Ich habe mir Gedanken bezüglich der Gold- und Silberminenaktien gemacht.
Diese Minenaktien leiden aktuell unter steigenden Lohnkosten und Betriebskosten.
Jetzt kommt für mich noch ein neuer/alter Faktor als Variable dazu.
Die Emission von Co2 bei der Produktion. Sollte es immer mehr verschärft und auch verteuert werden,
die Co2 Emission neutral zu halten, wird es für viele Minen sehr schwierig ihr bisheriges Geschäftsmodell
fortzuführen, ohne in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen.
Jetzt dürfen irgendwann die Banken dafür keine Kredite mehr geben, eben wegen negativer Co2 Bilanz vieler Minen.
Es kann sogar unwirtschaftlich werden, oder zu Zwangsschließung von Minen kommen.
Aus der Sicht würde ich keine Minenaktien mehr haben wollen und das würde mir auch die Erklärung
dafür geben, dass die Minenaktien nie mehr richtig vom Fleck kommen werden.
Sie sind somit auch kein Indikator mehr, genau wie die Zinsen und die Währungen.
Man kann dann auch nicht mehr aus der Charttechnik Verläufe aus der Vergangenheit ableiten.
Gamechanger Co2 Bilanz.
Und nun kommt der Hammer der Überlegung.
Die Minen haben nur noch eine Chance, sie müssen auf Termin verkaufen auf volles Risiko, was sie vielleicht gar nicht mehr produzieren können, nur um sich über Wasser zu halten.
Da kommt das eigentliche systemische Risiko für mich her. Shortseller auf Biegen und Brechen, wären dann die Minen und die Insider.
Ich halte das zwar für einen komischen, fast verrückten Gedankenansatz, aber nicht für ganz unlogisch.