Beiträge von vatapitta

    Short NEM 0,35, SL 0,31 :thumbup:

    Freitag ist statistisch der stärkste Tag für Gold, Montag der Schwächste.


    Also Freitag short, nach starkem Anstieg und Montag long nach deutlicher Korrektur.


    Viel Glück pumpingiron!


    NEM hat m. E. gerade erst den Aufwärtstrend gestartet. Nächstes Ziel 45 $, 48 - 50$ sind auch denkbar, bevor eine ordentliche Korrektur kommt. - Long wäre klüger!


    Am 20.02. kommen die Q4 Zahlen und einen Ausblick dürfte es auch geben.



    LG Vatapitta

    Comeback dank Krisen

    Die Gold-Baisse endete im August 1999 bei 253 Dollar pro Unze. Die Flut an Krisen unterschiedlichster Art (wie Brasilien und Argentinien, Russland-Krise, Dotcom-Aktien, US-Immobilienmarkt, Griechenland, Pandemie, Ukraine-Krieg) hat der altbewährten Krisenwährung zu einem starken Comeback verholfen. Die spektakuläre Reise des Goldpreises von 2000 bis 2024 brachte sowohl im Dollar als auch im Euro mehr als 800 Prozent. Eine Kaufkraftbetrachtung würde alle Dimensionen sprengen!


    Beim Platzen der New-Economy-Blase (August 2000 bis März 2003) verlor der MSCI World 50,8 Prozent, Gold legte um 2,7 Prozent zu.


    Bei der US-Immobilienkrise mit weltweiter Finanzkrise (Oktober 2007 bis März 2009) verlor der MSCI World 45,7 Prozent, Gold stieg um 31,4 Prozent.


    Bei der Eurokrise (Februar 2011 bis November 2011) gab der MSCI World um 5,7 Prozent nach, Gold performte mit 34,3 Prozent. Gold ist und bleibt der Fels in der Brandung.


    Gold hat sich seit Jahrtausenden als Wertspeicher und Inflationsschutz bewährt. Und es ist eine Versicherung gegen den Wertverlust der Fiatwährungen. Als Krisen-, Vermögens-, Inflations- und Krisenversicherung leistet es mittlerweile seit mehreren Tausend Jahren wertvolle Dienste.


    Quelle


    LG Vatapitta

    Es werden alle, aber auch alle Register gezogen, um einen Anstieg der Minen und Silber zu verhindern. Es wird vielleicht heute klappen, aber dann explodiert etwas.


    didi

    Ganz krass sind Barrick, Newmont und noch paar Kandidaten. So eine schwache Performance, das hätte ich so nicht erwartet. Aber das ist Börse!

    Newmont + 11,1% seit dem 01.01.25


    Finanzen

    USD

    2024 *2025 *
    Umsatz18,31 Mrd.18,98 Mrd.
    Nettoergebnis3,29 Mrd.4,17 Mrd.
    Nettoverschuldung5,24 Mrd.849 Mio.


    Nettoergebnis 2025 gut 26% höher als 2024 erwartet.

    Schulden nur noch gut 20% vom Nettoergebnis.


    Das sieht bei vielen Minen ähnlich aus.


    Auch einige Entwickler bzw. Explorer kommen aus dem Quark.

    Rupert Resources - 40% über 52 Wochentief

    First Nordic Metallic - mit neuem 52 Wochenhoch

    Viszla Silver - gut 80% über dem 52 Wochentief


    Alle bei mir mir im Depot. - Zwei Halbtote gibt es allerdings auch. ;)


    didi + Dionicar, könnt ihr eure Aussagen bitte mit Zahlen belegen?



    Danke Vatapitta

    Russische Innovation: So lassen sich FPV-Drohnen besiegen.


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    0:00 Intro

    0:21 Schrot für Sturmgewehr AK
    1:29 Manscaped
    3:55 Herstellung hinter der Front
    6:42 Probleme mit Schrotflinten
    7:06 Potentielle Probleme
    8:17 Vorteile und Herausforderungen
    11:36 Fazit

    LG Vatapitta

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    31.12.2024
    Heute: Energiewende fatal: Hellbrise und Dunkelflaute
    ++ Hellbrise und Dunkelflaute - Die sogenannte Energiewende hinterläßt immer deutlichere Spuren. Ein Gespräch mit Frank Hennig, Kraftwerksingenieur, der selbst lange Jahre in Kraftwerken gearbeitet hat und bei TE schreibt, über ein einmaliges Experiment, die bereits die dritte dunkle Flaute in diesem Winter und die Folgen für die Energieversorgung. ++



    Wer sich für die technischen Einzelheiten interessiert, findet die im Video verständlich erklärt. Ab Minute 6 z.B.: "Die Wechselrichter zur Stromeinspeisung brauchen ein vorgeschaltetes Netz! ..."



    LG Vatapitta

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    25.01.2025
    Russlands Vormarsch gehe gerade im Donbass stetig voran, so Oberst Markus Reisner. Jeden Tag würden mehrere Quadratkilometer in Besitz genommen. Der Ukraine laufe die Zeit davon. Hinzu kommt, dass die ukrainischen Streitkräfte unter Personalmangel leiden. Laut ihrem Oberkommandeur habe man bereits begonnen, Personal aus der Logistik, Versorgung und Instandhaltung abzuziehen, um die die Lücken in den mechanisierten Brigaden zu füllen.



    LG Vatapitta

    Epoch Times


    ..... gekürzt ....

    Doch schlimmer als die Dunkelflaute ist die Hellbrise: blauer Himmel, Sommermittagssonne und ein leichter Wind über Deutschland. Durch den Zubau an Photovoltaik in den letzten zwei Jahren um 30.000 Megawatt (MW) beziehungsweise 30 Gigawatt (GW) ist die Kapazität des Solarstroms auf über 100 GW angestiegen, ein Großteil davon nicht abstellbar.

    Was passiert, wenn der Strombedarf in Deutschland – etwa an einem Feiertag – deutlich kleiner ist, sagen wir 40 GW?

    Nun, es droht der Zusammenbruch der Versorgung, weil die zu hohen Einspeisungen die Frequenz im Stromnetz über netzschädliche 50,2 Hz hinausschießen lässt. Aber Robert Habeck wollte diesen Wahnsinnsanstieg. Sein unreflektiertes Credo „Wir brauchen mehr Tempo beim Ausbau der Solarenergie“ bringt uns schon in diesem Sommer in die Blackoutzone.


    Sitzen wir Ostern im Dunkeln?

    Amani Joas, Geschäftsführer des Stromhändlers CFP Flexpower, beschreibt diese Gefahr in einem aufsehenerregenden Artikel im „pv magazine“, einer Fachzeitschrift der Solarbranche:

    Zitat
    An Ostersonntag 2025 sinkt die Stromnachfrage während der Mittagsstunden auf etwa 40 Gigawatt, während Solaranlagen auf Dächern allein bis zu 34,2 Gigawatt produzieren. Zusammen mit 8 Gigawatt konventioneller Must-Run-Kapazität und weiteren 11,7 Gigawatt aus netzgekoppelten erneuerbaren Energien, die nicht abgeregelt werden, ergibt sich ein Gesamtangebot von 53,9 Gigawatt.“

    Im Gegensatz zur Dunkelflaute sei somit „viel zu viel Strom […] im Netz“. Weiter schrieb Joas:

    Selbst bei einem optimistischen Export von 8 Gigawatt bleibt ein Überangebot von 5,9 Gigawatt bestehen, was der Leistung von fünf Kernkraftwerken entspricht. […] Dies könnte zu gravierenden Netzproblemen führen, darunter ein Anstieg der Netzfrequenz, Abschaltungen von Photovoltaik-Wechselrichtern, Schäden an Maschinen und potenzielle Brownouts, besonders in solarreichen Regionen wie Südbayern.“


    Ein Brownout ist ein regionaler Stromausfall, der durch gezieltes Abkoppeln der betroffenen Region vom übrigen Netz einen bundesweiten Blackout vermeiden soll. Der Artikel im Photovoltaik-Magazin fordert schnelle Notlösungen, etwa die Sondervergünstigungen für Dachanlagen wie Befreiung von Netzentgelten, Mehrwertsteuer und Stromsteuer sofort abzuschaffen, damit der Ausbau von nicht steuerbaren Dachanlagen zum Erliegen kommt.


