Beiträge von Heike_Katrin

    Das ist wohl so. MD = Amt für Münzhandel. Ob das tatsächlich alles Beamte sind, die dort arbeiten? Weiß ich nicht. Jedenfalls orientiert man sich bei den Münzmotiven offenkundig nicht vorrangig an Kundenwünschen, sondern eher an gesellschafts- und kulturpolitischen Vorgaben.


    Faust/Goethe (2023) und Der zerbrochene Krug/Kleist (2024) sind vermutlich weniger geeignet, ein (internationales) Massenpublikum anzusprechen. Aber vielleicht will man das ja auch gar nicht. Kann die Bundesbank ein bisschen mehr Gold in den Tresoren belassen. Dafür werden dann zunehmend und haufenweise blitzbanke und teils bunt bemalte 5 EUR und 10 EUR Sondermünzen aus Cu/Ni unters Volk gebracht, die unter Garantie niemals eine nennenswerte Wertsteigerung aufweisen werden. Gold für die Könige. Glasperlen fürs Volk.

    Aktuell gibt es den Lunar III 1oz Silberhasen ab rd. 30,40 Euro. Zeitweise (vor wenigen Tagen) lag der Preis auch einen Schnaps unter der 30 Euro Marke. Liegt nicht nur am Rückwärtsgang des POS, sondern vielmehr am abschmelzenden Aufgeld der Händler (was immer noch mit rd 50 % sehr hoch ist).


    Damit lässt sich festhalten: nicht kirre machen lassen und nicht jedem aufgerufenen Preis blind hinterherlaufen. Im Einkauf liegt der Gewinn und an der nächsten Ecke wartet schon das nächste unschlagbare Sonderangebot. :rolleyes:

    Auch bei der 100 Euro „Freiheit“ ist die Auflagenhöhe durch die Dt. Bundesbank veröffentlicht worden. Und auch bei der 100er (ebenso bei 50 Euro und 20 Euro) wurden neue Tiefs markiert. Bei der „Freiheit“ sind es 125.000 Stück gegenüber 132.000 der Münze „Recht“ aus 2021. Sicherlich auch geschuldet dem abverlangten Höchstpreis, den Einkommensverlusten breiter Bevölkerungsschichten durch Pandemie und Inflation, aber auch der merkwürdigen Bestellpolitik mit langen Vorbestellzeiten und Mindestpreisen mit Anpassungsklausel nach oben. Ziemlich einmalig in der Welt.


    Die goldenen Zeiten sind für die Münze Deutschland wohl erstmal vorbei.


    Die aktuellen Auflagenhöhen lt. Dt. Bundesbank sind heraus und markieren neue Tiefs:


    20 Euro Kegelrobbe: 111.000
    50 Konzertgitarre: 78.000


    Ein leiser Tod auf Raten? Nun, man sieht zumindest bei den dt. Münzen, dass höhere Preise den Absatz nicht befördert haben. Und echte Produktinnovationen waren in den letzten 20
    Jahren auch nicht so recht zu verzeichnen.


    Ja, es gibt bestimmt genug Holzköpfe, die sich über 3 oder auch 4 % Zinsen freuen. Abzüglich Kapitalertragsteuer + SolZ natürlich, wenn der Sparerfreibetrag ausgeschöpft ist. Abzüglich ein klein wenig Inflation, aber heh, die sieht man auf dem Sparbuch und auf dem Depotauszug ja gar nicht. Am besten jetzt diese Zinsen langfristig sichern. 5 oder 10 Jahre fest, das ist bestimmt ein cleverer Deal.

    Gold hat ausgespielt, es ist vorbei, die Zeiten haben sich geändert.
    Gold v(z)erfällt wie der €uro, eine Wertsicherung ins Nichts. :whistling:

    Wenn die Stimmung so sehr im Keller ist, sollte der Boden nicht mehr fern sein. Abgerechnet wird am Jahresende.


    Sicher ist dann nur eins: für den Euro wird es weniger an der Ladenkasse geben. Alles andere (Aktien, EM, Immos, Krypto) wird sich dann zeigen. Reich werden oder auch nur wohlhabend bleiben, wird in diesen Zeiten schwieriger.

    Also, ich fand das auch Mist, was hier in den letzten Tagen abging. Mit Prognosen halte ich mich daher mal besser zurück. :rolleyes:


    Jedenfalls, die Nachfrage von Notenbanken und Privatleuten ist unverändert da. Die Verunsicherung auf beiden Seiten ist groß. Globale Konfliktherde verunsichern die Menschen zurecht. Keiner weiß so recht, wie es weitergehen soll. Ob weiterhin nur Wirtschaftskriege und lokal begrenzte heiße Konflikte geführt werden oder ob dies weiter unkontrolliert eskaliert. Wie diese globalen kaum vorstellbaren Schuldenblasen zurückgeführt werden sollen, ohne dass es zum großen Knall kommt. Eigentlich geht das, wenn überhaupt, nur mit weiter fortschreitender Inflation oder eben mit einem sehr schmerzhaften Reset.


    In dieser Situation ist es sehr gut, Gold in der Hinterhand zu haben. Das spüren die Menschen, das spüren auch Regierungen und Notenbanken. Daher wird die Nachfrage stabil hoch bleiben und der POG ebenfalls. Und sollten wider Erwarten auf wundersame Weise doch alle Konflikte und Ungleichgewichte sich in Luft auflösen, ja, dann wird auch Gold Federn lassen müssen. Aber dann hätten wir eine Versicherungsprämie bezahlt, so wie man für seine Feuerschutzversicherung zahlt. Da beschwert man sich ja auch nicht über das verlorene Geld, wenn das eigene Haus nicht abbrennt. :D


    Hier ein kleiner Mutmacherartikel zur globalen Goldnachfrage. Schönes Wochenende.



    https://www.focus.de/finanzen/…gruende_id_184710949.html

    Das ist schon richtig, dass Pensionen deutlich höher sind. Man sollte aber fairerweise auch berücksichtigen, dass alle eine Rente bekommen, die 5 Jahre Beitragszeiten aufweisen können. Also auch Leute, die später ausgewandert sind, die sich selbständig gemacht haben, In ein Versorgungswerk gewechselt sind oder z.B. sich als Hausfrau vorwiegend um Haushalt und Kinder gekümmert haben. Wenn man nur Renten mit mind. 35 Jahren Beitragszeiten zum Vergleich heranzieht, sieht es deutlich besser aus. Aber nicht wirklich gut, das ist wahr. :/

    Das stimmt. Noch gut 50 USD bis zur 2.000 USD Marke. Aber ich wusste gar nicht, dass wir so einen robusten, so einen eisenharten Euro haben. :S


    Man, das ist toll. Lagarde und Schnabel haben den Außenwert des Euro und die EU-Inflationsrate so was von fest im Blick. Immer nur das Wohl des europäischen Mittelstandsbürgers vor Augen.


    Wer es glaubt, ist selig. Die Märkte werden sich auch hier täuschen. Bald wird die EZB jammern, dass ein hoher Eurokurs schlecht für die Exportwirtschaft sei. Dann kann die EZB die Zinsbremse ja bald wieder lockern. Gut für den ClubMed, aber auch gut für uns Goldbugs.