Beiträge von cano


    Und Du meinst, das ist natur- oder gottgegeben ?
    Die anderen sollen halt auch mal ihren Ar... hochbringen.
    Aber mit Rente, Däumchen drehen und Siesta wird das nichts.

    Und genau da liegt das Problem. Der Euro führt dazu, dass alle so arbeiten müssen wie Deutsche, wenn sie nicht "untergehen" wollen. Griechen und Süditaliener werden diesen Mentalitätswandel niemals vollziehen, bzw. er kann auch von uns nicht erwartet werden. Deshalb war die Einführung des Euros in diesen Ländern ein Fehler. Er wird diesen Ländern zum Verhängnis, während Deutschland sich auf deren Kosten saniert.

    Natürlich hast du recht, faktisch ist die Lage jetzt so und wir leiden darunter.

    Worunter leiden wir?


    Deutschland profitiert z.Zt. von einem niedrigen Euro.


    Der Goldpreis ist für den Durchschnittsbürger eh nur eine Randerscheinung. Wo ist das Problem, wenn der Goldpreis halbiert oder drittelt, wenn sich am Lebensstandard des Durchschnittsbürger nichts ändert oder sich der sogar erhöht? Ich habe damit kein Problem.


    Zu "Leiden" zähle ich abnehmender Lebensstandard und/oder Arbeitslosigkeit. Bürger in Griechenland oder Spanien leiden darunter aber wir hier in Deutschland nicht. Der Euro ist eh ein Konstrukt, welches die schwächeren Länder immer schwächer macht und die starken immer stärker. Deutschland profitiert am meisten von der Einführung des Euro.

    cano - auch wenn Sie den Schein nun seit Jahren wahren wird sie das nicht mehr lang vor dem untergang retten.
    Spanien, Portugal, Niederlande, Frankreich, Grossbritannien und jetzt USA.
    Die sind schon schon zu lange dran
    Ist halt die frage wen sie noch alles mitreissen. Aber zuerst zetteln die wixxer noch nen krieg in europa an

    Sorry, aber wenn man 2005 (d.h. vor sage und schreibe 10 Jahren) einen Thread aufmacht mit dem Thema "Verfall des US Dollar", dann sollte das doch einen Bezug zum zukünftigen Geschehen haben.


    Was soll es über den angeblichen Verfall des US-Dollar zu spekulieren, wenn diesen die meisten Forenteilnehmer nicht mehr innerhalb ihres Lebens miterleben werden?! :wall:


    Ebenso kann man natürlich darauf spekulieren, dass Gold nochmal zulegt. Aber das sollte sich dann auch im Rahmen der normalen Lebenserwartung abspielen. [smilie_happy]

    Schön, dass hier einfach das Thread-Thema geändert wurde, um vom Realitätsverlust der ehemaligen Thread-Überschrift abzulenken. :wall:


    Ursprünglich war das Thema nämlich "Verfall des US Dollar". [smilie_happy]


    Dass das totaler Nonsens ist, hat inzwischen jedes Kind begriffen.


    In den letzten Jahren kann man vom Verfall des Goldes aber sicher nicht vom Verfall des USD sprechen.

    Das ist doch alles völlig verrückt. Die USA ist faktisch bankrott, die geschönte Zahlen waren zuletzt alles andere als schön, die Eurozone liefert hingegen ordentliche Erfolge/Zahlen, der Euro hat innerhalb weniger Monate fast 30% seines Wertes eingebüßt

    Dieser Wertverlust des Euro wird zu einem Wirtschaftsboom im Euroraum führen. Am meisten profitieren wird Deutschland. Die Aktienmärkte nehme die Entwicklung voraus.


    Der Boom ist aber nicht nachhaltig, sondern basiert auf einer Schwäche des Euro.


    Für Gold sehe ich scharz. In USD ist es schon am abkacken.

    Wie zuvor wird künstlich gedrückt was das Zeug hält. Bei den schlechten Nachrichten und der negative Ausblick mit Griechenland müsste der Topf überkochen. Verschwörungstheoretiker vor!

    Also ich investiere lieber in steigende und/oder Dividende bringende Aktien als in fallendes Gold. Warum das Gold fällt ist mir egal. Jedem das seine.


