Wer sich schon lange den einen oder anderen australischen Goldproduzenten ins Depot legen wollte...hier die Performance ausgewählter Unternehmen im Vergleich zur Vorwoche (Freitag zu Freitag Schlusskurs)
23. Oktober 2026, 15:31
Wer sich schon lange den einen oder anderen australischen Goldproduzenten ins Depot legen wollte...hier die Performance ausgewählter Unternehmen im Vergleich zur Vorwoche (Freitag zu Freitag Schlusskurs)
Einerseits sank der durchschnittlich erzielte Goldpreis vom Juni- zum September-Quartal um 314 AUD auf 5128 AUD je Unze, andererseits fielen aber auch die AISC um 206 AUD auf 2805 AUD je Unze, sodass die AISC-Marge mit 2323 AUD je Unze nur um knapp 100 AUD niedriger ausfiel als im Juni-Q26. Bei der Produktion liegt Alkane aktuell (hochgerechnet mit ~163 koz GE) am unteren Ende der FY27 Spanne von 163-177 koz GE. Bei den AISC notiert das Unternehmen momentan noch unter der FY27 Prognose von 2900-3200 AUD je Unze GE.
Newmont erwartet, dass die Goldproduktion im 3. Quartal weitgehend auf dem Niveau des 2. Quartals liegen wird (im Q2 wurden ca. 1,3 Millionen Unzen erzielt).
Das Management bezeichnet das Geschäftsjahr 2026 offen als Tiefpunkt bei der Produktion. Für das Gesamtjahr wird eine zurechenbare Goldproduktion von rund 5,26 Moz prognostiziert (nach 5,89 Moz im Vorjahr). Grund hierfür sind unter anderem die gezielten Verkäufe von Randaktivitäten (Non-Core Assets).
Ab 2027 sollen diverse Erweiterungsprojekte (u. a. in Boddington, Cadia und Cerro Negro) wieder für Wachstum sorgen. Bedingt durch planmäßig höhere Erhaltungsinvestitionen (Sustaining Capital) und gestiegene Ölpreise hat Newmont für das 3. Quartal einen sequenziellen Anstieg der AISC angekündigt.
Q3/26
Die zurechenbare Produktion stabilisierte sich bei 1,30 Moz Gold. Die Erholung der Cadia-Mine nach seismischen Aktivitäten im ersten Halbjahr glich geplante niedrigere Gehalte an anderen Standorten aus.
Im Gegensatz zu den By-Product AISC (die durch starke Erlöse aus Nebenprodukten wie Kupfer und Silber entlastet wurden), stiegen die reinen Co-Produkt AISC leicht nur leicht um 1,3% auf 1.963 USD je Unze. Dies lag vor allem an planmäßig höheren Investitionen in den Substanzerhalt (sustaining capital) an bestimmten Standorten im dritten Quartal. Nach dem starken Vorquartal ging der durchschnittlich erzielte Goldpreis sequenziell leicht um 2% auf 4.317 USD pro Unze zurück. Er verblieb damit aber weiterhin auf einem historisch außergewöhnlich profitablen Niveau.
Das bereinigte EPS von 2,20 USD (nach 2,10 USD in Q2) schlug die Konsensschätzungen der Analysten von rund 1,94 USD deutlich. Haupttreiber waren höhere Verkaufsvolumina, starke Kupferpreise und geringere Steuerbelastungen.
Sept-Q26
Die Goldproduktion von Genesis Minerals stieg im September-Quartal 2026 auf 72,1 koz, verglichen mit 70,8 koz im Juni-Quartal 2026. Dies entspricht einer Steigerung um rund 2 %.
Die AISC lagen im September-Quartal mit 2.966 AUD je Unze spürbar über dem Niveau des Juni-Quartals. Dies steht im Einklang mit der für das gesamte Geschäftsjahr 2027 ausgegebenen Standalone-Prognose von 2.750 bis 3.050 AUD pro Unze.
