Aus Perspektiven von Brestel
" In Deustschland müsste es heute keine explodierenden Staatsschulden, nicht immer höhere Steuern und Abgaben bei drastisch sinkenden Renten-,Gesundheits- und Sozialleistungen geben, wenn es noch eine deutsche Währungssouveränität- mit der DM- gäbe.Diese sei leichtfertig für die obskure Euro-Idee geopfert worden.Die politische Kunstwährung würde bei einer künftigen massiven internationalen Finanzkrise grösste Schwierigkeiten geraten." Dies ist die Quintessenz eines viel beachteten Aufsatzes des Wirtschaftsberaters Dr. Marc.C.Rueller in einem internationalen Medzin-Report,der auch in deutscher Sprache erschien.
Besondere Brisanz bekommt die Ausweitung der eu AUF OSTEUROPÄISCHE Länder.Übernehen diese auch die Gemeinschaftswährung,so wird es noch leichter sein,von deren Lohn-und Steurergefälle zu profitieren,wenn Deutschland und andere EU -Bürger aus entwickelten Volkswirtschaften in Euro in den Billigländern investieren.So lange es die DM gab ,hatte Deutschland eine wirksame währungspolitische Waffe in der Hand,Nachteile aus dem Preis und Lohngefälle über den Wechselkurs zu glätten.Genau diese Waffe haben sich die Engländer erehalten, in dem sie ihre nationale Währung behielten.Delikat ist, dass die Engländer bei der Vorbereitung des Euros´
Anfang der 90 er Jahre keinesweg gegen die Einführung des Euros auftraten,mit dem " bescheidenen Zusatz",dass " wir Engländer noch nicht so weit sind, uns einer solchen honorigen Währungsgemeinschaft anzuschliessen".Das ist der britische " Humor".Im Klartext sagten die Engländer " Nein,danke". Mit dem Effekt,dass sie es bis heute nie bereut haben, ihr Pfund aufzugeben.Es gibt in England nicht mehr, sondern weniger Arbeitslose als in Deutschland.Der hohe Pfund -Diskont- mehr als doppelt so hoch wie der Euro - Diskont-ist eine Sicherheit gegen Inflation.Die EZB ist dagegen Gefangener aller Mitgliedsländer der Eurozone.Besonders Franzosen und linke deutsche Politiker ( Lafontain läßt grüssen )plädieren heutzutage für eine weitere Verbilligung des EZB -Diskonts von 2 auf 1,5% und dies bei Inflationsraten,die in einigen Euroländern die 3%-marke bereits erreicht haben.Auf deutsch: Die Inflation wird geradezu als Heilmittel für die schlechte Konjunktur empfohlen.
Deutschlands Aufstieg so, schreibt Dr. Rueller, hätte auf der Stärke der DM und der Unabhängikeit der Bundesbank basiert.(Die Franzosen wollten aber gerade die Bundesbank abschffaffen, war eine Bedigung für die Zustimmung der Wiedervereinigung)
Mit der Macht über den DM- Wechselkurs konnte die deutsche Wirtschaft sich lästige Konkurrenten vom Hals halten und dafür sorgen,dass der deutsche Aussenhandel höchst lukrativ war.Eine erhebliche Schuld träfe die damalige Kohl-Regierung,die sich ein Jahr nach dem Anschluss Ostdeutschlands überreden liess,den Vertrag von Maastrich abzuschliessen,mit dem der Euro auch gleich in Ostdeutschland gegen DM getauscht werden musste.
Wirtschaftlich wurde dadurch die heute so beklagte politische " Anschusskatsstrophe " verveilfacht.
Solche kritischen Meinungen über den Euro werden wohl- wenn das brüchige "HartzIV" im nächsten Jahr wie ein Kartenhaus zusammenbrechen sollte,vermehrt in Deutschland zu hören sein. Freilich-vieleicht schon zu spät.
gruß hpoth
Bin ab morgen 14 T age im Urlaub bis dann