Beiträge von vatapitta

    Moin moin,


    Russland weiß ganz genau, dass es mit dem Getreidedeal die Richtigen trifft: Blackrock, Cargill und Co.


    Deshalb ist die Aussetzung ein sehr hilfreiches Druckmittel für Verhandlungen.
    Man hat jetzt eine 12 monatige Aufstellung der UN, wohin das Getreide aus der Ukraine geliefert wurde.
    Afrika war, glaube ich, mit ca. 10% dabei - im Gegensatz zu den vom "Deutschlandfunk" aktuell verbreiteten Lügen.


    Russland sollte den Preis für Blackrock möglichst hoch schrauben, weil dahinter diejenigen stehen, die bestimmen, was in der Politik gemacht wird.


    Logischerweise sollte jeder weitere Angriffsversuch auf die Krim oder die Krimbrücke und der Einsatz von Streumunition oder die Ermordung russischer Blogger usw. sofort zu einer Unterbrechung des Abkommens führen.


    Für Dollars verrät/verkauft Blackrock alles und jeden.


    Am besten sollte man Blackrock + Vanguard im Stillen vermitteln, dass die Koordinaten ihres Hauptsitzes als primäres Ziel für einen russischen Zweitschlag bereitstehen. - Du musst schon den Hunden, die dich beißen (wollen) klar machen, dass das Konsequenzen hat.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    "The Epoch Times" berichtet zum Thema Streumunition (ungekürzt):


    Die USA wollen der Ukraine Streumunition liefern. Staats- und Regierungschefs vieler Länder kritisieren die Entscheidung. Auch Außenministerin Annalena Baerbock steht nicht dahinter.


    Amerikas wichtigste Verbündete reagierten ablehnend auf Washingtons Entscheidung, Streumunition in ein neues 800-Millionen-Dollar-Militärhilfeprogramm für die Ukraine aufzunehmen. Einige begründeten dies mit der Gefahr, die diese Waffen für Zivilisten darstellen, andere mit der Verletzung internationaler Verträge.


    Am 7. Juli kündigten die USA an, Waffen dieser Art nach Kiew zu schicken. Diese auch als Streubomben bezeichneten Waffen werden mithilfe von Raketen, Flugkörpern und Flugzeugen abgeworfen. Sie setzen eine große Anzahl kleiner Bomben, sogenannte „Bomblets“, frei, die ein wahlloses, breit gefächertes Töten in einem Gebiet ermöglichen. International gilt Streumunition als geächtet.


    Außenministerin Baerbock gegen Entscheidung der USA
    Außenministerin Annalena Baerbock erklärte am 7. Juli vor der Presse, dass „Berlin gegen die von Washington getroffene Entscheidung ist“, wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ berichtet. „Für uns als Vertragspartner hat das Oslo-Abkommen Vorrang.“


    Das Abkommen, auf das sich Frau Baerbock bezieht, ist das Übereinkommen über Streumunition (oder auch Streubomben-Konvention), das im Dezember 2008 von 111 Ländern in Oslo, Norwegen, unterzeichnet wurde. Das Übereinkommen verbietet den Einsatz, die Herstellung, die Weitergabe und die Lagerung dieser Munition. Die USA, die Ukraine und Russland sind dem Abkommen nicht beigetreten.


    Die kanadische Regierung drückte am 8. Juli ihre Missbilligung über den Plan Washingtons aus. „Wir lehnen den Einsatz von Streumunition ab und sind entschlossen, ihre verheerenden Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, insbesondere auf Kinder, zu verhindern“, erklärte die Regierung gegenüber CTV News in einer Pressemitteilung. „Kanada respektiert das Übereinkommen [über Streumunition] in vollem Umfang, und wir nehmen unsere Verpflichtung aus dem Übereinkommen ernst, seine weltweite Annahme zu fördern.“


    Großbritannien, Spanien und Neuseeland dagegen
    In einer Rede vor Journalisten am 8. Juli erklärte der britische Premierminister Rishi Sunak laut BBC, sein Land sei „Unterzeichner des Übereinkommens, das die Herstellung oder den Einsatz von Streumunition verbietet und von ihrem Einsatz abrät“.


    Die Regierungen Spaniens und Neuseelands haben sich ebenfalls gegen die Entsendung von Streubomben in die Ukraine ausgesprochen. Neuseeland war eine der Nationen, die auf die Gründung der Streubomben-Konvention gedrängt hatten.


    Robert F. Kennedy Jr. kritisiert Biden
    In einer am 8. Juli auf Twitter veröffentlichten Nachricht kritisierte der demokratische Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy Jr. die Entscheidung der Biden-Regierung. „Im vergangenen Jahr hatte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, den Einsatz von Streubomben als ‚Kriegsverbrechen‘ bezeichnet. Heute erwägt Präsident Biden, sie in die Ukraine zu schicken. Stoppt die unaufhörliche Eskalation! Die Zeit ist reif für den Frieden“, schrieb er in dem Kurznachrichtendienst.


    In einem anderen Post schrieb Kennedy Jr.:
    Dann legte er noch einen dritten Post nach: „Diese Munition verstreut kleine Bomben in der Natur. Viele explodieren nicht, bis sie später von Kindern aufgehoben werden. Sie haben Tausende zivile Opfer verursacht, die verletzt oder getötet wurden“, so der 69-Jährige.


    Sicherheitsberater der USA verteidigt Entscheidung
    Der nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan begründete die Entscheidung der USA damit, dass ein Verzicht auf Streumunition Kiew noch mehr in Gefahr bringen würde. In seinen Bemerkungen vom 7. Juli gab er dennoch an:
    Laut Sullivan bestehe aber auch ein massives Risiko ziviler Schäden, „wenn russische Truppen und Panzer über ukrainische Stellungen hinwegrollen und mehr ukrainisches Territorium einnehmen, um mehr ukrainische Zivilisten zu unterwerfen“. Die Ukraine besitze nämlich keine ausreichende Artillerie, so der amerikanische Sicherheitsberater.


    Antwort der Ukraine
    Am 8. Juli schrieb der ukrainische Verteidigungsminister Oleksii Reznikov: „Wir begrüßen die Entscheidung der USA, der Ukraine die neuen Sturmgewehre zu liefern. Sie wird uns erheblich dabei helfen, die Besetzung unserer Gebiete zu beenden und gleichzeitig das Leben ukrainischer Soldaten zu retten.“


    Laut Reznikov „müssen wir dem Feind – Kriegsverbrechern, Vergewaltigern und Plünderern – der unsere Gebiete besetzt hält, Verluste zufügen“. Weiter ergänzt er: „Je mehr Verluste wir ihnen zufügen, desto mehr ukrainische Leben können wir retten.“


    Sollte die Ukraine Streumunition einsetzen müssen, versprach Reznikow, dass sie weiterhin alle internationalen humanitären Konventionen, die Kiew unterzeichnet und ratifiziert hat, „strikt einhalten“ wird.


    Russland dagegen setze seiner Meinung nach seit dem ersten Tag des aktuellen Konflikts „wahllos“ Streumunition ein. Im Februar und März 2022 wurde die zweitgrößte Stadt der Ukraine, Charkiw, von den russischen Streitkräften unter Einsatz von Streumunition „unerbittlich bombardiert“, so Reznikow.


    Reznikov verpflichtete sich, Streumunition nur zum Zweck der „Besetzung“ und nicht auf einem „offiziell von Russland anerkannten Territorium“ einzusetzen. Er erklärte außerdem, dass diese Waffen nicht in städtischen Gebieten eingesetzt würden. Es werde ein strenges Register über die Verwendung dieser Waffen geführt, sagte er. Dann fügte er hinzu, dass die Ukraine nach Abschluss der Besetzung der Räumung nicht explodierter Streumunition auf der Grundlage dieser Register Vorrang einräumen werde.


    Die Gefahr von Streumunition
    Eine der größten Sorgen im Zusammenhang mit Streumunition ist, dass nach dem Abwurf nicht alle Bomben sofort explodieren. Eine große Anzahl von ihnen kann daher in der Region einwachsen, bevor sie später explodieren. Im August 2022 veröffentlichte die Beobachtungsstelle für Landminen und Streumunition einen Bericht, dem zufolge 97 Prozent aller Opfer von Streumunition „nach deren Einsatz“ Zivilisten sind.

    In den Untersuchungen, in denen das Alter der Opfer erfasst wurde, bestanden 66 Prozent der Opfer aus Kindern. Einem am 6. Juli von Human Rights Watch veröffentlichten Bericht zufolge haben sowohl die ukrainischen als auch die russischen Streitkräfte im laufenden Krieg Streumunition eingesetzt, was zum Tod und zu schweren Verletzungen von Zivilisten geführt hat.