    Hilferuf an die Politik

    „Die Politik ist gefordert“, heißt es wie ein Hilferuf im Artikel im Photovoltaik-Magazin. Haben Sie, lieber Leser, etwas von den Irrungen der Photovoltaik-Energiewende in den Wahlprogrammen von CDU, SPD oder Grünen gelesen, die voraussichtlich die Regierungsbildung unter sich ausmachen werden?

    Im Regierungsprogramm der SPD für die Bundestagswahl 2025 heißt es auf Seite 31:

    Zitat
    Wir bekennen uns klar zu den Klimazielen für Deutschland und die EU. […] Wir unterstützen den europäischen Green Deal, damit Europa der erste klimaneutrale Kontinent wird. Eine Abschwächung der erreichten Errungenschaften ist mit uns nicht zu machen. Unsere Wirtschaft braucht Planungssicherheit. Beschlossene Gesetze werden wir umsetzen. Wir wissen um unsere Vorreiterrolle und werden daraus einen Vorteil für unser Land, unsere Menschen und den Standort Deutschland machen.“ :wall:

    Mit anderen Worten: Der bisherige Kurs wird unbeirrt fortgesetzt. Man wüsste gerne, wie Deutschland mit einem Anteil von 1,5 Prozent an den CO₂-Emissionen der Welt die Durchschnittstemperatur auf 1,5 oder 2 Grad Celsius begrenzen kann.


    Die Emissionen Chinas wuchsen zwischen 2022 und 2023 von 12.526,83 auf 13.259,64 Millionen Tonnen und übersteigen jene der fünf nächstgrößten Emittenten – USA, Indien, die EU, Russland und Japan – zusammen. Zugleich ist damit allein der jährliche Zuwachs des größten CO₂-Produzenten – China war 2023 für 34 Prozent der globalen anthropogenen CO₂-Emissionen verantwortlich – größer als die Gesamtemissionen Deutschlands. Diese betrugen zuletzt knapp 583 Millionen Tonnen CO₂.


    Solange man die dystopische Über- und Unterproduktion von Solar- und Windenergie während Dunkelflaute und Hellbrise als Errungenschaft feiert, heißt das: Wir halten an unserer Vorreiterrolle fest, auch wenn wir unseren Wohlstand opfern, weil es um die Rettung der Welt geht. Ähnliches hatten wir schon von Greta Thunberg gehört.


    Ostern ist erst nach der Wahl …

    … und dann kommt Pfingsten mit noch höherer Solarstromproduktion und ebenfalls geringem Strombedarf. Den gesamten Sommer wird Deutschland zittern müssen, wenn nicht endlich eine Bundesregierung mit der Kettensäge durch das Dickicht der falschen Energiepolitik fährt, die uns Wohlstand und Arbeitsplätze kostet und uns für den Fall der Hellbrise weltweit der Lächerlichkeit preisgibt. Die Welt wird fragen: Wie konnte dieses Land unter einer CDU-Kanzlerin und einem SPD-Kanzler so kaputt gemacht werden?


    Nur wenige Stromversorger veröffentlichen Daten über das Ausmaß des sich anbahnenden Abschaltdramas, wie Avacon, Bayernwerk und Schleswig-Holstein-Netz. Ihre Netzampel zeigt aktuelle und historische Abschaltungen von Grünstromanlagen. Je dunkler das Rot, umso häufiger und länger mussten Solar- und Windkraftanlagen abgeschaltet werden.


    So durften im Juli 2024 in Bayern in der Gemeinde Vilseck, nördlich von Amberg, Anlagen bis zu 354 Stunden nur gedrosselt oder gar nicht einspeisen. Über das gesamte Jahr erreichten die Abschaltungen in Vilseck knapp 2.000 Stunden. Zwischen Nord- und Ostsee mussten im März und Juni desselben Jahres in mehreren Gemeinden Anlagen bis zu über 500 Stunden pro Monat gedrosselt werden. Im gesamten Jahr wurden Anlagen über 5.000 Stunden eingeschränkt.


    Dieses Jahr wird es voraussichtlich noch mehr. Wohlgemerkt, das betrifft nur die abschaltbaren Solarfelder und Windparks. Die Dachanlagen speisen weiterhin ungesteuert ins Netz, egal ob der Strom während einer Dunkelflaute dringend gebraucht wird oder während einer Hellbrise das Problem nur verschärft.


    Millionen Solaranlagen belasten Stromnetze …

    Durch eine beispiellose Überförderung von Dachanlagen ist es Robert Habeck gelungen, den jährlichen Ausbau von Solaranlagen von 5.260 MW im Jahr 2020 über 7.480 MW im Jahr 2021, 14.630 MW im Jahr 2023 auf 15.900 MW im Jahr 2024 zu steigern, sodass wir rund 100.000 MW Solarkapazität in Deutschland haben. Davon sind zwei Drittel Dachanlagen, die in der Regel nicht gesteuert oder abgeschaltet werden können. Bei einem maximalen Stromverbrauch in Deutschland von etwa 85.000 MW erkennt man, dass hier etwas aus den Fugen geraten ist.

    4 Millionen Haushalte profitieren von der auf 20 Jahre festgelegten Einspeisevergütung. Wer lediglich einspeist, bekommt 12,09 Cent pro Kilowattstunde (€ct/kWh) Festvergütung. Wer erzeugten Strom selbst verbraucht, bekommt für den eingespeisten Strom nur 8,11 €ct/kWh. Damit allein wäre die Anlage unrentabel.


    Der Eigennutzer spart aber nicht nur die Stromsteuer und die Mehrwertsteuer, sondern auch die Netzgebühr. Das sind insgesamt 17 €ct/kWh oder nach Schätzung von Amani Joas etwa 5 Milliarden Euro pro Jahr. Die geschenkten Netzkosten tragen die Haushalte ohne Solardächer. Natürlich nutzen Eigennutzer auch die Netze. Eine angebliche Netzentlastung durch die Eigennutzer findet aber nicht statt, denn die Netze müssen auch für die Spitzenzeiten ausgelegt sein, in denen der Solardachbesitzer so wie jeder andere Strom ziehen will, zum Beispiel in der Nacht oder im Winter.


    … und verdrängen Landwirte

    Neuere Anlagen mit Speichersystemen erhöhen diese unbezahlten Kosten noch weiter, da der Eigenverbrauch weiter steigt. Auch zum Glätten der Solarstromerzeugung tragen die Heimspeicher kaum etwas bei, wie Prof. Hirth von der Hertie School in Berlin nachgewiesen hat: Zum Zeitpunkt der höchsten Sonneneinstrahlung am Mittag seien die Batterien bereits vollgeladen – und fallen als Instrument der Netzstabilisierung aus. Das bringe der Gesellschaft nichts, weshalb Hirth Eigenverbrauch als Steuersparmodell bezeichnet.


