Beiträge von vatapitta

    Moin moin,

    Diese 5 Billionen € hält die EZB an Staatsanleihen. Wenn die sich mit jedem Zinsschritt in Luft auflösen, wie Du richtig sagst, dann verschlechtert das die Bilanz der EZB. ......


    Wenn die Bilanz der EZB sich so dramatisch verschlechtert, wird das vermutlich zu einem weiteren Verfall des Euros führen.

    Anstelle Draghis "What ever it takes!" zur "Rettung" des Euros sagt der FED Chef Paul nun sinngemäß:
    "What ever it needs to bring the Inflation down".


    Seid sicher, wir werden es machen und wir wissen, dass das nicht schmerzfrei sein kann!


    Ab ca. Minute 2 im Video des klaren Markus Fugmann:


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    Bis ca. Minute 5: US Zinsen werden bis Ende 2023 auf ca. 4,5% bis 5% steigen.


    Herr Fugmann meint, dass die Prognosen, besonders was die Zukunft anbelangt, etwas unsicher sein könnten.


    An dieser Stelle bitte nicht vergessen, dass Thomas Mayer (Beitrag 8501) die derzeitigen Zinsen für inflationsfördernd hält, da sie unter der Inflationsrate liegen! = Ein Kredit entwertet sich - trotz der höheren Zinsen - durch die darüber liegende Inflation. Sein Zinsziel für den US Markt sind 12%!


    Irgendwie hatte ich plötzlich im Kopf, dass es noch einen anderen Grund für die "starken" Zinsanhebungen geben könnte. Die FED kennt natürlich die Auswirkungen ihrer Zinspolitik auf andere Währungen, die globale Wirtschaft und die Rohstoffpreise.

    Könnten höhere Zinsen und ein stärkerer Dollar also in Wirklichkeit eine Waffe im globalen Wirtschaftskrieg sein? Das Kapital fließt jedenfalls in den Dollarraum, hilft dort die Wirtschaft zu stabilisieren und die Inflation zu senken. = Das verschwiegene Ziel der FED Politik?


    Und höhere Zinsen helfen dabei den Euro als Konkurrenten zu zerstören, andere Währungen ebenfalls.
    Dazu werden in Dollar verschuldete Länder wirtschaftlich stranguliert und damit politisch erpressbar.


    Der Euroraum befindet sich im kommenden Winter. also in der Saftpresse zwischen dem US Dollar und den russischen Sanktionen im Energiebereich.



    Ich vermute , dass in den Monaten Januar + Februar ca. 45% des jährlichen privaten Gasverbrauches für das Heizen der Wohnungen verbraucht werden - Duschen kannst Du im Vergleich vergessen.
    Für November, Dezember und März kann man noch einmal 25% kalkulieren.


    M. M. n. befindet sich in zu 100% gefüllten Gasspeichern nicht einmal genug Gas für die Monate Januar und Februar.



    Wenn es so geplant ist, dann werden die Zinsen und der Dollar weiter steigen und die Zyklentiefs für verschiedene Märkten könnten tatsächlich mit den @Caldera genannten Zielen übereinstimmen.




    EZB-Schnabel: „Whatever is needed“ – Zinsen werden weiter angehoben


    Die EZB am Gängelband der FED!



    LG Vatapitta

    und
    400.000.000.000 € Wertverlust - jetzt pro Prozentpunkt - wie ich es verstanden habe - richtig?


    normalerweise ist das Deflation, wenn sich soviel in Luft auflöst...


    Wehe, das hat andere Effekte auf die andere Märkte/Assets...
    (und ja das wird es haben)

    Moin @Deflationator,


    400 Mrd. x 12,5 = 5 Billionen €


    Diese 5 Billionen € hält die EZB an Staatsanleihen. Wenn die sich mit jedem Zinsschritt in Luft auflösen, wie Du richtig sagst, dann verschlechtert das die Bilanz der EZB. - Das mit den Anleihen geschöpfte Geld verschwindet nicht, da niemand jemals diese Schulden zurück zahlen wird. Zur Tilgung und für die Zinsen der alten Anleihen werden dann neue Anleihen ausgegeben. Soweit die EZB diese Anleihen nicht hält, ruhen sie in den Lebens- und Rentenversicherungen der Deutschen Bevölkerung. Die bekommen bei einer Pleite dann "Bürgergeld" anstatt ihre Rentenansprüche aus ihren "Ersparnissen". - Der Prozess ist n. m. M. also nicht deflationär.



    Wenn die Bilanz der EZB sich so dramatisch verschlechtert, wird das vermutlich zu einem weiteren Verfall des Euros führen. So etwas verläuft exponentiell, erst schön langsam (das liegt hinter uns) und je mehr Leute das realisieren (= Klarheit = Handlungsfähigkeit), um so schneller verläuft der Verfall.



    Am Ende wird der Euro senkrecht abstürzen, wenn die letzten Hanseln, ihre Kröten in Dollar, SFr. oder Gold tauschen. Dann haben auch Exporteure von Energie und Lebensmitteln kein Interesse mehr an der Bezahlung mit Schwundgeld. Die Schulden in Fremdwährungen explodieren und die EU verliert ihre politische Handlungsfähigkeit gegenüber IWF, Ölexporteuren, externen Staaten usw. und wird dann vermutlich auseinander fliegen.


    Der Euro ist schon tot, das Datum der Beerdigung steht noch nicht fest.


    Sachwerte, die eine ordentliche Rendite in relativ stabilerer Währung abwerfen, sind ein must have.


    So sehe ich das. Keine Garantie für die Richtigkeit. - Lass uns das ruhig von allen Seiten beleuchten.