    „Die von Russland und der Ukraine eingesetzten Streumunitionen schaden derzeit Zivilisten und werden kleine Bomben zurücklassen, die noch viele Jahre lang Auswirkungen haben“, so die Organisation. „Beide Seiten sollten den Einsatz von Streumunition sofort einstellen. Sie sollten nicht versuchen, mehr von diesen wahllosen Waffen zu erhalten. Die Vereinigten Staaten sollten der Ukraine keine Streumunition liefern“.



    Mein Kommentar:
    Ich hoffe sehr, dass beide Seiten auf den Einsatz der Streumunition verzichten.
    Wer was und wieviel einsetzt, weiß ich nicht.



    LG Vatapitta

    Danke @Magellan und @Blue Horseshoe


    Ich meine, das Ergebnis von BASF bezieht sich nicht nur auf Deutschland. BASF ist weltweit der größte Chemiekonzern. Es kann natürlich sein, dass der Umsatz z.B. in Europa und China deutlich zurückgeht und in den USA und Lateinamerika leicht steigt. In der Summe ist es ein Rückgang um 25% und das ist gewaltig!


    EBIT vor Sondereinflüssen zwischen 4,0 Milliarden € und 4,4 Milliarden € erwartet (bisher: 4,8 Milliarden € bis 5,4 Milliarden €)
    Ludwigshafen – 12. Juli 2023 – BASF legt vorläufige Zahlen für das 2. Quartal 2023 vor. Der Umsatz ging im 2. Quartal 2023 voraussichtlich um 25 % auf 17.305 Millionen € zurück (2. Quartal 2022: 22.974 Millionen €). Ausschlaggebend hierfür waren insgesamt deutlich niedrigere Preise und Mengen; negative Währungseffekte trugen ebenfalls zum Umsatzrückgang bei. Der Umsatz war damit niedriger als von Analysten im Durchschnitt für das 2. Quartal 2023 erwartet (Vara: 19.355 Millionen €).



    Dort steht nichts von höheren Kosten, sondern von niedrigeren Preisen und Mengen = Rezession.
    Geringere Mengen bedeutet in der Regel auch höhere Stückkosten wegen Fixkosten der Produktion.
    Das ist dann Stagflation.


    Markus Fugmann dazu im Videoausblick.



    LG Vatapitta

    BASF ist mit seiner sehr großen Produktpalette so etwas wie der Mittelpunkt der europäischen Wirtschaft.
    Wenn es in einem Bereich nicht so läuft, dann kompensiert das meistens ein anderer Bereich von BASF.


    Aber jetzt ....

    ...
    Dazu meldet BASF im Wortlaut:
    BASF legt vorläufige Zahlen für das 2. Quartal 2023 vor. Der Umsatz ging im 2. Quartal 2023 voraussichtlich um 25 % auf 17.305 Millionen € zurück (2. Quartal 2022: 22.974 Millionen €). Ausschlaggebend hierfür waren insgesamt deutlich niedrigere Preise und Mengen; negative Währungseffekte trugen ebenfalls zum Umsatzrückgang bei. Der Umsatz war damit niedriger als von Analysten im Durchschnitt für das 2. Quartal 2023 erwartet (Vara: 19.355 Millionen €). ......

    Wenn innerhalb des 2. Quartals der Umsatz von BASF um 25% zum Vorjahr einbricht, dann ist das m. E. eine Aussage zur Gesamtwirtschaft. - Wie seht ihr das?



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    den Beitrag von Jim Richards auf den Goldseiten hatte ich wegen Urlaubs nicht mitbekommen.
    Rickards ist sehr gut vernetzt und nutzt seine Kontakte als ehemaliger Mitarbeiter der CIA, der in einem Gremium tätig war, dass die USA vor feindlichen Übernahmen im Industrie-, Tech- und Rohstoffsektor schützen sollte.


    Bei Uranium One ist das Dank der Gerissenheit der Clintons gescheitert und Frank Giustra konnte das strategisch wichtige Unternehmen an eine russische Firma verkaufen. Die Spende an die Clinton-Stiftung belief sich über 100 Mio. Dollar.


    Wenn der Mann etwas sagt, ist das in der Regel nicht aus der Luft gegriffen. - Ob er die Zukunft kennt?




    Der größte monetäre Schock seit 52 Jahren – Jim Rickards


    23.06.2023 | Redaktion


    Jim Rickards veröffentlichte auf seiner Webseite dailyreckoning.com in dieser Woche einen Artikel, in dem er scheinbar Insiderwissen über eine neue Währung der BRICS-Nationen preis gibt. Laut dem Finanzexperten werden "die so genannten "BRICS+"-Länder auf ihrer jährlichen Gipfelkonferenz vom 22. bis 24. August die Schaffung einer neuen Währung ankündigen".


    Es werde sich dabei um die größte Umwälzung im internationalen Finanzwesen seit 1971 handeln. Zudem sei es ein direkter Angriff auf den US-Dollar. Rickards geht davon aus, dass die neue Währung an ein Goldgewicht gekoppelt sein wird. Davon dürften Russland und China profitieren, immerhin handelt es sich bei den beiden Ländern um die größten Goldproduzenten der Welt mit offiziellen Goldreserven unter den weltweiten Top 10.


    Der Dollar, der Euro und das Pfund Sterling dürften allesamt einen Vertrauensverlust erleiden. Die Stärke des Dollars könne daher objektiv nur am gewichteten Goldpreis in Dollar gemessen werden. Rickards erklärt dazu:


    "Dies löst jedes Bewertungsproblem wie folgt auf:


    1. Die Stärke des Dollars kann nur in Gold gemessen werden.


    2. Gold ist Geld, aber es ist auch ein Rohstoff.


    3. Die BRICS sind dollararm, aber rohstoffreich.


    4. Eine neue BRICS+-Währung wird an Gold gebunden sein."


    Der Zusammenbruch des Dollars bedeute daher in Wirklichkeit höhere Inflation und einen viel höheren Dollarpreis für Gold. Dies würde wiederum die Preise anderer Rohstoffe im Gleichschritt steigen lassen. Ein Rohstoffboom begünstige die BRICS insgesamt.


    "Diese Dynamik könnte dazu führen, dass die BRICS+-Währung den Dollar als vorherrschende Zahlungswährung schneller verdrängt, als die meisten erwarten, weil sie an Gold gebunden ist," glaubt Rickards. In wenigen Wochen sei ein Schock für das internationale Währungssystem sein, zu erwarten. Die Auswirkungen auf die Märkte würden die Wechselkurse und Kapitalmärkte noch jahrelang in Aufruhr halten.



    © Redaktion GoldSeiten.de



    Ich weiß es nicht!


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    ein paar Gedächtniszitate von Martin Armstrong zum Gold:


    - Gold kaufen vor Mitte Juli
    - der Dollar wird bis 2029 die Welthandelswährung bleiben
    - Modi (Indiens Premier) habe explizit gesagt, dass die Zeit für eine goldgedeckte BRICS Währung noch nicht reif sei.


    Bei Polleit steht der Satz:
    "Am Freitag, den 7. Juli 2023, machte in den Finanzmarkt-Medien die Nachricht die Runde, die "BRICS“ (also Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) werden bald eine goldgedeckte Handelswährung einführen, möglicherweise wird dazu ein entsprechender Beschluss schon im August gefasst."



    Mein Kommentar:
    Das ist aber eine sehr präzise Angabe. Darauf kann man sicher bauen! - Oder?


    Wenn etwas ohne eine klare Quellenangabe die Runde macht, dann ist es keine Nachricht, sondern ein Gerücht!
    Für Gerüchte ist London zuständig. Alle Gerüchte aus London dienen dazu eine Seite zu pushen und, weil es so schön funktioniert, sich auf der Gegenseite zu positionieren um abzukassieren.


    Es schadet nichts Physisch etwas zuzulegen. Wer hat, der hat. Auf Kredit oder mit Hebel besser nicht.
    Was ein russischer Botschafter in Afrika sagt, muss nicht relevant sein. Es gibt weder eine Bestätigung noch ein Dementi von maßgeblicher Seite.


    LG Vatapitta

    Freitag, 07. Juli 2023 15:10
    Konrad Hummler: «Der moderne Bank-Run – rasant und brutal»

    Das globale Finanzsystem bleibt post-CS latent instabil; neuerliche Krisen können alle und jede treffen. Notenbanker und Regulatoren sind gefordert – es braucht eine neue, den dramatisch gesunkenen Informations- und Transaktionskosten angepasste Architektur, schreibt Konrad Hummler in seinem Beitrag auf finews.first.


