ZitatOriginal von vatapitta
...und H O P P - 1000, - $
Danke gutso, ich sehe das auch so.
Vatapitta
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Vatapitta
23. August 2026, 10:21
ZitatOriginal von vatapitta
...und H O P P - 1000, - $
Danke gutso, ich sehe das auch so.
Vatapitta
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Vatapitta
Moin moin,
Der Wert wurde kräftig von Goldinvest promotet.
<http://www.goldinvest.de/publi…1007&n=2&c=16,30010,30030>
Zu einer Zeit, da ich dem noch nicht ausreichend kritisch gegenüberstand, habe ich mich dort kräftig
engagiert. Es sind entsprechend kräftige Verluste aufgelaufen.
Wie schätzt Ihr den Wert auf dem aktuellen Niveau ein?
Danke
Vatapitta
...und H O P P - 1000, - $
Danke gutso, ich sehe das auch so.
Vatapitta
<http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=13035>
Da habe ich mich doch noch sehr zurückhaltend geäußert.
Gruß
Vatapitta
Moin moin,
wie meinst Du das?
Möchtest Du darauf setzen, dass er Ende Juni noch Vorstand bei der DB ist?
Ich vermute mal er wird viel Zeit brauchen um seine und die Verteidigung der DB gegen die
Schadenersatzforderungen IKB und anderer Kläger zu organisieren.
Jetzt kommt es nur noch darauf an, wie schnell die Mühlen der Justiz mahlen.
Sehen wir Hausdurchsuchungen bei DB und bei Ackermann ( mit Presse
), geht es ganz schnell.
Ich hatte ja schon im Herbst gepostet, dass die Politik eine treulose Hure ist und in der größten Not
ihre Vasallen ans Messer liefern wird. Nun scheint es soweit zu sein.
Das ist gleichzeitig eine klare Aussage über die Lage der Banken im Allgemeinen und der IKB
im Besonderen.
Joe gibt einen guten Sündenbock. Die Treibjagd ist eröffnet. Auch die Gemeinden und Unternehmen,
die bisher ihre Verluste aus Geschäften mit der DB aus Angst oder Scham verschwiegen haben,
werden nun mutig zuschlagen.
Für wahr er hat es sich ehrlich verdient!
Die Ehre der ersten Großbankenpleite wird wohl ein anderes Institut haben.
L.G.
Vatapitta
Moin moin coolhand,
nicht nur bei den Großen brennt es mittlerweile lichterloh, auch viele kleine Banken stehen auf der Kippe.
Sobald in den Staaten durch die Medien geht, dass durch Bankschließungen Einlagen verloren gehen,
wird erst langsam und dann immer schneller der Bank -- Run dort beginnen.
<http://zeitenwende.ch/klaus-si…reditkrise-naechster-akt/>
ZitatAlles anzeigen....Auch wenn jetzt zunächst einmal Intermediäre mit dem beschriebenen Geschäftsmodell unmittelbar im
Feuer stehen, sind auch normale Banken mit ihrem sorgsam gepflegten Image der Solidität keineswegs
„aus dem Schneider“ sind. Sie sind hoch gehebelte Institutionen, deren Kapitalreserven bereits durch eine
vergleichsweise kleinen Wertverfall der von ihnen gehaltenen „Assets“ aufgezehrt werden können.
......Die Hauspreise sind in den USA mittlerweile um 10 Prozent gefallen. Das führt jedoch gegenwärtig
nicht zu einem Wertverlust der entsprechenden Finanzengagements in gleicher Höhe, da beim
normalen Hypothekengeschäft nicht zu 100 Prozent finanziert wird. Legen wir hier einen heute
realistischen Wertverlust von einem Prozent zugrunde, werden 7,3 Prozent des Eigenkapitals der
Banken ausgelöscht.
Geht der Verfall der Haupreise weiter, reduziert sich der Sicherheitsabstand zwischen Sicherheit und
Kreditvolumen und schlägt mit weiter steigender Zahl der nicht mehr bedienten Hypothekenkredite
schließlich voll durch. Hinzu kommt, dass vom oben genannten Gesamtbetrag an
Hypothekenengagement etwa 1,3 Billionen auf handelbare Mortgage backed Securities (MBS)
entfallen. Hier dürfte die Ausfallrate deutlich höher sein und schneller steigen. Dann könnten eines
Tages auch 10 Prozent Wertverlust beim Hypothekenengagement der Banken realistisch werden.