    Die letzten 4 Jahre war man im Tagesgeld meistens besser aufgehoben als im Gold. Aktien waren der klare Outperformer und werden es m.E. durch die Geldpolitik der EZB auch noch in absehbarer Zeit bleiben.


    Wenn ich meine Telekom-, Nestle, und Coca-Aktien sehe, dann sind die viel mehr als Gold wert. [smilie_happy]


    Ist auch irgendwo verständlich: Schließlich wird da gewirtschaftet
    und gearbeitet, während das Gold einfach nur rumliegt und die Besitzer
    hoffen, dass es mehr Wert wird.


    Wenn Gold Inflationsschutz ist, müsste es folgerichtig dieses Jahr an Wert verlieren. Wenn man weiterhin die Inflation der letzten 10 Jahre betrachtet, dann hat Gold noch viel Luft und zwar nach unten.

    Dow Jones mit Rekordhoch:


    http://www.comdirect.de/inf/in…ION=324977#timeSpan=5Y&e&


    Gold In USD:


    http://www.comdirect.de/inf/in…ON=1326189#timeSpan=5Y&e&


    Wo sind die Leute, die anderen hier bei Kursen um die 1.000 EUR oder sogar darüber zum Einstieg in Gold geraten haben?


    Fazit: Mit Gold kann man Geld verbrennen, so wie mit Aktien auch.


    Wer auf Nr. sicher geht, hat in einem deflationären Umfeld kurzlaufende Anleihen sicherer Schuldner oder Tagesgeld.


    Gegenüber Tagesgeld gab es in den letzten Jahren folgende Entwicklung:


    Silber wurde billiger
    Gold wurde billiger
    Öl wurde billiger


    Untergang der USA? [smilie_happy]
    Untergang des USD? [smilie_happy]


    Die USA machen so viel Kohle wie lange nicht mehr, durch Fracking. Russland und andere Ölförderstaaten müssen aufpassen, dass sie nicht "untergehen". Sie könnten einen Krieg anzetteln.


    Die USA und Europa werden durch das billige Öl einen Aufschwung erleben.


    Gold/USD erinnert langsam stark an den neuen Markt.

    cano: Wenigstens bist du ein guter Kontraindikator. So war jedenfalls deine Einschätzung vor einem Jahr:



    Das macht jetzt ein wenig Hoffnung. Hast du wenigstens dein Gold verkauft?

    Wieso sollte ich es verkaufen?


    Niemand weiss wo die Reise hingeht.


    Ich habe eh nur ca. 15% meines Kapitals in Gold angelegt. Die wurden dann mal zu ca. 35, liegen jetzt bei ca. 25. Ich gehe davon aus, dass die 15% irgendwann wieder unterschritten werden - aber wer weiss das schon? Ist ja nur Spielgeld. Der Rest liegt zum größten Teil in Tagesgeld.


    Realistisch betrachtet ist Gold nur ein Spekulationsobjekt. Eine Aktie ist wenigstens noch ein Anteil an einem Unternehmen in dem real etwas erwirtschaftet wird. Gold liegt einfach nur rum.

    Der Doppelboden ist futsch.


    D.h. es geht jetzt erst mal wieder ein gutes Stück abwärts. 800 EUR werden wohl in den nächsten Wochen/Monaten fallen.


    Fazit: Gut, dass ca. 70% meines Kapitals in Tagesgeld angelegt sind, denn Papier schlägt Gold [smilie_happy]


    Und meine T-Aktien sind auch der Renner. Bringen über 4% Dividende p.a.


    Bei den Goldminen werden wir wohl bald die ersten Bankrotte sehen. Man schaue sich z.B. den Langfristchart von Gold Fields an:


    http://www.comdirect.de/inf/ak…RECT=STOCK#timeSpan=SE&e&


    oder anglogold:


    http://www.comdirect.de/inf/ak…RECT=STOCK#timeSpan=SE&e&


    Der hier geäusserte Zusammenhang zwischen Föderkosten und Goldpreis ist ein echter Witz. Fällt der Goldpreis unter die Förderkosten bestimmter Minen, dann wird eben kein Gold mehr abgebaut. D.h. es werden nur noch Minen offen bleiben, bei denen es sich rentiert. Ab einem bestimmten Preis werden alle Minen geschlossen oder der Abbau wird subventioniert.

    wassergeist, aus der PS-Story kam ich ohne Schaden raus. Mein Gold habe ich im Schnitt für ca. 500 die Unze eingekauft. Bei ps hatte ich zugegeben sehr viel Glück.