    Er kennt keine Schalteröffnungszeiten und keine Banknoten-Logistik und auch keine materielle Unterscheidung zwischen – in der Tat gefährdeten – Kontoguthaben und privilegierten Depotbeständen. Der moderne Bank-Run ist radikal und vollzieht sich dank Social-Media und anderen Kommunikationsmitteln innert kürzester Zeit. Wenige Tage genügen, um eine Bank zu leeren und ihren Fortbestand undenkbar zu machen.


    Es traf das zweifellos richtige Institut. Spätestens seit den schlechten Nachrichten über das «Greensill»-Konglomerat war klar, dass die vielen zuvor geäusserten Versprechungen zur geschäftspolitischen Läuterung Schall und Rauch entsprachen. Die Risikoprämien der Credit Suisse (CS) liessen sich kaum mehr bändigen, und es war voraussehbar, dass auch nur geringe Erschütterungen im Bankensystem prekäre Auswirkungen für die angeschlagene Bank haben würden.


    Aber alle, zuvorderst das erst vor kurzem eingesetzte neue CS-Management, darüber hinaus aber auch die mitverantwortliche Aufsichtsbehörde Finma und die Schweizerische Nationalbank als «Lender of last Resort», hatten die Rasanz eines modernen Bank-Runs völlig unterschätzt. Ebenso erschrocken waren ausländische Banken und Behörden, vorab in den USA, von wo die Bankenkrise des Jahres 2023 ja ausgegangen war.


    Angesichts der drohenden CS-Katastrophe wurde eine global um sich greifende Finanzkrise mit vielfältigen Opfern unter durchaus auch überlebenswerten Banken befürchtet. Die CS-Rettung sui generis unter Einbezug der weit gesünderen UBS und unter straffem Kommando der Finanzministerin Karin Keller-Sutter war wohl alternativlos.


    Allerdings: Das Problem von Radikalität und Rasanz des modernen Bank-Runs bleibt. Denn mutmasslich würden schon Gerüchte genügen, um auch solide Banken in ihren Grundfesten zu erschüttern. Zwei, drei ungünstige Kommentare zu Geschäftsgebaren und Bilanz, ein paar personelle Geschichtchen, hohe Bezüge des Managements…


    Das globale Finanzsystem bleibt post-CS latent instabil; neuerliche Krisen können alle und jede treffen. Notenbanker und Regulatoren sind gefordert – es braucht eine neue, den dramatisch gesunkenen Informations- und Transaktionskosten angepasste Architektur.


    Zurzeit sehe ich nur folgendes: Entweder findet man Möglichkeiten zur geografischen oder materiellen Eingrenzung eines Bankenproblems («Containment»), oder man muss eine viel schärfere Trennung vornehmen zwischen Notenbankgeld und dem von den Banken geschöpften kommerziellen Geld. Der Zahlungsverkehr und das gewöhnliche Sparen müssten dann sicheren «Vollgeldbanken» vorbehalten bleiben, der ganze grosse Rest einer Banken-Community jenseits von Staatsgarantien und Too-Big-To-Fail-Ideen («Segregation»).

    Eines ist wenigstens sicher: Bis es soweit ist, bleibt das Finanzsystem und bleiben mithin die Banken gefährdet.

    LG Vatapitta

    Moin moin,


    herzliche Glückwünsche an alle Gewinner aus der sächsischen Schweiz.


    Goldpreis in Euro
    Am 20.11.2021 - 1634,49 €
    Tief: am 04.12. - 1574,21 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    Hoch am 16.04. - 1825,35 €
    am 23.07. - 1690,16 €
    am 13.08. - 1757,10 €
    am 17.09. - 1671,88 €
    am 08.10. - 1738,56 €
    Tief: am 29.10. - 1651,79 €
    am 12.11. - 1709,48 €
    am 19.11. - 1695,06 €
    am 26.11. - 1687,02 €
    am 31.12. - 1704,81 €
    Hoch: am 28.01. - 1773,69 €
    am 04.02. - 1725,78 €
    am 11.02. - 1747,60 €
    am 18.02. - 1722,64 €
    Tief: am 25.02. - 1715,93 €
    am 04.03. - 1746,22 €
    am 11.03. - 1753,96 €
    Hoch: am 18.03. - 1863,38 €
    am 24.03. - 1836,96 €
    am 31.03. - 1815,67 €
    am 08.04. - 1840,57 €
    am 15.04. - 1820,43 €
    am 22.04. - 1805,75 €
    am 29.04. - 1804,68 €
    am 06.05. - 1831,38 €
    am 13.05. - 1851,67 €
    am 20.05. - 1829,08 €
    am 27.05. - 1813,47 €
    am 03.06. - 1817,41 €
    am 10.06. - 1822,67 €
    am 17.07. - 1789,40 €
    am 24.06. - 1761,78 €
    am 01.07. - 1758,15 €
    am 08.07. - 1754, 67 €


    Tip - 1786,92 €


    LG Vatapitta

    Interessante Gegenüberstellung der Thesen von Dr.Krall und Dr. Beck



    Externer Inhalt youtu.be
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    LG Vatapitta

    Was bedeutet in dem Schaubild BCOM?
    Danke.

    Wenn Du dem Link folgst, findest Du:


    "Tauchen wir nun in die Welt der Rohstoffe ein. Die durchschnittliche Performance des BCOM-Index während einer Rezession seit 1970 liegt bei -6,3%. Damit schneiden Rohstoffe in unserer Analyse insgesamt schlechter ab als Aktien.


    Wenn wir genauer hinsehen, zeigen sich allerdings klare Unterschiede in jeder Phase der Rezession. Während Rohstoffe in Phase 1, der Vorlaufphase, und Phase 5, der Erholungsphase, Zugewinne verzeichnen, lässt sich in Phase 2, der Anfangsphase, und Phase 4, der Endphase, keine klare Tendenz erkennen. Die negative Performance kommt also hauptsächlich in Phase 3, der Mittelphase, zustande, wenn die Konjunktur ihren Tiefpunkt erreicht.


    Unsere Analyse zeigt daher, dass aus einer Portfolio-Perspektive eine erhöhte Gewichtung von Rohstoffen in der Vorlaufphase und der Erholungsphase einer Rezession von Vorteil ist. Diese Erkenntnis wird auch von theoretischen Überlegungen unterstützt, die nahelegen, dass Edelmetalle, insbesondere Gold, eine geeignete Absicherung gegen Unsicherheit vor dem Höhepunkt einer Rezession darstellen. Darüber hinaus erweisen sich Energie- und Basismetallrohstoffe aufgrund des reflationären Effekts, der mit einem anziehenden Wachstum nach dem Höhepunkt einer Rezession einhergeht, als besonders vorteilhaft."



    Bitte schön!
    Vatapitta

    der Dax hat die kommende größere Bewegung schon angezeigt, während die Amis noch chillen...und noch ein bissel


    auf Positivismus machen werden...bevor es rund geht

    Moin @Caldera,


    Ronald Peter Stöferle beschreibt, wie die einzelnen Assetklassen in einer Rezession performen:



    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten.de/bilder/upload/gs64a45b9d91e5b.png]



    Leider verrät Stöferle nicht, in welcher Phase der Rezession wir uns aktuell befinden.


    Wenn wir uns stellvertretend die Metalle Platin, Palladium und Impala ansieht, dann könnten wir am Anfang der Phase 3 stehen.


    Du hattest vor einiger Zeit schon etwas zu Impala geschrieben.


    Wie schätzt Du die Lage ein? Wo stehen wir aktuell?
    Ich suche einen mittelfristigen Shorteinstieg in die Indices DAX und S&P - Laufzeit bis ca. November 2023.




    Als Antreiber der Aktienmärkte sieht Christian Vartian den Yen/Dollar Carry-Trade mit Zinsen von 1% im Yen.


    Höhere Zinsen im Yen würden eine Auflösung dieser Carry Trades erzwingen und könnten zu Verlusten an allen Märkten führen. Ich vermute, dass nur die ganz großen Player glauben dieses Risiko managen zu können.


    Wie siehst Du die Lage beim Dollar/Yen?