Damit würden dann knapp 73 Prozent des Grundkapitals ausradiert.
Ich gehe davon aus, dass spätestens bis Ende April die erste Großbank über die Klinge gesprungen ist.
Wo wir den nächsten Bank -- Run sehen, who knows?
Bitte macht Euch die Mühe den ganzen Artikel von Klaus Singer zu lesen!
L.G.
Vatapitta
natürlich auch herzliche Glückwünsche an die Sieger.
Der Gewinn liegt diesmal am richtigen Ende.
Da fliegt die Kuh, da geht noch was!
Grüße
Vatapitta
ZitatAlles anzeigenOriginal von GermanLong
Solange noch Sräds mit so Überschriften existieren, sicherlich nicht.
Ich würde mal sagen es wird heiß wenn da steht: "Wie lange noch bis 20.000?", "Ich wurde reich in zwei Monaten mit EM" und "Kaufe alle EM zu jedem Preis".
Edit: Noch welche: "Wann gibts endlich mal wieder ein Minen-IPO in Ghana? Das letzte ist schon zwei Wochen her" und "Mist, weniger als 5 Spin-offs diese Woche in meinem Portfolio".
GL
Das hast Du schön formuliert. Ich vermute mal, dass die Frage eine andere ist ( sorry, habe die
vorhergehenden Seiten nicht gelesen).
Es gibt noch eine Menge Leute, die noch wenig oder gar kein EM haben und dem entsprechend auf
einen günstigen Einstieg warten. Die zweite Gruppe, die diese Frage stellt, möchte die angefallenen
Gewinne sichern und vor einer größeren Korrektur aussteigen, um unten(?) wieder nachzukaufen.
M.E. sind wir zur Zeit nicht in einer Phase der Distribution, in der smarte Investoren Ihre Bestände an
Dumme zu spät Kommende verteilen. Die Ankaufkurse bei Westgold und proAurum zeigen eher,
dass Kleinanleger dort zu den gestiegenen Kursen ihre Gewinne realisieren.
Letztlich wird es dem Großkapital egal sein, wie viel bedrucktes Papier es für eine Unze Gold
erschaffen muss.
Ich vermute, dass die Frage auf eine zwischenzeitliche Abschwächung des Goldpreises etwa wie in
den siebziger Jahren von 200$ auf 100$ zielt.
Wer weiss, was diesen Rückgang auslöste und welchen zeitlichen Rahmen er hatte?
Wenn der Rückgang z.B. mit einem plötzlichen Ölpreisanstieg zusammenfiel, und die Notenbanken
damals nicht mit Geldmengensteigerungen dagegen gehalten haben, wäre eine Abnahme der
Liquidität der Auslöser gewesen. ??????
Was könnte heute eine solche Liquiditätskrise auslösen?
- massiv steigende Rohstoffpreise?
- Im Wert verfallende Finanzassets?
- Bankpleiten im großen Stile - weg ist das Buchgeld auf Spar-, Tagesgeld- und Girokonten?
Zumindest das letztere wird die EM - Preise nicht unberührt lassen.
Das wird allerdings niemandem, der dort hohe Beträge für den Einstieg gebunkert hat, etwas nutzen.
Bei einer anschließenden Inflationierung kommen die Primary Dealer zuerst wieder an Liquidität und
können die dann mangels anderer Zahlungsmöglichkeiten auf den Markt drängenden Edelmetalle
billig einsammeln.
Also bleibt nur mit ausreichender Liquidität für den Fall vorzusorgen und die EM zu halten.
Bei der Absicherung des physischen Materials mit Puts, wettet man darauf, dass zuerst die EM Preise
fallen bevor die Emittenten Pleite sind und man die Kohle rechtzeitig vom Konto holen kann.
Für eine normale Korrektur ist eine Papierabsicherung dagegen attraktiv, da man zwar eine
Versicherungsprämie bezahlt, aber seine EM nicht aus der Hand gibt.
