Hallo ghost_god,
Schwarze Schwaene sind umgangssprachlich Synonym fuer die sehr unwahrscheinlichen Negativereignisse, die in der Finanzmathematik - neben den sehr unwahrscheinlichen Positivereignissen - mit dem sog. "tail risk" beschrieben werden. Es geht also um die Ereignisse, die an den Raendern einer Verteilungsfunktion liegen (tails = Raender). Eine Normalverteilung z.B. wird zu den Raendern hin sehr schnell sehr flach, d.h. stark vom Mittelwert abweichende Ereignisse sind sehr unwahrscheinlich. Dass NV das reale tail risk oft unterschaetzen, ist lange bekannt. Deswegen gibt es bei Black-Scholes Modellen z.B. auch sog. strike-dependent volatilities, also vom jeweiligen Strikepreis einer Option abhaengige Volatilitaeten fuer ein und das selbe Basisinstrument. Man korrigiert damit den Fehler des Black-Scholes Modelles, naemlich die Normalverteilungsannahme. Mit den Worten von Riccardo Rebonato quasi die falsche Volatilitaet in der falschen Formel um das richtige Ergebnis zu kriegen..
spar dir doch das bullshit-bingo, es ist doch noch viel einfacher.
Immer dann, wenn Du hier Laune machst für Aktien, dann heißt das, dass die Notenbanken wieder kräftig pushen werden.
Also Leute, stellt euch drauf ein: Ben zieht sich wiedermal die Handschuhe an und geht in den Keller an die Druckmaschinen. Was das für die Aktienindizes bedeutet sollte jedem jetzt klar sein... ![]()
LG
Clarius