    Danke Vatapitta

    Moin moin,


    meine Sicht auf das Geschehen um Prigoschin:

    "IM AUGE DES BRUDERS" MIT SCOTT RITTER: WAGNER-PUTSCHVERSUCH WAR MIT WESTEN ABGESPROCHEN


    Der fehlgeschlagene Putschversuch des Wagner-Chefs Jewgeni Prigoschin gibt weiterhin viele Rätsel auf. Für den US-Militärexperten Scott Ritter steht fest: "Prigoschin ist ein Verräter". Habgier und Geltungssucht trieben den Wagner-Chef zu einem mit dem Westen und der Ukraine abgesprochenen Aufstand gegen die russische Regierung und am Ende auch gegen den Präsidenten Wladimir Putin. Der Putschversuch sollte Russland ins Chaos stürzen und der Ukraine einen entscheidenden Vorteil zum Durchbruch durch die russischen Verteidigungslinien liefern. Es kam anders. Statt eines einsetzenden Dominoeffekts durch den russischen Militärapparat, stand Prigoschin völlig isoliert da, OK musste den Aufstand abbrechen und sich ins Exil nach Weißrussland begeben.


    Ritter ist sich sicher, die Ukraine – und somit auch der NATO-Westen – gehe nun einer unvermeidlichen Niederlage entgegen: "Die einzige Möglichkeit, wie die Ukraine einen Sieg erringen kann, ist, wenn Russland zusammenbricht. Und Prigoschin war die eine Chance, die der Westen hatte, das zu erreichen".

    Ich gehe davon aus, dass Scott Ritter im Wesentlichen richtig liegt:
    - Prigoschin ist ein Selbstdarsteller (Narzisst?), der lange gezündelt hat und dem ich Käuflichkeit zutraue.
    - die russische Führung hat die Wagnereinheit von der Front abgezogen.
    - es werden finanzielle Einzelheiten zu Prigoschins Geschäften veröffentlicht.
    (Es könnte sein, dass Prigoschin vom russischen Staat Sold für alle Kämpfer erhalten hat und den für die Gefallenen behalten darf. - Wo liegt dann sein Interesse?)
    - die Wagner Truppen in Syrien wurde unter die Kontrolle russischer Einheiten gestellt.
    - Mali ?
    - Asyl in der Ukraine ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn Prigoschin, weil er den Hals nicht voll kriegt, sich vom Westen hat kaufen lassen, dann bedroht er jetzt mit seiner Truppe die Macht von Lukashenko (Präsident von Weißrussland) und damit Russlands Verbündeten. Die Polen und Ukrainer haben sofort Truppen an die weißrussische Grenze verlegt - natürlich zur Verteidigung. Oder ..... ?


    Ich weiß es nicht? - Ein Umsturz in Weißrussland würde die Lage für Russland extrem verschlechtern! Also wird der Westen daraufhin arbeiten.


    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Wozu haben wir die Weltwoche?
    Aktueller Artikel, interessante Kommentare:


    https://weltwoche.ch/daily/sch…n-auf-die-usa-als-taeter/

    @Seeadler, weil dein Beitrag von vielen übersehen wurde, bringe ich den kurzen sehr wichtigen Text aus der Weltwoche als Zitat:



    "Schweizer Physiker ist sich sicher: Alle Daten zur Nord-Stream-Explosion weisen auf die USA als Täter


    Wer hat die Nord-Stream-Pipelines wirklich gesprengt?
    Einer der folgenschwersten Terroranschläge in Europa, verübt am 26. September des vergangenen Jahres mit der Konsequenz, dass rein technisch kaum noch russisches Gas Richtung Westen fliessen kann, harrt der Aufklärung. Alles, was bekannt ist, wird von denen, denen die jeweiligen Erkenntnisse nicht passen, als Gerücht abgetan.


    So gelten als Täter je nach politischer Perspektive mal die USA, mal Russland und mal die Ukraine.
    Eine ziemlich überzeugende Analyse, die für die USA als Täter spricht, legt jetzt der renommierte Schweizer Mathematiker und Physiker Hans-Benjamin Braun vor, der am amerikanischen Massachusetts Institute of Technology forscht. Er hat mit Hilfe mehrerer unabhängiger Methoden die eigentliche Explosion untersucht und kommt zu dem Schluss, dass die bisherige Darstellung, die von norwegischen Quellen stammt und nach der 250 Kilogramm TNT-ähnlicher Sprengstoff ausgereicht haben, nicht stimmt. Mindestens 150.000 Tonnen oder sogar noch deutlich mehr herkömmlicher Sprengstoff wären nötig, um jene Ergebnisse hervorzubringen, die der Professor penibel analysiert.


    Was Braun zusammengetragen hat, ist unter anderem Folgendes: Die Sprengung fand an einem Ort statt, an dem die topographische Form der schwedischen Küste und ein unterirdischer Graben die gewaltigen Explosionswellen so verstärkten, dass sie deutlich im russischen Kaliningrad wahrgenommen werden konnten. Braun spricht von einem regelrechten Angriff auf den russischen Militärstützpunkt.


    Er zeichnet nach, dass sich nach der Explosion wochenlang die Temperatur am Seeboden erhöht habe, dass durch die Detonation Aerosole in weitem Umkreis von der Meeresoberfläche versprüht wurden und dass in Polen, aber auch bis in die Schweiz hinein eine erhöhte Gammastrahlung nachgewiesen wurde. All dies spreche zweifellos für einen nuklearen Angriff.


    Seine Schlussfolgerung: Es war eine thermonukleare Waffe. Die norwegischen Daten über die Menge des Sprengstoffes seien getürkt. Die USA seien die «einzigen plausiblen Verantwortlichen für den Angriff»."



    Das Ostseewasser hätte dann deutlich messbar radioaktiv belastet sein müssen. ?(
    Und das so dicht vor Bornholm?



    Auch hier gilt natürlich: Ich weiß es nicht!



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    herzliche Glückwünsche an alle Gewinner aus der sächsischen Schweiz.


    Goldpreis in Euro
    Am 20.11.2021 - 1634,49 €
    Tief: am 04.12. - 1574,21 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    Hoch am 16.04. - 1825,35 €
    am 23.07. - 1690,16 €
    am 13.08. - 1757,10 €
    am 17.09. - 1671,88 €
    am 08.10. - 1738,56 €
    Tief: am 29.10. - 1651,79 €
    am 12.11. - 1709,48 €
    am 19.11. - 1695,06 €
    am 26.11. - 1687,02 €
    am 31.12. - 1704,81 €
    Hoch: am 28.01. - 1773,69 €
    am 04.02. - 1725,78 €
    am 11.02. - 1747,60 €
    am 18.02. - 1722,64 €
    Tief: am 25.02. - 1715,93 €
    am 04.03. - 1746,22 €
    am 11.03. - 1753,96 €
    Hoch: am 18.03. - 1863,38 €
    am 24.03. - 1836,96 €
    am 31.03. - 1815,67 €
    am 08.04. - 1840,57 €
    am 15.04. - 1820,43 €
    am 22.04. - 1805,75 €
    am 29.04. - 1804,68 €
    am 06.05. - 1831,38 €
    am 13.05. - 1851,67 €
    am 20.05. - 1829,08 €
    am 27.05. - 1813,47 €
    am 03.06. - 1817,41 €
    am 10.06. - 1822,67 €
    am 17.07. - 1789,40 €
    am 24.06. - 1761,78 €
    am 01.07. - 1758,15 €


    Tip - 1772,71 €



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    herzliche Glückwünsche allen Gewinnern.


    Goldpreis in Euro
    Am 20.11.2021 - 1634,49 €
    Tief: am 04.12. - 1574,21 €
    am 31.12. - 1608,21 €
    Hoch am 16.04. - 1825,35 €
    am 23.07. - 1690,16 €
    am 13.08. - 1757,10 €
    am 17.09. - 1671,88 €
    am 08.10. - 1738,56 €
    Tief: am 29.10. - 1651,79 €
    am 12.11. - 1709,48 €
    am 19.11. - 1695,06 €
    am 26.11. - 1687,02 €
    am 31.12. - 1704,81 €
    Hoch: am 28.01. - 1773,69 €
    am 04.02. - 1725,78 €
    am 11.02. - 1747,60 €
    am 18.02. - 1722,64 €
    Tief: am 25.02. - 1715,93 €
    am 04.03. - 1746,22 €
    am 11.03. - 1753,96 €
    Hoch: am 18.03. - 1863,38 €
    am 24.03. - 1836,96 €
    am 31.03. - 1815,67 €
    am 08.04. - 1840,57 €
    am 15.04. - 1820,43 €
    am 22.04. - 1805,75 €
    am 29.04. - 1804,68 €
    am 06.05. - 1831,38 €
    am 13.05. - 1851,67 €
    am 20.05. - 1829,08 €
    am 27.05. - 1813,47 €
    am 03.06. - 1817,41 €
    am 10.06. - 1822,67 €
    am 17.07. - 1789,40 €
    am 24.06. - 1761,78 € - Wochentief? - Drei Monate unter Schwankungen südwärts.