Ich hoffe, dass ich mit diesen Überlegungen nicht andere Postings wiederholt habe.
Irgendwie habe ich jetzt auch einen Knoten im Gehirn, also verzeiht mir bitte Widersprüche und
Unzulänglichkeiten.
Viele Grüße
Vatapitta
Man kann sie ja verkaufen.
Hi,
ich habe gerade meine ersten Philharmoniker betrachtet.
Die sind mindestens so hässlich wie die alte Frau auf der Rückseite des Ahorns.
David stelle bitte die Libertad mit zur Abstimmung.
Das ist eine tolle Münze und die Siegesgöttin wird auch nicht älter. ![]()
Ansonsten bitte weiter Maples.
Viele Grüße
Vatapitta ![]()
Moin moin,
der Fond G&P INVEST SICAV - EXPLORATION & MINING macht regelmäßig im Rohstoffspiegel
Werbung.
Ein viel versprechender Name - leider ist bei den 7 größten Werten (35% des Fonds) kein Rohstoffwert
dabei. Weitere Angaben werden nicht gemacht. Bei der Performance können Sie sich die
Werbeausgaben sparen.
Guckst Du hier: <http://fonds.onvista.de/top-ho…ml?ID_INSTRUMENT=14222173>
Gruss
Vatapitta
ZitatAlles anzeigenOriginal von vatapitta
Moin moin,
Archie-Verschnitt & HeinzD. Mir wäre wahrhaft wohler, wenn dieser Thread und dieses ganze Forum
überflüssig wären!!!
BAAL - vielen Dank
Wie es weitergeht könnt ihr Euch dann je nach limbischer Ausprägung - Dominanz- und Stimulanz-
Instruktionen oder Angst- und Balance-Instruktion - selber ausmalen.
Die Ergebnisse werden unterschiedlich sein.
Herzliche Grüße an alle Leser
Vatapitta
Hallo HeinzD,
meine Wünsche habe ich noch mal in rot hervorgehoben, damit sie nicht so leicht übersehen werden. ![]()
ZitatAlles anzeigenwas kommt denn danach?
ist das denn schon geklärt?
wird das, was danach käme, besser sein als das system, welches wir jetzt haben?
goldgedeckte währung? gold- und silber gedeckt? vielleicht noch mit kupfer gedeckt?
und dann ist alles gut? für immer? oder wieder nur bis zum nächsten zusammenbruch?
wer werden dann die mächtigen sein? die goldbesitzer? minenbesitzer? waldbesitzer?
sind es vielleicht wieder die selben?
auf all diese fragen gibt es doch überhaupt keine antwort.
wäre es vielleicht besser, wir wurschteln noch 20 bis 30 jahre weiter so rum? nach mir die sintflut?
warum ist es toll, wenn die banken morgen zusammen brächen?
Auf deine Fragen hat BAAL eine Antwort gegeben. : Die Angsthasen werden nicht die neue Elite. ![]()
Die Kühe geben weiter Milch, die Bienen sammeln weiter Honig u.s.w.
Im übrigen kommt das, was wir daraus machen.
Die, die den Kopf in den Sand stecken, richten voraussichtlich keinen größeren Schaden an. ![]()
Je jünger Du bist, desto größer deine Chance auf einen Neuanfang.
Es wird nicht gerecht und den meisten wird es schlechter gehen.
Das einzige was sicher ist, jeder Tag, an dem der Betrug weiter geht, verschlechtert die Situation.
Auf´s Recht haben kann ich gerne verzichten. Das nützt mir nichts und auch sonst niemandem.
Ich beschreibe möglichst sachlich die Situation, damit Du rechtzeitig den Kopf in den Sand stecken
kannst. Gut, dass nicht alle so handeln!
Hier noch ein lesenswerter Artikel von Manfred Gburek.
Der deutsche Bürgerkrieg
<http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=6594>
Alles Gute
Vatapitta
Moin moin,
Archie-Verschnitt & HeinzD. Mir wäre wahrhaft wohler, wenn dieser Thread und dieses ganze Forum
überflüssig wären!!!
Seht Ihr eine Alternative im "weiter so"? Jeden Tag, den der Konkurs weiter verschleppt wird verschärft
sich die Lage für diejenigen, die von ihrer Arbeit leben müssen.
