Zu "Boom & Bust" passt auch ein aktueller Bogen-Kommentar :
"In der jährlich von der Schweizer Business School IMD veröffentlichten, von Hongkong angeführten Rangliste führt Deutschland nicht mehr zu den zehn wettbewerbsfähigsten Ländern und rutscht jetzt auf Platz 12 ab (FAZ vom 1. Juni).
Das läge hauptsächlich an einer schlechteren Regierungsarbeit.
Als ich mich Anfangs der 60iger Jahre selbständig machte, lag der Satz der Umsatzsteuer bei sage und schreibe drei Prozent (kumulativ). Heutzutage sind es bis zu 19 Prozent!
Ein Brötchen kostete wenige Pfennige. Und was man als Unternehmer anfasste, wurde zum Erfolg.
1965 gab es im damaligen Westdeutschland und Westberlin 147000 Arbeitslose (eine FAZ-Grafik vom 6.11.1984 !). Die gibt es jetzt allein in Berlin.
Subventionen aller Art, verursacht von Zigtausenden von Lobbyisten, die in den Parlamenten das Sagen haben, hebelten das Prinzip der Marktwirtschaft aus, demzufolge sich Löhne, Gehälter und Preise gemäß Angebot und Nachfrage ergeben müssen.
Strom und Medikamente kosten z.B. in Frankreich die Hälfte.
Alle vier Jahre verdoppelte sich unsere Staatsverschuldung und fährt nun mit einem fast senkrechten Anstieg gegen die Wand.
Deshalb steht ein bereinigender Umbruch bevor, nach dem es mit der Wirtschaft wieder steil aufwärts geht."
Eine Grabstelle an meinem Wohnort kostete in den 70ern 150,-- DM, ein Reisepass 10,-- DM.
2007 lag die gleiche Grabstelle schon bei 1.800,-- €, der Pass 65,-- €.
Zugegeben, beide benötigt man nicht täglich.
Aber selbst diese "Positionen" hat die Politik nicht vergessen.
Grüße