Bericht zur Münzmesse in Stuttgart.
Gestern war ich auf der Münzmesse in Stuttgart, hier ein paar Eindrücke.
Die Messe, welche zusammen mit der Antik, Waffen, Mineralien und
Sammlerbörse durchgeführt wird, war gut besucht. Ich schätze das im
Münzbereich etwa 50 Händler und Aussteller Ihre Waren anboten.
Edelmetall im Silberbereich gab es ab 14 Euro für den 1 Unze Maple und Eagle,
einen Kooka gab es ab 17 Euro und einen Panda ab 18 Euro. Die 2 Unzen
Lunar hab ich ab 32 Euro gesehen. Bei einem Händler habe ich
sogar zwei 1 Kilo Kookas gesehen, hier aber nicht nach dem Preis gefragt.
Im Goldbereich gab es den Krügerrand ab 520 Euro, bei einem Händler hab
ich ein paar kleinere Barren gesehen. Dazu alle möglichen Kaiserreich
Goldmünzen und auch ein paar Exoten.
Der große Run bei den Münzen sind natürlich die Euromünzen, ich schätze
das 90 Prozent aller Käufe in dieser Richtung waren. Schon am Eingang an
der Kasse, ich mußte etwas warten, sagte eine Frau zu Ihrem Mann:
"Wir brauchen den 2006er 2 Euro Griechen, den dürfen wir nicht vergessen."
Später bin ich dann mit einem Händler etwas ins Gespräch gekommen,
er hatte einen etwa 3m langen Stand, am äußeren Rand lag das Edelmetall.
Er bot die gängigen Münzen an, unter anderem hatte er auch ein ein Unzen
Schwein. Der Rest vom Tisch bestand aus allen möglichen Euromünzen
in bunten Blisterverpackungen. Die 20min in denen ich mich mit Ihm unterhalten
habe, hat niemand nach dem Edelmetall gefragt oder geschaut. Bei den Euromünzen
die seine Frau auf der anderen Seite des Tisches verkaufte herrschte jedoch ein reges
Treiben und hier wurde auch einiges Geld umgesetzt. Später am Tag, ich
streifte erst noch durch die anderen Messen, kam ich wieder zurück und schaute
mir das Edelmetall nochmal an. Ich hatte nicht den Eindruck das sehr viel
davon über den Tisch gegangen ist. Ich hab dann wenigstens das arme Schwein
erlöst und es gekauft.
Mein Gesamteindruck von der Messe war durchaus ansprechend, zumal es ja
insgesamt 4 Stück sind, schade fand ich das die Münzen geteilt waren, einerseits
direkt an einem Eingang, andererseits noch eine Halle im ersten Stock.
Alles in allen einen Besuch wert, der Eintritt kostete 10 Euro.