Der gutgläubige Bürger wird um die Früchte seiner Arbeit betrogen, indem er gezwungen wird in
bankrotte Sozialsysteme einzahlen.
Das unvermeidliche Ende ist unterwegs. Das Desaster wird weder wirtschaftlich noch politisch
ein Zuckerschlecken. Jeder Tag "weiter so" verschlimmert die Folgen und verzögert den überaus
schmerzhaften Neuanfang. Eine momentane Ordnung und Gemütlichkeit ist m.E. ein zu hoher Preis
für die Chancen, die ein Neuanfang auch bietet.
Ein Neuanfang ist kein Neuanfang für alle. Er wird weder gerecht noch gemütlich, zumindest nicht für
die allermeisten, auch nicht für mich.
Die Alternative ist ein langsamer(?) Erstickungstod von Freiheit und Wirtschaft. (In Zimbabwe ist die
durchschnittliche Lebenserwartung der männlichen Bevölkerung von 62 auf 35 Jahre gefallen.
Ich schreibe hier, damit der unvermeidliche Prozess beschleunigt wird durch eine Klarheit in der
Sache. Und hoffe, dass sich noch möglichst viele Leser in ihrem Rahmen wirtschaftlich und politisch
auf die kommenden Umwälzungen einstellen.
Dies geschieht auch an vielen anderen Stellen: GEAB, Eichelburg, dasgelbeforum, FTD - W. Münchau,
Wirtschaftswoche, Bayrischer Rundfunk, Folker Hellmeyer im Auftrag der Bundesbank, u.v.a.m.
Vielen Politikern ist die Lage klar oder unter dem Eindruck der Ereignisse klar geworden.
Das sie das nicht öffentlich sagen ist Ihrer Angst geschuldet die Bombe zum platzen zu bringen.
Wer wird das freiwillig tun, wenn er drauf sitzt?
Vermutlich kann sich die Finanzwirtschaft über Buchhaltungstricks und Steuergeschenke noch
eine ganze Zeit über Wasser halten - sie wird es wenigstens versuchen. Dabei treibt das FIAT
money die Preise für die in der Realwirtschaft benötigten Güter und würgt diese dadurch letztlich ab.
Spätestens mit dem Einbruch der Realwirtschaft und den entsprechenden Kreditausfällen, dem
Ansteigen der Risikoprämien für Kredite und dem daraus folgenden wirtschaftlichen Niedergang
ist dann Bilanzstichtag für die Banken.
In Zeiten wegbrechender Steuereinnahmen werden Rettungsaktionen unbezahlbar.
Wer wird dann noch die Schuldpapiere des Staates zu Zinsen unterhalb der Inflationsrate kaufen?
Wo dann langsam auch für die Lebens- und Rentenversicherer klar wird, dass der Staat und
damit die Steuergeisel unmittelbar vor der Insolvenz stehen.
An genau diesem Punkt stehen nunmehr die Kommunen in den USA. Auch für 20% Zinsen lässt sich
nicht mehr das benötigte Kapital beschaffen. Das muss sich auf das Rating für deren Altschulden
auswirken. Welche Ironie des "Schicksals", wenn genau diese Altschulden in den Pensionskassen
der Gemeinden schlummern würden. Das gibt dann ein unsanftes Erwachen. Junkbonds werden
eher nicht zum normalen Anlagespektrum von Pensionsfonds gehören und müssen verkauft
werden.
Diese Entwicklung ist nicht mehr zu stoppen und wird sich Dank Lerneffekt auf weitere Gemeinden,
Institutionen und Staaten ausweiten.
BAAL - vielen Dank
Wie es weitergeht könnt ihr Euch dann je nach limbischer Ausprägung - Dominanz- und Stimulanz-
Instruktionen oder Angst- und Balance-Instruktion - selber ausmalen.
Die Ergebnisse werden unterschiedlich sein.