    Ich schliesse aber nicht aus, dass der Goldpreis auf 500 oder tiefer fällt.


    [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    Weiterhin schliesse ich nicht aus, dass er sich dann die nächsten Jahrzehnte im Bereich des dann erreichten Niveaus bewegt.


    [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    Der hier dargestellte Zusammenhang von Förderkosten und Goldpreis hat sich doch längst als totaler Flopp herausgestellt. Der Goldpreis hat nichts mit den Förderkosten zu tun. Umgekehrt hat aber die Wirtschaftlichkeit einer Mine mit dem Goldpreis zu tun. Das ist auch der Grund warum die Minenaktien den Bach runter gehen und ins Bodenlose abstürzen.

    Warum? Mach mal Inventur, fehlen da auf einmal ein paar Gramm oder Unzen? :hae:


    Na also, was gerade steigt ist die EM-Kaufkrauf von Euros, das ist doch positiv, oder wirst Du direkt in EM bezahlt?


    Das ist insbesondere dann positiv, wenn man Euros besitzt und kein EM. Wer Tagesgeld in Euro besitzt, kann sich entspannt zurücklehnen.


    Vielleicht hat der User aber vorher zu viel unkritisch auf goldseiten oder hartgeld gelesen und hat EM zu hohen Kursen gekauft und sieht sein sauer erspartes Vermögen dahinschmelzen.

    Gold inflationsbereinigt:


    http://www.markt-daten.de/char…nigt/images/gold-typ1.gif


    Was könnte man daraus schließen:


    1) Der Gold-Hype mit der Spitze im Jahr 1980 folgte die Gold-Hype mit Spitze im Jahr 2012.


    2) Aus der Blase wird jetzt die Luft rausgelassen


    3) Mittelfristig wird sich der Preis mehr als halbieren (um die 600 EUR)


    4) Längerfristig wird sich der Preis ganz langsam vierteln (300 - 400 EUR)



    Wenn es so kommt, wird Gold eine der größten Looser-Anlagen des Jahrhunderts, vergleichbar mit NEMAX und sonstigen Blasen. Verlierer werden dann auch die Cost-Average "Strategen" sein. Selbst Bargeld wird besser abschneiden.

    Das geht schon mit Ansage und bemerkenswerter Kontinuität nach unten. Die Käufe der Chinesen haben da wenig Einfluss. Vielleicht verliert Gold wirklich zusehends an Bedeutung in der Welt virtuellen Geldes. Ich glaube das nicht, aber unmöglich ist das nicht.


    Also Augen zu und durch, gute Nerven schaden momentan nicht.

    Wieso Augen zu und durch. Du hast dich doch etwa nicht anstecken lassen und bei Kursen über 500 noch gekauft?


    Es gibt auch sicherere Geldanlagen als in Übertreibungs-Phasen auf einen Zug aufzuspringen, z.B. Tagesgeld.


    Wenn keiner in Gold investiert, dann fällt der Preis. So einfach ist das.


    Die Förderkosten sind ja angeblich schon unterschritten und es kann noch viel weiter runter gehen. Was der Quatsch mit den Förderkosten sollte, ist mir jetzt noch ein Rätsel.


    Wenn sich jetzt keine Doppelboden ausbildet, dann geht es m.E. noch weit abwärts ...

    Wenn vom Taschengeld nicht mehr übrig bleibt dann halt pro Quartal ne viertelunze oder ne halbe kaufen. Aber da ist man mit Silberzehnern oder so wahrscheinlich eh besser dran.


    Letztendlich isst man deswegen aber auch kein Schnitzel weniger...



    Mit cost average kann man auch Geld verbrennen. Wenn der Goldpreis beispielsweise auf 500 eur oder niedriger zurückgeht und dann jahrzehntelange auf diesem Niveau verharrt, dann ist der cost average z.zt. nicht gerade schlau.


    Inflationsbereinigt ist Gold jetzt noch überbewertet.


    Cost average macht m.E. nur bei real bzw. unterbewerteten Anlagen Sinn.