Beiträge von kurtmueller

    Wow danke euch für den vielen Input.


    Wo soll ich anfangen, die Firma ist verkauft, es fließt nur Fiat vom einen Konto zum nächsten und wird in Germony versteuert. Der Opa war/ist erfolgreicher Unternehmer, hatte keine Zeit sich um weiteres zu kümmern und wollte sich da nicht reinreden lassen. Es ist sein gutes recht und er kann machen was er möchte und wir froh sein gibt es überhaupt etwas. Der Zug ist abgefahren aber wir möchten das mit unseren Kindern klar regeln und optimieren.

    Die Freiberträge der Enkel also unsere Kinder werden vollständig ausgeschöpft. Unsere Freibeträge werden ebenso ausgeschöpft und der Rest wird wohl oder übel gleich wieder versteuert. Das Fiat soll schnell wieder angelegt werden. Zu viel direkt auf die Enkel zu übertragen finde ich gefährlich. Was weiss ich, wenn die mit 20 einen Kevin oder Schantal heimbringen. ?) Wenn ich zurück denke was ich in meinen 20er noch so gemacht habe, war es rückblickend nicht schlecht, hatte ich nicht viel über und musste erstmal selber auf die Beine kommen.

    Ja, die Kinder zu verflechten z.B. über Immobilie ist ausgeschlossen, der Hinweis ist wichtig und richtig. Ebenfalls vorsichtig bin ich auch gegenüber Beratern das ist mit ein Grund für diesen Strang und meinem Gefühl etwas hilflos zu sein.

    Vielen Dank für deine Antwort.


    Eine Familienstiftung wird nicht nötig sein, aber über andere steuerliche Spielereien wie die Schaukel wäre interessant zu sprechen.


    Akut möchte ich im Falle einer vorzeitiger Handlungsunfähigkeit oder Ablebens die Möglichkeit haben das der Partner weiterhin Verwalten kann und nicht ein Zwangsverwalter zum Zuge kommt. Zudem sollen unsere Kinder erstmal selber auf die Beine kommen und etwas lernen. Die Freibeträge sollen jedoch ausgeschöpft werden, denn es wird schon so genügend versteuert. Mich würde z.B. interessieren welche Möglichkeiten es gibt die freie Verfügung über die Volljährigkeit hinaus einzuschränken und was ihr davon haltet?

    Zudem möchte ich gerne möglichst vorausschauend und geplant weitergeben um eben nicht nochmal in die selbe Situation zu kommen und das Finanzamt zu füttern.

    Hallo Zusammen


    Ja, das ist ein Zweitaccount, aufgrund des «delikaten» Themas möchte ich lieber anonym fragen, ich hoffe das ist verständlich und ausnahmsweise möglich.


    Ich bin schon länger hier bei euch dabei, wenn auch vorwiegend nur am Lesen. Ich schätze das hier geteilte Wissen und die alternative weitblickende Denkweise sehr. Nun habe ich ein Anliegen, da ich etwas überfordert mit meiner Situation bin und sehr gerne auf euer Schwarmwissen zurückgreifen möchte. In meinem direkten Umfeld fehlen mir leider vertrauensvolle Gesprächspartner mit dem nötigen Wissen und dem Weitblick welcher hier vorhanden ist.


    Erstmal kurz zu uns, Ehepaar (Zugewinngemeinschaft) mit minderjährigen Kindern. Die Ehe ist seit über 10 Jahren stabil und gefestigt. Beide berufstätig inzwischen in Teilzeit, ungefähr gleiches einkommen. Uns geht es gut, zusammen etwas angespart in Aktien, Edelmetall, Eigenheim und vermietete Wohnung. Eine Seite kommt aus normalem Haushalt andere Seite aus Unternehmerfamilie.


    Nun steht eine grössere Schenkung bevor da das Unternehmen verkauft wurde, was zu vielen Fragen führt. Erstens geht es um rechtliches/steuerliches und dann natürlich darum was mit dem Fiat gemacht wird. Ansonsten bin ich um jeden ernstgemeinten Ratschlag dankbar da ich bestimmt nicht alles auf dem Schirm habe was es zu bedenken gibt.


    Als erstes haben wir Bankkonten bei einer Bank «nicht Dorfbank» eröffnet. Wir möchten nicht, dass es über die Dorfsparkasse, Volksbank läuft, es muss im Dorf niemand wissen und ich habe kein Interesse an einer Beratung von dort.


    Wir haben einen Termin beim Fachanwalt Erb und Steuerrecht um Pflege-, Vorsorgevollmachten, Testament zu machen und ich frage mich, ob eventuell eine Änderung im Güterstand oder Ehevertrag sinnvoll ist.


    Was mit dem Fiat dann machen? Irgendwie ist gerade alles auf Höchststand und 100% in Edelmetalle wird der Geldgeber nicht befürworten.


    Abwanderung in die Schweiz (wir haben doppelte Staatsbürgerschaft) wäre mittelfristig auch eine Option welche jedoch wegen den Kindern noch nicht in Betracht kam aber nun steuerlich sehr vorteilhaft wird.


    Was gibt es sonst noch zu beachten?



    Schon vorab Danke für euren Input


    Kurt