Beiträge von Spengler

    Ein professioneller Kreditvermittler (ein alter Hase der Branche) hat mir heute erzählt, dass die Kreditabteilungen der Banken in München und Umgebung aktuell Hochkonjunktur haben. So betreut er u.a. auch etliche Ärzte und Zahnärzte, hauptsächlich in München. Denen steht das Wasser bis zum Halse. Keine Patienten, hohe Ausgaben für Personal (meist viel zu viel) und v.a. die exorbitant hohen Mieten. Viele von denen haben zudem noch private Kredite laufen, meist für Immobilen. Die müssen jetzt alle Zwischenfinanzieren.

    Trotzdem ist es eine unzulässige Fälschung der tatsächlichen Preisdaten. Mit solchen Fakes sollten seriöse Autoren nicht arbeiten. Das Schaubild ist eine dreiste Verfälschung und damit ist der ganze Artikel für die Tonne :!:

    So etwas Krasses habe ich auch nicht bei den "großen" Edelmetallen (Au, Ag, Pt, Pd) gesehen. :huh:
    Ein 51,6% Preisanstieg innerhalb von 3 Handelstagen.
    Das sollte der POG mal hinlegen. ^^

    Interessant, du machst eine technische Analyse des Goldcharts in der (pardon) Nebenwährung Schweizer Franken. :hae:
    Ich war mir bis vor einigen Jahren noch nicht mal sicher, ob Gold/Euro Chart zu was taugt. ;)

    Bleibt dieses Silber überhaupt? Vielleicht wird dieses Silber durch laden und entladen teilweise oder gar komplett abgebaut. Noch besser für uns [smilie_happy]

    Abgebaut im Sinne von verloren gegangen ganz sicher nicht. Silbernitrat reagiert z.B. mit Kaliumjodid unter Bildung von Silberjodid und Kaliumnitrat. Keines der dabei beteiligten Elemente (Silber, Stickstoff, Sauerstoff, Kalium, Jod) verschwindet dabei. Es entstehen nur zwei neue Stoffe.

    Das wäre dann leider wirklich das Ende der Verbrennungsmotoren, aber ich werd's überleben.
    Wenn ich doch abschätzen könnte, wie viel Silber in so eine Feststoffzelle rein kommt. :hae: Und wie viele Zellen hat dann der Akku für ein PKW, LKW, Rasenmäher, Bohrmaschine, Mobiltelefon, Zahnbürste... :hae: :hae: :hae:
    In der Pressemeldung erklärt Samsung:

    Zitat

    Die nur 5 µm (Mikrometer) dicke ultradünne Ag-C-Nanokompositschicht ermöglichte es dem Team, die Anodendicke zu reduzieren und die Energiedichte auf bis zu 900Wh/L zu erhöhen. Sie ermöglichte es ihnen auch, ihren Prototyp um etwa 50 Prozent des Volumens kleiner zu machen als eine herkömmliche Lithium-Ionen-Batterie.

    Eine Dicke von 5 µm ist verdammt wenig, aber vielleicht sorgen die Fläche und die Menge der Anoden doch für einen ordentlichen Silberverbrauch.
    Dieses Silber ist ja dann je nach Produkt für viele Jahre weg, bis es recycelt wird. Es muss ja nicht gleich eine Silberknappheit werden, aber ein verstärkte industrielle Nutzung wäre ja nicht schlecht für den POS.

    Das funktioniert erst dann nicht mehr, wenn eine kritische Menge an Privatanlegern, vom 1/10 Unzen Käufer bis zum mehrfachen Milliardär, so viel physisches Gold kauft, dass wirklich nichts mehr da ist. Die Long-Future-Spekulanten müssten bei Kontraktfälligkeit auf Auslieferung bestehen, die kleinen Derivate-Zocker sollten ihr Kohle nicht an der Börse verspielen (K.O. Zertifikate usw.), sondern physisches Material kaufen, der Goldsparer sollte eben keine fragwürdigen ETC-Konstrukte kaufen, sondern Barren und Münzen...
    Wenn die mittlerweile als Prämisse angesehene Regel der Finanzanlage, 10% der Gesamtsumme in Gold anzulegen, tatsächlich von sehr vielen Investoren (außer uns natürlich, wir haben deutlich höhere Quoten) angewendet würde, wäre das Spiel vorbei. :thumbsup:
    Die weltweiten Vermögen sind viel zu groß, als dass alle die Möglichkeit hätten, selbst so einen geringen Anteil von 10% in physisches Gold zu stecken.
    Aber da fängt es ja schon an. Die, die 10% in Gold anlegen, kaufen leider oft nur die verkackten ETC/ETF. Wird einem ja auch bei jedem Goldartikel eingebleut, dass das ja nur Vorteile gegenüber dem physischen Erwerb hat (kein Diebstahlrisko, keine Aufbewahrungskosten, schneller, liquider Handel...). ;(

    Nach der Dotcom Blase und der Immobilien/Hypothekenblase ist die "Alles"-Blase geplatzt.
    Krall meint, wir sind im deflationären Schock, danach kommt eine gepfefferte Inflation bei zeitgleichem wirtschaftlichen Niedergang und zum Schluss die Hyperinflation.


