Hi,
und hier ein paar Vermutungen von mir.
Hat ein Händler einen größeren Posten Münzen auf dem Sekundär- / Bankenmarkt gekauft,
dann möchte er diese mit Gewinn weiterverkaufen.
Die Handelspositionen müssen wieder raus, sonst kann bei einem Rückgang des Goldpreises
ein Verlust entstehen.
Der Händler stellt dann einen niedrigen Ankaufskurs für diese Münze, da er ja selber über ein großes
Angebot verfügt.
Bekommt er umgekehrt einen Kundenauftrag, den er nicht bedienen kann, wird er einen höheren
Ankaufpreis bieten um - mit kleinerer Marge - selber das Geschäft zu machen.
Manchmal benötigen Händler einfach Liquidität, um ein gutes Angebot (= schneller Umsatz zu erwarten) annehmen zu können.
Dann setzen Sie ein paar Exoten, die sie schon lange im Tresor haben zu günstigen Preisen auf ihre
Angebotsliste.
Der Händler kann immer nur die Marktpreise erzielen.
Die können bei schlechtem timing unter den Ankaufskursen liegen, vielleicht auch, weil sich
eine Münze schlechter verkauft, als beim Einkauf erwartet.
Je höher die Schwankungen am Edelmetallmarkt sind und je größer die Handelsposition des
Händlers ist, um so höher wird er auch den Spread zwischen Ankauf und Verkauf preisen.
Sonst ist er schnell Pleite bei unerwarteten Marktbewegungen und zu kleiner Kapitaldecke.
So ist das möglicherweise einigen Ebayhändlern ergangen.
Wenn proAurum sehr hohe Handelsspannen stellt, haben Sie möglicherweise eine zu hohe
Handelsposition oder erwarten eine Korrektur des Goldpreises.
Kleinere Händler werden eher niedrigere Handelsspannen haben, um sich ein Stück vom Kuchen der
Großen abzuschneiden. Dadurch ist ihr Verlustrisiko höher.
Alles klar ?
Vatapitta