    Die anderen Effekte auf die Märkte und unser Leben liegen bei mir zur Zeit außerhalb einer realistischen Einschätzung.



    Wenn die FED die Zinsen um 0,75% anhebt, müsste die EZB zur Stabilisierung des Euro die Zinsen eigentlich mindestens um 1% anheben und dazu das Bekenntnis den Euro durch hohe Zinsen zu stabilisieren. Das kann sie aber nicht, wegen der Auswirkungen auf ihre Bilanz. :hae: Noch mal von vorne Lesen. 8|



    LG Vatapitta

    Inflation bekämpfen und Euro stabilisieren: So funktioniert's! – Interview mit Thomas Mayer


    17.09.22, 53 Minuten, Mayer: Wir stehen erst am Anfang der Zinserhöhungen. [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.c…mages/smilies/thumbup.png]


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    Der renommierte Ökonom Prof. Dr. Thomas Mayer, Leiter des Flossbach von Storch Research Institutes, hat in seinem Leben schon einige Krisen mitgemacht. Von 1978 bis 1982 forschte er während der zweiten Ölkrise am Institut für Weltwirtschaft in Kiel für seine Promotion, nachdem die erste Ölkrise 1973 bereits eine schwere Rezession ausgelöst hatte.


    Die aktuelle Krise weise laut Mayer zwar Parallelen zu den vorher genannten Krisen aus, sie sei aber vielschichtiger: "Es ist komplizierter als damals", sagt Mayer. Die große Frage laute natürlich, ob die Notenbanken die Lage noch im Griff haben und die davongaloppierende Inflation wieder einholen können oder ob die gigantische Geldmengenausweitung der vergangenen Jahre aus dem Ruder läuft.


    Derzeit gehen immer mehr Marktteilnehmer davon aus, dass US-Notenbank-Chef Jerome Powell die Leitzinsen bei der kommenden Fed-Sitzung am 21. September 2022 um 1,0 Prozentpunkte auf dann bis zu 3,5 Prozent anheben könnte. "Sicher ist, es kommt eine deutliche Zinserhöhung. Und Herr Powell redet ja sehr taff und gibt vor, dass er in die Fußstapfen von Paul Volcker treten würde. Aber ich habe da ein bisschen meine Zweifel", sagt Mayer. "Heute kommt mir Powell eigentlich so vor wie Burns, er rennt der Inflationsrate hinterher."


    Die Europäische Zentralbank (EZB) wiederum steht noch deutlicher im Zugzwang als die Federal Reserve. Schließlich ist die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich unter die Parität zum US-Dollar gefallen und könnte weiter an Wert verlieren. Wie Thomas Mayer die weitere Entwicklung des Euro einschätzt, welche Lösung er für unser Geld hat, warum er eine Abschaffung der Geldschöpfung fordert und welche Anlageklassen – Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold oder Kryptos wie Bitcoin und Ether – mittel- bis langfristig den besten Inflationsschutz bieten, erfahrt ihr im neuen Video.



    Für mich das wichtigste Video des Monats September, um die Märkte besser einschätzen zu können.


    Die Daten, die den DAX töteten:

    Germany:
    German PPI (YoY) (Aug) increased from 37.2% to 45.8%
    German PPI (MoM) (Aug) increased from 5.3% to 7.9%
    Von Armstrong Economics


    45,8% ist die Pipeline Inflation.
    Wer seine gestiegenen Produzentenpreise nicht an die Kunden weitergeben kann, der muss zusperren!

    Die großen Bekleidungshäuser nehmen Waren oft nur noch auf Kommission.

    Es gibt dann keine Sonderangebote, da man unverkaufte Ware an den Hersteller zurück schicken kann.
    Der hatte aber die Kosten und ist entsprechend in Vorleistung getreten. GN8


    Ich habe mir zum 01.01.2023 die Rente (Miete) erhöht. Der betreffende Apotheker war nicht begeistert und meinte, die Preise würden ja wieder zurück gehen, wenn der Krieg vorbei sei. [smilie_denk]


    LG Vatapitta

    @matisse

    expected - erwartet
    could be - könnte sein
    should be - sollte sein

    Im Verbund mit den aufgezählten Minen ist die vom Autor vermutete Reihenfolge:


    1) expected - erwartet


    2) should be - sollte sein


    3) could be - könnte sein


    Die vermutete Reihenfolge der Chancen ist, wie von @Gerald aufgezählt.
    Je weiter unten und je kleiner das Unternehmen, desto höher dürfte das Risiko sein.


    Zusätzlich beachte ich die politische Lage im Land, in dem die Mine liegt.
    Entscheidend für einen Erfolg, wenn die anderen Faktoren dem nicht entgegenstehen, sind die Leute im Vorstand.


    Am besten schläft man mit den Royalties. Unternehmen die einen ordentlichen Cashüberschuss haben, können große und teure Projekte finanzieren und dementsprechend wachsen. Da Kosten und Zinsen steigen, sehe ich die Royalties als Gewinner der Entwicklung an.
    Royalties nach Größe sortiert, alle in Toronto/NY notiert: FNV, WPM, RGLD, TFPM, SSL, OR, MMX, GROY, EMX
    ergänzt
    Minen die Projekte finanzieren müssen, bluten derzeit besonders heftig.


    Schau Dir mal die Entwicklung bei Marathon Gold an.
    Extreme Kapitalverwässerung für 1,10 C$, Kurs aktuell 1 C$.


    Es ist dein Job herauszufinden, was zu Dir passt.