Herzliche Grüße an alle Leser
Vatapitta
ZitatAlles anzeigen20.02.2008 | 10:15 Uhr
Hamburg (ots) - Nach Ansicht des britischen Steuerfahnders und Finanzexperten Richard Murphy sind
westliche Regierungen am Erfolg von Steueroasen selber Schuld. "Einige Staaten haben die Offshore-
Finanzzentren für eigene Zwecke benutzt, das ist ein offenes Geheimnis", sagt der Brite in der ZEIT. So
habe die CIA über solche Staaten verdeckte Operationen in Mittelamerika finanziert. Die britische
Regierung habe ihren abhängigen Territorialgebieten gar vorgeschlagen, solche Finanzzentren als
Einnahmequelle einzurichten. Auch sei an Finanzplätzen wie London das Interesse groß, diese wenig
beaufsichtigten Standorte zu behalten, Bankiers und Buchhaltungsfirmen hätten massives Lobbying dafür
betrieben. "Wenn die Staatengemeinschaft es ernst meint, kann sie die Steueroasen über Nacht
schließen", sagt Murphy. Dies sei "bloß eine Frage des politischen Willens".
...........
Der Steuerexperte Murphy, 49, lebt im britischen Norfolk und spürt im Auftrag von Firmen, Parlamentariern
oder Nichtregierungsorganisationen als eine Art Privatfahnder Steuersündern nach. Er ist Mitgründer des
Tax Justice Network, einer weltweit tätigen Nichtregierungsorganisation, die Informationen über
Finanzoasen zusammenträgt.
<http://www.presseportal.de/pm/9377/1139202/die_zeit>
So einfach ist das.
Vatapitta
Hi Freunde,
wenn Steinbrücks BND mitliest, kann er dank Kontoauskunft aus eurer Übersicht per Dreisatz
errechnen, was Ihr im Garten vergraben habt.
Nicht wirklich geschickt!
LG
Vatapitta
Eldorado: ob dann die Backfire security noch hilft?
Moin moin,
der internationale Spiegel zur Krise der IKB vom 20.02.2008:
ZitatAlles anzeigenWORST FINANCIAL CRISIS SINCE 1931?
By Wolfgang Reuter
The German government has had to bail out state-owned banks with taxpayers' money after their
managements recklessly gambled away billions on subprime investments. But if a state-owned bank
were to go under, the consequences could be disastrous for the whole economy.
.......Matthäus-Maier's bank KfW has already had to provide IKB with close to €5 billion in a series of
three bailouts. With KfW itself gradually running out of cash, the federal government has now
contributed another €1.9 billion.
The state of North Rhine-Westphalia has injected €1 billion into WestLB, another state-owned bank, as
well as providing the ailing bank with another €3 billion in loan guarantees. The situation is even worse
in Saxony, where the state has issued €2.73 billion in loan guarantees to Sachsen LB, that state's
Landesbank, as Germany's state-backed regional banks are known. The other state-owned banks are
providing another €14 billion in guarantees. Hamburg-based HSH Nordbank urgently needs €1 billion
in fresh capital, while BayernLB last week reported a €1.9 billion write-down as a result of subprime
exposure. BayernLB announced Tuesday that the bank's chief executive, Werner Schmidt, will be
stepping down as of March 1 as a result of the crisis.
The situation for Germany's public banks has become so dramatic that it threatens to topple what has
been one of the key pillars of the country's banking system. The state-owned banks are supposed to
bail each other out when necessary, but the problem is that many are in trouble themselves and hardly
in a position to help their peers. And things could get even worse.
If an industry giant like WestLB were forced to its knees -- which almost happened two weeks ago -- at
least two other state-owned banks and a dozen savings and loan associations would crumple along
with it. The member banks of the German Savings Banks Finance Group (Sparkassen-Finanzgruppe)
are closely interlinked, and they are required to vouch for each other -- as long as they are in a position
to do so, that is. The failure of a major state-owned bank like WestLB would also inevitably affect
corporate customers, even forcing some into bankruptcy.
.....In the end, the federal government and private banks came up with the funds for the bailout. For
Finance Minister Peer Steinbrück, it was critical that IKB not be allowed to go under. The bankruptcy of
a bank with such a high credit rating would trigger an unprecedented loss of confidence in the German
financial market. In addition, a number of other banks had deposits at IKB worth a total of €18
billion.
<http://www.spiegel.de/internat…2C1518%2C536635%2C00.html>
Klare Worte!
