Beiträge von mvd

    Vorsicht mit Folien!


    Folien müssen immer dunkel gelagert werden, da sie sich durch UV-Licht von der Sonne oder einer Halogenlampe zersetzen. Zuerst verfärben sie sich nur gelb und werden leicht spröde. Bei Silbermünzen ist das gefährlich, da die freiwerdenden Substanzen unter Umständen mit dem Metall reagieren.
    Später zerfallen die Folien in kleine Bröckchen, wenn man sie nur anpustet.


    Gruß
    mvd

    Wie nun Schmelzgut von sammelwürdigen Münzen unterscheiden?


    Am besten ist es natürlich, sich so viele Münzen wie möglich in Natura anzusehen. Man bekommt dadurch sehr schnell einen Blick für das wesentliche.


    Unten seht ihr meinen schlechtesten Krügerrand aus 1978 abgebildet und daneben einen, den ich als vorzüglich bezeichnen würde. Eigentlich weist er noch den originalen Stempelglanz auf, aber die feine Haarlinie (ein Kratzer) über der 78, vor dem Kopf des Springbocks, führen zur Abwertung auf nur noch vorzüglich. Hinzu kommen noch ein paar winzige Kerben ganz unten auf den Buchstaben "oz" und über dem "F" von Fine.


    Diesen Stempelglanz wollte ich damit auch zeigen, deshalb die extrem flache seitliche Ausleuchtung von rechts oben. Man sieht halbwegs gut die rauhe, fast körnige Struktur der Oberfläche. In Natura ist das noch viel deutlicher zu sehen, wenn man die Münze unter dem Licht einer nackten Glühlampe betrachtet und sie dabei leicht hin und her kippt. Der Widerschein dieses Stempelglanzes ist leicht irrisierend, das heißt man sieht das Licht in allen Regenbogenfarben. Bei Silbermünzen ist dieser Effekt noch wesentlich stärker ausgeprägt und viel leichter zu erkennen.


    Desweiteren sieht man die Fließlinien der Prägung sehr deutlich, man erkennt wo Material in welche Richtung geflossen ist. Auf dem Foto ist das nur unterhalb der "78" und über dem Hintern des Bocks zu erkennen. Hat man eine Münze in der Hand, sieht man davon viel mehr.


    Das Schmelzgut habe ich unter exakt den gleichen Lichtverhältnissen fotografiert und man sieht einen gewaltigen Unterschied. Dieser Münze wurde nämlich das schlimmste angetan was nur möglich ist, sie wurde berieben. Sie weist den typischen unnatürlichen "Katzenglanz" auf, der typisch ist für Münzen, die mit einem Tuch poliert wurden. Sie glänzt so sehr, daß im linken oberen Viertel der Münze die Farbe meiner Hand an der Kamera reflektiert wird.
    Genau im rechten Winkel zum einfallenden Licht sieht man viele lange Haarlinien, die von dem Staub, der in jedem Tuch vorhanden ist, stammen. Diese Linien verlaufen in Wirklichkeit kreuz und quer in alle Richtungen, aber auf dem Foto sieht man natürlich die, die exakt 90° zur Lichtquelle verlaufen.
    Genau das ist gemeint, wenn anständige Verkäufer in ihrem Auktionstext erwähnen, die Münze sei berieben.


    Zum Schluß noch eine Silbermünze in ehemals PP, jetzt aber nur noch vorzüglich aus PP und damit weniger Wert als ein vorzüglich aus normalem Stempelglanz. Hier sieht man deutlich was passieren kann, wenn die Kapsel einer PP-Münze nur für wenige Minuten geöffnet wird.
    Es reicht dann schon, das Wort "Tisch" auszusprechen und ein ganzer Regen von winzigen Speicheltröpchen ergießt sich über die Münze. Die Folgen nach ein paar Monaten sieht man in der Ausschnittsvergrößerung rechts neben dem oberen Vogel. Ein jetzt noch winziger angelaufener Punkt, der aber über die Jahre immer größer und störender wird.