    Wirtschaftliche Talfahrt und gleichzeitig hohe Inflation gab es in den 70ern, nennt sich Stagflation.
    Deshalb mal zwei reine Preischarts der beiden wichtigsten Edelmetalle für diese Dekade, von der ich nicht mehr allzu viele Erinnerungen habe, da ich zu jung war. Kann sich jeder ein Bild machen, welches Edelmetall voranging und was am Ende sogar höher stieg. Das Tief im November 1971 für eine Unze Silber lag bei einem Dollar und 27 Cents. :thumbsup:

    Normale Zeiten:
    Spotpreis + Kosten für Prägung, Versand und Lagerung beim Händler + 19% Mwst. + ggf. Aufschlag für limitierte Sammlermünzen = Preis für eine Unze ca. 25%-35% über Spot (Kleinvieh ist besonders teuer)
    Jetzt:
    nahezu alles ausverkauft, kein Nachschub -> hohe Aufschläge auf noch vorhandenes Material


    ->>> kaufst du im Goldseitenforum oder wartest, bis die Händler wieder Material haben und der alte Spread wiederhergestellt ist. Nicht gerade unwahrscheinlich, dass der Spotpreis für Platin bis dahin aber deutlich höher liegt.


    ->>> alternativ kaufst du jetzt ETC-Anteile und verhökerst diese, wenn die Münzen wieder den normalen Aufschlag beim Händler haben

    Der Artikel ist sowas von einseitig und soll Investoren von physisch auf Papiergold XETRA bringen. Die MSM kann man echt in der Pfeife rauchen...

    Da gab's in der Vergangenheit (Handelsblatt, n-TV, Spiegel, FAZ, Süddeutsche...) regelmäßig noch viel schlimmere Artikel, vor allem ab 2013, als nicht an Häme für die "dämlichen" Goldhorter gespart wurde. Habe mich damals immer aufgeregt, weil im Bekanntenkreis dann genau die schwachsinnigen Pseudoargumente herunter gespult wurden. Mittlerweile lese ich Goldbashingartikel wirklich gern.
    :D Wer so naiv war und sich dadurch vom physischen Kauf abhalten ließ, hat es dann auch nicht besser verdient. Diese Leute benötigen wir eines Tages, wenn wir Teile unserer EM-Bestände in der Endphase zu unverschämten Preisen abgeben wollen. Dann kommen sie panisch aus dem Mustopf und zahlen beinahe jeden Preis.

    aus selbigem Artikel (handelsblatt.com/finanzen/bank…-eTzDYImbmsouCKx0NVZ3-ap2)

    Zitat

    Für den niederländischen Steuerzahler ist der Fall ABN Amro besonders bitter: Das Geldhaus, einst eine der größten Banken der Welt, war in der Finanzkrise 2009 vom niederländischen Staat gerettet und im Anschluss durch Abspaltungen und Verkäufe deutlich geschrumpft worden. Der Staat besitzt weiterhin 56 Prozent der Bank. Doch zuletzt häuften sich wieder die Negativschlagzeilen.
    Im Herbst kam es zu Kursrutschen, nachdem bekannt geworden war, dass die niederländischen Behörden wegen des Verdachts der Geldwäsche gegen ABN Amro ermitteln. Das nach der ING zweitgrößte Institut des Landes soll Geldwäscheverdachts-Anzeigen zu spät oder gar nicht abgegeben haben. Ende Februar war dann die deutsche Niederlassung Ziel einer Razzia. Diesmal ging es um die mögliche Unterstützung von Steuerbetrug („Cum-Ex“).

    Also doch nicht so schlimm. :thumbsup:

    :tired: Den haben wir doch schon längst alle gesehen.
    Aber, hast Recht @hammwolln, "Margin Call" ist wirklich ein guter Film. [smilie_blume]
    Beeindruckt bzw. schockiert hat mich der Abverkauf der Anleihen am Telefon (OTC).
    Da werden Hunderte von Millionen, wenn nicht sogar mehr, zwischen zwei flapsig an der Strippe quasselnden Händlern verschoben.