Nun, ich gehe mal davon aus, dass die Mint's, im Regelfall, wohl ihre eigene Politik verfolgen.
Und in Zeiten in denen die Nachfrage ansteigt macht es ja wohl - aus Mintsicht - eher Sinn
vorhandene Praegestempel / -werkzeuge zu nutzen, noch dazu wenn diese von Muenzen sind die
noch nicht ausgepraegt wurden.
Den noch ein neues Sammelgebiet, neben Lunar, Kooka, Kangaroo und Koala waere erstmal doch zuviel aus einer Mint.
Gerademal UK scheint mit der "English Rose" neben der "Britannia" eine 2te Serie zu starten.
Andererseits waere ein 10 OZ bzw eine 1 Kg Philharmoniker in Silber mal ein Schlager!!!
Aber da legt Wien halt lieber einen Markt-Ungaengigen 20 OZer in Gold auf..... in Grossauflage von 6027 Stueck.
Und wenn dann die grossen Abnehmer zuerst angefragt / informiert / bedient werden, so ist das ganz einfach eine
marktwirtschaftliche Frage der "Kundenbindung".
Evtl kann ja sogar sein, dass die ein oder andere Nachfrage von Topkunden die Mint "mitbewogen" hat, aber
glaubt Ihr wirklich SC nimmt soviel ab, dass die Mint sich dazu hinreissen laesst (ZEHN-)TAUSENDE von Muenzen
zu praegen?
Fuer mich ist eher interessant, das grundsaetzlich ein Grossteil der australischen Produktion in deutschen
Haenden zu versickern scheint. ( Marktenge) ??? Ist das so????
Mir persoenlich gefaellt eine solches Verhalten auch nicht wirklich, und mir stellt sich auch die Frage nach der Nachhaltigkeit
einer solchen Politik.
Andererseits: sind wir wirklich gewillt und in der Lage die Mint(s) "abzustrafen"?
Was mir auffaellt ist, das zB der UHR Gold Koala offensichtlich "schwer" in den Haendlerlagern liegt.
Sind daran die Auflage von 5000 Stueck, der hohe Preis, die Marktenge daran "Schuld", oder eine Kombination
aus allem.
Ich persoenlich wurde jedenfalls fuer eine Muenze wie diese nicht 1495 Euro zahlen (von mir gesehener Hoechstpreis),
und selbst der von mir gesehen Tiefstpreis von 895 Euro ist nicht ganz ohne.
Da bleibt dann die Frage: wo faengt die Anlagemuenze an und hoert die Sammlermuenze auf, oder war das andersrum 