Beiträge von Silbertaler

    Goldkonzerne investieren wieder kräftig in die Exploration


    Experten prognostizieren weiteren Preisanstieg


    New York - Das 17-Jahres-Hoch beim Goldpreis läßt führende Goldproduzenten nach neuen Vorkommen suchen. Nachdem die Bergbaukonzerne fünf Jahre lang kaum Geld investiert haben, stecken sie in diesem Jahr geschätzt 2,29 Mrd. Dollar (1,95 Mrd. Euro) in die Exploration. Das sind 29 Prozent mehr als 2004, berichtet das kanadische Marktforschungsunternehmen Metals Economics Group.


    Durch den jahrzehntelangen Abbau sind die Vorkommen in den Goldminen Südafrikas, Australiens und der USA fast erschöpft. "Wir haben deshalb begonnen, in neuen Regionen nach Gold Ausschau zu halten - etwa in Südostasien, in Teilen Afrikas sowie in Rußland und China", sagt Richard Duffy, Leiter Business Development bei AngloGold in Johannesburg. "Es geht darum, sich alle Möglichkeiten offen zu halten." AngloGold ist nach Fördervolumen der zweitgrößte Goldproduzent weltweit.


    Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis fünf Prozent gestiegen. Zuletzt kostete die Unze Gold in London gut 480 Dollar. Das ist der höchste Preis seit Januar 1988. Der Rekord-Ölpreis hat Anleger dazu veranlaßt, das Edelmetall als Inflationsabsicherung zu kaufen. Auch durch den Wertverlust des US-Dollar gegenüber den 16 weltweit wichtigsten Währungen, hat Gold als Anlagemedium wieder an Bedeutung gewonnen.


    Im vergangenen Jahr haben die Bergbaukonzerne so wenig Gold gefördert wie seit den 40er Jahren nicht mehr. Auch in der ersten Jahreshälfte 2005 war das Produktionsvolumen mit 1172 Tonnen wenig verändert, wie das Londoner Marktforschungsunternehmen GFMS mitteilt.


    Goldproduzenten "halten nun in Regionen Ausschau, in denen bislang noch nicht gefördert wurde", so Jason Goulden, Direktor für Explorationsforschung bei der Metals Economics Group. Newport Mining, der weltgrößte Goldproduzent mit Sitz in Denver, dürfte seine Explorationsausgaben von 132 Mio. Dollar im Jahr 2004 auf bis zu 220 Mio. Dollar in diesem Jahr ausweiten. AngloGold wird 80 Mio. Dollar ausgeben, dies ist die höchste Summe seit 2001. Randgold, ansässig in Jersey, wird in diesem Jahr 23 Mio. Dollar für die Exploration aufwenden gegenüber 15,5 Mio. im Vorjahr. Der Konzern fördert in Burkina Faso, im Senegal, in Ghana und in Tansania und eröffnete am Samstag eine zweite Mine in Mali.


    Der hohe Goldpreis läßt die Konzerne auch verstärkt nach Übernahmezielen Ausschau halten. Barrick Gold gab Ende Oktober ein Angebot im Volumen von 9,2 Mrd. für den kanadischen Goldproduzenten Placer Dome ab. Insgesamt wurden 2005 in der Branche Fusionen und Übernahmen im Volumen von 11,5 Mrd. Dollar getätigt. Das ist mehr als doppelt so viel wie 2004.


    Selbst exotische Lagerstätten werden auf einmal lukrativ. So haben Geologen von Freeport-McMoRan Copper & Gold bereits im Jahr 1988 ein großes Goldvorkommen entdeckt. Die Grasberg-Mine in Indonesien liegt unter einem Gletscher in 4268 Meter Höhe und birgt das weltgrößte Vorkommen mit 46 Mio. Unzen Gold. "Bei einem Goldpreis um 300 Dollar je Feinunze, ist es finanzieller Wahnsinn, Gold zu fördern", sagte Graham Birch, Fondsmanager und Rohstoffspezialist bei Merrill Lynch Investment. "Bei dem derzeitigen Goldpreis machen die Exploration und der Aufbau einer Mine mehr Sinn." Bis 2010 prognostiziert Birch sogar einen Goldpreis von 725 Dollar je Feinunze. Bloomberg


    Quelle: Die Welt, 15. November 2005

    In Stockhouse Canada wird sowohl bei AQI als auch bei IMA Exploration sehr rege und kontrovers über das Für und Wider der Nutzung der "Bleg"-Daten diskutiert.


    Wie das ganze ausgeht, weiß wohl keiner. Es hängt alles vom Gericht ab.


    Es gibt mehrere offene Frage, u.a. ob die kostenlos von Newmont überlassenen Daten hätten genutzt werden dürfen. Für Newmont hatten sie keinen bzw. nur geringen Wert, da sie Gold suchten. Sie waren sich anscheinend garnicht bewußt, was sie herausgaben.


    Ferner entspinnt sich die Diskussion, ob die Bleg-Daten, die immerhin 45 km von dem AQI-Gebiet sind, überhaupt für AQI relevant sind.


    Letztendlich wird das Gericht entscheiden müssen.

    aktueller Stand im Prozess AQI gegen IMA Exploration:


    By Peter Caulfield
    11 Nov 2005 at 04:57 PM EST


    VANCOUVER (ResourceInvestor.com) -- The four-week old civil trial between plaintiff Aquiline Resources Inc. [TSXv:AQI] and defendant IMA Explorations Inc. [TSXv:IMR] grinds on.