Gruß
Vatapitta
Moin moin,
die allgemeine Nachrichtenlage wird immer unübersichtlicher. Es gibt extrem viele Veröffentlichungen
zum Thema Bankenkrise. Da bin ich froh, dass soooooo viele Forenmitglieder hier im Thread posten.
Ein Beitrag von smeagol hat mich nachdenklich gemacht.
Die Dresdner Bank hat die Zweckgesellschaft K2.
ZitatAlles anzeigenDas Institut bietet dem außerbilanziellen Investmentvehikel eine Liquiditätslinie an, mit der die
Rückzahlung vorrangiger Schulden gewährleistet werden soll.
.....Das von der Investmentbank-Tochter Dresdner Kleinwort betreute Vehikel K2 räumte ein, bei einigen
Papieren möglicherweise keine Zinszahlungen mehr leisten zu können. Ein Dresdner-Sprecher betonte,
das finanzielle Risiko des Instituts bei K2 sei überschaubar. Die Bank sei bislang nur mit einem kleinen
zweistelligen Millionenbetrag bei der Gesellschaft engagiert. Sollten Investmentvehikel in Schwierigkeiten
geraten, warnen Experten aber vor erheblichen Reputationsverlusten für die verwaltende Bank. Daher
sehen sich diese oftmals zu Stützungen gezwungen.
Seit Beginn der Krise im vergangenen Sommer haben Zweckgesellschaften massiv Wertpapiere
verkauft, um ihre Risiken abzubauen. Der Dresdner Bank zufolge reduzierte K2 das Anlagevolumen
seit Juli auf 18,8 Milliarden Dollar von damals noch mehr als 31 Milliarden Dollar. Die Gesellschaft
habe aber keine direktes Engagement in US-Ramschhypotheken. Der Abbau des Wertpapierbestands
gehe kontinuierlich weiter, sagte ein Sprecher. K2 auf die eigenen Bücher zu nehmen, sei keine
Option.
<http://de.reuters.com/article/…ews/idDEBUC13202020080221>
Meine Frage ist nun: Wer kauft diese Papiere und mit welcher Perspektive?
M. E. lohnt sich ein Kauf nur durch eine Bank, die sich sicher ist den Müll für 100% bei der Notenbank
zu parken. Also Papiere mit B - Rating für z.B. 17% kaufen und für 100 % Liquidität erhalten, um
fröhlich weiter zu zocken und mit den Gewinnen die Papiere wieder auszulösen. Wenn es denn
klappt.
Wie wird eine Bank beim Verkauf vorgehen?
Eine Bank wird zumindest versuchen sich von den größten Risiken zuerst zu trennen.
Falls das nicht funktioniert verkauft sie, was sich am besten zu Geld machen lässt um Löcher zu
stopfen.
Gelingt ersteres, sind die größten Risiken weg und die Probleme kommen mit der gleichen
Geschwindigkeit, wie der Markt fällt.
Geht die Bank zur Liquididätsbeschaffung den zweiten Weg, bleibt sie auf dem schlimmsten Schrott
sitzen und ihre Probleme wachsen schneller als der Markt schwächelt.
Da nur wenige Banken als Käufer infrage kommen ( ausser den Dummen, die sich den A... verbrennen)
könnte ein solcher Käufer durch sein Verhalten bestimmen, wer zuerst ins Gras beisst.
Oder irre ich und der Markt ist groß, liquide und mit vielen Käufern gesegnet?
Oder ist ein Teil der Verkäufe der Dresdner Bank in Wirklichkeit einfach das Abschmelzen des
Wertes der Papiere? Also 5 Mrd. verkauft und 7,2 Mrd. haben sich in Luft aufgelöst?
Wer weiß eine Antwort? Oder auch mehrere?
Danke
Vatapitta
Danke Supersilber,
ich gebe das Kompliment gerne zurück.
Vatapitta
Moin moin,
welch ausufernde und interessante Diskussion!
Vorab möchte ich gestehen, dass ich nicht alle Beiträge gelesen habe. ![]()
Allerdings findet die Debitismus Diskussion im Bank -- Run Thread genau an der richtigen Stelle statt.
Ich möchte an einem Beispiel aus der realen Welt den aktuellen Stand des Spieles beschreiben.