    Die Dachphotovoltaik (PV) ist nach wie vor die teuerste Stromerzeugungsform. Eine PV-Dachanlage ist mehr als doppelt so teuer wie eine Freiflächenanlage gleicher Größe. Das zeigt auch der Vergleich der Einspeisetarife: Freifläche 5,5 bis 5,9 €ct/kWh, Dachanlage 12,09 €ct/kWh. Trotzdem wurden die Rahmenbedingungen von der Bundesregierung so gesetzt, dass es zu einem unkontrollierten Solarboom auf Dächern kam, dessen Folgen die Sicherheit des Stromnetzes und damit wir alle in den nächsten Jahren zu spüren bekommen.


    Dass auch die Freiflächenphotovoltaik nicht problemlos ist, zeigen die hohen Pachtpreise, die die Goldgräber der Solarprojekte den Landwirten zu zahlen bereit sind. Mit 5.000 Euro pro Hektar Fläche verdrängen Solarprojekte die Landwirte, die diese hohen Pachtpreise aus der landwirtschaftlichen Produktion nicht erwirtschaften können. Der durchschnittliche Pachtpreis für landwirtschaftliche Nutzungen liegt bei 274 Euro pro Hektar.

    Diese Flächenverknappung von bis zu 4 Prozent trifft eine landwirtschaftliche Produktion, die ohnehin mit der Flächenkonkurrenz durch Biogas (9 Prozent der Fläche) und Naturschutzstilllegungen (10 Prozent) belastet wird.


    Epoch Times hat den monatlichen Newsletter von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt ausnahmsweise geteilt.


    LG Vatapitta

    Fritz Vahrenholt: Gaspreise deuten auf Ende des Ukraine-Krieges

    Im zweiten Teil seines monatlichen Gastkommentars spricht der ehemalige Hamburger Umweltsenator Prof. Fritz Vahrenholt über leere Gasspeicher, steigende und sinkende Gaspreise und was letztere für die globalen Konfliktherde in der Ukraine und dem Nahen Osten erwarten lassen.


    Von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, 10. Januar 2025

    Epoch Times hat den monatlichen Newsletter von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt ausnahmsweise geteilt. Im ersten Teil sprach er über Deutschlands Stromversorgung, den Halbbruder der Dunkelflaute, die Hellbrise, und warum wir Ostern 2025 womöglich im Dunkeln sitzen werden. Diesen lesen Sie hier, seine Ausführungen über die Gaspreise im Folgenden.


    Hohe Gaspreise, leere Speicher

    Die Erdgaspreise haben in den vergangenen Wochen den höchsten Stand des Jahres erreicht. Der Preis stieg im Jahresvergleich um 35 Prozent. Die Kappung der russischen Pipelines durch die Ukraine hat zu Engpässen in Österreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei geführt, die nun auf Nachschub aus den Nachbarländern angewiesen sind. Daher leeren sich zurzeit die Speicher in Deutschland und Europa in höherem Tempo als in den vergangenen Jahren.

    Europaweit sind die Speicher nur noch unter 70 Prozent gefüllt. Tendenz sinkend. Vor einem Jahr waren es noch zum gleichen Zeitpunkt 84,5 Prozent. Der Füllstand der ukrainischen Gasspeicher beträgt nur noch 15 Prozent. Im Zweifel wird die Ukraine von Europa aus versorgt werden müssen, wenn es zu keiner kurzfristigen Befriedung des Ukraine-Kriegs kommen sollte, da die Ukraine in hohem Maße von russischen Erdgasimporten abhängig war.


    Sinkende Gaspreise wecken Hoffnung auf Frieden

    Bemerkenswert ist jedoch die von den Gasmärkten antizipierte weitere Entwicklung der Gaspreise. Demnach sollen sie in diesem Jahr nicht weiter steigen und im nächsten Jahr sogar zurückgehen. Nach meiner Einschätzung gehen die Märkte davon aus, dass es zu einem Kriegsende in der Ukraine kommen wird.

    Die Ankündigung Donald Trumps, den Krieg zu beenden, hat bereits die Märkte beeinflusst. Sie gehen wohl davon aus, dass Friedensgespräche zum Ukraine-Krieg die russischen, aber auch osteuropäischen Interessen nach einer Wiederaufnahme des Gashandels berücksichtigen werden. Es ist sogar davon auszugehen, dass Putin auch die Wiederbelieferung der noch intakten Nord-Stream Pipeline in die Gespräche einführen wird.


    Europa um eine Option reicher

    Die langfristige Gasversorgung Europas ist im Übrigen durch den Fall des Assad-Regimes um eine Option reicher geworden. Assad hatte sich auf Druck Russlands jahrelang geweigert, einer Pipeline von Katar, vom größten Erdgasfeld der Welt, North Dome/South Pars, in die Türkei durch Syrien zuzustimmen.


    Jetzt werden diese Pläne von der Türkei und Katar auf die Tagesordnung kommen, wodurch Katar, bereits heute der größte Gasproduzent der Welt, zukünftig sein Erdgas zu günstigeren Konditionen als auf dem LNG-Weg nach Europa transportieren kann. Dafür muss allerdings die 1.500 km lange Pipeline durch Syrien erst mal gebaut werden.


    Es wird interessant werden, wie sich die Interessen der USA, Russlands, der Türkei und Katars im Nahen Osten und in der Ukraine in der nächsten Zeit ausbalancieren werden.


    Deutschland, einsam auf weiter Flur?

    Vor dem Hintergrund des weltweiten Aufschwungs der Gasmärkte ist die Absicht der bisherigen Bundesregierung, die Gasleitungen bis 2045 stillzulegen und die Abschreibungszeiträume von Gasleitungen auf 20 Jahre zu verkürzen, als ziemlich tölpelhaft einzuschätzen.

    Das Schlimme ist, dass die CDU, die aller Voraussicht nach den Kanzler stellen wird, daran bislang nichts zu ändern gedenkt. Friedrich Merz hält am Ziel der jetzigen Bundesregierung, Deutschland bis 2045 CO₂-neutral zu machen, fest. Der Energieversorger der CDU-regierten Stadt Mannheim, MVV, stellt den Bürgern bereits das Gas im Jahre 2035 ab.


    Über den Autor:

    Prof. Dr. Fritz Vahrenholt ist promovierter Chemiker, SPD-Politiker, Manager, Wissenschaftler und Buchautor. Seit 1976 arbeitete er unter anderem im Umweltbundesamt, als Staatsrat bei der Umweltbehörde und als Umweltsenator in Hamburg. Er war Vorstand für erneuerbare Energien der Deutschen Shell AG sowie Gründer und Vorstand des Windenergie-Anlagenbauers REpower Systems.


    Seit 1999 ist er Honorarprofessor im Fachbereich Chemie der Universität Hamburg. Sein Bestseller „Seveso ist überall“ (1978) war eines der wirkmächtigsten Bücher in den Anfangsjahren der Umweltbewegung. 2020 erschien sein Bestseller „Unerwünschte Wahrheiten“ und 2021 folgte „Unanfechtbar – Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes zum Klimaschutz im Faktencheck“. www.vahrenholt.net

    Quelle - Epoch Times



    LG Vatapitta

    Gaskapazität im freien Fall: Deutsche Gasspeicher entleeren sich rasant

    Alarmstufe Gas: Die deutschen Gasspeicher entleeren sich aktuell so schnell wie lange nicht mehr. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Der Fachverband DVGW gibt Antworten zur aktuellen Lage.


