Beiträge von woernie

    Zitat von Handelsblatt

    Frankfurt:
    Diese Daten muss man sich einfach vor Augen führen: Vom Jahr 1800 bis zum Jahr 1938 haben sich die Preise in Großbritannien kaum verändert. Seither sind sie fast auf das 50-Fache gestiegen. Dabei ist Großbritannien nur eines von fünf Ländern, das seit dem Jahr 1900 niemals eine Hyperinflation hatte. Untersucht wurden insgesamt 25 Nationen.
    Die Researchabteilung der Deutschen Bank hat eine Menge Daten ausgewertet, um dem Phänomen der Inflation auf die Spur zu kommen. Das Ergebnis ist, wenn man darüber nachdenkt, nicht wirklich überraschend, aber es ist dennoch sehr eindrucksvoll. Grob gesprochen haben sich die Preise kaum geändert, solange die Währung auf Gold oder Silber basierte. Nachdem sich diese Bindung nach und nach aufgelöst hatte, um Anfang der 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts ganz zu verschwinden, lernten die Preise das Laufen.

    Quelle : https://www.handelsblatt.com/f…-wZg5oYj7iREvp3AjXaqu-ap1

    Zu 1 und 2: Ziemlich elitärer Ansatz. Robustere Diskutanten würden es als gequirlte Kacke bezeichnen.
    Zur Sache : klar, mir geht es gut. Ich habe mich auch nicht persönlich beschwert. Das Leben ist eine tolle Sache....wenn man über die Mittel verfügt , es sich gutgehen zu lassen. Was mich betrifft: ich verfüge über die notwendigen Mittel. Und ich bin dafür dankbar.


    Aber sag‘ mal der Rentnerin/dem Rentner mit einem bescheidenen Bar/Sparvermögen ( jede zweite Rente in D liegt unter 800 € im Monat) sie sollen sich über die paar Prozent Kaufkraftschwund nicht grämen....ihre Häuser-/Mietwohnungen hätten ja im Preis deutlich profitiert . Und sie hätten mal nach 2008 in Aktien machen sollen...und wenn sie frühzeitig angefangen hätten EM zu akkumulieren....ja, dann wären sie auch da im plus. 8o



    Zu 3: Meinerseits keine Lust hier in eine detaillierte Diskussion einzutreten.


    Das würde in (Recherche-) Arbeit ausarten. Bin auch wirklich kein ˋGeldsystem-Experte’. Du ( und ghost_god , ambitionierter Nick, btw ) wohl auch nicht, sonst würdet Ihr Euch ganz sicher nicht in schmuddeligen Boards wie diesem herumtreiben. Und Euch mit tumben VT’lern und deren aufgeschnapptem Halbwissen herum ärgern. Wobei ghost_gods Herablassung wenigstens vornehme Züge hat. Deine ist nur dreist.Ihr seid vermutlich ganz banale Systemlinge im Sinne von Profiteuren des Status quo. In vermutlich halbwegs ˋwichtigen‘ Positionen. Mittleres Management vermutlich. Für ganz oben hat’s nicht gereicht. Mittelabschneider, nannte es mein Dad. :D
    Obwohl ? Triffst Du Dich nicht gelegentlich mit Putins Zentralbänker ? :P


    Ich habe in der Zeit der Büte meiner cognitiven und intelektuellen Potenz ( 8o ) , lange her, das meiste vergessen, einige Bücher zu der Thematik gelesen. Dabei bin ich zum ERGEBNIS gelangt, dass einiges an unserem Geld- und Finanzwesen , sagen wir , nicht nachaltig ist. Diese Erkenntnis und die daraus zu ziehenden Schlüsse reicht mir. [smilie_blume]

    Für charttechnisch Interessierte : Eine Trendlinie über die Tops von Welle 3 und Welle 5 zu ziehen liegt anfangs nahe . Später zeigt sich , daß es Unsinn war ! Trendlinien liegen richtig , wenn sie die Wellentiefs 2 und 4 verbinden und parallel verschoben werden in die Tops von 1 und 3 !
    :) Caldera

    Für charttechnisch beschlagene !?
    Ich schlage vor: schalt mal Deine graue Gehirnmasse zu !
    Eine Megaphon Formation ist ja genau durch DIVERGIERENDE Trendlinien definiert. Was soll also eine Parallelverschiebung in dem Zusammenhang ? :hae:


    Aber klar, wie bereits avisiert: das kann gar nicht sein. :P


    Ist mir ehrlich gesagt auch vollkommen egal, weil nicht investiert. Habe mit KL meinen Reibach gemacht . Und gut iss. Never look back.

