Der Unglückszug bestand aus 3 Loks mit 150 Wagen --- Amerikanischer Größenkoller.
--- Die automatischen Bremsen waren entgegen Gesetz mit Sondergenehmigung nicht installiert.
-- -Der Zug war nicht als Gefahrengut deklariert.
Ami f..k
Ich hatte von 1993 bis 2013 in den USA, genauer gesagt in Grove, Oklahoma am Grand Lake ein
Ferienhaus, wo ich auch jedes Jahr im Sommer war. Unweit (10 mls.) davon war die Bahnstrecke
von St.Louis nach Oklahoma City, und die Güterzüge bergseitig Richtung Westen hatten 120 Waggons
mit bis zu 7 Lokomotiven, alle ALCO Diesel. Talwärts Richtung Osten waren es nur 3 Loks. Die Gleise
haben mehr wie Spaghetti ausgesehen mit jeweiligen Abweichungen von mehreren Zentimetern. Was
soll ich sagen, ein Zentimeter ist in Amiland KEIN MASS. Es wird alles in INCHES und MILES gerechnet.
Als gelernter Elektriker habe ich auch immer die ÜBERLAND Stromversorgung "bewundert". Da gibt es
HOLZ Strommasten mit 20 kv Spannung und für jeweils 4-6 Häusern hängt ein kleiner Trafo oben an
den Holzmasten. Wenn es dann mal wegen Blitzeinschlag oder mechanischer Einwirkung (Sturm) zu
einem Kurzschluß kommt, fällt der Strom für alle Verbraucher der Stromtrasse aus. Dann rückt ein
Reparaturtrupp der Strom-Company mit Pickups und Hebebühnen zur Reparatur aus, was natürlich
einige Stunden, manchmal bis zu einem Tag dauern kann. Dann werden die kaputten Masten, Trafos
und Kabel ersetzt oder geflickt, und es ist gut bis zum nächsten Mal. 
Die reicheren Hausbesitzer oder Firmen haben für solche Fälle Backup Generators in Größen von 10
bis 100 KVA als Notstrom-Aggregate, weil Stromausfälle alle paar Monate vorkommen.
Die ganze Infrastruktur auf dem Land und in ärmeren Stadt-Teilen ist MARODE, Stromversorgung,
Abwasserrohre, Frischwasser-Leitungen, Straßen, Beleuchtungen, selbst öffentliche Gebäude wie
Schulen und Krankenhäuser etc.
Und es gab in den 20 Jahren keinerlei fühlbaren Fortschritt, "Business as usual" ![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)