen Fördermengen stagnieren. Laut einer Prognose von Goldman Sachs werden die Mengen der globalen Goldförderung in den kommenden Jahren sogar zurückgehen.
Inzwischen folgen auch die Chinesen der Goldfinger-Politik Putins. Peking verkauft jetzt US-Staatsanleihen in größerem Stil und kauft an deren Stelle Gold. Im ersten Halbjahr fügte es seinem Goldvermögen weitere 74 Tonnen hinzu. China und Russland wollen sich demonstrativ von der Dominanz der US-Währung emanzipieren. Sogar die Türkei, Polen, Ungarn und Kasachstan kopieren plötzlich die Strategie und kurbeln Goldkäufe an. Alleine im ersten Halbjahr 2019 haben Zentralbanken nach Angaben des World Gold Council 374,1 Tonnen hinzugekauft. So viel wie seit 19 Jahren nicht mehr. Putins Plan "Weg mit dem Dollar, her mit dem Gold" macht also Schule. Es ist zu seinem 20-jährigen Machtjubiläum in dieser Woche ein weltpolitischer Coup der kapitalistischen Art. Er will die USA mit deren eigenen Mitteln schlagen. -
https://www.n-tv.de/politik/po…usch-article21189075.html
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit baut Präsident Putin die Goldbestände Russlands massiv aus. Er will sich vom Dollar emanzipieren und profitiert nun vom US-China-Handelsstreit. Der steigende Goldpreis beschert ihm ein milliardenschweres Geschenk.
Wladimir Putin lässt seine Zentralbank derzeit 4 bis 5 Tonnen Gold kaufen. Und zwar jede Woche. Seit vielen Monaten macht er das so. Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat Putin die größte globale Goldspekulation seit Jahrzehnten gestartet. Die Goldreserven Russlands betragen nun mehr als 2000 Tonnen. Allein im Juni hat Moskau 18,66 Tonnen des Edelmetalls zugekauft. Seit Jahresbeginn ist Putins Goldschatz um 100 Tonnen gewachsen.
Putins Spekulation scheint aufzugehen. Da der Goldpreis binnen Jahresfrist um 20 Prozent gestiegen ist und inzwischen ein Sechsjahreshoch erreicht, mehren sich die russischen Reserven rechnerisch um etwa 20 Milliarden Dollar. Analysten beziffern den Wert des Edelmetalls in den russischen Zentralbank-Tresoren auf inzwischen mehr als 100 Milliarden US-Dollar. Putin verkündet stolz: "Zum ersten Mal in unserer Geschichte decken unsere Reserven die gesamte Auslandsverschuldung, sowohl staatliche als auch private, ab."
Der World Gold Council hat ermittelt, dass die russische Zentralbank bereits im vergangenen Jahr der weltgrößte Goldkäufer war - 274,3 Tonnen seien in Moskau neu eingebunkert worden, unter anderem mit den Dollar, die man aus dem Verkauf der US-Staatsanleihen erlöst hatte.
Insgesamt stieg der weltweite Goldanteil bei den Zentralbanken innerhalb eines Jahres um 651 Tonnen. Das ist der größte Kennwert seit 1971, als die USA auf den Goldstandard verzichteten. Fast die Hälfte davon entfällt auf die Zentralbank Russlands. Und der von Putin ausgelöste Goldrausch geht Woche für Woche weiter.
