19-MILLIARDEN-DEAL
Visa plant größten Börsengang der US-Geschichte
Die USA stehen vor dem größten Börsengang ihrer Geschichte: Der Kreditkartenkonzern Visa will bei seiner Erstnotiz bis zu 19 Milliarden Dollar erlösen - so viel wie kein anderes US-Unternehmen je zuvor.
San Francisco/New York - Es ist ein Börsengang der Superlative, den Visa plant: Umgerechnet bis zu 12,8 Milliarden Euro will der US-Kreditkartenhersteller bei seiner Erstnotiz einnehmen. Weltweit wäre das der zweitgrößte Börsengang aller Zeiten. Den bislang größten der Geschichte legte die Industrial Commercial Bank of China (ICBC) 2006 hin, die bei ihrer Erstnotiz gut 17,2 Milliarden Euro erlöste.
In den USA wäre Visas Börsengang der größte aller Zeiten - er würde den bisherigen Rekord von AT&T Wireless locker in den Schatten stellen: Der Mobilfunkanbieter erlöste, als er 2000 an die Börse ging, 10,6 Milliarden Dollar.
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GB: An Duplizität kaum mehr zu überbieten! 2000 am Höhepunkt der Dot.Com Bubble der Börsengang von AT&T und das einige Monate später folgende fulminante Platzen und nun der Rekordbörsengang von VISA, ausgerechnet DEM Kreditkartenunternehmen neben MasterCard, Die Parallelität ist beeindruckend.
Ein Kreditkartenjongleur, welcher einige Wochen (so meine persönliche Einschätzung) vor dem Platzen sämtlicher fauler Kreditkartendarlehen noch den Schritt an die Börse wagt.
Ein letztes Geldeinsammeln vor dem Supergau der Industrie.
Denn: bedenkt man die Perfidität des Handelns eines Joe Sixpack (Durchschnittsamerikaner mit dem IQ einer Apfelsine), welcher mit seiner KREDITKARTE DIE HAUSHYPOTHEKENSCHULDEN abgelöst hat, so sollte es nicht wundern, wenn die ersten Kreditkarteninstitute im Sommer 2008 endgültig das "Closed" Schild vor die Filialen hängen.
GOT GOLD?