Die Fusion mit Vault Minerals soll voraussichtlich im November abgeschlossen werden. Zusammen kommen die beiden Unternehmen auf eine Produktion von 149 koz Gold zu AISC von ca. 3250 AUD je Unze im Sept-Q26, was einem hochgerechneten Wert von ~ 600 koz Gold entspricht.
https://announcements.asx.com.au/asxpdf/20261022/pdf/075mktrygq7h2v.pdf
Sept-Q26
Die Goldproduktion sank in Q1 FY27 im Vergleich zu Q4 FY26 um 14%. Die geringere Gesamtproduktion resultierte unter anderem aus temporären Personal- und Ausrüstungsengpässen bei den Untertagebaubetrieben. Die AISC stiegen im September-Quartal deutlich auf 3.529 A$/oz während sie im Juni-Quartal noch bei 2.968 A$/oz gelegen hatten. Trotz des Produktionsrückgangs schloss das Unternehmen im September-Quartal den Ausbau der Verarbeitungsanlage King of the Hills (KoTH-Stufe-2) erfolgreich und vor dem Zeitplan ab, was die zukünftige Produktion absichern soll.
Insgesamt betrachtet, war das abgelaufene Quartal in meinen Augen ein schwacher Jahresauftakt.
https://announcements.asx.com.au/asxpdf/20261022/pdf/075m94dncykr4n.pdf
Sept-Q26
Im September-Quartal 2026 (Q3) verzeichnete Santacruz Silver eine gemischte Produktionsentwicklung im Vergleich zum Juni-Quartal 2026 (Q2). Während die Erzeugung der beiden Hauptmetalle Silber und Zink konsolidiert um jeweils 5 % zurückging, konnte die Produktion von Blei und Kupfer gesteigert werden. Der Rückgang bei Silber und Zink lag vor allem an niedrigeren Erzgehalten im Erzeinkaufsgeschäft („San Lucas“) sowie der strategischen Entscheidung, eigene Minen beim Mahlen gegenüber Drittanbietermaterial zu priorisieren. Das Management erwartet das Erreichen der vollen Produktionskapazität bei Bolivar pünktlich im 4. Quartal 2026. Zudem soll eine neu erworbene Verarbeitungsanlage in Bolivien (500 Tonnen/Tag) im Q4 den Betrieb aufnehmen, was zusätzlichen Schub verleihen soll.
Sept-Q26
Die Gesamtproduktion für das dritte Quartal 2026 verzeichnete im Vergleich zum Juni-Quartal 2026 einen Anstieg um rund 6 % auf 29,6 koz Gold. Obwohl die verarbeitete Erzmenge minimal sank, glichen deutlich höhere Erzgrade in der Interlake-Zone diesen Rückgang sowie einen vorübergehenden Stromausfall unter Tage erfolgreich aus. Die zurechenbare Produktion stieg im rund 2% auf 25,7 koz Gold.
Die Hemlo Mining Corp. ist ein kanadischer Goldproduzent der mittleren Kategorie (Mid-Tier). Das Unternehmen hat im Dezember 2025 die historische und traditionsreiche Hemlo-Goldmine in Ontario für über eine Milliarde US-Dollar von Barrick Gold erworben. Vor Ort befindet sich eine gigantische Verarbeitungsanlage (Mill) mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen pro Tag sowie ein Untertagekomplex.
Aktuell verarbeitet das Unternehmen rund 3.800 Tonnen Gestein pro Tag. Ziel ist es, diese Rate bis Ende 2026 auf 4.800 Tonnen, bis Ende 2027 auf 6.000 Tonnen und mittelfristig auf die vollen 10.000 Tonnen pro Tag hochzufahren. Durch die höhere Auslastung soll die jährliche Goldproduktion von derzeit etwa 140-150 koz innerhalb der nächsten 2 bis 3 Jahre auf 250-300 koz nahezu verdoppelt werden.
Das Jahr 2026 gilt für Hemlo Mining als Übergangs- und Investitionsjahr. Seit dem Kauf stellt das Management den Betrieb auf ein "Owner-Operator"-Modell (Eigenbetrieb statt Subunternehmer) um.
Für das Jahr 2026 wurde ein Budget von 38 Millionen US-Dollar für 130.000 Bohrmeter bereitgestellt. Die Ergebnisse sollen in eine umfassende technische Studie für das Jahr 2027 einfließen, um die Ressourcenbasis substanziell zu erweitern.
