Um dem Gedankengang von vielen hier zu folgen, gehört das alles Rumänien, weil die 82 Prozent der Sprache stellen.......man muss schon Birnen mit Birnen gleichsetzen....
Nicht nur wegen der Sprache (kleiner geschichtlicher Exkurs von mir):
Moldawien (in der Landesprache: "Moldova") ist seit ~1400 einer der drei Teile "Rumäniens"
(das es als Gesamtstaat bis ins 19. Jhdt ebenso wenig gab wie "Deutschland") -
die anderen beiden Teile waren Transsilvanien und die Wallachei.
Der westliche (größere!!) Teil von Moldawien ist bis heute Teil Rumäniens,
der östliche Teil lehnte irgendwann in den 2000er Jahren eine Wiedervereinigung mit Rumänien ab.
(bzw. dessen Regierung lehnte sie ab - das Volk war dafür !)
Mit Russland hat das Gebiet nur deshalb etwas zu tun,
weil die Osmanen Anfang des 19.Jhdts. den Südzipfel ("Bessarabien")
nach dem verlorenen Krieg an Russland abtreten mussten.
Die Bevölkerung wurde -wie üblich- nicht gefragt, weder von den Türken vorher, noch von den Russen nachher...
In der Folge wanderten auch Russen ein, aber 1918 schloss sich der Ostteil wieder an Rumänien an,
was die Bolschewiki (und später die Sowjetunion) nicht anerkannten.
1940 annektierte die UdSSR einen Streifen im Osten des Ostteils von "Gesamt-Moldova".
Nach dem Ende des UdSSSR wurde dort 1989 russisch als "zweite Amtssprache" wieder abgeschafft.
1991 wurde die "Moldauische SSR" zur unabhängigen "Republik Moldawien"
und Rumänisch wurde zur Amtssprache erklärt.
Es ging also in der jüngeren Vergangenheit ziemlich hin und her,
wobei das Land ganz klar historisch, sprachlich und kulturell zu Rumänien gehört.
82% sprechen Rumänisch, das auch die Landessprache ist.
Das ist übrigens etwas mehr als der Anteil der "Deutschsprachigen" in Deutschland 
Was Russland mit dem Zipfelchen "Transnistrien" anfangen soll, ist mir nicht klar.
Die haben m.E. schon genug Kacke am Schuh mit ihrer Exklave Königsberg.
Wirklich Sinn macht es m.E. nicht, sich noch so ein Ding anzueignen.