Beiträge von Mephisto

    Umsonst werden es nur Betrüger machen [smilie_happy] Es gibt mehrere Möglichkeiten solche Kosten einzupreisen, z.B.
    - Geld- und Briefkursen wie bei Aktien
    - Ausgabeaufschlag oder Verwaltungsvergütung wie bei Fonds

    Aha, moment ich habe gerade verpasst welche Vorteile der Coin nun haben sollte außer den Kosten und den zusätzlichen Risiken einer dritten Partei.. :thumbsup:

    Nein. Das hängt vom Coin ab. Es gibt Kryptos die jeder handeln kann aber nur Emittent mint (herstellt, in Verkehr bringt).Bei einem goldgedecktem Coin (oder irgendwie anders gedecktem) wäre es "Selbstmord" oder von vornherein Betrug einen minbaren Coin herauszubringen.

    Genau das wollte ich damit ausdrücken. Und wer bestätigt dann die Transaktionen der Coins? Nur der Herausgeber?
    Der Herausgeber muss also nicht nur die Coins minen (Hardware und Stromverbrauch), und er muss als Gegepart das Gold kaufen und einlagern. Hört sich für mich an, als hätte der Herausgeber nur hohe Kosten und keinerlei Einnahmen..


    Bei denen läuft es so: Coins können erst dann geprägt werden, wenn die entsprechenden Metalle gelagert liegen.
    Woher die Metalle kommen, ist unterschiedlich.
    Sie können auf dem freien Markt, von Raffinerien oder von Großhändlern erworben werden, oder sie können Bestände sein, die die Coins-Präger ins Stablecoin-System herein bringen (dieser letzte Weg ist kompliziert, denn das Stablecoins-Unternehmen soll die Echtheit der Metalle prüfen lassen).


    Xaurum (Slovenien) zum Beispiel, die holen das Gold von einer LMBA-zertifizierten Raffinerie in der Türkei. LMBA-zertifizierte Raffinerien bieten besondere Garantien über die Echtheit des Goldes.

    das beantwortet die Frage aber nicht. Jeder Rechner, der am Netzwerk teilnimmt und coins mint generiert quasi Gold. Das Gold muss irgendwo herkommen. Vollkommen egal wo es gekauft wird jemand muss es bezahlen? Jemand muss für die stable coins also gratis Gold zu Verfügung stellen, denn man braucht einen Gegenpart zu den geminten coins. Warum sollte jemand so etwas tun?

    Drei Weisen, den Eigentumstitel auf Gold zu speichern.
    Das Blockchain-Dokument nennt man goldgedeckter Stablecoin.


    Genau so wie der Eigentumstitel auf Gold Gold nicht ersetzt, ebenso wenig ersetzt der goldgedeckte Stablecoin das Gold.

    Theoretisch könnte dann aber jeder Stablecoin-Miner selbst "Gold schürfen". Er mint einen Coin und hat dann z.B. 1 Gramm Gold geschürft. Stellt sich die Frage wer dann das Gramm aus der Erde buddelt? Oder sollen dann die Raffinerien, die Herausgeber/Miner der Stablecoins sein?

    Sorry aber langsam sollte man in der Realität ankommen. Klar ist das ein Jammerfaden aber der POG hat heute ganze 0,5% nachgegeben. Wir stehen beim Gold ca. 80 € höher als vor einem halben Jahr. Wenn das allen Ernstes ein Grund zum jammern ist sollte man sich vielleicht lieber ein Sparbuch holen.


    Sirgey jammert weil Gold und Silber nicht wie eine "Rakete" abgehen und andere Investitionen besser performen.. Er vergleicht die Performance von Gold mit Aktien und Kryptos und nicht ich. Und natürlich werden dabei immer die ungünstigsten Zeiträume für Gold gewählt und nicht z.B. das Hoch beim Bitcoin mit dem aktuellen Kurs verglichen.


    Irgendwie sollte man die Kirche schon im Dorf lassen.. es wird langsam lächerlich

    Sehenswerte Übersicht über das Gold im Privatbesitz, hier Auszüge aus dem detailreichen Artikel:


    "Die Deutschen halten 4925 Tonnen Goldbarren und Goldmünzen.

    Dabei wäre die Altersstruktur interessant. Das Gold dürfte aus vielerlei Gründen hauptsächlich bei den älteren Mitbürgern (>50) zu finden sein. Das könnte eher problematisch sein, die Erben sind schnell dabei wieder Euros daraus zu machen..

    Na los ab auf die richtige Seite und in Aktien und Bitcoins investiert.. warum machst du es dir so schwer mit dem Gold- und Silberschrott.. ich würde es dir im Zweifel auch abnehmen..


    Gerade hier ist doch ersichtlich, dass (fast) jeder in solche Situation geraten kann!

    Sorry aber es gab genügend Warnsignale. Wer unbedingt solche Risiken eingeht um ein paar Euro zu sparen muss dann halt auch mit den Konsequenzen leben.


    Wer verkauft unnötig günstig Münzen die man woanders teurer verkaufen könnte? Und zusätzlich drückt man noch freiwillig ebay-Gebühren ab? Egal wie günstig man diese angeblich gefixt/eingekauft hätte. Ich habe auch schon Unzen für 550€ gekauft, deswegen verkaufe ich jetzt trotzdem nicht für 600 oder 700 €.


    Wenn sich etwas zu gut anhört um wahr zu sein, dann ist es meist auch nicht wahr. Wer billig kauft, kauft meist zweimal..