    Rechts neben dem Schmetterling sieht man einen kleinen V-förmigen Fussel, der wahrscheinlich aus einer Kunstfaser besteht. Ich habe ihn ein wenig zur Seite geschoben, damit man sieht, was er im Laufe der Zeit auf der Münze anrichtet.


    Ich überlege im Moment, ob ich versuchen sollte die Münze zu reinigen, damit das ganze nicht noch schlimmer wird. Nur, selbst wenn es mit der Reinigung klappt, das was bisher passiert ist, ist nicht mehr ungeschehen zu machen.


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von 0711


    Das ist eben wieder der Punkt wo ich den Unterschied zwischen dem Sammler und dem Anleger sehe.
    (...)
    Und man muß nur sich selbst gegenüber verantworten wofür man sein Geld hinlegt.
    Jeder ist seines Glückes Schmied. Auch wenn nicht gleich einleuchtet wie ich das hier meine.


    Ich glaube zu wissen, wie Du das meinst, denn ich war Anfangs auch reiner Anleger und hatte mit Münzen nichts am Hut. Sogar Silberbarren habe ich damals gekauft. ;(


    Irgendwann entdeckte ich bei ebay, daß es auch Münzen mit einem Gewicht von 1kg gibt. Es war ein Kookaburra von 1993 und er kostete genau so viel wie ein Barren in diesen Tagen. (€130,- +Versand) :P


    Als ich ihn dann hatte, war ich sofort fasziniert. Wieso soll man langweilige Barren kaufen, wenn es doch so schöne Münzen gibt. So fing alles an, das Interesse war, sehr zur Freude meines Vaters, der seit über 40 Jahren Münzen sammelt, geweckt. Stunden und Tage verbrachte ich im Netz, um mehr über diese Münzen zu erfahren. So stieß ich dann auch auf die Nuggets, die Känguruhs aus Silber, die Cats von der Isle of Man und die russischen Edelmetallmünzen.


    "Verzettel dich nicht!", warnte mein Vater, "Konzentriere dich auf 2 oder 3 Sammelgebiete, sonst bekommst Du nie eine Sammlung zusammen, sondern nur ein Sammelsurium." Das war ein guter Rat, heute weiß ich wie schwer es ist auch nur eine einzige Serie komplett zusammen zu suchen. So manches habe ich mir schon abgeschminkt, die Cats in 1oz Gold komplett?
    Lächerlich!


    Auch zu dieser Zeit wurden natürlich Münzen wie der Maple Leaf, der Krügerrand, oder der Eagle bei ebay angeboten. In einwandfreiem, neuwertigem Zustand erzielten diese Münzen auch ganz normale Preise, eben den weiter oben genannten Spotpreis +5%. Stücke in "banküblicher" Erhaltung waren dagegen entweder unverkäuflich oder aber gingen mit teilweise großen Abschlägen über den virtuellen Tisch. Aus dieser Zeit stammen auch meine "Grabbelmünzen".


    Und das ist es, was ich jedem Neuling in Sachen Münzen ans Herz legen möchte, es kommt auch eine Zeit nach dem Goldhype.


    Momentan kauft jeder Idiot bei ebay alles was nur nach Gold aussieht, man könnte mit einem Panzer über einen Krügerrand rollen und würde ihn immer noch bei ebay losschlagen. Mittlerweile soll es sogar eine Website geben, wo spinnerte Goldbugs den ganzen Tag über Gold und andere Edelmetalle schwadronieren. 8o
    Dieser Hype entwickelt sich noch weiter, es kann noch ein paar Jahre lang immer schlimmer werden. Irgendwann steht der Goldpreis vieleicht sogar bei "Dausend", dann wird bei vielen der Verstand völlig aussetzen.


    Das Ende eines Hypes kommt immer plötzlich, von einem Tag auf den anderen. Zu spät um jetzt noch die gesammelten Schätze an den (dummen) Mann zu bringen. Wer dann, oder gerade dann, noch Gold kauft ist ein Sammler durch und durch. "Was, ihr Krügerrand hat eine kleine Prüfkerbe am Rand?" "Der Stempelglanz Ihres Maple Leaf ist durch ständiges befingern abgerieben?" Tja dann...
    "Was? Sie wollen mir eine Silbermünze mit einem Fingerabdruck verkaufen?" Hahahaha! Selten so gelacht!