    LG Vatapitta

    Ich dachte bisher immer, die staatlich verursachten Erhöhungen von Steuern und Abgaben sind mit ein wesentlicher Grund für die hohe Inflation. - Da habe ich mich wohl geirrt! :hae:


    Die höheren Abgaben dien(t)en dem guten Zweck die Ukraine im Kampf gegen das Böse zu unterstützen, Unternehmen vor den Folgen der Pandemie zu schützen, uns mit Impfstoff vollzupumpen, die Pharma-Kotzerne mit unserm Steuergeld zum päppeln, unseren Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen, unserer Führung ein angenehmes Leben zu finanzieren und uns zu schikanieren und zu überwachen.



    LG Vatapitta

    Martin Armstrong mit einem Blick auf die politische Lage in Canada:


    Die Erholung der kanadischen Wirtschaft im vergangenen Jahr schien nach den üblichen Maßstäben stark zu sein. Kürzlich wurde jedoch bekannt, dass der Großteil der Arbeitsplätze im öffentlichen Sektor geschaffen wurde. Nahezu 9 von 10 zwischen 2020 und 2021 geschaffenen Arbeitsplätzen entfallen auf den öffentlichen Sektor. Der Staat, nicht die Wirtschaft, expandiert. Zwischen Februar 2020 und Juli 2022 stagnierte das Wachstum des privaten Sektors mit einem Anstieg von nur 0,4 % relativ stark. Der öffentliche Sektor hingegen wuchs im gleichen Zeitraum um 9,4 %.


    Von den 366 800 Arbeitsplätzen, die während der Pandemie zur Wirtschaft hinzukamen, waren also nur 56 100 Arbeitsplätze im privaten Sektor. Dies ist nicht gut für das langfristige Wachstum Kanadas. Der Anteil des privaten Sektors ist von 49,3 % auf 48,2 % zurückgegangen, was bedeutet, dass der Staat den größten Teil der Bevölkerung mit Arbeitsplätzen versorgt.


    Drei Millionen Kanadier verloren während der Pandemie ihren Lebensunterhalt, was einem Rückgang von 16 % entspricht und die Arbeitslosenquote von 5,7 % auf 13 % ansteigen ließ. Dann beschloss die Regierung, sich langsam, sehr langsam, wieder zu öffnen und die Mehrheit der Bevölkerung unter ihre Kontrolle zu bringen. Als Regierungsangestellter müssen Sie sich an alle von Trudeau erlassenen Vorschriften halten. Die Steuerzahler tragen zur teilweisen Finanzierung dieser Stellen bei, und Regierungen können nicht einmal einen Kaugummiautomaten verwalten, geschweige denn den Lebensunterhalt der Massen.

    Das kanadische Statistikamt verzeichnete im August eine Arbeitslosenquote von 5,4 %, was einen Anstieg gegenüber den 4,9 % vom Juli bedeutet. Doch die Wirtschaft wächst nicht. Die Regierung stellt inzwischen einen unverhältnismäßig hohen Anteil an Arbeitsplätzen, was die Entwicklung der kanadischen Wirtschaft völlig verändert.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)



    LG Vatapitta

    habe einige shorts, vorerst glattgestellt - auch wenn es noch weiter gehen kann.
    ich will versuchen nicht zu gierig zu sein.

    Danke @Blue Horseshoe!


    Ich hatte kurz vor der BMR meine Shorts, bis auf den Dax, verkauft.
    Und kurz bevor es wieder Richtung Süden ging den verbliebenen Discount Put auf den Dax gut verdoppelt. Die Position auf den S&P habe ich nicht mehr rechtzeitig zurückgekauft.


    Ich bleibe short auf den DAX auf Grund meiner politischen Einschätzung der Lage: Komplette Inkompetenz!


    Interview mit Thomas Mayer bei biallo.de: Mit den Zinserhöhungen stehen wir erst ganz am Anfang!


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    Der renommierte Ökonom Prof. Dr. Thomas Mayer, Leiter des Flossbach von Storch Research Institutes, hat in seinem Leben schon einige Krisen mitgemacht. Von 1978 bis 1982 forschte er während der zweiten Ölkrise am Institut für Weltwirtschaft in Kiel für seine Promotion, nachdem die erste Ölkrise 1973 bereits eine schwere Rezession ausgelöst hatte.


    Die aktuelle Krise weise laut Mayer zwar Parallelen zu den vorher genannten Krisen aus, sie sei aber vielschichtiger: "Es ist komplizierter als damals", sagt Mayer. Die große Frage laute natürlich, ob die Notenbanken die Lage noch im Griff haben und die davongaloppierende Inflation wieder einholen können oder ob die gigantische Geldmengenausweitung der vergangenen Jahre aus dem Ruder läuft.


    Derzeit gehen immer mehr Marktteilnehmer davon aus, dass US-Notenbank-Chef Jerome Powell die Leitzinsen bei der kommenden Fed-Sitzung am 21. September 2022 um 1,0 Prozentpunkte auf dann bis zu 3,5 Prozent anheben könnte. "Sicher ist, es kommt eine deutliche Zinserhöhung. Und Herr Powell redet ja sehr taff und gibt vor, dass er in die Fußstapfen von Paul Volcker treten würde. Aber ich habe da ein bisschen meine Zweifel", sagt Mayer. "Heute kommt mir Powell eigentlich so vor wie Burns, er rennt der Inflationsrate hinterher."


    Die Europäische Zentralbank (EZB) wiederum steht noch deutlicher im Zugzwang als die Federal Reserve. Schließlich ist die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich unter die Parität zum US-Dollar gefallen und könnte weiter an Wert verlieren. Wie Thomas Mayer die weitere Entwicklung des Euro einschätzt, welche Lösung er für unser Geld hat, warum er eine Abschaffung der Geldschöpfung fordert und welche Anlageklassen – Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold oder Kryptos wie Bitcoin und Ether – mittel- bis langfristig den besten Inflationsschutz bieten, erfahrt ihr im neuen Video.