    Tip - 1787,81 €



    LG Vatapitta

    Teil 4


    Ich möchte mich auch an das militärische Personal der ukrainischen Streitkräfte wenden.
    Genossinnen und Genossen Offiziere,
    Ihre Väter, Großväter und Urgroßväter haben nicht gegen die Nazi-Besatzer gekämpft und unser gemeinsames Mutterland nicht verteidigt, damit die heutigen Neonazis die Macht in der Ukraine übernehmen können. Sie haben den Treueeid auf das ukrainische Volk geschworen und nicht auf die Junta, den Widersacher des Volkes, der die Ukraine ausplündert und das ukrainische Volk demütigt.


    Ich fordere Sie auf, sich zu weigern, ihre kriminellen Befehle auszuführen. Ich fordere Sie auf, die Waffen unverzüglich niederzulegen und nach Hause zu gehen. Ich werde Ihnen erklären, was das bedeutet: Die Angehörigen der ukrainischen Armee, die dies tun, werden die Zone der Feindseligkeiten frei verlassen und zu ihren Familien zurückkehren können.


    Ich möchte noch einmal betonen, dass die Verantwortung für ein mögliches Blutvergießen voll und ganz beim herrschenden ukrainischen Regime liegen wird.


    Ich möchte nun etwas sehr Wichtiges für diejenigen sagen, die versucht sein könnten, sich von außen in diese Entwicklungen einzumischen. Wer auch immer versucht, sich uns in den Weg zu stellen oder gar unser Land und unser Volk zu bedrohen, muss wissen, dass Russland sofort reagieren wird, und zwar mit Konsequenzen, wie Sie sie in Ihrer ganzen Geschichte noch nicht erlebt haben. Ganz gleich, wie sich die Ereignisse entwickeln, wir sind bereit. Alle notwendigen Entscheidungen in dieser Hinsicht sind getroffen worden. Ich hoffe, dass meine Worte Gehör finden werden.



    Bürger Russlands,
    Die Kultur und die Werte, die Erfahrungen und die Traditionen unserer Vorfahren bildeten stets eine starke Grundlage für das Wohlergehen und die Existenz ganzer Staaten und Nationen, für ihren Erfolg und ihre Lebensfähigkeit. Natürlich hängt dies unmittelbar von der Fähigkeit ab, sich schnell an den ständigen Wandel anzupassen, den sozialen Zusammenhalt zu bewahren und die Bereitschaft, alle verfügbaren Kräfte zu bündeln und zu mobilisieren, um voranzukommen.


    Wir müssen immer stark sein, aber diese Stärke kann verschiedene Formen annehmen. Das "Lügenreich", von dem ich zu Beginn meiner Rede sprach, geht in seiner Politik vor allem von roher, direkter Gewalt aus. Hier gilt unser Spruch "nur Muskeln und kein Hirn".


    Wir alle wissen, dass wir nur dann wirklich stark sind, wenn wir Recht und Wahrheit auf unserer Seite haben. Wenn das so ist, kann man wohl kaum bestreiten, dass unsere Stärke und unsere Kampfbereitschaft die Grundlage für Unabhängigkeit und Souveränität sind und das notwendige Fundament für eine verlässliche Zukunft für Ihr Haus, Ihre Familie und Ihr Vaterland bilden.


    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
    ich bin sicher, dass die ergebenen Soldaten und Offiziere der russischen Streitkräfte ihre Pflicht mit Professionalität und Mut erfüllen werden. Ich zweifle nicht daran, dass die staatlichen Institutionen auf allen Ebenen und die Fachleute effizient arbeiten werden, um die Stabilität unserer Wirtschaft, unseres Finanzsystems und unseres sozialen Wohlstands zu gewährleisten, und dasselbe gilt für die Führungskräfte der Unternehmen und die gesamte Geschäftswelt. Ich hoffe, dass alle parlamentarischen Parteien und die Zivilgesellschaft eine konsolidierte, patriotische Position einnehmen.


    Letztendlich liegt die Zukunft Russlands in den Händen seines multiethnischen Volkes, wie es in unserer Geschichte immer der Fall war. Das bedeutet, dass die von mir getroffenen Entscheidungen umgesetzt werden, dass wir die gesteckten Ziele erreichen und die Sicherheit unseres Vaterlandes zuverlässig gewährleisten werden.
    Ich glaube an Ihre Unterstützung und an die unbesiegbare Kraft, die in der Liebe zu unserem Vaterland wurzelt.


    Ende Zitat


    Die von Putin in seiner Rede aufgeführten Ziele waren angemessen und realistisch.
    Die Lage hat sich geändert. Niemand weiß, wie es weiter geht/endet.



    Frieden ist die einzige Option, um das Sterben für Ukrainer und Russen zu beenden und Europa den Frieden zu bewahren. - Der Weg dahin ist unklar.



    LG Vatapitta

    Teil 3


    Damit komme ich zur Lage im Donbass. Wir sehen, dass die Kräfte, die 2014 den Staatsstreich in der Ukraine inszeniert haben, die Macht ergriffen haben, sie mit Hilfe von verzierten Wahlverfahren behalten und den Weg einer friedlichen Konfliktlösung verlassen haben. Acht Jahre lang, acht endlose Jahre lang haben wir alles Mögliche getan, um die Situation mit friedlichen politischen Mitteln zu regeln. Alles war vergeblich.


    Wie ich in meiner letzten Rede gesagt habe, kann man nicht ohne Mitgefühl auf das schauen, was dort geschieht. Es ist unmöglich geworden, es zu tolerieren. Wir mussten diese Gräueltat, diesen Völkermord an Millionen von Menschen, die dort leben und ihre Hoffnungen auf Russland, auf uns alle gesetzt haben, beenden. Die Hoffnungen, die Gefühle und der Schmerz dieser Menschen waren die Hauptmotivation für unsere Entscheidung, die Unabhängigkeit der Volksrepubliken im Donbass anzuerkennen.


    Ich möchte zusätzlich Folgendes betonen. Ausgerichtet auf ihre eigenen Ziele unterstützen die führenden NATO-Länder die rechtsextremen Nationalisten und Neonazis in der Ukraine, die den Menschen auf der Krim und in Sewastopol niemals verzeihen werden, dass sie sich aus freien Stücken für eine Wiedervereinigung mit Russland entschieden haben.


    Sie werden zweifellos versuchen, den Krieg auf die Krim zu tragen, so wie sie es im Donbass getan haben, um unschuldige Menschen zu töten, so wie es die Mitglieder der Strafeinheiten der ukrainischen Nationalisten und Hitlers Komplizen während des Großen Vaterländischen Krieges getan haben. Sie haben auch ganz offen Anspruch auf mehrere andere russische Regionen erhoben.


    Betrachtet man die Abfolge der Ereignisse und die eingehenden Berichte, so ist der Showdown zwischen Russland und diesen Kräften nicht zu vermeiden. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Sie bereiten sich vor und warten auf den richtigen Moment. Sie sind sogar so weit gegangen, dass sie den Erwerb von Atomwaffen anstreben. Das werden wir nicht zulassen.


    Ich habe bereits gesagt, dass Russland die neue geopolitische Realität nach der Auflösung der UdSSR akzeptiert hat. Wir haben alle neuen postsowjetischen Staaten mit Respekt behandelt und werden uns auch weiterhin so verhalten. Wir respektieren ihre Souveränität und werden dies auch in Zukunft tun, wie die Unterstützung, die wir Kasachstan gewährten, als es mit tragischen Ereignissen und einer Herausforderung für seine Staatlichkeit und Integrität konfrontiert war, beweist. Russland kann sich jedoch nicht sicher fühlen, sich nicht entwickeln und nicht existieren, wenn es einer ständigen Bedrohung durch das Gebiet der heutigen Ukraine ausgesetzt ist.


    Ich möchte Sie daran erinnern, dass wir in den Jahren 2000-2005 unser Militär eingesetzt haben, um gegen Terroristen im Kaukasus vorzugehen und für die Integrität unseres Staates einzutreten. Wir haben Russland bewahrt. Im Jahr 2014 haben wir die Menschen auf der Krim und in Sewastopol unterstützt. 2015 haben wir unsere Streitkräfte eingesetzt, um einen zuverlässigen Schutzschild zu schaffen, der Terroristen aus Syrien daran hinderte, nach Russland einzudringen. Das war eine Frage der Selbstverteidigung. Wir hatten keine andere Wahl.
    Das Gleiche geschieht heute. Sie haben uns keine andere Möglichkeit gelassen, Russland und unser Volk zu verteidigen, als die, die wir heute nutzen müssen. Unter diesen Umständen müssen wir mutige und sofortige Maßnahmen ergreifen. Die Volksrepubliken des Donbass haben Russland um Hilfe gebeten.


