Ich denke unser Problem ist, dass wir mit den Minen alle Antizyklisch investieren. Dabei ist es so, dass dieser Markt in den letzten 8 Jahren, je nach Quelle um 90-95% eingebrochen ist. das Problem ist nun folgendes, wenn man in einen zusammenbrechenden Markt kauft:
bricht eine Aktie von Ihrem Höchststand (als Beispiel 100.-) um 80% ein und wir zu diesem Zeitpunkt kaufen für dann 20.- und die Aktie fällt schlussendlich auf minus 95% dann haben wir trotzdem wir 80% günstiger vom Höchstpreis eingekauft haben, doch einen Buchverlust von 75%....
sollte Sich die Aktie allerdings wieder auf den Höchstpreis erholen, haben wir einen Buchgewinn von 400%
wenn man sich dies vergegenwärtigt, kann man einen Buchverlust von 50% (wenn auch unter höllischen Schmerzen) akzeptieren.
wie schon öfters erwähnt, verstehe ich nichts von Charttechnik, und kann daher keine Minen Traden. für mich sind es, zusätzlich zum Physischen eine spekulative Versicherung.
Mein Business läuft aktuell sehr gut, so dass ich noch Geld übrig habe, für solche verrückten Investitionen. und meine Idee ist folgende:
Wenn die Tage anbrechen, an denen mein Business nicht mehr laufen wird, wird auch die Wirtschaft im allgemeinen ein Problem haben, und dann.... spätestens dann, werden sich meine Investitionen in dem Sinn Lohnen, als dass sie mir ein Auskommen (welches mir als Selbständiger vom Staat verweigert wird (ich darf nur in diese sozialen Umlageversicherungen einzahlen, beziehen nicht)) sichern.
bis dahin erfreue ich mich dem gut laufenden Business und akkumuliere weiter Minen, Physisches,Heizöl,Waffen,Munition,Whisky,Notvorräte, und arbeite an meiner Liegenschaft in Richtung Autarkie.
Insofern, bin ich eigentlich froh, wenn das noch n bisschen so per Status Quo weitergeht.
Apropos, was haltet Ihr von dem Gerücht, dass der Goldpreis in Dollar mit dem Wechselkurs des ChinYuan zusammenhängt?
und werden die Chins weiter abwerten, wen Donnie die Zölle erhöht...?
Grüsse aus der Schweiz