Newmont erwartet, dass die Goldproduktion im 3. Quartal weitgehend auf dem Niveau des 2. Quartals liegen wird (im Q2 wurden ca. 1,3 Millionen Unzen erzielt).
Das Management bezeichnet das Geschäftsjahr 2026 offen als Tiefpunkt bei der Produktion. Für das Gesamtjahr wird eine zurechenbare Goldproduktion von rund 5,26 Moz prognostiziert (nach 5,89 Moz im Vorjahr). Grund hierfür sind unter anderem die gezielten Verkäufe von Randaktivitäten (Non-Core Assets).
Ab 2027 sollen diverse Erweiterungsprojekte (u. a. in Boddington, Cadia und Cerro Negro) wieder für Wachstum sorgen. Bedingt durch planmäßig höhere Erhaltungsinvestitionen (Sustaining Capital) und gestiegene Ölpreise hat Newmont für das 3. Quartal einen sequenziellen Anstieg der AISC angekündigt.
Sept-Q26
Hochschild Mining hat für das Septemberquartal 2026 (Q3) eine zurechenbare Gesamtproduktion von 74 koz GE gemeldet. Im Vergleich zum Juni-Quartal 2026 (Q2), in dem 76 koz GE erzielt wurden, entspricht dies einem leichten Rückgang um knapp 3 %. Trotzdem sieht sich das Unternehmen voll auf Kurs, seine Jahresprognose für 2026 zu erreichen.
Im Septemberquartal profitierte das Unternehmen maßgeblich vom erfolgreichen operativen Turnaround und dem weiteren Hochlauf der neuen Open-Pit-Goldmine Mara Rosa in Brasilien.
Bei San José drückten extreme winterliche Wetterbedingungen im dritten Quartal sowie der Abbau in Randbereichen der Adern (Border Veins) das dortige Ergebnis auf 23 koz GE (auf 100%-Basis), verglichen mit deutlich stärkeren 32 koz in Q2/26.
Die Hauptmine Inmaculada lieferte eine stabile Leistung ab, die im Rahmen der Erwartungen lag, wobei ein höherer Durchsatz geringere Erzgrade ausgleichen konnte.
Mit einer YTD-Produktion von 226 koz GE sehe ich Hochschild aktuell eher am unteren Ende seiner FY26 Prognose von 300-328 koz GE.
Sept-Q26
Die aktuellen Produktionszahlen für das dritte Quartal 2026 zeigen im Vergleich zum vorangegangenen Juni-Quartal 2026 einen operativen Rückgang bei beiden Hauptedelmetallen. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung waren planmäßige Wartungsarbeiten und geringere Erzgehalte in zentralen Minenkomplexen.
Der deutliche sequentielle Rückgang der Goldproduktion um 12,8% dämpft den starken Schwung aus dem Juni-Quartal. Die wichtigste Goldmine des Konzerns, Herradura, litt unter ungeplanten Stillständen für präventive Instandhaltung an einer Kugelmühle. Ein vollständiger Austausch des Mühlenmantels steht im vierten Quartal an, weshalb die Goldproduktion temporär belastet blieb. Positiv stach die Mine Fresnillo hervor, wo höhere Erzgehalte den Durchsatzeinbruch teilweise abfedern konnten.
Der Rückgang der Silberproduktion um 5,5% fällt im Quartalsvergleich moderater aus, unterstreicht jedoch die anhaltende Variabilität der Erzgehalte. Insbesondere bei Juanicipio wirkten sich Anpassungen des Minenplans zur Absicherung des Untertagebaus (Gebirgssicherung und Bewetterung) vorübergehend drosselnd auf das Fördervolumen aus.
Meiner Ansicht nach ein relativ schwaches Quartal, trotzdem stehen die Chancen, dank einer starken ersten Jahreshälfte gut, dass Fresnillo bei Silber (zumindest die untere Hälfte) und bei Gold (die obere Hälfte seiner Prognose) erreichen kann.
https://www.fresnilloplc.com/media/lb1odebt/211026-fresnillo-plc-3q26-production-report.pdf
Demnächst dürfte Northern Star die vorläufigen Produktionszahlen für das Sept-Q26 veröffentlichen.