    In diesem Zusammenhang habe ich gemäß Artikel 51 (Kapitel VII) der UN-Charta, mit Erlaubnis des russischen Föderationsrates und in Ausführung der Verträge über Freundschaft und gegenseitigen Beistand mit der Volksrepublik Donezk und der Volksrepublik Lugansk, die von der Föderalversammlung am 22. Februar ratifiziert wurden, den Beschluss gefasst, eine besondere militärische Operation durchzuführen.


    Ziel dieser Operation ist es, die Menschen zu schützen, die seit acht Jahren der Erniedrigung und dem Völkermord durch das Kiewer Regime ausgesetzt sind. Zu diesem Zweck werden wir versuchen, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren und diejenigen vor Gericht zu stellen, die zahlreiche blutige Verbrechen an der Zivilbevölkerung, auch an Bürgern der Russischen Föderation, begangen haben.


    Wir haben nicht vor, das ukrainische Territorium zu besetzen. Wir haben nicht die Absicht, irgendjemandem etwas mit Gewalt aufzuzwingen. Gleichzeitig hören wir immer mehr Erklärungen aus dem Westen, dass es nicht mehr nötig sei, sich an die Dokumente zu halten, in denen die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs festgehalten sind, wie sie vom totalitären Sowjetregime unterzeichnet wurden. Wie können wir darauf reagieren?


    Die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs und die Opfer, die unser Volk bringen musste, um den Nazismus zu besiegen, sind heilig. Dies steht nicht im Widerspruch zu den hohen Werten der Menschenrechte und Freiheiten in der Realität, die in den Nachkriegsjahrzehnten entstanden ist. Dies bedeutet nicht, dass Nationen nicht das Recht auf Selbstbestimmung haben können, das in Artikel 1 der UN-Charta verankert ist.


    Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Menschen, die in den Gebieten leben, die heute zur Ukraine gehören, bei der Gründung der UdSSR oder nach dem Zweiten Weltkrieg nicht gefragt wurden, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Unsere Politik wird von der Freiheit bestimmt, selbst über unsere Zukunft und die unserer Kinder zu entscheiden. Wir sind der Meinung, dass alle Menschen, die in der heutigen Ukraine leben, dieses Recht auf eine freie Entscheidung genießen können müssen.


    In diesem Zusammenhang möchte ich mich an die Bürgerinnen und Bürger der Ukraine wenden. Im Jahr 2014 war Russland verpflichtet, die Menschen auf der Krim und in Sewastopol vor denen zu schützen, die Sie selbst als "Nats" bezeichnen. Die Menschen auf der Krim und in Sewastopol haben sich für die Zugehörigkeit zu ihrer historischen Heimat Russland entschieden, und wir haben sie dabei unterstützt. Wie ich bereits sagte, konnten wir nicht anders handeln.


    Die aktuellen Ereignisse haben nichts mit dem Wunsch zu tun, die Interessen der Ukraine und des ukrainischen Volkes zu verletzen. Sie sind damit verbunden, Russland gegen diejenigen zu verteidigen, die die Ukraine als Geisel genommen haben und versuchen, sie gegen unser Land und unser Volk zu benutzen.


    Ich wiederhole: Wir handeln, um uns gegen die Bedrohungen zu verteidigen, die für uns geschaffen wurden, und gegen eine schlimmere Gefahr als die, die jetzt besteht. Ich bitte Sie, so schwer dies auch sein mag, dies zu verstehen und mit uns zusammenzuarbeiten, um diese tragische Seite so schnell wie möglich zu wenden und gemeinsam voranzukommen, ohne dass sich jemand in unsere Angelegenheiten und unsere Beziehungen einmischt, sondern um sie unabhängig zu entwickeln, um günstige Bedingungen für die Überwindung all dieser Probleme zu schaffen und uns von innen heraus als Einheit zu stärken, trotz der Existenz von Staatsgrenzen. Daran, an unsere gemeinsame Zukunft, glaube ich.


    Teil 4 folgt

    Teil 2


    Das Beispiel, das sich von den oben genannten Ereignissen abhebt, ist natürlich der Einmarsch in den Irak ohne jegliche rechtliche Grundlage. Als Vorwand dienten angeblich zuverlässige Informationen, die in den Vereinigten Staaten über das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen im Irak vorlagen. Um diese Behauptung zu beweisen, hielt der US-Außenminister öffentlich vor aller Welt ein Fläschchen mit weißer Substanz in die Höhe und versicherte der internationalen Gemeinschaft, dass es sich um einen im Irak hergestellten chemischen Kampfstoff handele. Später stellte sich heraus, dass all dies eine Fälschung und ein Schwindel war und dass der Irak keine chemischen Waffen besaß. Unglaublich und schockierend, aber wahr. Wir wurden Zeuge von Lügen auf höchster staatlicher Ebene und von der hohen UN-Tribüne aus. Das Ergebnis sind enorme Verluste an Menschenleben, Schäden, Zerstörungen und ein kolossales Anwachsen des Terrorismus.


    Insgesamt hat es den Anschein, dass fast überall, in vielen Regionen der Welt, wo die Vereinigten Staaten für Recht und Ordnung gesorgt haben, blutige, nicht heilende Wunden und der Fluch des internationalen Terrorismus und Extremismus entstanden sind. Ich habe nur die eklatantesten, aber bei weitem nicht die einzigen Beispiele für die Missachtung des Völkerrechts genannt.


    Dazu gehören auch die Versprechen, die NATO nicht einmal um einen Zoll nach Osten zu erweitern. Um es noch einmal zu sagen: Sie haben uns getäuscht, oder, um es einfach auszudrücken, sie haben mit uns gespielt. Sicher, man hört oft, dass Politik ein schmutziges Geschäft ist. Das kann sein, aber es sollte nicht so schmutzig sein, wie es jetzt ist, nicht in diesem Ausmaß. Diese Art von betrügerischem Verhalten verstößt nicht nur gegen die Grundsätze der internationalen Beziehungen, sondern auch und vor allem gegen die allgemein anerkannten Normen der Moral und Ethik. Wo sind hier Gerechtigkeit und Wahrheit? Nur Lügen und Heuchelei rundherum.


    Übrigens schreiben und sagen US-Politiker, Politologen und Journalisten, dass in den letzten Jahren innerhalb der Vereinigten Staaten ein wahres "Lügenimperium" entstanden ist. Dem kann man nur schwer widersprechen - es ist wirklich so. Aber man sollte nicht zu bescheiden sein: Die Vereinigten Staaten sind immer noch ein großes Land und eine systembildende Macht. Alle ihre Satelliten sagen nicht nur demütig und gehorsam ja zu ihr und plappern ihr beim geringsten Vorwand nach, sondern imitieren auch ihr Verhalten und akzeptieren begeistert die Regeln, die sie ihnen anbieten. Daher kann man mit gutem Grund und voller Zuversicht sagen, dass der gesamte so genannte westliche Block, den die Vereinigten Staaten nach ihrem eigenen Bild und Gleichnis geschaffen haben, in seiner Gesamtheit ein und dasselbe "Lügenimperium" ist.


    Was unser Land betrifft, so haben sie nach dem Zerfall der UdSSR angesichts der beispiellosen Offenheit des neuen, modernen Russlands, seiner Bereitschaft zur ehrlichen Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und anderen westlichen Partnern und seiner praktisch einseitigen Abrüstung sofort versucht, uns den letzten Druck aufzuerlegen, uns fertig zu machen und uns völlig zu vernichten. So war es in den 1990er und frühen 2000er Jahren, als der so genannte kollektive Westen den Separatismus und die Söldnerbanden im Süden Russlands aktiv unterstützte. Welche Opfer, welche Verluste und welche Strapazen mussten wir damals auf uns nehmen, bevor wir dem internationalen Terrorismus im Kaukasus das Handwerk legen konnten! Daran erinnern wir uns und werden es nie vergessen.


