Hallo Fragezeichen,
spätetestens wenn sie in der Summe der Sozialabgaben bei 100% angekommen sind, haben die Politiker ein mathematisches Problem. Es schreien die Politiker nach Rücklagen, die nicht einmal in der Lage waren, in guten Zeiten Rücklagen für die Pensionen ihre Staatsbediensten aufzubauen. Altersarmut existiert schon jetzt und wird sich weiter verschlimmern.
Wenn viele Menschen mit ihrer Hände Arbeit nicht einmal ihre eigene Lebenskosten decken, wo soll das Geld herkommen. Von den großen Unternehmen wollen sie das Geld nicht nehmen, denn die Stücklohnkosten müssen konkurrenzfähig bleiben. Ich hätte da eine Idee, 1% von den vergebenen Geldern des ESM müssen abgezweigt und in gute Bildung gesteckt werden.
ZitatFür die Wirtschaft ist vor allem die drohende Lücke bei den Fachkräften ein Problem. Nach Prognosen der Bundesagentur für Arbeit verringert sich das Arbeitskräftereservoir bis 2025 demografiebedingt um sieben Millionen.
Ein Mentekel der Politiker und Wirtschaftsbosse. Die Unternehmer, die über junge Menschen klagen, die ihrer Meinung nach nicht ausbildungsfähig sind. Dann bestraft die Unternehmen, die gut ausgebildete Fachkräfte erwerben, aber nicht für eine gute Fachausbildung sorgen. Die Industrie verlangt nach einem genügend hohen Potential an gutausgebildeten Fachkräften, mit dem die Löhne auf niedriges Niveau gedrückt werden kann.
Wer Kietzdeutsch als neu entstehende Sprache begrüßt, darf sich nicht wundern, daß bei der Bewerbung solche jungen Menschen durch das Ausbildungsraster fallen. Die menschliche Resource darf nicht für die Wirtschaft dasein, sondern die Wirtschaft sollte für die Menschen dasein. Auswüchse dürfen bekämpft werden. Lustig das reflexhafte Verhalten für Fehlentwicklungen sofort eine neue Zwangssteuer erheben. Irgendwann ist die Leistungsfähigkeit aufgebraucht und die Steuerschraube weit überdreht.