Es wird eine Produktion von ~350 koz Gold zu AISC von > 3250 AUD je Unze erwartet.
Mit Blick auf das FY27 sollt das abgelaufene Quartal das schwächste sein, da es an allen 3 Produktionsstandorten „Major Shutdowns“ (größere Wartungsstillstände gab).
Die Gewichtung der FY27 Produktion liegt somit stark auf der zweiten Jahreshälfte (Juni-Halbjahr 2027)
Sept-Q26
Die Produktionszahlen für das September-Quartal (Q1 FY27) zeigen im Vergleich zum vorangegangenen Juni-Quartal 2026 (Q4 FY26) einen erwartungsgemäßen Rückgang beim Goldabsatz und gestiegene Kosten. Mit Verkäufen von 364 koz Gold lag Northern Star planmäßig unter dem sehr starken Juni-Quartal (433 koz). Die AISC kletterten deutlich von 2.651 A$/oz auf 3.217 A$/oz. Dieser Kostensprung resultiert im Wesentlichen aus dem geringeren Nenner (weniger verkaufte Unzen im Quartal) sowie den intensiven Investitionen rund um die KCGM-Inbetriebnahme. Trotz des Anstiegs bewegt sich Northern Star voll im Rahmen seiner Jahresprognose für das FY27 (3.050 – 3.450 A$/oz), da die Kosten im zweiten Halbjahr saisonal sinken sollen.
https://announcements.asx.com.au/asxpdf/20261021/pdf/075kqk1cjqhjtp.pdf
Sept-Q26
Mit einer Produktion von 98 koz Gold lag das Ergebnis fast exakt auf dem Niveau des vorherigen Juni-Quartals. Die AISC stiegen leicht an – von 2.802 A$/oz auf 2.912 A$/oz. Trotz des Anstiegs um knapp 4 % bewegt sich das Unternehmen damit weiterhin komfortabel innerhalb seiner für das Gesamtjahr FY27 ausgegebenen Kostenprognose von 2.980 bis 3.380 A$/oz.
https://announcements.asx.com.au/asxpdf/20261021/pdf/075kx4yx64zkyl.pdf
Sept-Q27
Die konsolidierte Produktion verzeichnete im 2.Quartal des Geschäftsjahres 2027 im Vergleich zum vorangegangenen 1.Quartals des Geschäftsjahres 2027 einen deutlichen Rückgang bei fast allen Metallen.
Hauptgrund hierfür waren anhaltende operative Einschränkungen in China, insbesondere die temporäre Stilllegung der GC-Mine aufgrund neuer behördlicher Sicherheitsauflagen.
Besonders drastisch fiel der Einbruch beim Zink aus, da die Produktion der GC-Mine (die primär für den Großteil des Zinks verantwortlich ist) wegen der ausstehenden Genehmigung für ein neues Minendesign fast vollständig pausierte.
Sept-Q26
Die Produktionszahlen für das am 30. September 2026 endende Quartal zeigen eine solide operative Leistung mit einem leichten Wachstum im Vergleich zum Juni-Quartal 2026. Die Goldproduktion stieg um knapp 2%. Die AISC stiegen um 9% während der realisierte Goldpreis rund 5% niedriger ausfiel als noch im Juni-Quartal 2026. Die FY27 Prognose liegt bei 160-170 koz Gold zu AISC von rund 1.230.000 R/kg Gold.
Operating update for the quarter ended 30 September 2026 - DRDGOLD
Sept-Q26
Obwohl weniger Gold verkauft wurde (36 oz statt 41 koz), stieg der berechnete Umsatz aufgrund des deutlich höheren realisierten Goldpreises von 4.980 AUD/oz leicht an. Bellevue profitierte stark vom Abbau des historisch niedriger bepreisten Hedge-Buchs. Die AISC kletterten temporär auf 3.096 AUD/oz. Dies lag an geringeren Fördermengen und Engpässen bei der Personalverfügbarkeit während des Auftragnehmerwechsels zu Beginn des Quartals.