    Genau genommen haben die Versuche, uns für ihre eigenen Interessen zu benutzen, bis vor kurzem nie aufgehört: Sie wollten unsere traditionellen Werte zerstören und uns ihre falschen Werte aufzwingen, die uns, unser Volk, von innen heraus aushöhlen würden, die Haltungen, die sie ihren Ländern aggressiv aufzwingen, Haltungen, die direkt zu Degradierung und Degeneration führen, weil sie der menschlichen Natur widersprechen. Das wird nicht geschehen. Das ist noch niemandem gelungen und wird auch jetzt nicht gelingen.


    Trotz alledem haben wir im Dezember 2021 einen weiteren Versuch unternommen, mit den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten eine Einigung über die Grundsätze der europäischen Sicherheit und die Nichterweiterung der NATO zu erzielen. Unsere Bemühungen waren vergeblich. Die Vereinigten Staaten haben ihren Standpunkt nicht geändert. Sie halten es nicht für notwendig, sich mit Russland in einer für uns kritischen Frage zu einigen. Die Vereinigten Staaten verfolgen ihre eigenen Ziele und vernachlässigen dabei unsere Interessen.


    In dieser Situation stellt sich natürlich die Frage: Wie geht es weiter, was haben wir zu erwarten? Aus der Geschichte wissen wir, dass die Sowjetunion 1940 und Anfang 1941 große Anstrengungen unternommen hat, um den Krieg zu verhindern oder zumindest seinen Ausbruch zu verzögern. Zu diesem Zweck versuchte die UdSSR, den potenziellen Aggressor bis zum Schluss nicht zu provozieren, indem sie die dringendsten und offensichtlichsten Vorbereitungen, die sie treffen musste, um sich vor einem drohenden Angriff zu schützen, unterließ oder aufschob. Als sie schließlich handelte, war es zu spät.


    Infolgedessen war das Land nicht auf die Invasion Nazi-Deutschlands vorbereitet, das am 22. Juni 1941 ohne Kriegserklärung unser Vaterland angriff. Das Land hielt den Feind auf und besiegte ihn, aber dies geschah zu einem enormen Preis. Der Versuch, den Aggressor im Vorfeld des Großen Vaterländischen Krieges zu beschwichtigen, erwies sich als Fehler, der unser Volk teuer zu stehen kam. In den ersten Monaten nach Ausbruch der Feindseligkeiten verloren wir große Gebiete von strategischer Bedeutung sowie Millionen von Menschenleben. Wir werden diesen Fehler nicht ein zweites Mal begehen. Wir haben kein Recht, dies zu tun.


    Diejenigen, die nach globaler Vorherrschaft streben, haben Russland öffentlich als ihren Feind bezeichnet. Sie taten dies ungestraft. Machen Sie keinen Fehler, sie hatten keinen Grund, so zu handeln. Es stimmt, dass sie über beträchtliche finanzielle, wissenschaftliche, technologische und militärische Fähigkeiten verfügen. Wir sind uns dessen bewusst und haben einen objektiven Blick auf die wirtschaftlichen Drohungen, die wir gehört haben, ebenso wie auf unsere Fähigkeit, dieser dreisten und nicht enden wollenden Erpressung zu begegnen. Ich möchte noch einmal betonen, dass wir uns in dieser Hinsicht keinen Illusionen hingeben und in unseren Einschätzungen äußerst realistisch sind.


    Was die militärische Seite betrifft, so ist das heutige Russland auch nach der Auflösung der UdSSR und dem Verlust eines beträchtlichen Teils seiner Fähigkeiten nach wie vor einer der mächtigsten Atomstaaten. Außerdem verfügt es über einen gewissen Vorsprung bei mehreren hochmodernen Waffen. Vor diesem Hintergrund sollte es für niemanden einen Zweifel daran geben, dass jeder potenzielle Aggressor mit einer Niederlage und unheilvollen Konsequenzen rechnen muss, sollte er unser Land direkt angreifen.


    Gleichzeitig verändert sich die Technologie, auch im Verteidigungsbereich, rasant. Heute gibt es einen Anführer, morgen einen anderen, aber eine militärische Präsenz in den an Russland angrenzenden Gebieten wird, wenn wir sie zulassen, noch jahrzehntelang oder vielleicht für immer bestehen bleiben und eine immer größere und völlig inakzeptable Bedrohung für Russland darstellen.


    Schon jetzt, mit der Osterweiterung der NATO, wird die Situation für Russland von Jahr zu Jahr schlechter und gefährlicher. Darüber hinaus hat die NATO-Führung in den letzten Tagen unverblümt erklärt, dass sie ihre Bemühungen um eine Annäherung der Infrastruktur des Bündnisses an die Grenzen Russlands beschleunigen und verstärken muss. Mit anderen Worten, sie hat ihre Position verschärft. Wir können nicht untätig bleiben und diesen Entwicklungen tatenlos zusehen. Das wäre für uns absolut unverantwortlich.


    Ein weiterer Ausbau der Infrastruktur des nordatlantischen Bündnisses oder die anhaltenden Bemühungen um einen militärischen Erfolg auf ukrainischem Territorium sind für uns inakzeptabel. Natürlich geht es in dieser Frage nicht um die NATO selbst. Sie dient lediglich als Instrument der US-Außenpolitik. Das Problem besteht darin, dass in den an Russland angrenzenden Gebieten, die, wie ich anmerken muss, unser historisches Land sind, ein feindliches "Anti-Russland" Gestalt annimmt. Es wird vollständig von außen kontrolliert und tut alles, um NATO-Streitkräfte anzuziehen und sich mit modernsten Waffen auszustatten.


    Für die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten geht es um eine Politik der Eindämmung Russlands, mit offensichtlichen geopolitischen Vorteilen. Für unser Land ist es eine Frage von Leben und Tod, eine Frage unserer historischen Zukunft als Nation. Das ist keine Übertreibung, das ist eine Tatsache. Es handelt sich nicht nur um eine sehr reale Bedrohung unserer Interessen, sondern um eine Bedrohung der Existenz unseres Staates und seiner Souveränität. Das ist die rote Linie, über die wir bei zahlreichen Gelegenheiten gesprochen haben. Sie haben sie überschritten.


    Teil 3 folgt

    Moin moin,


    Martin Armstrong hat einen sehr langen Artikel zum Krieg USA/Nato gegen Russland veröffentlicht.
    Übersetzt mit deepl.com


    Der Artikel enthält als wesentliches Element das vollständige Transkript der Fernsehansprache Putins vom 24. Februar 2022


    Zitat:
    "Ich habe so vielen westlichen Kommentatoren zugehört, die alle Putin in jeder Phase dieses verrückten Spiels herunterspielen. Putin ist sich sehr wohl bewusst, dass dies KEIN Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist, sondern ein Krieg zwischen den USA und der NATO, die die Ukraine und Europa als Kanonenfutter benutzen. Die Vereinigten Staaten wurden von einem Neocon-Coup in Besitz genommen. Blinken ist ein schrecklicher Kerl und seine Nummer 1 ist Victoria Nuland, deren Familie nicht nur gegen Russland voreingenommen ist, sondern auch ukrainische Wurzeln hat und einen Interessenkonflikt austrägt.


    [Blockierte Grafik: https://www.armstrongeconomics.com/wp-content/uploads/2017/08/pushing_button_down_300_clr_7489.gif]


    Die westliche Presse ist einfach furchtbar. Entweder sind sie absolut DUMM, oder sie behaupten absichtlich immer, dass Russland verliert und schwach ist und wir es deshalb wie eine lästige Fliege zerquetschen können. Das Problem bei diesem Szenario ist, dass dies genau das Szenario wäre, bei dem Russland die großen Atomwaffen einsetzen würde - und nicht die kleinen taktischen Atomwaffen. Wenn ihr Land ausgelöscht werden soll, warum dann nicht alle Knöpfe drücken?


    Nirgendwo in der westlichen Presse wird jemals die Wahrheit über irgendetwas berichtet. Die Presse führt uns in den Dritten Weltkrieg und es scheint niemanden in den Mainstream-Medien zu geben, der bereit ist, ehrlich über die Neocons zu berichten. Alles was wir hören ist PUTIN - PUTIN - PUTIN. Komisch, das haben sie auch mit SADDAM - SADDAM - SADDAM, ASSAD - ASSAD - ASSAD gemacht, und natürlich haben sie das auch im Inland gemacht - TRUMP - TRUMP - TRUMP.