    Von Maurice Forgeng, 26. Januar 2025

    Wer einen Blick auf die Füllstände der deutschen Erdgasspeicher wirft, sieht, dass diese sich aktuell rasant entleeren. Zwar ist es ganz normal, dass Deutschland während der Wintermonate von seinen Gasreserven zehrt und die Speicherstände sinken. Doch die Geschwindigkeit der Entleerung der Gasspeicher ist deutlich höher als sonst üblich.

    Aktuell beträgt der durchschnittliche Füllstand der deutschen Gasspeicher 59,9 Prozent (Stand: 23.01.2025). Vor einem Monat waren es noch 82,6 Prozent, und genau ein Jahr zuvor – am 23.01.2024 – knapp 77 Prozent.

    Die aktuelle starke Sinkrate begann am 8. Januar. Seitdem fiel der Speicherstand von 76,3 Prozent um 16,4 Prozentpunkte. Das entspricht einem Rückgang der Gasspeicherkapazität von durchschnittlich 1,1 Prozentpunkten pro Tag.


    Gemessen an den Füllständen der Vorjahre wird der Tiefpunkt Anfang April erreicht. Dann herrschen in der Regel wieder mildere Temperaturen, wodurch sich der Gasverbrauch so weit reduziert hat, sodass die Einlagerungen in die Gasspeicher wieder größer als die Entnahmen sind.


    Deswegen entleeren sich die Speicher so schnell

    Dass sich die deutschen Gasspeicher so schnell entleeren, hat mehrere Gründe. Zunächst ist der gesunkene Import zu nennen. Die täglichen deutschen Gasimporte kletterten im Herbst bis auf rund 2.700 Gigawattstunden (GWh) an und hielten sich seit November auf diesem Niveau. Seit dem Jahreswechsel nehmen die Lieferungen wieder kontinuierlich ab. Momentan erhält Deutschland 2.063 Gigawattstunden an Gas pro Tag (Stand: 22.01.2025).

    Gleichzeitig sind in den vergangenen Wochen die Gasexporte ans Ausland massiv gestiegen. Waren es zum Jahreswechsel noch rund 150 GWh pro Tag, stiegen sie zwischenzeitlich auf über 700 GWh an. Aktuell sind es noch rund 400 GWh (23.01.2025).

    Hinzu kommt der erhöhte Strombedarf während der letzten Dunkelflaute, die vom 15. bis zum 21. Januar andauerte. Da zu schwacher Wind und nur mäßiger Sonnenschein über Deutschland die Windkraft- und Photovoltaikanlagen haben schwächeln lassen, mussten die Netzbetreiberunter anderem die fossilen Kraftwerksreserven hochfahren. Das bestätigte auch Mike Fulwood vom Oxford Institute for Energy Studies. „Das kältere und windstille Wetter“ habe dazu geführt, dass die Windenergie Einbußen erfahren habe.


    In der Spitze mussten die deutschen Gaskraftwerke 20 Gigawatt (GW) leisten. Zum Vergleich: Im Januar 2024 schwankte die Stromerzeugung der Gaskraftwerke zwischen 2,5 und 15 GW. Die erhöhte Leistung führt zu einem erhöhten Gasverbrauch, was die inländischen Gasspeicher weiter entleert.

    In der dritten Kalenderwoche (13. bis 19. Januar) lag der Gasverbrauch von Deutschland im Schnitt bei 4.508 GWh pro Tag. Das sind knapp 10 Prozent mehr als im Mittel der Jahre 2018 bis 2021. Allerdings kommt dazu, dass die Außentemperaturen mit – 0,6 Grad Celsius im KW3 durchschnittlich 3 Grad niedriger war, als im Vergleichszeitraum.


    Gesetzlicher Zielwert erfüllt – und dann?

    Wie ist diese rasante Speicherentleerung zu bewerten? Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, läge der Füllstand der Speicher Anfang Februar bei rund 51 Prozent. Ende Februar wären es jedoch schon rund 23 Prozent. Und dann ist der Winter noch nicht vorbei. In rund zwei Monaten könnten die Reserven im schlimmsten Fall komplett aufgebraucht sein.

    Um eine Einschätzung der Lage zu erhalten, fragte die Epoch Times beim Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) nach. Die Pressesprecherin Sabine Wächter wies darauf hin, dass das Arbeitsgasvolumen „zu Winterbeginn im ausreichenden und gesetzlich vorgeschriebenen Maße zur Verfügung“ stand.

    Sie bestätigte, dass die derzeitige tägliche bundesweite Ausspeicherung rund 1,1 Prozentpunkte beträgt. Daher gehe der DVGW davon aus, dass der gesetzliche Zielwert von 30 Prozent Arbeitsgasvolumen zum 1. Februar nicht unterschritten wird.

    „Diese Prognose teilt auch die Bundesnetzagentur. Und auch der Deutsche Wetterdienst spricht immer noch von einem warmen Winter“, sagte Wächter. „Die ‚Initiative Energie Speichern‘ (INES) kommt in ihrem Januar-Update ebenfalls zu demselben Schluss.“


    Die Frage, was passiert, wenn im Februar tiefere Minusgrade in Deutschland einziehen und sich die Speicher durch diesen weiter steigenden Gasverbrauch gänzlich leeren, ließ die DVGW unbeantwortet.


    Gasspeicher in der EU zu 57,6 Prozent gefüllt

    Die Gasvorräte in der EU sind in diesem Winter deutlich schneller gesunken als im Vorjahr. Die Gasspeicher sind derzeit zu 57,6 Prozent (für 23.01.2025) gefüllt. Das geht aus Daten der europäischen Plattform zur Gasspeicherung „Agsi“ hervor. Vor einem Jahr lag der Füllstand EU-weit noch bei 73,3 Prozent.

    Die Gasspeicher von Italien stehen bei 67,3 Prozent. Noch niedriger als in Deutschland ist der Füllstand in Frankreich. Das Nachbarland verzeichnete mit 41,7 Prozent den zweitniedrigsten Wert in der EU. Nur in Kroatien war der Füllstand geringfügig geringer.

    Laut AFP stellt der aktuelle Füllstand der Gasspeicher in der EU zwar keine unmittelbare Gefahr für die Versorgung in diesem Winter dar. Allerdings müssen die EU-Länder nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) in diesem Jahr deutlich mehr Gas kaufen, um die Vorräte für den nächsten Winter wieder aufzufüllen.

    Ein weiterer Grund für die aktuelle Lage ist das Ende des Transitvertrags für russisches Erdgas. Die Ukraine hatte zum Jahresanfang das Abkommen auslaufen lassen, wodurch bislang Erdgas über Pipelines in der Ukraine nach Europa geflossen ist. Besonders Österreich, die Slowakei und Ungarn bezogen bis dahin noch viel russisches Gas.

    Der Gaspreis in Europa stieg zuletzt an. Der als Referenzwert betrachtete niederländische TTF-Gaskontrakt lag am Mittwoch bei 51 Euro je Megawattstunde – der höchste Wert seit Oktober 2023. Am Donnerstagmorgen lag er bei 50,29 Euro.


    Epoch Times

    Aktueller Füllstand der Gasspeicher in D.

    Am 24. Januar sagte Orbán, dass Ungarn im Zusammenhang mit der bevorstehenden Diskussion über die Verlängerung der Sanktionen am 27. Januar von der Ukraine die Erfüllung von drei Bedingungen fordere:


    die Wiederherstellung des russischen Gastransits,
    ein Ende der Angriffe auf Turkish Stream,
    Garantien, dass der Öltransit durch das Land nicht gestoppt werde.