    Ja, und dann steht man da mit seinem Schmelzgut, das man so voller Hoffnung gekauft und gesammelt hat. Denn die Scheideanstalt ist der einzige Ankäufer der sich nicht für den Zustand einer Münze interessiert. Nur muß man dort mit Abschlägen von 20% und mehr vom Spotpreis ausgehen.


    Jedem, der ganz altmodisch langfristig in Gold und Silber sparen will, kann ich nur raten, beim Münzkauf auf feinste Qualität zu achten. Es gibt schon genügend Rentenarten, bei denen immer mehr abgeknabbert wird, wenn schon Eigenvorsorge in Gold und Silber, dann richtig und mit Verstand.


    Gruß
    mvd

    Das ist meiner Ansicht nach der Denkfehler, denn gerade bei Massenware achte ich auf feinste Qualität. Das tun nämlich die wenigsten. Die geprägten Proof-Münzen für Sammler sind auch nach 100 Jahren noch zu 90% unberührt in ihren Kapseln vorhanden. Evt. Preissteigerungen bleiben da moderat.


    Aber ein Krügerrand in Normalprägung von 1967, den findest Du schon heute nicht mehr an jeder Ecke, wenn Du ihn in perfekter Erhaltung haben willst.


    Gruß
    mvd

    Als die Emus damals ausgegeben wurden, waren es reine Anlagemünzen wie der Kookaburra in Silber, das Nugget in Gold und der Koala in Platin. Den Emu gibt es heute nicht mehr, weil ihn damals niemand haben wollte. Die kleinen Auflagezahlen belegen das.


    Die Perth Mint legt nämlich immer nur eine maximale Auflage fest und prägt dann je nach Bedarf das ganze Jahr über eine Münze. Es gibt nur sehr wenige Münzen, die diese maximale Auflage erreicht haben, so zB. der erste Kookaburra von 1990 mit 300.000 Stück und die beiden Lunare Pferd und Drache mit je 30.000 Stück.


    Heute ist der Emu, besonders in Proof, eine gesuchte Münze, für die Sammler viel Geld bezahlen. So schnell kann das gehen. 8)


    Gruß
    mvd



    Edit: Hier, was zum Träumen:
    http://cgi.ebay.de/Australian-…ZWD2VQQrdZ1QQcmdZViewItem


    Edit 2: Hehe, zwei Leute hier aus dem Forum bieten auch mit. ;)

    Das macht nichts, denn die Emus sind aus Palladium.


    Ein schönes Beispiel übrigens. Ein makelloser und unberührter Emu erzielt schon heute den doppelten Spotpreis - in normaler Stempelglanzausführung.


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von 0711


    Also ich habe mit den Umlaufstücken in ss/vz ganz sicher ebenso meinen Spaß und kann sie sogar anfassen ohne daß ich sie „beschädige“.


    Natürlich besitze ich auch einige Goldmünzen zum umherzeigen, anfassen und spielen. Das sind Maple Leaf und Krügerrandmünzen, die jahrelang ohne Kapsel von Hand zu Hand gingen. Nur habe ich dafür den Spotpreis -10% bezahlt, sonst hätte ich nämlich keinen Spaß daran.


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von broker


    ...oder ist das aussehen von Goldmünzen nebensache, da ja eigentlich der Goldpreis immer gleich ist und das Gewicht entscheidend ist, oder?


    Du siehst schon an den bisherigen Antworten, daß die Meinungen darüber weit auseinandergehen. :D


    Persönlich halte ich es so:


    Für eine nagelneue, originalverpackte Anlagemünze in einfacher Stempelglanzqualität und einem Gewicht von 1 Unze muß ich den Spotpreis +5% bezahlen. Je nach Händler schwankt das auch schon mal um +/- 1%. Das gleiche gilt auch für ältere Münzen, die aber über die Jahre unberührt in ihrer Verpackung aufbewahrt wurden und somit neuwertig erhalten sind.