    In der Ukraine melden die sozialistischen Offiziere jeden Tag die Planerfüllung, aber ich habe leider den Eindruck, dass die den Plan gar nicht kennen. Aus der aktuellen Niederlage der russischen Truppen, dürfte eine Eskalation entstehen. Die einen fühlen sich bestätigt und die anderen herausgefordert. =O



    LG Vatapitta

    "EZB HAT SICH VERZOCKT"
    Bankenökonom Thomas Mayer sieht Eurosystem vor der Pleite, Tichy 17.09.22


    Zitat:
    "Mayer rechnet vor, wie sich die EZB „verzockt“ habe. Bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit der Anleihen von acht Jahren sinke ihr Kurswert um etwas weniger als acht Prozent, wenn der Marktzins um einen Prozentpunkt ansteigt. Das würde laut Mayer Bewertungsverluste von rund 400 Milliarden Euro ergeben. Die EZB schneidet sich also durch die Zinsanhebung ins eigene Fleisch. Dazu kommen bei gleichem Anstieg des Einlagezinses der EZB noch Zinszahlungen auf die Zentralbankgeldeinlagen der Banken in Höhe von 47 Milliarden Euro: „Die Summe aus beiden Belastungen wäre beinahe zehnmal so hoch wie der Gewinn des Eurosystems im letzten Jahr und würde zwei Drittel der Rücklagen samt Eigenkapital aufzehren.“


    Aber diese angenommene Zinserhöhung von nur einem Prozentpunkt ist noch sehr niedrig gegriffen. Sie wird nicht ausreichen, um die Inflation aufzuhalten. Bei einer Anhebung der durchschnittlichen Anleihe- und Einlagenzinsen um zwei Prozentpunkte wären die Bewertungsverluste und fälligen Zinszahlungen entsprechend noch viel höher und überträfen die Rücklagen und das Eigenkapital des Eurosystems.

    Mit anderen Worten: Wenn die EZB ein Unternehmen wäre, wäre sie damit insolvent – und das Führungspersonal würde gefeuert. Politiker, die einen Staat in die Pleite geführt haben, können dann wenigstens abgewählt werden. Doch eine Zentralbank geht eben nicht in Konkurs und eine EZB-Präsidentin Lagarde und die anderen führenden Notenbanker können von niemandem entlassen oder abgewählt werden."




    Thomas Meyer, der einstige Deutsche-Bank-Ökonom und Gründungsdirektor des Flossbach-von-Storch-Instituts,
    geht im Weiteren davon aus, dass die EZB diese Verluste mit Hilfe von Bilanztricks zur Gesichtswahrung verschleiern wird.

    Der Artikel ist auch Werbung für das neue Buch von Thomas Meyer - Die Vermessung des Unbekannten, Finanzbuchverlag.



    Das Bemühen des Vatikans seine Kohlen bis zum Monatsende in die heimische Scheuer zu holen, könnte etwas mit den italienischen Wahlen zu tun haben. Die rechte Seite führt in den Umfragen und das könnte dramatische Auswirkungen auf den Euro und das Bankensystem haben.


    Und es könnte alles anders kommen, [smilie_happy]
    falls z. B. das Wort Waffenstillstand irgendwo halbwegs glaubwürdig auftaucht.



    LG Vatapitta

    Bedenklicher sieht das Bild bei einigen Aktien aus, vorneweg UEC, wo ich mit meiner Skepsis ja schon ein wenig angeeckt bin. Sollte UEC abgeprallt sein und sollte die blaue Aufwärtstrendlinie gerissen werden, wäre meiner Ansicht nach das nächste Ziel bei rund 2,30, also im Bereich der Welle 4.

    Danke für deine Einschätzung, @Euroliebhaber.


    Ich hatte die Hälfte meiner sehr großen Position von UEC bei 4,25 $ mit Gewinn gegeben. Aktueller Kurs ist 3,88$.
    Wo ist die nächste kräftige Unterstützung für UEC?


    @Blue Horseshoe, danke für deine Energy Fuels und Denison.
    Wie siehst Du die Lage bei UEC.


    Ich bin ausschließlich an großen, gut handelbaren Werten aus dem Uransektor interessiert.



    LG Vatapitta

    Mindestens seit diesem Jahr läuft die ganze "Nachfragerei" (warum, wieso, wofür, Rechnung bitte einreichen) auch bei unbaren Zahlungsvorgängen!!!
    Die Schwellenwerte sind jedoch unterschiedlich von Bank zu Bank, irgenwo zwischen 10.000 - 100.000 schlagen sie immer Alarm und zwar in ganz Europa! Das läuft über EDV-Auswertungen.

    Kann ich genauso bestätigen. Ab 10.000 € für EM Käufe/Verkäufe möchte der Bankblockwart Belege sehen und behauptet das wäre gewerblich und Du sollst ein Gewerbe anmelden. Ich habe das zunächst ignoriert und ihm beim zweiten erklärt, dass das Liebhaberei sei, zumal ich auch Münzen mit Verlust verkauft habe. Das hat diesen widerlichen Kettenhund zunächst einmal inaktiviert.


    Da bei der LzO die Mitarbeiter recht häufig versetzt werden, warte ich jetzt einfach ab. Zudem kommen die staatlichen Institutionen zunehmend an ihre Grenzen und ich bin gerne Sand im Getriebe.



    LG Vatapitta

    Vor 14 Jahren sind Lehmann Brothers pleite gegangen.


    Wie hat sich in dieser Zeit Gold verhalten?