    Nach Erfahrung ist die Schließung bei 80 % der Fall, aber es gibt Exhaustion Gaps, die nie oder nach langer Zeit geschlossen werden. Aktuelles Beispiel ist Great Bear / GBR, deren Kurs sich mit gewaltiger Lücke vervielfachte.


    Grüsse
    Edel

    Sorry Edel, Du meinst sicher Break away gaps...die werden manchmal nicht , exhaustion gaps werden IMMER geschlossen, weil sie am Ende eines Trends auftreten. Ja, ich weiß....Klugscheisser. :thumbsup:

    Bring es auf einen Nenner, das Geldwesen ist das Tributsystem - oder besser eines der Tributsysteme - des Establishments.

    Na das ist jetzt aber gaaanz dicke VT ! :whistling:
    Wo hast Du das denn ´aufgeschnappt‘? 8o
    Das bisschen Geldentwertung geben wir doch gerne. Ist ja für einen guten Zweck: Wachstum, Vollbeschäftigung, gesellschaftlicher Zusammenhalt etc.

    Anstatt Polemik schreib doch mal was dein favorisiertes Geldsystem so drauf hat
    hat es ein Namen?

    Jedenfalls sollte es ( das Geldsystem) nicht zum Ziel haben mich hypothetisch jährlich um 2% ( Inflationsziel ) zu enteignen und de fakto um wesentlich mehr enteignen. Abgesehen davon, dass dadurch eigenverantwortliches und freiheitliches Leben gesellschaftlich unmöglich gemacht wird und staatliche Auswüchse ( Nanny-Staat) geradezu erzwungen werden.
    Du, ich wäre , was das Geldsystem anbelangt , für eine marktwirtschaftliche Lösung: freier Wettbeweb verschieden(st)er ˋGeld‘-Anbieter. :thumbup: Dann würde sich ein leistungsfähiges Geldsystem sicher nachfrageorientiert durchsetzen.


    Du kannst doch wirklich nichts außer stänkern. Jedenfalls kann ich mich nicht an einen Einzigen konstruktiven Beitrag von Dir erinnern. Bist echt ´n ganz Feiner. ;(


    Etwas Skepsis ist ok. Aber man muss auch mal ins kalte Wasser springen. Wenn alle Bedenken geklärt sind, steht der Kurs deutlich höher.


    ...aber das Wasser (Risiko) ist nicht mehr so kalt. :rolleyes:
    Auch wenn Edelmans Chart das Gegenteil behauptet: der Aufwärtstrend wurde im kurz- , mittel- und langfristigen Modus gebrochen. Und in Anbetracht der Größenordnung des Anstiegs , war die Korrektur eher moderat bis mickrig. Sagt einer der viel zu früh ausgestiegen ist...und der im Gesamtmarkt derzeit deitliche Stabilisierungstendenzen sieht. Also allen Investierten: gutes Gelingen. :thumbsup:

    Danke. Ich habe unsere Standardaktien schon im Dezember letzten Jahres verkauft. Baisse Spekulationen gegen den Trend verbieten sich IMMER !!! Wenn eine TOP Formation technisch ausgebildet und getriggert ist, bleibt dafür , relativ gefahrlos, genug Zeit. Der letzte Satz von oben, macht Deine Warnung übrigens etwas unglaubwürdig. 8o
    Na sagen wir realitätsfern...
    Aber im Kern:
    Die seit 2008 dramatisch zugenommene Verschuldung, globale Zunahme der Verschuldung alleine 2016 auf 2017 um 10,2 % ( die exponentielle Fahrt hat begonnen) ist DER ´accident to happen.‘ Auch wenn momentan , zu sehen auch an den stark gedrückten EM Notierungen,Sorglosigkeit dominiert. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass das (Subprime)-desaster‘ von 2008 diesmal nicht vom Hypothekenmarkt , sondern vom Markt für Unternehmensanleihen (Junk-(Subprime)-Bonds ) ausgehen könnte. Egal wo und wie....diesmal werden wir nicht mit einem blauen Auge davon kommen....und der EINZIGE halbwegs schlüssige Rettungsanker den ich für uns ausgemacht habe ist weiterhin anonymer Edelmetallbesitz. Und wenn‘s ganz eklig wird, mein Boot. *kleiner Scherz*
    :whistling:
    Baissespekulationen: wait and see. ;)

    Na dann ist ja alles gut. Und klar! Du bist natürlich nicht unter Deinesgleichen . :whistling:


    Deine Weltanschauung kenne ich nicht.


    Deine Anschauung unseres Finanzsystems nimmt jetzt deutlichere Konturen an:
    Bis auf ´kleine‘ (vernachlässigbare) menschliche Fehler, haben wir das BESTE DENK- UND- MACHBARE Finanzsystem, das man sich vorstellen kann.


    Alles gut, alles klar. Da ich diese Ansicht nicht teile, nehme ich den Faden jetzt aus meiner Favoritenliste.



    Gut‘s Nächtle. :thumbsup:

    Man sollte nicht von der Beobachtung eines Phänomens - hier überschuldete Staaten und in den letzten Jahren exponentiell wachsende Geldmengen - auf eine irgendwo aufgeschnappte Begründung schlussfolgern, nur weil diese Begründung die Beobachtung vermeintlich erklären könnte. Es gibt meist unzählige Begründungen, die ein Phänomen erklären könnten. Aber die meisten treffen nicht zu.


    Wenn man die Finanzbranche verurteilt, sich über große Gehälter, über Rettungsgelder vom Staat oder über die Entwertung der eigenen Ersparnisse ärgert, ist man womöglich geneigt, auf eine vermeintliche Enthüllung übler Tricks und aus langer Hand geplanter Vorteilnahme jener Finanzbranche mit spontaner Empörung und dem klassischen "wusste ich es doch!" zu reagieren. Vor allem, wenn diese vermeintliche Enthüllung eine Begründung für ein beobachtetes Phänomen liefert, das einen tagtäglich ärgert und stört.


    Im Goldseiten-Forum fällt eine solche vermeintliche Enthüllung sicherlich auf fruchtbaren Boden. Irgendwelche Eliten, parasitäre Bösewichte, die Mächtigen da draußen von denen niemand etwas hört, die aber die Geschicke unserer Welt lenken und sie modern versklaven, haben bei der Schaffung unseres Geldsystems einen versteckten Mechanismus zur Ausbeutung des gemeinen Volkes eingebaut. Eigennützig, hochprofitabel für die Eliten und keiner hatte es bemerkt... Aber im Goldseiten-Forum hat man einige alternative Internetseiten gefunden, in denen dieser versteckte Mechanismus beschrieben wurde. Wussten wir es doch!

    Ups! ;(
    Hab‘ ich Dich doch tatsächlich völlig falsch ´ verortet’ ??
    Wenn Du im Goldseiten Forum ˋfruchtbaren Boden’ für abstruse ˋTheorien‘ witterst, frage ich mich, was machst Du hier ?


    Sorry, selten so einen undifferenzierten Nonsens gelesen. Auffällig : alles was Dir an Kritischem missfällt , wird als ˋaufgeschnappt‘ diffamiert. ;(

    https://www.goldseiten.de/arti…nken-und-Commercials.html


    Den Artikel, wie übrigens nahezu alle Artikel von Craig Hemke, finde ich lesenswert.

    Ein, nein, DAS Statement aus dem Artikel:


    Zitat von Hemke

    Aber ein Zyklus höherer Preise wird nur von einem fallenden Dollar, fallenden Zinsen oder einem stärkeren Yuan entfacht werden.

