# All,
nicht mehr ganz neu aber möchte es nochmals bringen in deutsch.
Am Dienstagabend, dem 27.09.05, starb der südafrikanische Minenmagnat Brett Kebble, der Sohn von Roger Kebble, im Kugelhagel, as er gerade in einem noblem Stadtteil von Johannesburg mit seinem Mercedes zu einem Geschäftsessen unterwegs war. Die erste Vision, wonach es sich um ein in Johannesburg nicht unübliches " car hijacking" gehandelt haben könnte, überzeugt nicht. Der Wagen war durchlöchert, Kebbles Brieftasche wurde nciht angetastet. Alles spricht für einen Auftragsmord - fragt sich nur, durch wen.
Schon Wochen vorher wankte das Kebble-Imperium. Bereits am 30 August mußte Brett Kebble seine Position als Chief Executive Officer von JCI,Western Areas und Randgold & Exporation, der früheren Muttergesellschaft von Randgold Resources , niederlegen.Zuvor, nämlich am 1.August, war der Handel mit JCI-und R&E - Aktien an der Johannesburger Börse suspendiert worden. Offenbar hattte Kebble die Kasse von JCI um einen dreistelligen Millionenbetrag in Rand eerleichtert und das Geld für dubiose Zwecke verwendet. Und in der Bilanz von R&E standen 14,4 Millionen Aktien von Randgold Resources, von denen der größte Teil längst in die Hände eines noch unbekannten neuen Besitzer gelangt war.
Ein in Südafrika beispiellosere Skandal, der genug Stoff für ganze Bücher liefern wird. Und das Ende eines hochintelligenten ,skrupellosen Finanzmanipulators, der in der Goldindustrie am Kap immer ein Außenseiter gebleiben war, der aber auch zeitweise beachtliche Erfolge vorweisen konnte.
Nicht betroffen sind nach den jetzigen Erkenntnissen die Aktionäre der auf Jersey domizilierten Randgold Resources.Auch Western Areas wurde wahrscheinlich nicht geschädigt: Western Areas besitzt zusammen mit Placer Dome die neue South Deep-Goldmine, die bisher enttäuschte, die aber ab 2007 mit voller Kapazität 700 000 Unzen im Jahr förder soll.Eine Kapitalerhöhung ist seit Wochen geplant, das Hedgebuch mit seinen Terminverkäufen von Gold steht tief im Verlust.
Äußerst prekär ist die Lage von JCI, die 39% des Kapitals von Western Areas häkt. JCI ist bei dem süd-afrikanischen Finanzinstitut Investec hoch verschuldet, und die Schulden sind gesichert durch iene ziemlich lange Liste von Vermögenswere von JCI, darunter auch mehr als 20 Milionen Wetern Areas Aktien, die am Ende wohl bei Investec landen dürften. Von R&E könnte noch weinger übrigbleiben. Aber das sind zunächst nur Vermutungen. Der Skanal mit seinen vielen Verästelungen, wobei auch das Regierungsprogramm Black Empoweerment eine Rolle spielt, ist noch weit entfernt von einer efriedigenden Aufklärung.
Quelle G&M
gruß hpoth