    Markus Fugmann sucht nach einer Antwort auf den aktuellen Kursverfall bei Gold.
    Der Abverkauf könnte in Zusammenhang mit Margin Calls stehen.


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    LG Vatapitta

    Bankenrettung - Die Wievielte?

    Moin moin,
    nicht die Versorger werden zur Zeit von den Steuersklaven gepampert, sondern die Banken, die ihnen exorbitant hohe Kredite gegeben haben. - Dazu Claudio Kummerfeld von Finanzmarktwelt.


    Zitat:
    "Banken sind indirekte Nutznießer, wenn wegen der Energiekrise zahlreiche Energiefirmen von Staaten gerettet werden. Hier dazu einige Daten.


    Nicht nur in Deutschland, sondern auch auf EU-Ebene sind derzeit Maßnahmen zur Rettung der Energieunternehmen in Gange. So sind derzeit unter anderem in Berlin Planungen in Gange, ein Hilfspaket über 67 Milliarden Euro zu schnüren. Man denke an die „Rettung“ Griechenlands in Folge der Finanzkrise. Das Geld floss letztlich auch an die Banken, die Griechenland Kredit gegeben hatten – also war die Griechenland-Rettung auch eine Bankenrettung. Ähnlich könnte man es während der jetzigen Energiekrise auch sehen? Werden die Energieunternehmen durch Staaten gestützt, rettet man damit auch die Kredite, die von den Unternehmen an die Banken zurückgezahlt werden können.


    Als „indirekte Nutznießer“ der staatlichen Rettungsaktionen von europäischen Energieversorgern erweisen sich laut Bloomberg mehrere dutzend Banken, angeführt von der Commerzbank, der französischen BNP Paribas und ING aus den Niederlanden. Das Trio ist bei allen vier Versorgern mit Krediten vertreten, denen mit Steuergeldern aus der Patsche geholfen wurde.


    Von Bloomberg erhobene Daten ergeben insgesamt um die 30 Banken, die den angeschlagenen Versorgern, etwa dem Düsseldorfer Gasversorger Uniper, zusammen rund 11 Milliarden Euro über revolvierende Kreditlinien zur Verfügung gestellt haben. Die Rettungspakete für die von der Energiekrise betroffenen Firmen helfen diesen Banken möglicherweise, hohe Abschreibungen auf diese Kredite zu vermeiden.


    [Blockierte Grafik: https://finanzmarktwelt.de/wp-content/uploads/2022/09/banken-scaled.jpg]

    “Die Regierungen können zum jetzigen Zeitpunkt nicht zulassen, dass Energieunternehmen in Konkurs gehen”, sagte Elisabeth Rudman, Leiterin der Financial Institutions Group von DBRS Ratings in Europa. “Während des Coronavirus waren die staatlichen Maßnahmen unglaublich unterstützend für die Wirtschaft und damit auch für die Banken.”


    Vertreter von BNP Paribas, Commerzbank und ING lehnten eine Stellungnahme ab. Die EZB hat im vergangenen Monat die von ihr beaufsichtigten Banken schriftlich aufgefordert, die Auswirkungen eines Gasstopps auf ihr Geschäft zu analysieren, wie Bloomberg letzte Woche berichtete. Die Antworten sind Mitte September fällig, und Folgegespräche sollen bis Ende dieses Monats stattfinden.


    Der genaue Umfang des Engagements gegenüber den Energieunternehmen ist nicht klar, da die Unternehmen die Höhe der in Anspruch genommenen Kredite nicht offengelegt haben. Die vollständige Liste der Banken umfasst laut den Energieunternehmen auch Citigroup Inc., Deutsche Bank AG, Goldman Sachs Group Inc, Morgan Stanley, Societe Generale SA und UniCredit SpA."



    LG Vatapitta



    Moin moin,


    heute werfe ich aus einer anderen Perspektive einen Blick auf die Royalties.


    Diese Unternehmen müssten auf Grund der hohen Kostensteigerungen im Bereich Bergbau durch steigende Finanzierungen besonders profitieren.


    Dazu brauchen sie vor allem ordentlich Cash in der Kasse. Da die Zinsen am Kapitalmarkt deutlich steigen, ist ein ordentlicher Cash Flow die beste Finanzierung für zukünftige Projekte.


    Die folgenden Zahlen stammen vom Marketscreener.


    Die erste Zahl steht für die geschätzte Nettoliqidität 2022, die zweite für 2023 - alles C$.



    FNV - 1.236 Mio. - 1.882 Mio.
    WPM - 563 Mio. - 329 Mio.
    TFPM - 131 Mio. - 248 Mio.
    OR - 47 Mio. - 233 Mio.


    EMX - keine Angaben


    SSL - Minus 234 Mio. - Minus 515 Mio.
    MMX - Minus 6,97 Mio. - Plus 53,2 Mio.
    MTA - Minus 5,12 Mio. - Plus 3,15 Mio.


    US $
    RGLD - Minus 233 Mio. - Plus 376 Mio.
    Gold Royalty Corp. - Minus 5,1 Mio. - 0,6 Mio.


    Nomad Gold Royalty wurde vom Großaktionär Orion an SSL verkauft. Gutes Timing!


    Kleine Player mit leerer Kasse könnten mit ihrem Portfolio das Interesse der Cash Giganten auf sich ziehen.
    FNV hat schon eine kleine Position EMX. Wie soll EMX sein Wachstum finanzieren? Sie haben viele gute Projekte, aber noch wenig Cash Flow. Das könnten die Großen (FNV) ausnutzen.



    Heute im Plus geschlossen haben EMX und SSL.



    Wie schätzt ihr eine Konsolidierung im Royalty Sektor ein?



