Hallo Osterhase,
im Einzelhandel hat man halt gern seine 50% Gewinnspanne, oder andersrum 100% Aufschlag auf den Einkaufspreis. Das betrachtet man als normal, steht einem quasi zu.
Und, Juweliere sowieso, bei ihrem sonstigen Kruscht erst recht. Man ist schließlich wer, man hat was, die teure Ladenmiete muß bezahlt werden, man pflegt beste Manieren und "beste Kundschaft", die's dicke hat; kleinliche Pfennigfuchser & Geizkragen stören da bloß.
Wenn Du (armer Wicht :D) nicht genug Kohle hast, um 20 Euro je Gramm zu zahlen, für Gold, dann haste's halt noch nicht "geschafft", zur "besseren Gesellschaft" zu gehören, die da nicht so "kleinlich" ist, Du bist für den Juwelier mit Stil bloß ein neureicher, pfennigfuchsender Mob.
Man muß da, in diesem Zusammenhang, richtig unsere geliebten Banken loben, die sind da supi-bescheiden
5% Aufschläge auf Fonds? 8% Handelsspanne beim Gold? Der Juwelier macht sich für sowas net die Finger schmutzig 
War übrigens die Tage unterwegs und hab beim Dorftrödler im Provinzkaff 5 seiner verfügbaren 6 Goldmünzen aufgekauft; einen Vreneli (5,8 g fein) gab's für 85,-; dazu bisserl MDM-Zeuchs "kleinste Goldmünzen der Welt" mit Schiffahrt und so (aber PP!), je 20,- für die 1/25-Unze.
Aber im Ankauf zahlt der auch höchstens 10-12.
Da geht wieder mal nix über unsere Banken! 
(dafür hat mich heut einer von meiner Exbank angerufen, mit Sonderangeboten zur "langfristigen Vermögenssicherung"
oder so, und war ganz verwundert, was ich bloß gegen das supitolle Finanzsystem habe. Oh weh, Chance verpaßt. War viel zu verdattert, um ihm eine angemessene Geldanlage aufzuschwatzen
)