Aus dem GodemodeTrader (liegen oft richtig):
> In ausnahmslos JEDEM
> Bullenmarkt sorgen scharfe Korrekturen dafür, dass die Masse der Anleger
> in Angst und Schrecken versetzt wird."
> siggi
Die Masse der Anleger hat am Freitag geordert, dass sich die Balken biegen!
Während die angestellten Fondsmanager größere Positionen glattgestellt haben - so liest man.
Wenn dieser Trend sich fortsetzt, könnte tatsächlich das physische knapp werden - aus welchen
Gründen auch immer.
Und trotzdem kann Elli mit Elliot an den Märkten Geld verdienen, bis - ja bis der schwarze
Schwan ihn frisst.
Der schwarze Schwan von weissgarnix
Zitat:
Da wären zB mal “Fat Tony” und “Dr. Elli”. Fat Tony ist ein hemdsärmeliger Broker aus Brooklyn, “streetsmart”,
wie es so schön heisst, der keiner der Ivy-League-Universitäten entstammt, sondern sich seine Karriere durch
Bauernschläue und Pragmatismus erarbeitete. Dr. Elli, andererseits, ist ein Statistik-Experte mit Prädikatsabschluss,
arbeitet bei einer Versicherungsgesellschaft im Risikomanagement und sieht die Welt in Form von Modellen und
Zeitreihen. Mit beiden macht Taleb einen Test: eine Münze wird 99mal geworfen und zeigt dabei jedesmal “Kopf”.
Frage an beide: “Wie hoch liegt meine Chance, beim nächsten Wurf ”Zahl” zu sehen?”. Darauf Dr. Elli, der
Statistik-Profi: “Natürlich 50%”. Daraufhin Fat Tony: “Also du mußt ja ein ziemlicher Trottel sein, Dr. Elli,
bei 99mal Kopf hintereinander, gibt es für mich keinen Zweifel, dass die Münze manipuliert ist.
Die Chance auf “Zahl” liegt für den nächsten Wurf daher bei maximal 1%!”.
Es gibt noch ein besseres Beispiel für den schwarzen Schwan, der Elli fressen könnte:
Ich muss das Beispiel aus der Erinnerung "zitieren", da ich es leider nicht wiedergefunden habe.
Es geht um das durchschnittliche Vermögen der Gäste einer Kneipe.
Dieses ändert sich in dem Moment sehr deutlich, in dem Bill Gates die Kneipe betritt oder verlässt.
Damit möchte ich sagen, wenn das Vertrauen der Masse verloren geht -
und darauf hebt explizit auch GEAB in den Ausgaben 25 und 26 ab!
( Nichts ist in der Massenpsychologie verheerender, als wenn die Menge feststellt, dass sie vorsätzlich belogen wurde.)
- dann betritt eben diese Masse die Kneipe, um Gold zu kaufen und gleichzeitig entziehen die gleichen Menschen ihren
Vermögens-/Fondsverwaltern ihr Vertrauen, in dem sie dort Gelder abziehen.
Die Zusammenfassung von Tiberius nach ihrer umfassenden Marktanalyse vom 20.05.2008
Gold überbewertet?
Pro Gold:
1 Gold bietet einen gewissen Schutz vor Schwäche in anderen Assetklassen
2 Niedrige Zinsen verringern Opportunitätskosten der Goldanlage
3 Investoreninteresse weiterhin auf hohem Niveau, ETFs vereinfachen physische Anlage
Contra Gold:
4 Aufwertung des Euros bereits sehr weit fortgeschritten, Goldhausse im siebten Jahr
5 Fundamentale Marktlage ungünstig, hohe physische Marktüberschüsse
6 Gold ist nicht mehr „billig“, auch gemessen an Inflationsmaßstäben
1 ok
2 ich würde niedrige durch negative Zinsen ersetzen - und schon gibt es Opportunitätskosten
beim Tagesgeld oder sonstigen Anleihen
3 Die 700 Tonnen "Überschuss", die nach Tiberius die Anleger pro Jahr aufnehmen müssen,
entsprechen weniger als 18 Mrd. $ (785$/Unze) - Was hat der Bailout der IKB gekotztet?
4 Da wird unterstellt, dass Gold nur steigt , wenn der Dollar fällt.
5 Physische Überschüsse siehe Punkt 3
6 Welcher Inflations- oder evt. Geldmengen Maßstab wird da angelegt?
Anscheinend der offiziell verschönerte!
Keine Sorge, der schwarze Schwan wird Elli natürlich nicht fressen, da er sich an Nassim Nicholas Taleb hält:
"Analog dazu lautet seine Strategie für die Vermögensanlage, den Großteil seines Geldes, sprich 90%, in absolut
sichere Papiere wie zB Staatsanleien ??? zu stecken, dafür aber die restlichen 10% möglichst vielen schwarzen Schwänen,
mit nach oben offenen Ertragsaussichten auszusetzen. Sprich Venture Capital, Hedge Fonds oder out-of-the-Money-Optionen.
Mit letzteren machte Taleb selbst übrigens sein eigenes “fuck off-Money”, wie er es nennt, rund 40 Millionen Dollar Gewinn
aus Wetten auf den Börsencrash 1987, die ihn all die Jahre davor nur geringes Geld und das verächtliche Gelächter seiner
Wallstreet-Kollegen kosteten, am Black Monday aber den Grundstein für seine finanzielle Unabhängigkeit und damit die
Voraussetzung für sein jetziges Leben als Schriftsteller und Philosoph legten." 