    Ungarns Premierminister machte deutlich, dass die Position Budapests zu weiteren Sanktionen von der Reaktion Kiews und Brüssels abhängen werde.

    Danke juergen1228 [smilie_blume]


    Aber kann man Zelensky/dem CIA/MI6 trauen?


    Sinnvoll wäre m. E. eine Koppelung:

    Alle Sanktionen gegen Russland werden sofort vollständig aufgehoben, wenn Zelensky/die Ukraine/die CIA oder MI6 die europäische Gasinfrastruktur/Energieversorgung angreift, beschädigt oder gefährdet.


    Man muss die eigenen Interessen klar machen. :thumbup: :thumbup: :thumbup:



    LG Vatapitta

    Einige Programme „destabilisieren den Weltfrieden“ –

    USA stoppen Auslandshilfen vorerst


    Weniger als eine Woche nach seiner Amtseinführung als 47. US-Präsident setzt Donald Trump neue Maßstäbe in der US-Außenpolitik. Außenminister Marco Rubio kündigte die vorübergehende Aussetzung der Auslandshilfe an, um deren Effizienz und Übereinstimmung mit amerikanischen Interessen zu überprüfen.


    Von Reinhard Werner, 25. Januar 2025

    Weniger als eine Woche nach dem Amtsantritt von Donald Trump als 47. US-Präsidenten werden die USA ihre komplette Auslandshilfe auf den Prüfstand stellen. Dies hat Außenminister Marco Rubio am Freitag, 24.1., verkündet. Alle Zahlungen sind für vorerst 90 Tage ausgesetzt. Ausnahmen gelten lediglich für Militärhilfe an Israel und Ägypten, für Nahrungsmittelsoforthilfe und andere „legitime Ausgaben, die vor dem Datum dieser Leitlinien angefallen sind“.

    Mit seiner Direktive setzt Rubio eine Verordnung um, die Präsident Trump bereits am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit publiziert hatte. Auf der neu aufgesetzten Seite des State Departments ist die Direktive, über die Medien wie „Politico“ berichtet hatten, noch nicht zu finden.


    Direktive von Rubio gilt auch für die Ukraine

    Rubio hat jedoch auch bereits angekündigt, dass seine Ausgabenpolitik auf drei zentrale Fragen ausgerichtet sei. Es gehe stets darum, ob diese Amerika sicherer, stärker und wohlhabender machten. Dies erfordere es, „manche Prioritäten zu ersetzen, weniger Fokus auf manche Themen zu setzen und einige Praktiken zu beenden“.


    Die Direktive verlangt von allen diplomatischen und konsularischen Mitarbeitern der USA, „Arbeitsstopps“ für bestehende ausländische Hilfsprogramme zu erlassen. Diese Maßnahme ziele auf bereits genehmigte Zuschüsse ab, einschließlich Militärhilfe. Berichten zufolge sind auch bisherige Empfänger wie die Ukraine, Jordanien oder Taiwan betroffen.

    Rubios Anweisung sieht vor, die Auslandshilfeprogramme innerhalb von 85 Tagen umfassend zu überprüfen. In dieser Zeit will man Empfehlungen dahingehend ausarbeiten, welche Initiativen wieder eingeführt oder beendet werden sollten.


    USA weltweit größter Geldgeber

    Die Anweisung lässt eine gewisse Flexibilität zu. Entscheidungen über die Mittelvergabe müssten jedoch mit den dafür skizzierten Bedingungen übereinstimmen. Einige Beamte des Außenministeriums haben „Politico“ zufolge angedeutet, es könne dennoch zu Klagen gegen die USA wegen nicht eingehaltener Verträge kommen.

    Im Jahr 2023 waren die USA der weltweit größte Geber von Auslandshilfen. Diese summierte sich auf 60 Milliarden US-Dollar und damit etwa ein Prozent des Bundeshaushalts. Vor allem bezüglich einiger Gesundheitsprogramme klagen nun einige bisherige Empfänger über die neuen Realitäten.


    Bereits die von Donald Trump erlassene Verordnung hatte einige globale Gesundheitsprogramme in der Schwebe gelassen, unter anderem solche für Impfungen oder kommunale Kliniken. Auch der einst von Präsident George W. Bush geschaffene PEPFAR-Plan zur AIDS-Bekämpfung soll bis auf Weiteres von der Anordnung betroffen sein. Das Programm, das Bush eigenen Angaben zufolge einst in Zusammenarbeit mit U2-Sänger Bono entwickelt hatte, hatte bis dato etwa 110 Milliarden US-Dollar aus den Vereinigten Staaten erhalten. Neben 13 afrikanischen Ländern standen auch Haiti und Vietnam im Fokus des Programms.


    Bisherige Praxis „unvereinbar mit amerikanischen Werten“

    In der von Donald Trump erlassenen Verordnung über die Auslandshilfe der USA heißt es, die bisherige Praxis sei nicht auf amerikanische Interessen ausgerichtet. In vielen Fällen sei sie sogar unvereinbar mit amerikanischen Werten gewesen. Einige Programme „dienten dazu, den Weltfrieden zu destabilisieren“, heißt es in der Verordnung.

    Außerdem würden sie „in fremden Ländern Ideen fördern, die im direkten Gegensatz zu harmonischen und stabilen Beziehungen innerhalb und zwischen Ländern stehen“. Deshalb solle keine weitere US-Auslandshilfe ausbezahlt werden, die nicht vollständig mit der Außenpolitik des US-Präsidenten übereinstimme.


    Die 90-tägige Aussetzung soll dazu dienen, die „programmatische Effizienz und die Übereinstimmung mit der Außenpolitik der Vereinigten Staaten“ zu bewerten. Jede Abteilung ist angehalten, die in ihre Kompetenz fallenden Auslandshilfen zu evaluieren und das Büro für Management und Haushalt (OMB) über das Ergebnis zu informieren.


    Rubio gewährt Ausnahmen für Israel und Ägypten

    Eine Wiederaufnahme von Programmen müsse in Absprache mit dem Direktor des OMB erfolgen. Der Außenminister ist ermächtigt, bezüglich bestimmter Programme auf die 90-tägige Pause zu verzichten. Davon hat Rubio unter anderem mit Blick auf den engsten Verbündeten Israel Gebrauch gemacht. Ägypten kann ebenfalls weiterhin auf Unterstützung auch militärischer Art zählen, da die USA das Land als entscheidenden Akteur im Kampf gegen den Terrorismus betrachtet.

    Wie vor allem von Lebensschützern erhofft, haben die USA auch die erstmals 1984 von Präsident Ronald Reagan eingeführte Mexico-City-Policy wieder in Kraft gesetzt. Diese verbietet die Bereitstellung von Mitteln der Vereinigten Staaten für Programme, die im Verdacht stehen, Zwangssterilisationen oder erzwungene Schwangerschaftsabbrüche zu ermöglichen.


    Auch das Hyde Amendment aus dem Jahr 1980 gilt in den USA ab sofort wieder. Dieses bestimmt, dass Bundesmittel auch nicht zur Finanzierung von freiwilligen Schwangerschaftsabbrüchen verwendet werden dürfen. Ausnahmen sind lediglich Fälle von Inzest oder Vergewaltigung.


    Epoch Times


    Das Tempo bleibt weiter hoch! Der Mann ist 78 Jahre alt - Respekt!

    Neben dem Wahlkampf hat er all diese Dinge vorbereitet.

