Beiträge von Marcher

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    Original von Inflationsgefahr
    Hm ich weiß nicht ob man solche "Pippi"mengen wie 1000 oz = gut 12.000 Euro (=ein angeknuffter Gebrauchtwagen :D )wirklich absichern sollte. Da frisst die Absicherung die Marge völlig auf. Zudem muss man ja USD/EUR auch noch sichern, wenn man so ein ganz wilder Sicherheitsfanatiker ist. Nee, die verhökern aus ihrem Bestand und bestellen dann telefonisch bei Importeur oder beim Produzenten der Ware "just in time" nach oder auch vor. Anders ist das kaum vorstellbar.


    Genauso denk ich mir das auch. Wenn der Silberpreis nach dem Einkauf beim Lieferanten steigt, dann verdient der Händler eben mehr, aber wenn er fällt, dann kann er die Ware entweder billiger verkaufen und verdient nichts bzw. zahlt drauf, oder er lässt die Preis eben oben und verkauft entsprechend weniger.


    Und wie genau soll das funktionieren? Zeig doch mal ein konkretes Beispiel auf.

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    Original von Goold


    Gestern lagen noch 1.800 auf Lager. Ich vermuter eher, dass viele den Preisrückgang genutzt haben um einzukaufen.


    Ich glaube nicht, dass es an den Einkaufspreisen liegt. Ein professioneller Händler wird seinen Metallbestand gegen Kurzschwankungen absichern. Ansonsten könnte es ein sehr kurzlebiges Geschäftsmodell sein.


    Das musst du mir jetzt mal näher erklären, wie das funktionieren soll.

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    Original von Osterhase
    [quote]
    Die Produktion dieser Münzen wird nicht erst eingestellt, wenn der Materialeinsatz = Nominalwert ist, sondern vieleicht schon bei 50-75%.


    Gruß Hase


    Eingestellt werden die nicht, da wird einfach der Nennwert von 10eur auf 20eur erhöht, bei gleichem Silbergehalt natürlich, dann ist die Münze bei weitem nicht mehr so interessant für Silberbugs.

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    Original von Jochen!
    also ich glaube man sieht was ich meine.... Die sehen halt so aus, als hätte da jemand diese Klümpchen einfach nochmal "auseinander geschmolzen".


    mfg Jochen!


    Ja, das seh ich auch so. Dicke des Klumpens ( oder soll ich schon Folie sagen) wird wohl nur wenige Zehntel Millimeter sein.


    Verkaufen lässt sich das wohl nur an eine Scheideanstalt oder einen Liebhaber.

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    Original von darkfreak
    wie schaut das eigentlich aus..?
    wenn der Kurs heute niedrig abschließt müssten die Preise doch so Montag beim Händler sein


    oder gibts auf der Welt Börsen die auch am weekend Gold handeln so das am Montag wieder alles vorbei sein könnte ?
    Sonntag = Feiertag ist ja eher nur in westlichen gegenden normal.


    Aber nur unter der Voraussetzung, dass die Händler neue Waren kaufen. Er erst vor ein paar Tagen gekauft, der senkt die Preise sicherlich nicht, da es nicht unbedingt viel Sinn macht einen Euro pro Unze draufzulegen...

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    Original von Waldfrosch
    wie ihr beiden ironischen Typen wohl investiert seid, ihr hockt wahrscheinlich mit Euren dicken Arschbacken auf Euren Goldklumpen, das könnt ihr machen wenn der Engpass droht, da sind wir noch jahrelang entfernt, in der zwischenzeit verdien ich mit Volatilität mein Geld und nicht mit fettem Draufgehocke. Buy low, sell high, schon mal gehört? ;(


    Jo genau, dass wollte ich auch schon immer so machen, kaufen wenns am billigsten ist und verkaufen wenns am höchsten ist. Nur leider klappts halt nicht immer so.


    Eventuell kannst du mir ja dein Geheimnis verraten


    Wenn du die 20% Mehrwertsteuer für Österreich zahlst bekommst du sicherlich keine Probleme. Anderenfalls könnte es teuer werden...


    Das hängt wohl stark von Einstiegskursen ab, ob man da lächeln kann oder nicht :D

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    Original von palamida
    Und wenn ich zu Hause bei ner Bank z.B. 100 Stk. Krügerrand kaufe, wie errechnet sich dann ein fairer Preis?


    Tageskurs + Steuer + Aufschlag der Bank?


    Welche Aufschläge durch die bank sind für 100, 500 oder 1000 Unzen gerechtfertigt?


    In dieser Grössenordnung ist der Aufschlag wohl Verhandlungssache.

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    Original von Schischi
    am besten in den CHFranken. Da bin ich auch drin seit über 3 Jahren.
    der wird gegenüber dem € nicht großartig schwanken. zinsen sind auch ok.


    Dafür würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen. Wenn der Dollar und der Euro stärker kriseln, dann werden wohl einige den Schweizer Franken als Fluchtwährung ansehen.


    Und das könnte erstmal einen starken Kursanstieg bedeuten, wie's aber tatsächlich ausgehen könnte weiss wohl keiner.

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    Original von Zarathustra
    Mein Vater hat einen Yen-Kredit laufen...in welche Währung soll er eurer Meinung nach switchen?


    Bedenkt doch bei diesen Zinsgeschäften in Fremdwährung. Ihr zahlt meinetwegen 3% Zins, aber das Wechselkursrisiko ist deutlich höher. Der Schuss kann dann mal schnell nach hinten losgehen.


    Ich kann jedem nur empfehlen, die Kredite in der Währung laufen zulassen in welcher man sein Geld verdient.