# All,
Das die USA zum größten Schuldner in der Welt aufgestiegen ist und jährlich ein Außendefizit von 540 Milliarden Dollar erreicht hat und im 1 Quartal 2004 5,4% des BIP ausmachte und Greenspan immer noch an der Macht sowie Bush wundert doch schon.Die USA importieren täglich rund 4 Milliarden Dollar aus dem Ausland, die Hälfte eird für die Schließung des Loches in der Leistungbilanz verbrannt, die andere Hälfte, um ihre Investitonen im Ausland zu finanzieren ( Krieg ect.).Im 2.Quartal ging das Leistungsbilanzdefizit soagar auf rund 166,2 Milliarden Dollar hoch.Allerdings konnte die Dollar Repatiierung durch die US-Firmen im Ausland den Dollar in 2004 eine Pause einräumen.
Die bedrohliche Größenordnung hatte 1987 bei einenm erheblichen Leistungsbilanzdefzit - in der Spitze waren es ungefähr 3,5%- das genügte damals den Dollar um gut ein Drittel zu drücken und die Akteinmärkte an der Wall Street zusammenbrechen lassen.Auch als 1971 Nixon das sogenannte Goldfenster schloß und damit die Konvertibilität des Dollars in Gold einseitig aufkündgte, war gerademal eine Marke von nur 0,5% des BIP erreicht - und jetzt 5,4%!!!!!-
Natürlich können die Amis durch ihren Status der Weltreservewährung-Besitzer theoretisch Schulden machen so lange sie wollen- und so lange andere Staaten diese Papiere kaufen- Das dicke Ende droht erst dann wenn die Mehrheit der Staaten und Investoren zur der Meinung gelangen wir haben nun genug Dollars im Portofolio.
Das Ausland hatte 2003 einen Rekordbetrag von 440 Milliarden Dollar gekauft und damit ca 89% des US- Leistungsbilanzdefizits geschlossen.
Klar ist ja,dass solche Käufe nicht endlos ausgeweitet werden können.
Aber wo ist das Ende? Die BIZ macht eine Rechnung auf wie folgt:
Außendefizit von 5% und einer Netto-Auslandsverschuldung von 20% BIP erreicht sind!!!
Die USA hat diese Grenzwerte bereits überschritten.Man könnte dies ja vieleicht eine Zeitlang tolleriren wenn man die Absicht erkennen könnte das die Amis ihre Finanzen in Ordung bringen.
Seit einer geraumen Zeit müssen die USA ein Zweillingsdefizit ( Handel und Leistungsbilanz und ein Defizit im Staatshaushalt verkraften).
Das sind schon zusammen 10% der Wirtschaftsleistung der USA.
Die Belastungen, die witerhin auf den amerikanischen Haushalt zukommen,sind exorbitant hoch,daß man mit einer weiteren Staatsverschuldung rechnen muß.Das ist nicht gut für den Bondmarkt und schließlich für die Währung, wenn man bedenken muß das ca 40% der Staatsschuld vom Ausland getragen wird.Die ausländischen Zentralbanken halten cda 1530Milliarden Dollar und die sind in den letzten 3 Jahren alleine um 50% gewachsen!!!
Die größten Käufer sind die Japaner und Chinesen, um ihre Exporte zu stützen und die US Währung zu verteidigen, aber das geht wohl nicht in aller Ewigkeit so weiter-Japan ist exorbitant im Innland verschuldet und ist wegen der Demographischen- Entwicklung ( alternde Gesellschaft- übrigens wie in Deutschland auch) auf dem Weg ein noch größeres Haushaltdefizit zu generieren.
Der Berater von Ministerpräsident Koizumi und ein Finanzexperte Japans blickt besorgt auf den künftigen Finanzbedarf Nippons.Er erklärte auf eine Anfrage ob sie in der Lage wären, nachdem sie schon gut ein Viertel vom amerikanischen Leistungsbilanzdefzit fianzieren, können Sie denn wirklich künftig das selbe Geld zweimal ausgeben? Kuroda antwortete mit einer typischen Zurückhaltung: Ja das ist wohl ein sehr großes Problem.
Damit wird jawohl klar das der Japanischegeldsegen in Zukunft nicht mehr so übbig fließen wird, und sogar ganz eingestellt wird.
Auch wird es so sein wenn das Geld in der eigenen Region dringend gebraucht wird, bleibt für den Großen Bruder nichts oder nur noch wenig übrig.
Das Loch muß ja irgend wie geschlossen oder zumindestens erheblich kleiner werden.Wie kann das geschehenß meiner Meinung nach nur mit der Hilfe einer Dollarabwertung, die den amerikanischen Export verbilligt.
Was soll man daraus erwägen: den Dollar meiden und vermehrt Edelmetalle halten und an den Finanzmärkten mit Vorsicht zu agieren.
gruss hpoth