Also immer hört man die gleichen Ratschläge.
3-Säulen Prinzip Immo, Aktien Edelmetall.
5-10% in EM, mehr nicht. usw.
Das sind doch alles altüberlieferte Prinzipien, die nicht mehr ganz zur heutigen Zeit passen. Wenn man max 10% in EM investiert, ja wie teilt ihr dann die restlichen 90% auf ? Wieviel % Aktien, wieviel Immos?
Für den Durchschnittsanleger ist bei diesem Mix wohl die Immo der grösste Anteil am Vermögen?!
Was ist mit der Klimaveränderung und deren Folgen ? Es ist nunmal Fakt, dass die Klimaveränderung nicht mehr abwendbar ist und das heisst für uns in D, dass es nicht nur wärmer wird, sondern dass vor allem auch Stürme, Hochwasser, Tornados und andere Naturkatastrophen a) immer öfter vorkommen und b) immer stärker werden. In dem Zusammenhang ist eine Immobilie nicht mehr der zwangsläufige Werterhalt, denn evtl Schäden durch diese Naturkatastrophen müssen in Zukunft einfach miteinkalkuliert werden.
Eine Versicherung zahlt da meines Wissens nichts, da die Klausel der "höheren Gewalt" greift. Hat sich über diese neue Risiko hier überhaupt schonmal jemand Gedanken gemacht ?
Auch die Tatsache, dass Asien in Zukunft die Wirtschaftsmacht sein wird wird hier zwar allgemein aktzeptiert, jedoch was dies für Immobesitzer bedeuten könnte wird nicht diskutiert. Was macht ihr denn mir der Immobilie, wenn D und EU wirtschaftlich am Ende sind ? Bleibt ihr dann hier, oder versucht ihr dorthin zu migrieren, wo ihr für euch und eure Familie eine Zukunft seht ? Verkauft ihr dann die Immobilie unter Wert ?
Alle reden von den einschneidenden Veränderungen, aber die Anlageprinzipien der 70er werden weiterhin als gültig gesehen.
Lernt eigentlich schon irgendwer asiatische Sprachen ? Wäre nicht jetzt der Zeitpunkt für Land/Immobilienkauf in Asien ?
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