    Er tut nach der Wahl, was er vorher gesagt hat.



    LG Vatapitta

    Javier Milei und das Ende des starken Staates? Dr. Andreas Beck & Prof. Philipp Bagus im Gespräch, 58 Minuten, 24.01.25


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    Dr. Andreas Beck und Prof. Dr. Philipp Bagus zum theoretischen Hintergrund der Reformagenda in Argentinien. Warum ist Javier Milei erfolgreich und was bedeutet das für Deutschland?


    Zum Buch von Prof. Dr. Philipp Bagus: https://amzn.eu/d/2CDNFXG


    Die Videoeinspielung mit Milei ab Minute 6:20 ist absolute Spitze [smilie_blume]

    Das politische Geschachere ist vorbei!

    Es lebe die Freiheit verdammt!


    Die Frage aller Fragen beantwortet Bagus klar und begründet.

    War Hiltler Sozialist? - ab Minute 10:50



    LG Vatapitta

    Trump verbietet CBDC und sagt Schwab und dem WEF, dass sie es sich sparen können!


    Präsident Trump unterzeichnet eine Durchführungsverordnung zum Verbot digitaler Zentralbankwährungen (CBDC). Ich habe gewarnt und in dem Film CBDC, the End of Money gezeigt, dass es für die Federal Reserve verfassungswidrig gewesen wäre, eine CBDC zu schaffen, und meine Quellen hatten bestätigt, dass die Fed keine CBDC schaffen würde. Dies ist ein wichtiger Punkt, der für die Menschen spricht - für den Erhalt unserer Freiheit.


    Digitaler elektronischer Dollar


    Das bedeutet, dass es keinen digitalen Dollar geben wird und das Ende von Kaus Schwabs Traum, dass man nichts besitzt und glücklich ist. Ein CBDC sollte programmierbar sein, wobei die Regierung entscheiden würde, was man kaufen oder verkaufen kann.


    Hier ist Christine Lagarde über digitale Währungen. Sie erklärt, dass es darum geht, alles, was Sie tun, zu „kontrollieren“. Europa ist ein marxistisches Paradies. Ab dem 1. Januar sind Pässe nicht mehr wichtig, sie wollen alles digital haben, damit sie jede Ihrer Bewegungen verfolgen können.


    Die Washington Post kann anscheinend keine einzige Durchführungsverordnung finden, die auch nur annähernd positiv ist. Bezos sollte die Washington Post schließen; sie ist nur noch ein Sprachrohr für Marxisten und NECONS, und sie scheint ständig gegen das Volk zu sein. Sie scheinen sich nicht mehr um eine faire und unvoreingenommene Berichterstattung zu kümmern.


    Politico Fake News Hunter Laptop


    Es war Politico, das diese Schlagzeile veröffentlichte: 51 Geheimdienstagenten oder ehemalige Geheimdienstagenten sagen, dass der Hunter-Biden-Laptop eine Desinformation war. Es hat sich herausgestellt, dass sie WUSSTEN, dass der Laptop echt war und dass es sich NICHT um russische Propaganda handelte. Sie sagten, das Wort sei von oben gekommen, um die Menschen zu belügen.


    Fake News


    Diese Journalisten sind nicht durch den ersten Verfassungszusatz geschützt, genauso wenig wie jemand, der in einem Kino aus Spaß Feuer schreit, was zu einer Massenpanik und dem Tod von Menschen führt. Sie sollten wegen vorsätzlicher Wahlbeeinflussung strafrechtlich verfolgt werden, denn das ist die einzige Möglichkeit, mit den Fake News aufzuräumen. Diese Leute sind dabei, unser Land zu zerstören, uns in den Dritten Weltkrieg zu führen und die westliche Zivilisation auszulöschen. Es ist an der Zeit, dass die Trump-Administration damit beginnt, diese Fake-Journalisten strafrechtlich zu verfolgen.


    Armstrong


    LG Vatapitta

    Das Land des Überflusses - US-Regierung baut MASSIVEN Komplex im Libanon


    Die Vereinigten Staaten sind dabei, eine neue Botschaft im Libanon zu errichten, die weitaus größer ist als jede andere Regierungseinrichtung in diesem Land. Tatsächlich ist das 19 Gebäude und 43 Hektar große Gelände 2,5 Mal so groß wie das Weiße Haus und das dazugehörige Land und 10 Mal so groß wie Nine Elms in London. Die einzige größere Botschaft ist die, die die USA im Irak gebaut haben. Das „Land des Überflusses“, wie das Bauwerk genannt wird, wird die US-Steuerzahler schätzungsweise 1,2 Milliarden Dollar kosten. Warum braucht die US-Regierung eine Mega-Anlage im Libanon?


    Es geht nur um Israel. Der Standort in Awkar, Libanon, ist 10 Meilen vom Zentrum von Beirut entfernt und bietet einen Blick auf das Mittelmeer. Noch wichtiger ist, dass die Anlage nur 60 Meilen von Israel entfernt ist. Das US-Außenministerium erklärte, der „Hauptzweck“ sei die „Unterstützung amerikanischer Bürger“ in einem Gastland. Im Libanon gibt es nur 86.000 US-Bürger. Der Zweck dieser Struktur ist es, Israel und die amerikanischen Interessen im Nahen Osten zu schützen.


    Dies ist keine parteipolitische Frage, da Obama ursprünglich den Bau einer kolossalen Botschaft im Libanon genehmigt hatte und der erste Spatenstich für dieses gewaltige Bauwerk im Jahr 2017 erfolgte, nachdem Trump seine erste Amtszeit angetreten hatte. Jeder in der US-Regierung ist bestrebt, seinen Vasallenstaat zu schützen.


    „Der heutige Spatenstich für unser neues Botschaftsgebäude ist eine deutliche Botschaft an das libanesische Volk, dass wir langfristig an Ihrer Seite stehen. Wir beabsichtigen, den Geist der Zusammenarbeit und Partnerschaft fortzusetzen, der unseren gemeinsamen Weg seit 200 Jahren bestimmt hat“, sagte Botschafterin Elizabeth Richard. Es tut mir leid, aber Amerika hat in den letzten Jahren die Augen vor den Problemen des Libanon verschlossen und würde nicht 1 Milliarde Dollar bereitstellen, wenn die unsichtbare Hand nicht im Spiel wäre.


    Die Hisbollah ist in der Nähe der beiden größten US-Botschaften aggressiv präsent. Der Bombenanschlag auf die Marinekaserne in Beirut im Jahr 1983, bei dem 241 amerikanische Soldaten ums Leben kamen, ist noch nicht vergessen. Im selben Jahr bombardierten iranische Streitkräfte erneut die US-Botschaft, wobei weitere 17 Amerikaner ums Leben kamen. Dieses Bauwerk erinnert daran, dass der Westen den Nahen Osten immer noch kontrolliert.


    Die Botschaft umfasst Flughäfen, Unterhaltungseinrichtungen, Konsulatsgebäude und Wohneinheiten. Der ehemalige britische Botschafter in Usbekistan, Craig Murray, sagte, dies sei „keine Botschaft, sondern etwas 50 Mal Größeres“. Murray hat versucht, sich zu den Menschenrechtsverletzungen der Regierung im Ausland zu äußern. Nur wenige Tage nachdem er sich 2004 geweigert hatte, seinen Posten zu verlassen, erlitt er eine Lungenembolie. Murray überlebte und meldet sich weiterhin zu Wort, obwohl nur wenige seine Arbeit veröffentlichen, da er der israelischen Regierung äußerst kritisch gegenübersteht.