    LG Vatapitta

    Bei MOZ gibt es eine brutale Kapitalverwässerung. - Minus 18,75% auf 1,04 C$, fast das Tief von 2020.
    Bisher: Total Shares (All Classes) 256,127,147



    Marathon Announces $150 Million Bought Deal Financing


    TORONTO , Sept. 12, 2022 /CNW/ - Marathon Gold Corporation ("Marathon" oder das "Unternehmen") (TSX: MOZ) freut sich bekannt zu geben, dass es eine Vereinbarung mit Canaccord Genuity Corp. im Namen eines Konsortiums von Konsortialbanken (zusammen die " Konsortialbanken ") eine Vereinbarung getroffen hat, der zufolge die Konsortialbanken zugestimmt haben, 136.364.000 Einheiten des Unternehmens (die " Einheiten ") zu einem Preis von 1,10 $ pro Einheit (der " Angebotspreis ") für einen Bruttoerlös von 150.000.400 $ (das " Konsortialangebot ") zu erwerben.

    Jede Einheit besteht aus einer Stammaktie des Unternehmens (eine " Stammaktie ") und einem halben Warrant auf den Erwerb einer Stammaktie (jeder ganze Warrant auf den Erwerb einer Stammaktie ist ein " Warrant "). Jeder Warrant berechtigt seinen Inhaber zum Erwerb einer Stammaktie des Unternehmens zu einem Preis von 1,35 $ für einen Zeitraum von 24 Monaten nach dem Abschlussdatum (wie hierin definiert), vorbehaltlich des Beschleunigungsrechts (wie hierin definiert). Wenn zu irgendeinem Zeitpunkt nach dem Abschlussdatum (wie hierin definiert) der tägliche volumengewichtete durchschnittliche Handelskurs der Stammaktien des Unternehmens an der Toronto Stock Exchange mehr als $1. 75 pro Stammaktie an den vorangegangenen zehn aufeinanderfolgenden Handelstagen, hat das Unternehmen das Recht (das "Beschleunigungsrecht"), das Verfallsdatum der Optionsscheine auf das Datum (das "neue Verfallsdatum") zu beschleunigen, das 30 Tage nach dem Datum der Beschleunigungsmitteilung an die Inhaber der Optionsscheine und die Optionsscheinstelle liegt, vorausgesetzt, das neue Verfallsdatum ist nicht später als der 30. Juni 2023.

    Das Unternehmen gewährt den Konsortialführern eine Option zum Kauf von bis zu 20.454.600 zusätzlichen Einheiten (die " Konsortialführer-Optionseinheiten " und zusammen mit den Einheiten die " angebotenen Wertpapiere ") zur Deckung etwaiger Mehrzuteilungen und zur Marktstabilisierung zu einem Preis von $1. 10 pro Underwriter Option Unit für einen zusätzlichen Bruttoerlös von bis zu 22.500.060 $ (die " Underwriter Option " und zusammen mit dem Underwritten Offering, das " Offering "), ausübbar ganz oder teilweise, jederzeit an oder vor dem Datum, das 30 Tage nach dem Closing Date (wie hierin definiert) liegt.

    Der Nettoerlös des Angebots wird zur teilweisen Finanzierung des Baus des Goldprojekts Valentine sowie als Betriebskapital und für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

    Die Einheiten werden mittels eines Prospektnachtrags Käufern in allen Provinzen und Territorien Kanadas (mit Ausnahme von Quebec) angeboten und können auch im Rahmen einer Privatplatzierung in den Vereinigten Staaten und in anderen zwischen den Parteien vereinbarten Gerichtsbarkeiten angeboten werden.

    Das Angebot wird voraussichtlich am oder um den 19. September 2022 (das "Abschlussdatum") abgeschlossen und steht unter dem Vorbehalt, dass das Unternehmen alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhält.

    Die Wertpapiere, die im Rahmen des Angebots angeboten werden sollen, wurden und werden nicht gemäß dem U.S. Securities Act von 1933 in der jeweils gültigen Fassung (der " U.S. Securities Act ") oder den Wertpapiergesetzen der US-Bundesstaaten registriert und dürfen nicht in den Vereinigten Staaten oder an US-Personen bzw. für deren Rechnung oder zugunsten von US-Personen angeboten oder verkauft werden, es sei denn, sie sind registriert oder von den Registrierungsanforderungen des U.S. Securities Act und der geltenden Wertpapiergesetze der US-Bundesstaaten ausgenommen.

    Diese Pressemitteilung stellt weder ein Verkaufsangebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots dar, noch dürfen die Wertpapiere in einem Land verkauft werden, in dem ein solches Angebot, eine solche Aufforderung oder ein solcher Verkauf ungesetzlich wäre.



    Dank der Warrants kommen wahrscheinlich innerhalb der nächsten 24 Monate noch einmal gut 68 Mio. Aktien hinzu. Die Aktienzahl erhöht sich also um 204.546.000 Shares.


    Das ist gruselig. =O



    LG Vatapitta

    Das war richtig! - DAX nun um 13.100 Punkte, S&P 4040
    Wer kann einschätzen, wie hoch die Indizes steigen?


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    die verbliebene kleine Shortposition auf den Dax (MD23BR - LZ Dez/22) ist kräftig gefallen.


    Heute morgen habe ich die Position gut verdoppelt (bei 3,21 €/Schein) und stehe jetzt mit der Gesamtposition auf Einstand. Der Schein fiel noch bis auf 2,99 € - aktuell 3,86 €.


    Drei Monate sind ausreichend damit der Dax noch ordentlich Federn lässt.