Putin strebt "Entdollarisierung" an
Putin verfolgt mit seinen Goldkäufen primär ein politisches Motiv. Russland will die US-amerikanische Dollardominanz schwächen und strebt eine "Entdollarisierung" seiner Reserven und seiner Handelswährung an. Importe und Exporte werden mit immer mehr Staaten systematisch auf Landeswährungen umgestellt. Nach einer Bloomberg-Analyse werden inzwischen gewaltige Handelsströme von und nach Russland völlig ohne Dollarfakturierungen abgewickelt.<source data-srcset="https://apps-cloud.n-tv.de/img/21189093-1565072945000/16-9/750/AP-381850529677.jpg" media="(max-width: 767px)"> <source data-srcset="https://apps-cloud.n-tv.de/img/21189093-1565072945000/16-9/320/AP-381850529677.jpg" media="(min-width: 768px) and (max-width: 1279px)"> <source data-srcset="https://apps-cloud.n-tv.de/img/21189093-1565072945000/16-9/320/AP-381850529677.jpg" media="(min-width: 1280px)"> [Blockierte Grafik: https://apps-cloud.n-tv.de/img/21189093-1565072945000/16-9/750/AP-381850529677.jpg] Seit Anfang des Jahres hat sich Putins Goldschatz um 100 Tonnen vermehrt.
(Foto: AP)Und weil der Dollar - aus Sicht Moskaus - als politische Waffe gegen Russland benutzt wird, ist Gold die perfekte Anlage, um sich gegen Dollar-Sanktionen zu schützen. Während die Goldreserven also auf absolute Rekordstände emporschießen, verfügt die russische Zentralbank nur noch über US-Staatsanleihen im Wert von 12,8 Milliarden Dollar. 2010 waren es noch fast 180 Milliarden Dollar.
Der anti-amerikanisch motivierte Einstieg ins Gold hat für Putin nun zwei überraschend spekulative Effekte. Zum einen steigt der Goldpreis mit jeder weiteren Verschärfung des amerikanisch-chinesischen Handelsstreites. Jede dadurch ausgelöste Verunsicherung an den Weltfinanzmärkten führt zu steigenden Goldpreisen. Denn Gold gilt vielen Anlegern rund um den Erdball als sicherer Hafen für Krisenfälle. Je heftiger sich also US-Präsident Donald Trump mit China in Handelsscharmützel verstrickt, desto wertvoller wird Putins Goldschatz. Selten galt in der Weltpolitik der Spruch "Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte" so goldig wie in dieser Konstellation.
Zum anderen profitiert Putins Goldspekulation auch von Trumps Politik des billigen Geldes. Je niedriger Washington und die Fed die Zinsen drücken, desto interessanter wird Gold als globale Geldanlage. Und so genießt Putin die Zufalls-Profite der US-amerikanischen Politik gleich doppelt.
Globale Fördermengen stagnierenAber er befördert seine Spekulation auch durch gezielte Eigeninitiative. So wird fast das gesamte Gold, das russische Minen derzeit fördern, mittlerweile von der Zentralbank aufgekauft. Im vergangenen Jahr kaufte die Zentralbank 274 von den 314 Tonnen in Russland geschürften Goldes. Die Produktionsmenge fehlt natürlich auf dem Weltmarkt, so dass die Preise dort tendenziell weiter steigen. Denn die globalen Fördermengen stagnieren. Laut einer Prognose von Goldman Sachs werden die Mengen der globalen Goldförderung in den kommenden Jahren sogar zurückgehen.
Inzwischen folgen auch die Chinesen der Goldfinger-Politik Putins. Peking verkauft jetzt US-Staatsanleihen in größerem Stil und kauft an deren Stelle Gold. Im ersten Halbjahr fügte es seinem Goldvermögen weitere 74 Tonnen hinzu. China und Russland wollen sich demonstrativ von der Dominanz der US-Währung emanzipieren. Sogar die Türkei, Polen, Ungarn und Kasachstan kopieren plötzlich die Strategie und kurbeln Goldkäufe an. Alleine im ersten Halbjahr 2019 haben Zentralbanken nach Angaben des World Gold Council 374,1 Tonnen hinzugekauft. So viel wie seit 19 Jahren nicht mehr. Putins Plan "Weg mit dem Dollar, her mit dem Gold" macht also Schule. Es ist zu seinem 20-jährigen Machtjubiläum in dieser Woche ein weltpolitischer Coup der kapitalistischen Art. Er will die USA mit deren eigenen Mitteln schlagen. -
Wenigstens rostet Silber nicht, das ist doch was positives.