    Warum also sollte ich für eine Münze in schlechterem Zustand, die evt. sogar Kratzer, Kerben und Randfehler aufweist, das gleiche bezahlen?


    Ich denke nicht daran! :P


    Das gilt natürlich nur für reine Anlagemünzen und ausdrücklich nicht für solche, die mal für den wirklichen Umlauf geprägt wurden.


    @ TeeKay


    Es sind Baumwollhandschuhe, Seide ist viel zu rauh für das extrem weiche 999er Gold und würde Schleifspuren hinterlassen.


    Gruß
    mvd

    Reichsgesetz vom 16. Juli 1884.


    § 1. Gold und Silberwaaren dürfen zu jedem Feingehalte angefertigt und feilgehalten werden.
    Die Angabe des Feingehaltes auf denselben ist nur nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen gestattet.


    Erläuterungen. Das Gesetz statuiert weder einen Legierung- noch einen Stempelungszwang und unterscheidet sich schon dadurch wesentlich von dem österreichischen. Dagegen können gewisse Grade des Feingehaltes auf den Waaren durch das weiter unten veranschaulichte Stempelzeichen bezeichnet werden, und sind andere als diese Feingehaltsbezeichnungen überhaupt nicht zulässig. Unter Feingehalt ist das Verhältnis des Edelmetalles zu der gesamten Metallmasse zu verstehen.


    Das Gesetz geht davon aus, das nur bessere Metallmischungen mit der Bezeichnung des Feingehaltes versehen werden dürfen, wohingegen es die niedrigen Feingehaltsstufen ausschließt


    Die Angabe des Feingehaltes kann nach dem Gesetze durch den Fabrikanten oder durch den Händler erfolgen. Eine amtliche Prüfung der Richtigkeit des Zeichens findet nicht statt. Die Stempelung geschieht
    unter der Verantwortlichkeit der Fabrikanten und Händler, und ist lediglich unter ihrer und der Käufer Controle gestellt.


    Soweit an einzelnen Orten das Bedürfnis nach entsprechenden Einrichtungen hervortreten sollte, sind die betheiligten gewerblichen Kreise in der Lage, sich selbst zu helfen. indem sie sich einer Controle durch gewählte Sachverständige unterwerfen. Auch ist die Gesetzgebung hier schon insoferne entgegengekommen, als nach § 36 der Gewerbeordnung von Gemeinden und Corporationen öffentliche Probirer bestellt werden können.


    § 2. Auf goldenen Geräthen darf der Feingehalt nur in 585 oder mehr Tausendtheilen, auf silbernen Geräthen nur in 8oo oder mehr Tausendtheilen angegeben werden. Der wirkliche Feingehalt darf weder im Ganzen der Waare noch auch in deren einzelnen Bestandtheilen, bei goldenen Geräthen mehr als fünf, bei silbernen Geräthen mehr als acht Tausendtheile unter dem angegebenen Feingehalte bleiben. Vorbehaltlich dieser Abweichung muss der Gegenstand im Ganzen und mit der Löthung eingeschmolzen den angegebenen Feingehalt haben.


    Erläuterungen. Als .Geräthe, im Sinne des Gesetzes sind Tischgeräthe aller Art, Tafelaufsätze, Hausgeräthe, Kirchengeräthe, Prunkgeräthe u. s. w. zu verstehen. Den Geräthen gegenübergestellt sind die Schmucksachen und kleineren, zierlichen Waaren, die unter dem Begriff der Bijouterien fallen.


    § 3. Die Angabe des Feingehaltes auf goldenen und silbernen Geräthen geschieht durch ein Stempelzeichen, welches die Zahl der Tausendtheile und die Firma des Geschäftes, für welches die Stempelung bewirkt ist, kenntlich macht.


    Erläuterungen. Durch Erlaß vom 7. Jänner 1886 bestimmte der Bundesrath Folgendes über die Form des Stempelzeichens. Das Stempelzeichen für Gold- und Silbergeräthe muß enthalten:


    1. die Reichskrone,
    2. das Sonnenzeichen für Gold oder das Mondsichelzeichen für Silber,
    3. die Angabe des Feingehaltes in Tausendtheilen und
    4. die Firma oder Schutzmarke des Geschäftes, für welches die Stempelung bewirkt ist.


