Beiträge von Koala

    romario
    Meine Erfahrungen vom Nordosten ist komplett andere. Sowohl Großstadt als auch "Interior".
    Die Bohnen (feijao) haben im Jahr 2010 um 20% zugelegt. Das ist Grundnahrungsmittel wie für uns Kartoffeln/Pommes.
    Im übrigen hat der Durschnittsbrasilianer genauso wenig eine Kuh in der Küche stehen wie der Durchschnittsdeutsche.


    Fast aktuelle Preise (Januar) aus einen Supermarkt in einer Kleinstadt im Interior
    Kartoffeln: R$ 3,00 / kg = ca. 1,29€
    Reis: R$ 2,00 / kg = ca. 0,86€
    Bohnen: R$ 5,00 / kg = ca. 2,16€
    Soja Öl (billigste Sorte): R$ 3,20 / ltr = ca. 2,42€


    Erinnert mich jemand dran, dann besorge ich nächsten Januar die aktuellen Preise


    Leider kann man mit 12% Zinsen in Brasilien nur gut leben, wenn man einen Kapitalverzehr verkraften kann.
    Die offizielle (geschönte) Inflationsrate liegt bei über 6%. Meine persönliche subjektiv gefühlte Inflation liegt bei etwa 12-15%.
    Frag mal den kleinen Brasilianer. Der wird dir erzählen dass die leite ninho von Nestle jetzt 3x soviel kostet wie 2006.
    Jetzt gibt es halt nur noch billigere Produkte in kleineren Packungen. (Der kleine Mann rechnet im Supermarkt den Preis pro Kilo nicht aus.)
    Das ist wie bei den Amis: Hamburger statt Steaks und die Inflationsrate ist im Griff ;)

    Seit dem ersten Beitrag wollte ich schon schreiben, habe mich aber zurück gehalten.
    Aber jetzt halte ich den ganzen Blödsinn nicht mehr aus:


    1)
    Ein Händler lebt von der Marge zwischen Ankauf und Verkauf.
    Wenn er von den Wertsteigerungen seines Bestandes leben würde, wäre er Investor und nicht Händler


    2)
    In dem Moment in dem er seine Ware verkauft, deckt er seinen Bestand beim Großhändler/Hersteller nach.
    (Er braucht ja auch zukünftig Ware zum Verkauf ;) )


    3)
    Die Margen erscheinen auskömmlich wenn man exemplarisch in die Bilanzen 2er Händler schaut:
    Beide haben in den Jahren 2007 und 2008 einen Eigenkapitalzuwachs von ca. 1 Mio erwirtschaftet.
    (Sprich im Mittel 500 Mille pro Jahr zuzügl. Geschäftsführergehalt)


    4)
    Ich hörte, dass es sich manche sogar leisten können ganze Häuser aus Gold zu bauen :D


    5)
    Der unternehmerische Erfolg sei allen Händlern vergönnt, aber einen Beweinungsthread zu führen halte ich für überflüssig.

    Zum Glück steht bei den Standartbullions drauf, dass es eine Unze = 31,1 gramm ist.
    Wenn das jemand anzweifeln und die Münzen auf die Waage legen würde, könnte es
    sein dass er aus dem staunen nicht mehr raus kommt. ;)

    @ Koala


    Der Passus ist nicht neu und war bisher auch im Regelwerk verankert. Allerdings beschränken wir uns hier zunächst auf Münzen und Barren. Für den Rest gibt es eBay und dergleichen - wir sind primär ein Forum.


    PS Im Bereich Sonstiges befindet sich ein Networking Thraed ohne Regelwerk. Ein Blick dorthin hilft Dir evtl. auch weiter.


    Die Regel wurde, wenn ich richtig aufgepasst habe, bei der letzten Regelerweiterung (vor der aktuellen) aufgenommen.
    Früher wurde der Handel dieser Dinge über die entsprechenden Threads abgewickelt.


    Ich habe über diese Threads einiges an Material gekauft. Dies ist physisches Edelmetallinvestment und hat in keinster
    Weise etwas im Bereich "Sonstiges" verloren. Durch die Einführung der neuen Regelung werden alle, die wie ich, in
    günstiges physisches Material investiert haben willkürlich eingeschränkt.


    Wir sind primär ein Edelmetallforum und kein Münzforum!


    Edelmetalle als Investment gehören in "Edelmetallmarkt Silberankauf & Goldverkauf im Kleinanzeigenstil"
    und sonst nirgenwo hin.


    Zusatzfrage: Wenn in die Threads nur noch Münzen und Barren sollen, müssen die Medaillen dann auch weichen?