    Stimmt in der geforderten Absolutheit eben nicht...


    Weder was Dollar , noch was Yuan Korrelation anbelangt.
    Und auch die Zinskorrelation ...ne, hab‘ den Chart Gold/FED Funds oft genug gezeigt.


    Ein Zyklus höherer Preise wird von der ´Abkehr‘ der FED vom ´Zinserhöhungspfad‘ und der Bilanzverkürzung und der daraus resultierenden offensichtlichen Evidenz der OHNMACHT ( behind the curve/ behind reality) der ZB´s entfacht werden. Wenn der bisher unerschütterliche Glaube an die Unverwüstlichkeit unseres Finanzsystems in Frage gestellt wird...wenn klar wird, dass es ein ´ back to normal’ nicht geben wird...wenn das der letzte institutionelle Finanzdepp gemerkt hat...dann... :thumbsup:

    Tja Fritz, das Leben endet mit dem Tod. Da dies ein konsekutiver Imperativ ist, macht es nur relativ Sinn , sich Gedanken über einen gesunden Lebenswandel zu machen. Macht und Geld wird in jeder Gesellschaft parasitär/symbiontisch ähnlich verteilt sein. Daran wird auch ein Reset nur vorübergehend etwas ändern. Vermutlich.

    Nun ja, über das AUSMASS des Geldmengenwachstums müsste man sich eben auch mal Gedanken machen. In Deinen Überlegungen scheint DEFLATION also steigende Waren-/Dienstleisungsmenge bei gleichbleibender Geldmenge die größte Geisel der Menschheit/des wirtschaftlichen Lebens zu sein. Werden wir nicht umgekehrt, durch Geldentwerung , also weit stärker steigende Geld- als Gütermengen, kontinuierlich und systematisch um die Früchte unserer Lebensarbeit erleichtert ? Und gleichzeitig gewisse Kreise unlauter alimentiert/bereichert ?
    @Nebelparder nennt es Umverteilung von fleißig nach dreist.


    Nebenbei: Deine beiden obigen Thesen stehen sich in diesem Kontext diametral gegenüber und könnten widersprüchlicher nicht sein. Geldmengenwachstum in nahezu beliebiger Gräßenordnung und STABILES GELD/Kaufkrafterhalt ?
    Forget it.
    Entweder bist Du an der Stelle naiv/gutgläubig oder raffiniert ,also ein Bankeninsider , ein Bewahrer/Verteidiger des ˋSytems‘.


    Will Dir weder das Eine noch das Andere unterstellen. ;)

    Zitat von Vollgeld

    In den 15 Jahren vor der Krise wuchs die Geldmenge M1 in Deutschland um 189%, das nominale BIP (mit Verbraucherpreisinflation) um 51%, das reale BIP (Inflation herausgerechnet) um 23%. Von daher kann man sagen, nur rund 1/8 des Geldmengenzuwachses diente realer Wirtschaftsproduktivität und realen Einkommenszuwächsen. Ein weiteres 1/8 ging in Verbraucherpreisinflation. Wo blieben die restlichen 3/4? Sie flossen in Finanzmarktanlagen, zu einem erheblichen Teil rein spekulativer Natur ('Globales Kasino') ohne zur Finanzierung des Wirtschaftsprodukts etwas beizutragen.

    Quelle:https://www.vollgeld.de/was-ist-vollgeld/

    Und der Deutsche bei seinen Medianeinkommen halt auch noch mehr davon als andere... Weil in den meisten Ländern in Europa gehen die Leute in der Praxis mit irgendwas zwischen 400 und 800€ Equivalent Nachhause...

    Häh ? Echt jetzt ? Und wo außer Slowenien, Kroatien , Bulgarien vielleicht, Estland soll das sein ? Da gibt‘s doch einige andere die genauso und besser abschneiden als wir.


    Nachtrag: ich würde uns im Mittelfeld ansiedeln.
    [Blockierte Grafik: https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/images/b/bc/Estimated_hourly_labour_costs%2C_2016_(EUR)_YB17-de.png]