    § 4. Goldene und silberne Uhrgehäuse unterliegen den Bestimmungen der §§ 2 und 3.


    § 5 Schmucksachen von Gold und Silber dürfen in jedem Feingehalte gestempelt werden, und ist in diesem Falle der letztere in Tausendtheilen anzugeben


    Die Fehlergrenze darf 10/1000 nicht überschreiten, wenn der Gegenstand im Ganzen eingeschmolzen wird.


    Das vom Bundesrath gemäß § 3 bestimmte Stempelzeichen darf auf Schmucksachen von Gold und Silber nicht angebracht werden


    § 6. Aus dem Auslande eingeführte Gold- und Silberwaaren, deren Feingehalt durch eine diesem Gesetze nicht entsprechende Bezeichnung angegeben ist, dürfen nur dann feilgehalten werden. wenn sie außerdem mit einem Stempelzeichen nach Massgabe dieses Gesetzes versehen sind.


    Erläuterung. Die vorstehende Bestimmung mußte getroffen werden, um nicht Bezeichnungen bei Auslandswaaren zuzulassen. denen sich zu bedienen der deutschen Industrie nicht gestattet ist. z. B. der Feingehaltsangaben nach Karaten oder Lothen, oder einer höheren Angabe als der wirklicher Feingehalt ist.


    Unter diesen Paragraph fallen auch alle aus dem Auslande ein geführten goldenen und silbernen Uhren. Die Gehäuse derselben dürfen in Zukunft außer der gebräuchlichen Fabriksnummer keinen anderen als den Firmastempel ohne Angabe des Feingehaltes haben. es sei denn, daß die ausländischen Fabrikanten sich dazu entschließen, die Uhrgehäuse nach Massgahe dieses Gesetzes anfertigen zu lassen. In diesem Falle können die
    Gehäuse schon am Ursprungsorte mit dem auszeichnenden Stempel des § 3 versehen werden.


    § 7 Für die Richtigkeit des angegebenen Feingehaltes haftet der Verkäufer der Waare. Ist deren Stempelung im Inlande erfolgt, so haftet gleich dem Verkäufer, der Inhaber des Geschäftes, für welches die Stempelung erfolgt ist.


    § 8 Auf Gold- und Silberwaaren, welche mit anderen metallischen Stoffen ausgefüllt sind. darf der Feingehalt nicht angegeben werden.
    Dasselbe gilt von Gold und Silberwaaren, mit welchen aus anderen Metallen bestehende Verstärkungsvorrichtungen metallisch verbunden sind.


    Bei Ermittelung des Feingehaltes bleiben alle von dem zu stempelnden Metalle verschiedenen, äußerlich als solche erkennbaren Metalle außer Betracht. welche:
    I. zur Verzierung der Waare dienen,
    2. zur Herstellung mechanischer Vorrichtungen erforderlich sind,
    3. als Verstärkungsvorrichtung ohne metallische Verbindung sich darstellen.


    § 9 Uebertretungen des Gesetzes und den bezüglichen Strafen.
    Gesetzesverletzungen werden mit einer Geldstrafe bis zu 1000 RM oder Gefängnis bis zu 6 Monaten geahndet. Außerdem muß die gesetzeswidrige Bezeichnung entfernt werden wenn nicht anders möglich, auch unter Zerstörung der Waare.


    §10 Dieses Gesetz tritt am 1. Jänner 1888 in Kraft.


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von GOLD_Baron


    Robertson says "the Bush-Cheney regime is preparing the nation for transition from democracy into dictatorship because a dictatorship will be necessary to control, in 5 years´ time, food and water riots."


    He said "the federal government, that part of Patriot II Act, the internal exile, that the government is going to have to build now huge detention compounds on federal lands, probably in the West where the land is available, to potentially house 50 million or more citizens that will be in financial ruin."


    Genau das ist hier ja nun schon vor einiger Zeit diskutiert worden.


    http://www.goldseitenforum.de/thread.php?threadid=2652


    Dort hatte ich schon einige Links zu Fotos der bereits existierenden Lager bereitgestellt.