Und vielleicht gelingt es mir, die Perspektiven zu verdeutlichen.
Im Januar sind die Verkaufszahlen für PKW um ca 10 % gestiegen. Diese Zahlen wurden von den
offiziellen Stellen positiv aufgenommen. Was steckt hinter dieser Entwicklung?
95 % der Neuwagen werden finanziert. Dabei geben die Kunden oft ein Leasingfahrzeug zurück.
Der Haken daran ist, dass der Restwert des alten Fahrzeuges unter der Restschuld aus dem
Leasingvertrag liegt. Da fehlen leicht einige Tausender. Damit das neue Geschäft weitergeht
finanzieren die Banken jetzt die Differenz und den Neuwagen. Die Leasingraten werden über
10 Jahre!!! gestreckt, damit das ganze bezahlbar bleibt. Bezahlbar? - Selbstbetrug mit Unterstützung
des Verkäufers und der Bank. Auch Verkäufer und Bank leben auf Pump!
Da hauen Leute die Eier in die Pfanne, die ihre Hühner vielleicht in Zukunft legen - oder auch nicht.
Das nächste Auto in xy Jahren dürfte jedenfalls zwei Räder und zwei Pedale haben.
Da ist die Zukunft gut abschätzbar.
Und das nicht nur für den Auto"käufer" sondern auch für den Händler und die Bank.
Damit das Ganze immer weiter läuft verbrieft die Bank die Kredite/Risiken und verkauft sie z.B. an eine
Lebensversicherung. (Vor kurzem hat die VW Leasingbank für eine Milliarde € verbriefte Kredite
platziert.)
Die Versicherung bezahlt für die künftigen Erträge aus den Leasingverträgen einen Preis.
Das Geld erhält sie zufälligerweise aus den Altersvorsorgeversicherungen des Autokäufers,
des Autohändlers, des Kreditvermittlers bei der Bank, des Verbriefungsspezialisten bei der Bank,
des Händlers bei der Bank, der die verbrieften Kredite weiterverkauft, des Portfoliomangers der
Versicherung, der das Geld der Versicherten anlegt und nicht zu vergessen der Politiker, die in den
Aufsichtsräten von Bank und Versicherung sitzen. Natürlich legt auch der Autohersteller die
Beiträge für die Betriebsrente seiner Arbeiter und Angestellten bei besagter Versicherung an.
Der Autohersteller befördert sein Geschäft gegenüber den von ihm abhängigen Autohäuser durch
Aktionen, für die sich die Autohäuser qualifizieren können. Mit Sonderrabatten für gute Verkaufszahlen
werden auch schwer verkäufliche Modelle in den Markt gedrückt. Diese Modelle müssen von den
Händlern mit abgenommen werden, um in den Genuss von Rabatten zu kommen. Das heißt die
Händler müssen diese Fahrzeuge beim Hersteller bezahlen - notfalls eben finanzieren.
Dadurch lässt sich die obige Absatzsteigerung im Januar erklären.
Die auf die Händler zugelassenen schwer verkäuflichen Wagen wurden mit hohen Rabatten als junge
Geschäftswagen verkauft. Ohne Gewinn für den Händler oder auch mit Verlust. Wer nicht gehandelt hat
und die Wagen nicht verkauft hat, muss Sie weiter finanzieren. Der Druck steigt durch die Finanzierung
mit jedem Monat. Die Preise verfallen weiter und am Ende macht der Letzte den größten Verlust -
bekommt den niedrigsten Preis und hat die höchsten Finanzierungskosten.
Damit werden die Knackpunkte des Systems deutlich.
Zitat von weissgarnichts:
Nicht das "nominale" BIP muss wachsen, sondern das "reale". Es muß. Punkt. Keine andere
Möglichkeit. Sonst bricht der Kapitalismus in sich zusammen, bevor du das Wort "Bruttoinlandsprodukt"
überhaupt aussprechen kannst. Wächst eine kapitalistische Volkswirtschaft nicht mehr, und sie kann
ausschliesslich durch neue Schulden wachsen, durch sonst gar nichts, ist in absehbarer Zeit Ende im
Gelände.
Der Text ist noch nicht ganz fertig.
Vatapitta