    Aquiline claims it is the rightful owner of what it says is confidential data IMA used to make the silver- and lead-rich Navidad discovery in Chubut Province, northern Argentina. The Toronto-based mining exploration company is seeking a "constructive trust" over the Navidad claims or compensation of some amount.


    IMA, for its part, claims the data in question wasn’t covered by a confidentiality agreement.


    This week (week of 7 November), the 30 or so company executives, investors, investors’ bird dogs, students and assorted other spectators who have made B.C. Supreme Court’s Court Room 20 their home-away-from-home for the past month watched and listened to the examination and cross-examination of Paul Lhotka, a Canadian consulting geologist based in Argentina and under contract to IMA.


    Lhotka’s testimony is potentially some of the most important in the trial, because it relates to the manner in which regional data that was used to help make the Navidad discovery was acquired from Newmont Mining Corp. [NYSE:NEM].


    Madam Justice Koenigsberg almost didn’t get to hear all of Lhotka’s testimony. After IMA lawyer Michael Carroll had finished examining the geologist, AQI’s lawyers introduced a voir dire motion concerning whether a certain written memorandum is covered by lawyer-client privilege.


    Had the lawyers continued contending the motion, the trial could have been side-tracked for days. However, both teams of jurists agreed to put the motion aside for the time being, allowing Lhotka to be cross-examined.


    Lhotka testified he visited the Calcatreu project, which Newmont wanted to sell and IMA was considering buying, in the fall of 2002. During the site visit, he saw a map on the office wall of Newmont geologist Carlos Cuburu depicting satellite images of regional stream-sampling data (BLEG) over a large area – larger, in f act, than the Calcatreu property – of Chubut Province.


    During a second visit, Lhotka testified, Cuburu copied the BLEG data onto a computer diskette, which Lhotka copied into his computer.


    Following the second site visit, IMA decided not to purchase Calcatreu and looked for other properties in Chubut Province.


    Lhotka didn’t immediately look at the BLEG data, because he wasn’t sure if the data could be used lawfully to acquire property outside a two-kilometre boundary specified in the Calcatreu confidentiality agreement.


    In a November 2002 email, Lhotka asked IMA exploration manager Keith Patterson if he thought the data could be used, but he didn’t receive a reply.


    Lhotka decided on his own the data need not be treated as confidential, and used it to review the David Jorge property, some 60 km southwest of Calcatreu.


    When Lhotka looked at the BLEG data, he noticed a cluster of strong silver anomalies and notified Patterson. Lhotka and Patterson decided to stake the property.


    In December, Lhotka sent geologist Daniel Bussandri to investigate. Bussandri quickly found evidence of mineralization on the property that came to be known as Navidad.


    In early January 2003, IMA issued a press release about the discovery in which the company did not mention that Newmont’s BLEG A data had been used to stake the property.


    The reason for the omission, Lhotka testified, was that it could have proven embarrassing to Newmont.


    Lhotka, who was cool-calm-and-collected personified when examined by IMA lawyer Michael Carroll, stumbled occasionally under the withering cross-examination of AQI counsel Stephen Schachter.


    Specifically, Schachter zeroed in on Lhotka’s doubts about the legality of using the BLEG A data.


    The trial resumes Wednesday, 16 November 2005.


    Quelle: Stockhouse Canada

    Hallo Newtechxl,


    es gibt derzeit eine Handvoll von Silberproduzenten, die noch als Geheimtipp gelten. Hierzu gehört meines Erachtens Genco eindeutig hinzu.


    Die Kombination von verschiedenen Faktoren spricht meines Erachtens für sich:


    * günstige Produktionskosten
    * deutliche Ausweitung der Produktionskapazitäten absehbar
    * evtl. weiteren Erwerbungen
    * keine (!) Verwässerung der Aktien durch die fortlaufende neue Privat Placements
    * und dies alles in Verbindung mit einem steigenden Silberkurs


    Bei einem steigenden Silberkurs dürfte diese Aktie davon überdurchschnittlich profitieren.


    Gruß


    Silbertaler

    Die Antwort bzgl. den hohen Ölkosten ist nicht befriedigend. Wenn sie erst unter 60 $ Ölkosten rentabel sind, halte ich dies eher für ein Alarmsignal.


    Zur Erinnerung: Letztes Jahr lag der Ölkurs im Dezember bei 40 $ und stieg dann in den darauf folgenden Monaten kontinuierlich an ! Aktuell liegen wir bei unter 60 $. Vielleicht geht er noch etwas zurück, aber ich gehe von einem weiteren Anstieg der Energiekosten im nächsten Jahr aus.


    Wenn sich bis dahin nicht der Silberkurs wesentlich erhöht, dürfte es wohl bei eng werden bei Magistral.


    Gruß


    Silbertaler

    Hallo Aladin,


    die zwei Manager sind Barclay und Beley (Direktor), die beide zu Adriana Ressources (ADI) gewechselt sind. Die Informationen hierzu sind aber auch erst im November in den Foren aufgetaucht. Vielleicht ist dies eine Erklärung.


    Die Schließung ihrer mexikanischen Mine (wenn dies so stimmt) wäre auch eine weitere Erklärung, da Magistral eigentlich den Cash Flow für die weiteren Operationen bringen sollte.


    Hinzu kam das meiner Ansicht nach enttäuschende Silber-Bohrergebnis beim Canyon. Dies führte u.a. auch dazu, dass Jason Hommel den Wert aus seinem Depot herausnahm und bedeutet aber auch, dass der Wert dann weniger Aufmerksamkeit / Kursphantasie bei den Silberanlegern hat.


    ADI hat innerhalb der letzten beiden Monate den Kurs von 0,3 auf 0,78 CAD erhöht.


    Gruß


    Silbertaler