    Mittlerweile gibt es auch eine offizielle Pressemitteilung seitens Halliburton, in der sie den Auftrag über 385 Millionen Dollar zum Bau weiterer Lager feiern.


    "The contract, which is effective immediately, provides for establishing temporary detention and processing capabilities to augment existing ICE Detention and Removal Operations (DRO) Program facilities in the event of an emergency influx of immigrants into the U.S., or to support the rapid development of new programs. The contingency support contract provides for planning and, if required, initiation of specific engineering, construction and logistics support tasks to establish, operate and maintain one or more expansion facilities.


    The contract may also provide migrant detention support to other U.S. Government organizations in the event of an immigration emergency, as well as the development of a plan to react to a national emergency, such as a natural disaster. In the event of a natural disaster, the contractor could be tasked with providing housing for ICE personnel performing law enforcement functions in support of relief efforts. "


    http://www.halliburton.com/def…e/2006/kbrnws_012406.html


    Gruß
    mvd

    Die australische Palladiummünze Emu wird schon lange nicht mehr geprägt. Wenn Du davon eine besitzen möchtest, dann wünsche ich Dir einen langen Atem. Mit sehr viel Glück findest Du eine zum doppelten Spotpreis.


    Realistischer sind da die russischen Palladiummünzen aus der Ballerina-Serie. Die werden noch relativ oft angeboten. Noch.


    Aktuell wird meines Wissens nur noch der Maple Leaf in Palladium geprägt.


    Gruß
    mvd

    Ja, da wo Fälschungen auftauchen, wird nicht mehr gekauft. Es fehlen halt die vertrauenswürdigen Spezialisten für Pandas, die gegen ein geringes Entgelt eine Expertise zu einer Münze anfertigen. Und um selbst ein Spezialist zu werden, fehlt es den Leuten an Zeit und Geld, denn man muß von jedem Exemplar zumindest mehrere genau untersucht haben, wenn nicht gar als Belegexemplar zuhause haben. Eine reicht da nicht zum Vergleichen.


    Deshalb beschränke ich mich beim Sammeln auf so wenige Münzserien. Selbst dabei geht schon genug Zeit drauf.


    Gruß
    mvd

    Bis die Pandas teuer werden, dauert es noch ein paar Jahre. In Russland dagegen sind schon heute viele Leute zu Geld gekommen. Und die schicken ihre Leute los und sagen: "Holt unsere Münzen nach Hause, die Kosten sind irrelevant." Immerhin ist ein sehr großer Teil der modernen Prägungen gegen dringend benötigte Devisen ins Ausland verkauft worden.


    Mit den Chinesen ist es auch eine etwas unsichere Sache, die haben bezüglich Echtheit einer Münze eine etwas merkwürdige Mentalität. Deutsche und Russen sind sich da sehr viel ähnlicher und haben mit Kopien und Nachprägungen absolut nichts am Hut.


    Gruß
    mvd

    Der Unterschied ist vermutlich meßbar, aber TeeKays Erklärung zu den Prägemaschinen dürfte die hauptsächliche Ursache für die vielen kleinen Kerben und Schrammen sein.


    Gruß
    mvd

    Da hast Du wohl recht, was das Tempo der Prägemaschinen angeht. Heute kann ja nichts mehr schnell genug gehen.


    Aber die 5 Reichsmark Münzen sind aus 900er Silber geprägt, jede enthält 12,5g Feinsilber.


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von Myanmar
    "50 Jahre dt. Fernsehen" ... sehr haessliches Motiv, finde ich


    Ja, das war wirklich der bisherige Tiefpunkt der Serie, ein echtes Trauerspiel. Dicht gefolgt von den scheußlichen Fußballmünzen. :(


    Am besten gefallen mir Deutsches Museum von 2003 (besonders die Wertseite), Nationalpark Wattenmeer und Raumlabor Columbus. Und 800 Jahre Dresden ist natürlich auch ein echtes Highlight.


    Witzig fand ich Schinkel. Der erste nackte Männerarsch auf einer deutschen Münze. :D


    Gruß
    mvd