Der operative Cashflow halbierte sich auf 67,8 Mio. AUD. Dennoch konnte das Unternehmen seine liquiden Mittel (Barmittel und Goldbestand) leicht von 206,4 Mio. AUD auf 213,0 Mio. AUD steigern, da weniger Geld für freiwillige Hedge-Vorablieferungen aufgewendet wurde. Die Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2027 blieb unverändert.
https://announcements.asx.com.au/asxpdf/20261020/pdf/075j3jw6cb1m1x.pdf
Sept-Q26
Der Umsatz sank deutlich, da die Goldverkäufe von 102 koz im Juni-Quartal auf rund 75 koz im September-Quartal zurückgingen. Die AISC stiegen spürbar auf 3.617 AUD/oz. Dies resultierte aus der wetterbedingt geringeren Produktion und beinhaltete zudem eine nicht-zahlungswirksame Belastung aus dem Abbau von Lagerbeständen (Stockpile Drawdown) in Höhe von 114 AUD/oz.
Trotz des geringeren operativen Cashflows stiegen die gesamten Barmittel und Goldbestände von 1,18 Mrd. AUD (per 30. Juni) auf 1,28 Mrd. AUD (per 30. September). Dieser Zuwachs wurde unter anderem durch eine erhaltene Auflösungsgebühr (Break Fee) in Höhe von 51 Mio. AUD von Vault Minerals unterstützt.
https://announcements.asx.com.au/asxpdf/20261020/pdf/075j58l2400t4j.pdf
Die Goldproduktion blieb im September-Quartal mit 13,7 Tonnen auf einem stabilen Niveau. Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen in den ersten drei Quartalen 2026 rund 41 Tonnen. Die operativen Abläufe in den acht kontrollierten Produktionsstätten verliefen ohne größere Zwischenfälle.
Die AISC kletterten im dritten Quartal auf 1.649 Dollar pro Unze. Dieser Anstieg von etwa 5 % im Jahresvergleich wurde vor allem durch den stark gestiegenen Goldpreis angetrieben, welcher die variablen Lizenzgebühren (Royalties) verteuerte. Zudem stiegen die Beschaffungspreise für bestimmte Roh- und Hilfsstoffe im Bergbau. Der Umsatz ging leicht auf 1,82 Mrd. $ zurück. Der Gewinn lag bei 564 Mio. $, rund 12% weniger als im Juni-Q26.
https://www1.hkexnews.hk/listedco/listconews/sehk/2026/1019/2026101900153.pdf
Für das Sept-Q26 wird eine Produktion von rund 22,4 Moz SE erwartet. Es zeichnen sich voraussichtlich leichte Zuwächse beim Silber ab, die jedoch durch eine etwas schwächere Goldausbeute ausgeglichen werden. Das Management hat die Jahresprognose wiederholt bekräftigt. Die offizielle Gesamtjahresprognose für 2026 wurde unverändert bestätigt:
• Silber: 42,0 bis 46,5 Moz
• Gold: 500 bis 550 koz
Fresnillo legt den Fokus auf Qualität statt reiner Menge. Das Management betont, dass an Standorten wie dem Fresnillo-Distrikt und Saucito technische Optimierungen (z. B. neue Schachtverbindungen) vorgenommen werden. Hierbei priorisiert das Unternehmen die Erzqualität und operative Disziplin gegenüber einer reinen Ausweitung der Fördermengen, um die langfristige Werthaltigkeit zu sichern.
Im Hinblick auf das Sept-Q 2026, betonte das Management, dass ein großer, 15-tägiger geplanter Stillstand der Verarbeitungsanlage durchgeführt wurde. Dies wird die Produktionsmenge für dieses spezifische Quartal im Vergleich zu den Vorquartalen vorübergehend dämpfen.
Der Geschäftsführer Shaun Day bezeichnete das gesamte Geschäftsjahr 2027 als Übergangsjahr. Nach der Rekordproduktion in FY26 von 329 koz Gold wird nun massiv in Infrastruktur (Havieron & West Dome Underground) investiert. Gleichzeitig sinkt der Goldgehalt des Erzes planmäßig, da weniger hochgradige Haldenbestände und stattdessen niedriggradigeres Material verarbeitet werden.
Für das Gesamtjahr FY27 hat das Management eine offizielle Produktionsprognose von 260 bis 300 koz Gold ausgegeben.