    Sie weigern sich zu berichten, dass dieser Krieg in 24 Stunden vorbei wäre, wenn die Ukraine das Minsker Abkommen einhalten und den Donbass einfach demokratisch abstimmen lassen würde, da sie ethnische Russen sind, die die Ukrainer ohnehin hassen. Zelensky tut gerne so, als würde er für ihre Freiheit und für die Demokratie kämpfen. Das ist eine glatte Lüge. Russland hat nicht versucht, die gesamte Ukraine zu erobern. Merkel hat zugegeben, dass der Westen das Minsker Abkommen absichtlich nur ausgehandelt hat, um der Ukraine Zeit zu verschaffen, diese Armee aufzubauen, um Krieg gegen Russland zu führen. Warum sollten Russland oder China jetzt mit den Vereinigten Staaten verhandeln, wenn sie wissen, dass sie ihre Vereinbarungen nicht einhalten? Der Westen wollte diesen Krieg. Er braucht ihn, um den Ausfall aller Staatsschulden und die Umstellung auf eine digitale Währung mit Bretton Woods II zu rechtfertigen. Sogar CNN hat berichtet, dass der Westen den ukrainischen Bürgerkrieg begonnen hat, bevor sie angewiesen wurden, diese Nachricht zu begraben.


    Das ukrainische Volk wollte Frieden, und deshalb haben sie einen Komiker gewählt, weil er kein Politiker war und Frieden versprach - nicht Krieg. Dann, am 23. Februar 2022, kündigte Putin öffentlich an, dass die Ukraine nach Atomwaffen streben würde, um sicherzugehen, dass sie einmarschieren würde. In seiner Rede an das russische Volk am 24. Februar 2022 weist Putin auf die endlose Ausdehnung der NATO hin und darauf, dass der Westen das Minsker Abkommen aufgegeben hat, das den "Weg zu einer friedlichen Konfliktlösung" darstellt. Er erwähnt auch das Bestreben, sich mit Atomwaffen zu bewaffnen und sagt, dass Russland das nicht zulassen wird.


    Die westliche Presse ist so voreingenommen, dass sie sich weigert, den Frieden zu suchen, und dabei nur den Dritten Weltkrieg anfeuert. Wenn Putin jetzt taktische Atomwaffen nach Weißrussland schickt, das seine Atomwaffen ebenfalls aufgegeben hat, als es unabhängig wurde, wie die Ukraine, dann ist das eine direkte Reaktion auf den Kriegsdrang, den die NATO antreibt. Putin weiß jetzt, dass das Ziel die totale Zerstörung Russlands ist. Sie ignorieren diese Drohungen, als ob sie kein Unsinn wären, aber er spricht zu den Neocons und der NATO. Sein Problem ist, dass sie keinen Frieden wollen und glauben, dass sie Russland erobern können und es nie zu einem Atomkrieg kommen wird. Niemand stellt auch nur die Frage in den Raum: Was, wenn wir uns irren?



    Transkript Putin Fernsehansprache 24. Februar 2022
    Präsident von Russland Wladimir Putin: Bürger Russlands, Freunde,
    ich halte es für notwendig, heute erneut über die tragischen Ereignisse im Donbass und die wichtigsten Aspekte der Gewährleistung der Sicherheit Russlands zu sprechen.


    Ich werde mit dem beginnen, was ich in meiner Ansprache am 21. Februar 2022 gesagt habe. Ich sprach über unsere größten Sorgen und Befürchtungen und über die grundlegenden Bedrohungen, die unverantwortliche westliche Politiker Jahr für Jahr auf rüde und unbedachte Weise für Russland geschaffen haben. Ich spreche von der Osterweiterung der NATO, die ihre militärische Infrastruktur immer näher an die russische Grenze heranrückt.


    Es ist eine Tatsache, dass wir in den letzten 30 Jahren geduldig versucht haben, mit den führenden NATO-Ländern eine Einigung über die Grundsätze der gleichen und unteilbaren Sicherheit in Europa zu erzielen. Als Antwort auf unsere Vorschläge wurden wir stets entweder mit zynischen Täuschungen und Lügen oder mit Druck- und Erpressungsversuchen konfrontiert, während das nordatlantische Bündnis trotz unserer Proteste und Bedenken weiter expandierte. Seine Militärmaschinerie ist in Bewegung und nähert sich, wie ich bereits sagte, unserer eigenen Grenze.


    Warum ist das so? Woher kommt diese unverschämte Art und Weise, von der Höhe ihres Exzeptionalismus, ihrer Unfehlbarkeit und ihrer Allmacht herabzureden? Was ist die Erklärung für diese verächtliche und geringschätzige Haltung gegenüber unseren Interessen und absolut legitimen Forderungen?


    Die Antwort ist einfach. Alles ist klar und offensichtlich. In den späten 1980er Jahren wurde die Sowjetunion schwächer und brach schließlich auseinander. Diese Erfahrung sollte uns eine gute Lehre sein, weil sie uns gezeigt hat, dass die Lähmung der Macht und des Willens der erste Schritt zu völliger Erniedrigung und Vergessenheit ist. Wir haben nur für einen Moment das Vertrauen verloren, aber das hat gereicht, um das Gleichgewicht der Kräfte in der Welt zu stören.


    Infolgedessen sind die alten Verträge und Vereinbarungen nicht mehr wirksam. Bitten und Flehen helfen nicht weiter. Alles, was dem herrschenden Staat, den Mächtigen, nicht passt, wird als archaisch, veraltet und nutzlos denunziert. Gleichzeitig wird alles, was sie für nützlich hält, als die ultimative Wahrheit dargestellt und anderen ohne Rücksicht auf Verluste, missbräuchlich und mit allen verfügbaren Mitteln aufgezwungen. Diejenigen, die sich weigern, werden mit Gewalt gefügig gemacht.


    Was ich jetzt sage, betrifft nicht nur Russland, und Russland ist nicht das einzige Land, das darüber besorgt ist. Es geht um das gesamte System der internationalen Beziehungen, und manchmal sogar um die Verbündeten der USA. Der Zusammenbruch der Sowjetunion führte zu einer Neuaufteilung der Welt, und die bis dahin entstandenen völkerrechtlichen Normen - und die wichtigsten von ihnen, die grundlegenden Normen, die nach dem Zweiten Weltkrieg verabschiedet wurden und dessen Ergebnis weitgehend formalisierten - kamen denjenigen in die Quere, die sich zu den Gewinnern des Kalten Krieges erklärten.


    Natürlich mussten die Praxis, die internationalen Beziehungen und die sie regelnden Regeln den Veränderungen in der Welt und im Gleichgewicht der Kräfte Rechnung tragen. Dies hätte jedoch professionell, reibungslos, geduldig und unter Berücksichtigung der Interessen aller Staaten und der eigenen Verantwortung geschehen müssen. Stattdessen erlebten wir einen Zustand der Euphorie, hervorgerufen durch das Gefühl absoluter Überlegenheit, eine Art modernen Absolutismus, gepaart mit dem niedrigen kulturellen Standard und der Arroganz derjenigen, die Entscheidungen formulierten und durchsetzten, die nur ihnen selbst passten. Die Situation nahm eine andere Wendung.


    Dafür gibt es viele Beispiele. Zunächst wurde eine blutige Militäroperation gegen Belgrad durchgeführt, ohne die Zustimmung des UN-Sicherheitsrates, aber mit dem Einsatz von Kampfflugzeugen und Raketen im Herzen Europas. Die Bombardierung friedlicher Städte und lebenswichtiger Infrastrukturen dauerte mehrere Wochen an. Ich muss an diese Tatsachen erinnern, weil einige westliche Kollegen es vorziehen, sie zu vergessen, und wenn wir das Ereignis erwähnten, zogen sie es vor, nicht über das Völkerrecht zu sprechen, sondern die Umstände zu betonen, die sie nach ihrem Gutdünken auslegen.


    Dann kamen der Irak, Libyen und Syrien an die Reihe. Der illegale Einsatz militärischer Macht gegen Libyen und die Verfälschung aller Beschlüsse des UN-Sicherheitsrats zu Libyen haben den Staat ruiniert, einen riesigen Sitz des internationalen Terrorismus geschaffen und das Land in eine humanitäre Katastrophe, in den Strudel eines Bürgerkriegs gestürzt, der dort seit Jahren andauert. Die Tragödie, die für Hunderttausende und sogar Millionen von Menschen nicht nur in Libyen, sondern in der gesamten Region entstanden ist, hat zu einer massiven Abwanderung aus dem Nahen Osten und Nordafrika nach Europa geführt.


    Ein ähnliches Schicksal wurde auch für Syrien vorbereitet. Die von der westlichen Koalition in diesem Land ohne die Zustimmung der syrischen Regierung oder die Sanktion des UN-Sicherheitsrats durchgeführten Kampfhandlungen können nur als Aggression und Intervention bezeichnet werden.


    Teil 2 folgt