    Zitat

    7. Münzen & Barren


    In den Handelsfäden sind ausschließlich Einträge zu Münzen und Barren aus Edelmetallen (Gold, Silber, Platin & Palladium) erwünscht. D.h. kein Zahngold, Schmuck, Euro-Münzsammlungen, etc.


    Warum darf man in den Handelsfäden keine Silberlöffel, Zahngold, Ketten usw. mehr einstellen?
    Dass Euro Münzsammlungen nicht gehen ist vollkommen logisch - wir sind ein EM Forum.
    Warum aber jahrelange Praxis aber mal schnell geändert wird ist nicht nachvollziehbar.


    Ich fordere entweder
    1) Zulassung von Handel von Edelmetallen in den Fäden so wie es jahrelang praktiziert wurde oder
    2) Erstellung eines Fadens für den Handel von Zahngold, Ketten, Granulat, Silberlöffeln, etc.


    Edelmetalle gehören nicht In den Flohmarkt! Sie gehören in "Edelmetallmarkt Silberankauf & Goldverkauf im Kleinanzeigenstil"


    Das ist nicht richtig, dass dir nichts angeboten wurde.
    Wenn dir allerdings 100-150 Euro unter den in der Bucht erzielten Preisen für Lunarkilos zu teuer ist, kann man nichts machen.
    Es war im übrigen ein Pferd und kein Drache ;)

    GoldBullish


    Wie sind die 925er Silberzehner hergestellt worden?
    Ist die Herstellung von Silberzehnern ähnlich teuer wie die von Bullionmünzen?


    Warum macht man nicht "Kleingeldrollen"?


    "Kleingeldrolle"
    1/10 Unze Silber zu 25 oder 50 Stück in Tube oder Papierrollen.
    Und wenn technisch 999er zu anspruchsvoll dann eben 925er
    Die Herstellung der Reichsmarkmünzen war vermutlich nicht so kompliziert.


    Es erscheint mir logisch, dass weicheres Material niedrigere Laufgeschwindigkeiten erfordern.
    Höhere Prägedrücke erscheinen auf den ersten Blick für den Laien unlogisch.
    Ich glaube gerne, dass die Prägekosten doppelt und dreifach gegenüber üblichem Münzgeld ist.


    Der Rest des Aufgeldes ist der Monopolstellung der Münze und deren Aufgabenstellung geschuldet.

    Knallsilber


    Ich habe das mal auf die Schnelle aus dem Netz kopiert.
    Was das Material anbelangt ist es vollkommen egal aus was die Euromünzen bestehen.


    Mir geht es darum, dass sich alle mal die Augen reiben und den gesunden Menschenverstand einschalten.
    Mehr als Centbeträge kann die Herstellung von Euromünzen nicht kosten, sonst gäbe es keine Münzen.
    Beilagscheiben, Schrauben und sonstige Metalldinge aus dem Baumarkt kosten ebenfalls Centbeträge.


    Warum soll dann das prägen von Gold und Silberbullion um den Faktor 10, 20 oder 50 mehr kosten?


    Es gibt viele Argumente, die einen höheren Preis rechtfertigen. Ich akzeptiere das auch. Aber nicht in diesen
    Größenordnungen. Ein "Prägegeld" von 10 bis 30 Cent pro Münze sollte Kostendeckend sein. Falls nicht wäre
    die Kostenstruktur dringend zu überprüfen.


    Falls das Geldmonopol eines Tages fällt wird man sehen wie "billig" die Münzprägung auf einmal ist.


    Was kostet der Prägevorgang einer 1-Cent Münze?
    Wir werden von den MInts mit "Prägekosten" gerippt, dass einem die Augen tränen.
    Selbst wenn die Prägekosten für Bullion das Doppelte oder Dreifache betragen sollten,
    spielen sich die tatsächlichen Prägekosten wohl im 1-stelligen Centbereich ab.


    gefunden im Netz: http://www.emuenzen.de/forum/e…ute-auf-www-krone-at.html



    Und wenn sich der Händler die höhern Versandkosten sparen will, dann lass ihn doch.
    Er hat das Versandrisiko und muss selbst entscheiden ob er es für sich versichert.
    Dem Kunden kann es doch vollkommen Wurst sein.

    DHL und UPS, gern.
    Geldtransporter, nein.


    Auf Vollpfosten die durchs Büro rennen und schreien...


    Ich habe eine Wertsendung... eine Wertsendung...
    ich habe eine Wertsendung für Herrn Koala...
    Das darf ich nur Herrn Koala geben, denn das ist eine Wertsendung...

    eine Wertsendung....


    habe ich echt keinen Bock mehr. Wertlogistik ist ein KO-Kriterium für mich.


    Und die Scherzkekse die als Rambo mit Knarren kommen schocken das ganze Büro.
    Da warten die Kollegen nur drauf, dass man in Handschellen abgeführt wird.