    Danke an @Buche für deine Einschätzung. [smilie_blume]


    Aktuell Dr. Andreas Beck zur Weltwirtschaft (Ww).
    Die Weltwirtschaft ist keine Maschine, die kaputt gehen kann, die Weltwirtschaft ist ein Organismus mit Milliarden Menschen und Millionen Unternehmen (6.000 - 8.000 Aktiengesellschaften), die stets auf die Optimierung ihrer Ziele hinarbeiten. Die falsche Annahme der Anleger, dass die Ww. eine Maschine ist führt zu falschem Verhalten in einer Krise. - Top Beitrag, 12.09.22, 9 Minuten


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    LG Vatapitta

    Moin moin,


    Glückwünsche für die Gewinner: Fehldruck, SilberMX und Mike42FFM.


    Goldpreis in Euro
    Am 20.11. - 1634,49 €
    am 04.12. - 1574,21 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    am 21.01. - 1617,16 €
    am 19.02. - 1676,04 €
    am 12.03. - 1825,24 €
    am 19.03. - 1736,82 €
    am 16.04. - 1825,35 €
    am 28.05. - 1726,91€
    am 11.06. - 1778,96 €
    am 16.07. - 1692,37 €
    am 23.07. - 1690,16 €
    am 13.08. - 1757,10 €
    am 20.08. - 1741,66 €
    am 28.08. - 1745,88 €
    am 03.09. - 1719,35 €
    am 10.09. - 1708,86 €


    Neuer Tipp 1.724,52



    LG Vatapitta

    Ein interessanter Beitrag von Martin Armstrong zum Gold und zur politischen Entwicklung.
    @Caldera - Zyklen aus der Sicht Armstrongs


    Zitat:
    "Nun, die Goldbugs sind in voller Stärke unterwegs und behaupten, dass Putin einen Moskauer Weltstandard für Gold einführt. Diese Leute werden nie lernen, dass ihr Traum von einem festen Goldstandard in der Geschichte immer gescheitert ist. Sie haben nie in der großen Liga gespielt und verstehen daher nicht einmal die Spielregeln. Es ist, als stünden sie an einer Straßenecke und sähen einen Mann in einer schwarzen Limousine vorbeifahren und beklagten sich, dass das Leben nicht fair sei, weil sie so sein sollten wie er, ohne jemals zu wissen, worum es ihm wirklich geht.

    Ja, Goldmünzen gibt es seit dem 8. Jahrhundert vor Christus. Jahrhundert v. Chr., aber es handelte sich NIE um einen Goldstandard, denn wenn das auch nur versucht worden wäre, wäre er zusammengebrochen, wie Bretton Woods, die asiatische Währungskrise von 19997, der Euro-Schweiz-Kurs oder der Zusammenbruch des britischen Pfunds in der WKM-Krise, die Soros ein Vermögen eingebracht hat. Während der gesamten aufgezeichneten Finanzgeschichte der Welt gab es NIEMALS einen "Goldstandard", wie man den Leuten immer wieder erzählt. Gold schwankte mit der Wirtschaft auf und ab, genau wie der Dollar heute - es war immer ein Währungssystem mit schwankenden Wechselkursen.

    Es gab Zeiten, in denen die Goldmünzen von Byzanz entwertet wurden, insbesondere während der großen Währungskrise von 1092. Die Münzen, die einst aus Gold waren, wurden so weit entwertet, dass sie zu Silber wurden.

    Auch das Verhältnis von Silber zu Gold war nie konstant. Es gab Zeiten, in denen neue Silberfunde aus den Minen strömten, was zu einem Rückgang der Kaufkraft des Silbers führte. Ebenso gab es Zeiten, in denen Gold häufiger zu finden war als Silber. Selbst während des kalifornischen Goldrausches von 1849 ging die Kaufkraft von Gold stark zurück, weil zu viel davon im Umlauf war.

    Warum also scheitern ihre unerbittlichen Theorien über eine Rückkehr zum Goldstandard und enden nur damit, dass die Menschen ihre Hemden, Hosen, ihr Haus und manchmal ihre Frauen verlieren? Die Antwort ist EINFACH, doch sie können ihren eigenen Überzeugungen nicht entkommen, die Gold zu einer Religion gemacht haben. Es kann NIEMALS einen FESTEN WECHSELKURS geben, egal ob es sich um Gold, Silber, Bronze, Papierdollar oder Muscheln handelt - ja, auch sie waren Geld, zusammen mit Vieh und Sklavinnen.

    Denn sehen Sie, es gibt so etwas wie einen GESCHÄFTSZYKLUS. Sie weigern sich einfach, die grundlegende Geldtheorie oder die Geschichte des Geldes zu verstehen, die seit über 6.000 Jahren viele Dinge waren. Es spielt keine Rolle, was das Geld zu irgendeinem Zeitpunkt sein mag, es wird an Wert verlieren, wenn die Vermögenswerte steigen, was wir Inflation nennen, und wenn die Menschen Bargeld brauchen und die Vermögenswerte sinken, nennen wir das eine Rezession. Das hat IMMER stattgefunden, unabhängig vom Jahrhundert, dem damaligen Geld oder der Kultur. Das ist der Grund, warum es NIEMALS einen "Goldstandard" geben kann, der jemals überleben wird, denn das ist der KOMMUNISMUS, bei dem man eine Rezession verhindert, indem man die Freiheit beseitigt. Marx versuchte, den Konjunkturzyklus zu stoppen, indem er alles private Vermögen konfiszierte, und selbst das konnte nicht verhindern, dass der Konjunkturzyklus siegte.

