Moin moin,
wenn ich Aussagen oder Ereignisse nicht bewerten oder beurteilen kann oder möchte,
dann nehme ich sie einfach zur Kenntnis.
Genauso halte ich es mit Dingen, die mir ( aktuell ) nicht wichtig erscheinen.
Hier jetzt noch einige Kommetare zu dem Artikel von Frau Irina Vellay
Ich hatte ihn auch im Elliott - Wellen - Forum eingestellt.
ZitatAlles anzeigenWie war das vor der Globalisierung?
Da war es doch eindeutig so, dass 20% der Weltbevölkerung (in Europa, USA und Japan) über 80%
des Einkommens verfügt haben und die restlichen 80% Bevölkerung sich mit 20% Welteinkommen
begnügen mussten.
Das einzige, was sich geändert hat und was du beklagst: Früher konnte ein gering qualifizierter
Arbeiter, praktisch Analphabet und versoffen, wenn er nur in Westeuropa, Japan oder USA geboren
war, davon ausgehen über einen höheren Lebensstandard zu verfügen als ein hochqualifizierter
Informatiker oder Mediziner in Indien oder China.
Das ist heute nicht mehr so.
So what?
Gruß
Mephistopheles
<http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/393501.htm>
ZitatAlles anzeigen## Workfare statt Welfare: Irina Vellay zu einer ersten Studie über den "dritten Arbeitsmarkt"
der Ein-Euro-Jobs .Zwei Jahre, von 2005 bis 2006, arbeitete eine sechsköpfige Forschungsgruppe zu
den Wirkungen des zum 1. Januar 2005 in Kraft getretenen arbeitsmarktpolitischen Instruments der
"Ein-Euro-Jobs". Unter demselben Titel, den sich auch die Arbeitsgruppe gab, liegt nun deren
Abschlussbericht Der "workfare state" – Hausarbeit im öffentlichen Raum vor.##
Hallo,
Zum Ersten, wer über die Situation der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger in DEUTSCHLAND eine
Untersuchung startet und in seinem Projektnamen und in der Studie selbst mit den englischen,
unnützen und blödsinnigen Scheinbegriffen nur so um sich wirft, der will keine seriöse Skizze vorlegen,
der will für sich, mit dieser Methode, eine fragwürdige Kunstbeutung erzeugen, für eine Arbeit, die ihren
Namen nicht verdient.
Ein Sammelsurium an Halbwahrheiten, an unausgegorenen Statistiken und mit Ergebnissen, die schon
zu Beginn der sog, Studie feststanden, für die realen Zahlen und die erfundenen Einzelergebnisse nur
die Rechtfertigung hergeben sollen. Ein nutzloser, vom Steuerzahler bezahlter Dreck, mehr ist es nicht.
Und zum Zweiten und da fühle ich mich persönlich angesprochen, wenn ich professionell eine solche
Untersuchung in Angriff nehme, die mir nicht von einem abgehalfterten Alt - 68ziger mit zwei Gramm
Crack im Gehhirn schreiben lasse, und mir kommt die Aussage wie die von Sozialhilfeempfänger unter,
dann ist es meine verdammte Pflicht sofort hellhörig zu werden, den Erzähler nach der Uhrzeit, den
Zeugen, dem Tag, der Behörde, nach Namen zu befragen und schnurstracks erstatte ich Anzeige und
genauso selbstverständlich konkretisiere ich einen solchen Vorfall, mit Ross und Reiter, in meiner
Studie.
Wo stehen die dort im Artikel? Wenn ich diese Erzählung nicht belegen kann, dann muß ich sie
weglassen. So simpel ist es seriös zu arbeiten, aber dann gelange ich wahrscheinlich auch nicht auf
eine Internetseite oder bei Johannes B. Kerner, um mich dort feiern zu lassen, mein Ego zu füttern.
Aber einen solcher Vorwurf mit „das haben wir erfahren“, die Mutter vom Hans, dessen Tante, die hat
uns erzählt, das als Fakt versuchen mir unterzuschieben, das ist eine schlimme Hetze, bei der
entweder der Erzähler dieser Schmutzgeschichte gelogen hat oder diejenigen, die die Untersuchung
erstellt haben. Es ist und bleibt ein Schmarren.
bis denne
eisenherz
<http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/393551.htm>
Beide Stellungnahmen setzen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema auseinander.
Mephistopheles stellt die Veränderungen, die sich durch die Globalisierung ergeben haben, in den
Mittelpunkt seiner Betrachtung.
eisenherz kritisiert die Methodik und Vorgehensweise der Untersuchung.
Beide Autoren polemisieren etwas.
Beide Aussagen können hier gerne weiter diskutiert werden.
Vatapitta ![]()