Sept-Q26
Die aktuellen Produktionszahlen für das dritte Quartal 2026 zeigen im Vergleich zum vorangegangenen Juni-Quartal 2026 einen operativen Rückgang bei beiden Hauptedelmetallen. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung waren planmäßige Wartungsarbeiten und geringere Erzgehalte in zentralen Minenkomplexen.
Der deutliche sequentielle Rückgang der Goldproduktion um 12,8% dämpft den starken Schwung aus dem Juni-Quartal. Die wichtigste Goldmine des Konzerns, Herradura, litt unter ungeplanten Stillständen für präventive Instandhaltung an einer Kugelmühle. Ein vollständiger Austausch des Mühlenmantels steht im vierten Quartal an, weshalb die Goldproduktion temporär belastet blieb. Positiv stach die Mine Fresnillo hervor, wo höhere Erzgehalte den Durchsatzeinbruch teilweise abfedern konnten.
Der Rückgang der Silberproduktion um 5,5% fällt im Quartalsvergleich moderater aus, unterstreicht jedoch die anhaltende Variabilität der Erzgehalte. Insbesondere bei Juanicipio wirkten sich Anpassungen des Minenplans zur Absicherung des Untertagebaus (Gebirgssicherung und Bewetterung) vorübergehend drosselnd auf das Fördervolumen aus.
Meiner Ansicht nach ein relativ schwaches Quartal, trotzdem stehen die Chancen, dank einer starken ersten Jahreshälfte gut, dass Fresnillo bei Silber (zumindest die untere Hälfte) und bei Gold (die obere Hälfte seiner Prognose) erreichen kann.
https://www.fresnilloplc.com/media/lb1odebt/211026-fresnillo-plc-3q26-production-report.pdf