Beiträge von yoyo

    Über die Aktienquote habe ich mir auch Gedanken gemacht. Besonders die Minenaktien ziehen bei Goldpreissteigerungen nicht mehr mit und das ist ein schlechtes Zeichen. Die Minen haben (und werden es immer haben) das Problem mit den Währungskursen. Die australischen Bluechips wie Kingsgate melden Gewinnrückgänge oder manche südafrikanischen Werte machen sogar Verluste. Was hilft es wenn Gold bei 1000$ steht aber der Rand oder australischer Dollar entsprechend stärker wird. Für die Minen ein Nullsummenspiel aber für den Investor der das ganze Risiko trägt lohnt sich das nicht, denn da kann ich gleich in Calls oder Puts auf Währungen spekulieren.

    @patrone


    nur dass es klar ist. Du hast hier niemandem die Feinheiten des Goldmarktes erläutert, nicht mal die Grundlagen. Bei deinen arroganten nichtssagenden Postings wird dir auch keiner nachtrauern.

    Kingsgate: Kursziel gesenkt
    (Siegel Investments) Der australische Goldminenkonzern Kingsgate
    Bei Nettoproduktionskosten von 240 Dollar je Feinunze und einem Verkaufspreis von 391 Dollar je Feinunze brach die Bruttogewinnspanne von 242 auf 151 Dollar je Feinunze zusammen. Kingsgate macht keine Angaben über die aktuelle Gewinnsituation. Das KGV dürfte von 7 auf etwa 20 zurückgefallen sein, so daß eine Rücknahme der Dividende auf etwa 0,10 australische Dollar zu erwarten ist, was einer Rendite von nur noch 3,5 Prozent entsprechen würde.


    Falls sich die Produktionsergebnisse im Dezemberquartal nicht verbessern sollten, wäre auch ein totaler Dividendenausfall möglich. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 150.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 7,2 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 12,0 Jahre. Der Umfang der Derivatepositionen fiel leicht von 681.000 auf 672.000 Unzen und deckt einen Produktionszeitraum von 4,5 Jahren ab. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen stiegen von 29,2 auf 34,1 Millionen australische Dollar an. Ende Juni stand einem Cashbestand von 59,7 Millionen australischen Dollar eine gesamte Kreditbelastung von 8,4 Millionen australische Dollar gegenüber.


    Beurteilung: Kingsgate enttäuscht mit dem aktuellen Quartalsbericht erstmals seit vielen Jahren und muß in den nächsten Quartalen zur früheren Gewinnfähigkeit zurückfinden. Positiv bleibt die lange Lebensdauer der Reserven und das Explorationspotential. Negativ sind der hohe Bestand an Vorwärtsverkäufen, der die Gewinne der nächsten 3 Jahre und jährlich etwa 10 Millionen australische Dollar reduzieren wird, die drohende Einstellung der Dividendenzahlungen und die Belastung der Gewinne durch zukünftig zu zahlende Steuern.


    Wir nehmen unser Kauflimit von 4 auf 3 australische Dollar und unser Kursziel von 8 auf 6 australische Dollar zurück. Derzeit ist die Aktie eine Halteposition. Kingsgate wird an verschiedenen deutschen Börsen gehandelt. Die WKN lautet 905456.



    Siegel Investments ist Herausgeber der Zeitschrift "Goldmarkt". Autor Martin Siegel ist Berater des PEH Q-Goldmines-Fonds.

    twinson


    genau dein Studium ist das Problem. Je mehr Bücher man liest desto mehr verwirrter ist man. Vom Geldwesen verstehen die meisten VWLer nichts.


    Kredit ist gut wie du sagst wenn es in produktiv eingesetzt wird. Heute bestehen jedoch die internationalen Geldbewegungen zu 99% aus Spekulation. Zins ist der Schmarotzer des Geldwesens und der Transfer des Kapitals von den Armen zu den Reichen.


    Was veranlasst dich in Edelmetalle zu investieren ? Oder bist du gar nicht investiert ?

    Bratmaus


    schöne Dividende aber wenn du die Kursverluste rausrechnest was kommt raus ?


    CheckPoint


    vergiss Minenaktien. Die Minenaktien steigen nicht unbedingt wenn Gold steigt oder wie andere sagen sogar mit Hebel. Das wichtigste für eine Aktie sind Reserven, Resourcen, Abbaukosten und noch wichtiger die Heimatwährung in Relation zu Dollar. Es sei denn du hast die Zeit dies alles im Blick zu halten und die Nerven zu glauben ob die Reserven da sind oder nicht (Sons of Gwalia lässt grüssen und nicht nur die).


    Ausserdem wettest du also immer gegen den Dollar und damit gegen die FED. Die werden dir über die Währung immer in die Suppe spucken. Ich rate zu Physischem und ein Teil in Quanto Goldzertifikate (für die Performance).

    cornosan


    eine Hyperinflation wie in den 20er ist nur durch die Kriegsreparationen die D zu zahlen hatte entstanden (eine staatlich herbeigeführte Inflation). Heute jedoch haben wir keine ähnliche Situation. Die EU Staaten können nicht Geld drucken wie sie lustig sind auch wenn der Stabipakt ein Witz ist.


    Nimmst du die 70er Inflation (eine durch Ölpreis herbeigeführte Inflation) waren die Lohnzuwächse bei 8%. Davon sind wir weit entfernt.


    Eine hohe Sparquote zeigt keine Inflation sondern das Gegenteil. Wenn die Leute eine Inflation fühlen würden werden sie bestimmt nicht mehr sparen da morgen das Geld noch weniger Wert ist.

    Ich verstehe deine Orientierungslosigkeit (mir geht es genauso) aber keiner weiss ob wir Infla oder Defla bekommen. Die Globalisierung und die Verflechtung der internationalen Märkten macht alles schwer durchschaubar. Es ist auch immer wichtig zu spezifizieren von welchem Land du sprichst. In J haben wir seit Jahren Defla und in den neuen EU Länder Infla.


    Ich denke für eine Inflation müssen die Menschen viel Geld übrig haben, was ich zur Zeit nicht erkennen kann. Ich glaube auch kaum dass jemand auf die Idee kommt seine Erparnisse in Waren anzulegen um sich vor Inflation zu schützen. Eine Teuerung der Rohstoffe kann aber Inflation auslösen wenn die Hersteller die Preise weitergeben können, was auch nicht erkennbar ist. Die Gewerkschaften können höhere Löhne auch nicht durchsetzen.


    Die Rohstoffpreise werden sich beruhigen wenn die Wirtschaft in China sich abkühlt. Dann aber droht Deflation da überall Überproduktion.


    Wie du siehst haben wir eine Pattsituation.