    Sogar der Vorsitzende der Fed während des Zusammenbruchs von Bretton Woods erklärte dessen Epitaph. Der Konjunkturzyklus gewinnt IMMER! Das bedeutet einfach, dass der Wert von Gold WEIL der Konjunkturzyklus steigt und fällt. Es handelt sich nicht um einen Plan, ihn zu manipulieren. Das ist Teil des natürlichen Zyklus.

    Gold gibt es schon seit langer Zeit. In Ägypten hatten sie das erste Papiergeld. Es gab Lagerbestätigungen für das Getreide, das man einlagerte. Gold wurde als die Tränen des Gottes Ra, des Sonnengottes, angesehen. Die einzige Person, die es anfassen durfte, war der Pharao. Die Kelten verwendeten Gold in Form von Ringen, nicht von Münzen. Aber während der gesamten Geschichte des Goldes stieg und fiel es und hatte keinen solchen FESTEN Wert.
    Während die Goldbugs also die neueste Meldung verbreiten, dass Russland jetzt einen Goldstandard einführt, verstehen sie nicht, was wirklich vor sich geht. Russland hat sich von Europa und Amerika abgewandt und sich Asien zugewandt, indem es seine Märkte und seine wirtschaftliche Macht sogar auf Indien und den Iran ausgedehnt hat. Putin hat die Öl- und Gasproduzenten im Nahen Osten dazu gebracht, sich Asien zuzuwenden. Einige haben mir vorgeworfen, dass ich Putin in seiner letzten Rede beraten habe - alles, was er gesagt hat und was er tut, entstammt unseren Modellen. Ich berate Putin nicht persönlich. Natürlich haben wir auch in Russland viele Leser. Ich wurde sogar von RT angerufen und darauf hingewiesen, dass unser Modell die Ukraine ein Jahr im Voraus als Krisenherd vorausgesagt hat.

    Biden hat die Weltwirtschaft zerstört. Ich glaube, dass sogar Bill Browder nur eine Fassade für die CIA ist, die diese Agenda vorantreibt, die eigentlich den Westen untergräbt - nicht Russland. Die Weltwirtschaft wurde in zwei Hälften geteilt, und sie wird NIE wieder zur Normalität zurückkehren. Putin ist sehr klug. Wahrscheinlich viel klüger als jeder andere Führer der Welt zu dieser Zeit. Sowohl Russland als auch China sehen die Welt in Zyklen. In Europa und Amerika sehen wir die Welt als linear an, und das ist unser Untergang.

    Lady Margaret Thacher sprach auf unserer Weltwirtschaftskonferenz im Jahr 1996. Sie verstand etwas von Zyklen. Als sie mir sagte, dass Tony Blair gewinnen würde, lange bevor es irgendwelche Umfragen gab, sagte sie, es sei "einfach an der Zeit". Der Untergang des Westens ist, dass wir die Welt nicht in Zyklen sehen. Es ist einfach an der Zeit, dass die Herrschaft der Vereinigten Staaten zu Ende geht.
    Selbst Bill Clinton sagte zu Jelzin nach einem Treffen mit Putin: "Er ist ein sehr kluger Mann." Putin sieht die aufstrebende Macht Asiens in deren industrieller Revolution. Bidens irrsinnige Sanktionen gegen Russland haben die Bindung an China gestärkt, im Gegensatz zu dem, was Nixon tat. Dank Bidens Sanktionen schmiedet Russland eine alternative Weltordnung zu derjenigen der Weltwirtschaftsform und ihrer Direktive an die westlichen Führer. Putins Schritt, eine Moskauer Goldbörse einzurichten, ist einfach deshalb, weil er im Westen kein Gold mehr verkaufen kann. Putin wird hoffentlich nicht so dumm sein und versuchen, einen Goldwert festzulegen, der nur den Zusammenbruch Asiens und Russlands bedeuten würde.

    Gold muss frei steigen und fallen können, wie es das seit Tausenden von Jahren getan hat."


    LG Vatapitta

    das Torex in dieser Woche unter den Verlierern zu finden ist, könnte mit der Minenblockade bei Los Filos (Equinox) zusammenhängen, die im Bau befindliche Media Luna Mine von TXG befindet sich nicht weit entfernt von der Los Filos Mine

    Ich vermute, dass Torex eine Minenblockade nicht fürchten muss. Das war auch schon in der Vergangenheit auffällig. Vermutlich zahlen sie ein sehr hohes Schutzgeld an die Drogenmafia und haben sich so mit der Mafia arrangiert.


    Die Blockaden werden m. E. von der Drogenmafia organisiert um den Unternehmen Schutzgeld abzupressen.
    Da die Mafia besser zahlt als der mexikanische Staat, arbeiten mittlerweile viele ehemalige Militärangehörige für die Mafia.


    First Mining unterhält eine eigene bewaffnete Schutztruppe von ca. 200 Mann.


    Die Minen liegen oft in abgelegenen Gegenden und ihre Infrastruktur - Straßen und Stromleitungen - sind sehr verletzlich. Staatliche Hilfe gibt es kaum.



    @Vassago kannst Du bitte in Zukunft K92 Mining mit in deine Listen aufnehmen?



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    auf Grund der extrem überverkauften Situation an den Aktienmärkten habe ich meine Shortpositionen auf DAX und S&P von 12% auf ca. 3% reduziert. In Summe gab es wieder einen kleinen Gewinn.

    Das war richtig! - DAX nun um 13.100 Punkte, S&P 4040


    Wer kann einschätzen, wie hoch die Indizes steigen?


    Laut Markus Fugmann könnten die nächsten Inflationsdaten in den USA zwischen 6 und 7% liegen, was ein deutlicher Rückgang wäre. Dann Dollar Rücksetzer und Aktien hoch, auch Dank Short Squeeze.


    Charttechnik oder Elliott - Danke



    LG Vatapitta