Alles anzeigenIm Vergleich von Gold zu anderen Assets hast du recht, aber das ist ja nur der halbe Weg.Für deine Arbeit hast du Geld bekommen, von dem du primär Grundbedürfnisse befriedigst. Also Lebensmittel, Immobilie/Miete, etc. kaufst bzw. bezahlst.
Wenn du den Weg nun von Geld über Gold zu Lebensmittel gehst und dies mit Geld direkt zu Lebensmitteln heute und vor 20 Jahren vergleichst, kommst du zu folgendem Ergebnis:
Der Bezugswert ist das, was du vor 20 Jahren direkt an Lebensmitteln für den geldbetrag hättest kaufen können.
Hättest du Das Geld in Gold getauscht und dann davon über die Jahre Lebensmittel gekauft, ergibt sich ein Verlust. Die Preise für Lebensmittel sind schneller gestiegen als der Wert des Goldes.
Bei der Miete ist es ähnlich, bei Immobilien etwas besser, aber immer noch ein Verlust.
Von daher erfüllt Gold seinen Zweck als Wertaufbewahrungsmittel sicher am besten unter den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, aber dennoch mit einem Verlust.
Abhängig von deinen Bedürfnissen ändert sich auch dein persönlicher Warenkorb, wodurch auch der Verlust größer oder kleiner wird. Ungeachtet dessen, ist der Verlust der aus der Preissteigerung der Lebensmittel kommt, nicht aufzufangen.
Sorry @Wildkatze, das ist Geschwurbel und stimmt einfach nicht. Wenn ich den Zeitraum von 2000 , mein Einstieg in Gold, bis heute betrachte, ist Gold mit annualisierten ~ 9 % im Wert (Geldwert) gestiegen. Das ist weit, weit über Lebensmittel- oder Mietpreissteigerungen. Ich habe Mietwohnungen und habe in den Ordnern mal nachgeschaut wo die Mieten 2000 lagen...trotz zwischenzeitlicher Mieterwechsel, sind die Mieten nur marginal über dem Niveau von 2000.