    Das „Land des Überflusses“ ist viel zu groß, um als einfache Botschaft zu fungieren. Es scheint eher einer kleinen Stadt oder einem Militärstützpunkt zu ähneln. B.L. Harbert aus Birmingham, Alabama, erhielt den Zuschlag für diesen lukrativen Auftrag, und in der Pressemitteilung heißt es, dass sie eine Marine-Sicherheitsresidenz einrichten werden. Die Bewohner der Anlage werden das Gelände wahrscheinlich nicht verlassen.


    Edward Snowden behauptete in seinem Buch „Permanent Record“, dass diese Gebäude tatsächlich als Plattform für Spionage dienen.


    „Das am schlechtesten gehütete Geheimnis der modernen Diplomatie ist, dass die Hauptfunktion einer Botschaft heutzutage darin besteht, als Plattform für Spionage zu dienen. Sicher, Botschaften schicken noch gelegentlich Demarchen und unterstützen ihre Bürger im Ausland, und dann gibt es noch die Konsularabteilungen, die Visa ausstellen und Pässe verlängern. Aber was den Aufwand rechtfertigt, ist die Möglichkeit für ein Land, die Tarnung seines Auslandsdienstes zu nutzen, um seine Spionage durchzuführen und zu legitimieren“, schrieb Snowden.


    Das „Land des Überflusses“ wird für die USA eine wichtige Geheimdienstdrehscheibe im Nahen Osten sein. Syrer, Iraner und die Saudis können derzeit alle sicher durch den Libanon reisen. Amerika ist nicht so sehr daran interessiert, den Libanon auszuspionieren, da sie dies über Israel tun können. Es ist kein Zufall, dass Amerika den Libanon auf dem Höhepunkt seines wirtschaftlichen Niedergangs gewählt hat, als die Nation diese Investition dringend benötigte. Amerikas Engagement für den Schutz Israels stand immer an erster Stelle. Wie Biden sagte: „Wenn es kein Israel gäbe, müsste Amerika eines erfinden“.


    Armstrong

    DIE EU HAT DIE SANKTIONEN GEGEN RUSSLAND AUFGEHOBEN!

    EIN SCHRECKLICHER SKANDAL IN BRÜSSEL!


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    Danke Orban [smilie_blume] [smilie_blume] [smilie_blume]


    LG Vatapitta

    Russlands Wirtschaft gehört zum wesentlichen Teil Ausländern. Ein Artikel von russischen Kommunisten, die interessieren sich fürs Thema (ru): https://msk.kprf.ru/2019/10/02/126447/

    ... extrem gekürzt ....


    Ein bedeutender Anteil ausländischen Kapitals ist in der Metallurgie, im Eisenbahnwesen und in der Energietechnik zu verzeichnen. Ein unbedeutender Anteil ist dagegen im Flugzeugbau (fast alle Hersteller gehören zu den staatlichen Unternehmen UAC und ODK) und im Werkzeugmaschinenbau zu verzeichnen (unattraktive Sektoren für privates Kapital aufgrund der Krise in diesen Branchen und der starken Konkurrenz durch Importe).


    In der Nichteisenmetallurgie, der Ölraffinerie, der Druckerei, der Chemie- und Lebensmittelindustrie, der Leder- und Schuhproduktion sowie der Textilindustrie hat der Einfluss ausländischen Kapitals erheblich zugenommen.


    Infolgedessen hat Russland heute die Kontrolle über die meisten der wichtigsten Wirtschaftszweige verloren, die vom ganzen Land geschaffen wurden, und das ist ein Schlag für die nationale Sicherheit.


    Unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Sicherheit sollten die wichtigsten strategischen Unternehmen Russlands vom Staat kontrolliert werden. Daher werden wir auf einer Überprüfung der Privatisierungsergebnisse bestehen und weiterhin eine Untersuchung darüber fordern, wie 70 % unserer Aluminiumindustrie zunächst ins Ausland und dann unter die Kontrolle des US-Finanzministeriums gelangten.


    Das dreijährige Privatisierungsprogramm der Regierung läuft 2019 aus, und ein neuer Privatisierungsplan für 2020-2022 ist in Vorbereitung.


    Die Regierung ist verpflichtet, den Abgeordneten der Staatsduma die notwendigen Informationen über ihr Privatisierungsprogramm für diese Jahre zu geben, inwieweit es den Interessen der russischen Wirtschaft dienen und die wirtschaftliche Sicherheit des Landes gewährleisten soll. Diese Daten sind auch für die Aufstellung des Haushaltsplans für die Jahre 2020 bis 2022 von größter Bedeutung.


    Anmerkung der Redaktion: Diejenigen, die sich hartnäckig weigern, die Ergebnisse der Privatisierung zu überprüfen, behaupten ständig, dass das Fehlen einer „Umverteilung des Eigentums“ eine zuverlässige Garantie für die fortschreitende Entwicklung des Landes sei. Dies ist jedoch zunächst einmal völlig falsch. Die Ersetzung von ineffizienten Managern und Eigentümern durch effiziente wird auch in „entwickelten kapitalistischen Ländern“ praktiziert. Es geht um die zumindest vorübergehende Verstaatlichung von Banken und Unternehmen. Und das lässt die Wirtschaft nicht völlig in den Abgrund rutschen. Das ist der erste Punkt. Zweitens ist es notwendig, den aktuellen Stand der Dinge zu beachten. Die Oligarchie hängt „am Haken“ des ausländischen Kapitals. Wir wissen, wie dieses immer wieder versucht hat, sich die von den „Privatisierern“ aus Russland abgezogenen Vermögenswerte zu seinen Gunsten anzueignen. Über kurz oder lang werden die wichtigsten Wirtschaftssektoren mit Sicherheit unter die direkte Kontrolle der ausländischen Bourgeoisie geraten. Und um dies zu verhindern, ist es höchste Zeit, die Frage ihrer Verstaatlichung aufzuwerfen. Andernfalls werden die neue Industrialisierung, die Modernisierung und der Durchbruch nur ein Traum bleiben.


    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)


    Kräfte in der kommunistischen Partei möchten Rohstoff- und Industrieunternehmen verstaatlichen.


    Ich halte das neutral fest. Das Papier scheint schon etwas älter zu sein - ca. 2019.



    LG Vatapitta

    Ist nicht alles Gold was (bei Trump) glänzt. Meint der 'Silberjunge'...

    Danke Silberjunge und woernie [smilie_blume]


    Nach dem Video habe ich noch leichte Schwindelgefühle im Kopf. Meine unausgesprochene Frage, was der ganze Kryptokram soll, außer ein paar Leute sehr reich zu machen, erhielt, bei einer Tasse Tee, zuverlässig aus dem Unterbewusstsein eine klare Antwort:


    Dollars, die in die Kryptos fließen, sind .... ?)



    LG Vatapitta

    In Davos fügt sich die globale Politik-Elite der neuen Trump-Ära


    In Davos läuft aktuell das Weltwirtschaftsforum. Staatenlenker und Konzernbosse können sich gar nicht schnell genug anbiedern.


    Man kann es wirklich als Opportunismus in Reinkultur bezeichnen. Sämtliche US-Großbanken sind die letzten Wochen aus Klima-Verbänden ausgetreten. Meta-Boss Mark Zuckerberg dient sich in Rekordzeit Trumps Weltsicht an – keine Faktenchecker mehr, Diversity-Stellen und Sonstiges werden hausintern eingestampft. Und auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos, wo Argentiniens Präsident Javier Milei im letzten Jahr noch ein Störenfried war, der die grün-diverse Weltsicht der mit Learjet angereisten Weltelite störte, schwenkt man nun ganz schnell um auf die konservative Weltanschauung von Donald Trump. Kein Konzern, keine Bank, kein super-reicher Opportunist will es sich verscherzen, also will man Grün auf einmal nichts mehr wissen.


    Bloomberg berichtet aktuell: Persönlich wird er gar nicht erscheinen und seine Videoansprache wird zu einem Zeitpunkt stattfinden, an dem sich das Weltwirtschaftsforum 2025 bereits seinem Ende zuneigt. Aber Donald Trump ist in Davos noch immer Gesprächsthema Nummer Eins. Fans wie der argentinische Präsident Javier Milei feiern ihn. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj blickt hoffnungsvoll auf seinen neuen amerikanischen Amtskollegen. Trump-Kritiker wie Bundeskanzler Olaf Scholz halten sich bedeckt.

    In dem Schweizer Bergkurort gibt es kaum ein Gespräch, in dem nicht eine Einschätzung der Pläne des neuen Präsidenten fällt. “Wenn man das Spielfeld nicht versteht, auf dem Trump spielt, kann man seine Vision kaum verstehen“, sagte Milei am Mittwoch im Bloomberg House gegenüber Bloomberg-Chefredakteur John Micklethwait. “Die Leitlinien, die er vorschlägt, werden uns zweifelsohne eine bessere Welt bringen.“


    Als libertärer Purist und erster ausländischer Staatschef, den Trump nach seinem Wahlsieg empfing, sieht Milei keinen Konflikt zwischen seinen Ansichten zum Freihandel und Trumps Vorliebe für Zölle. “Es ist nicht so, dass er ein Protektionist wäre, aber er weiß, welche Rolle die USA in der Welt spielen und dass ihre Handelspolitik Teil ihrer geopolitischen Strategie ist“, sagte Milei.

    Andere Staats- und Regierungschefs zeigten sich zwar nicht ganz so begeistert, signalisierten aber, dass sie bereit seien, nach Trumps Regeln zu spielen. “Hören Sie auf das, was Präsident Trump zu sagen hat, und handeln Sie entsprechend“, sagte der finnische Präsident Alexander Stubb in einem Interview. “Ein Land wie Finnland wird das sicherlich tun.“ Einige waren etwas koketter. “Wenn das Golfspielen meinem Land und meinem Volk Vorteile bringt, dann kann ich den ganzen Tag lang Golf spielen“, sagte der vietnamesische Premierminister Pham Minh Chinh und löste damit Gelächter im Publikum aus.

    Im Laufe eines Jahres hat sich viel verändert. Als Francine Lacqua von Bloomberg TV im Januar vergangenen Jahres die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, zur Aussicht auf Trumps Wiedereinzug ins Oval Office befragte, scherzte diese, sie brauche noch eine Tasse Kaffee, bevor sie die Frage beantworten könne.

    Das Publikum hat damals gelacht. Aber jetzt lacht niemand mehr. Ein Chor von Staats- und Regierungschefs aus dem Euroraum hat in dieser Woche die Kritik der Vergangenheit gegen eine neue Nettigkeit ausgetauscht. “Wir müssen in unseren Beziehungen mit der neuen Regierung einen konstruktiven Ansatz verfolgen“, sagte der sozialistische spanische Premierminister Pedro Sánchez bei Bloomberg TV.


    Vergangenes Jahr nahm Mark Rutte als niederländischer Premierminister an dem Treffen in Davos teil, während er sich um seinen derzeitigen Posten als Nato-Generalsekretär bewarb, und lobte Trump dafür, dass er die Europäer zu höheren Verteidigungsausgaben drängt. Diese — damals etwas umstrittene — Ansicht ist heute allgemein anerkannt.

    Der Regierungschef eines der jüngsten Mitglieder des Bündnisses, der schwedische Premierminister Ulf Kristersson, wählte seine Worte mit Bedacht. “Die Politik wird in den Vereinigten Staaten anders gemacht als in den europäischen Ländern“, sagte er am Mittwoch gegenüber Bloomberg TV. Selbst führende Politiker, die sich im Visier von Elon Musk wiederfanden, dessen massive finanzielle und Social-Media-Unterstützung für Trump dazu beigetragen hat, ihm einen Platz im inneren Kreis des Präsidenten zu verschaffen, versuchten, höflich zu bleiben.

    Scholz beantwortete eine Frage zu Musks zunehmend offener Unterstützung der AfD in Deutschland, ohne den reichsten Mann der Welt beim Namen zu nennen: “Wir haben in Europa Redefreiheit — und in Deutschland kann jeder sagen, was er will, auch wenn er Milliardär ist“, sagte der amtierende Regierungschef.

    Die britische Finanzministerin Rachel Reeves lachte über Musks “Trollerei“, auch wenn Mitte-Links-Regierungen wie die britische mit Trump auf Kriegsfuß stehen und versuchen herauszufinden, ob sie Musk ignorieren oder sich mit ihm einlassen sollen. Die Teilnehmer fragten sich diese Woche, ob Trump, der 2018 per Hubschrauber in Davos landete, sie vielleicht persönlich überraschen würde. Polens scheidender Präsident, Andrzej Duda, wurde bei dieser Aussicht munter. Trump “denkt immer unkonventionell“, sagte er in einem Bloomberg TV-Interview.


    FMW/Bloomberg

    Frage in die Runde: kann es sein, dass sich Dollar und Gold gerade wieder 'entkoppeln' , nachdem es ca. 2 Monate lang 'Paarlaufen' gab ?

    Laut Fugmann (Min. 2) gibt es Spekulationen, dass die japanische Notenbank die Zinsen anhebt.


    Bei einer Rückabwicklung des Yen Carry Trades muss der US$ nachgeben. Bekommen die mit Hilfe des Carry Trades gekauften Aktien schon ein klein wenig weiche Knie?


    Wenn der Dollar Richtig 1,16 $/€ fällt, dann werden deutsche Aktien für Amerikaner teurer.

    Die wichtigste Maßnahme um - wie von Trump gewünscht - $ und Zinsen zu senken, ist eine Beendigung des Krieges in der Ukraine.


    Die Bank of Japan (BOJ) hat am Freitag die Zinsen von 0,25 auf 0,5 Prozent angehoben, den höchsten Stand seit 17 Jahren.



    LG Vatapitta

    Trump in Davos - Live Feed


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    60 TAGE ZEIT ZUR UMSETZUNG

    Trump beendet alle Diversitätsprogramme: Mitarbeiter werden beurlaubt


    Die US-Regierung hat am Dienstag ein weitreichendes Memo zur Beendigung aller Programme für Diversität, Gleichstellung und Inklusion (DEI) herausgegeben. Präsident Donald Trump setzt damit eine seiner zentralen Anordnungen um, die „radikale und verschwenderische“ Initiativen durch eine leistungsorientierte Politik ersetzen soll.

    ... stark gekürzt ...

    Er werde „die Politik der Regierung beenden, die versucht, Ethnie und Geschlecht in jeden Aspekt des öffentlichen und privaten Lebens zu integrieren“. Trump äußerte, er wolle „eine Gesellschaft schaffen, die farbenblind und leistungsorientiert ist“. Im Übrigen werde es die offizielle Politik der US-Regierung sei, dass es „nur zwei Geschlechter gibt: männlich und weiblich“.


    Quelle


    Er räumt weiter auf!


    LG Vatapitta