Ich denke es gilt hier zwischen 2 Kostenblöcken zu unterscheiden:
1) Kosten die in Lokalwährung anfallen (z.B. Gehälter/Löhne)
2) Kosten die in Fremdwährung anfallen (z.B. Energie, Maschinen/Material)
Dann gilt es zu unterscheiden in welcher Währung das verfügbare Kapital gehalten wird
1) Konto in Lokalwährung
2) Konto in Fremdwährung
Dann gilt es noch zu betrachten in welcher Währung die Einnahmen reinkommen
1) In Lokalwährung (vermutlich eher weniger)
2) In Fremdwährung (z.B. Verkäufe von geförderten EM und by-products)
Hier kann jedes Unternehmen unterschiedlich aufgestellt sein, oder auch über Vertragskonstrukte individuelle Vereinbarungen getroffen haben.
Wenn ich mal exemplarisch einen Fall durchgehe den ich für die meisten Produzenten als wahrscheinlich halte:
Unternehmen verkauft EM in USD und der Erlös ist größer als die Kosten. Folge: Eine schwache Lokalwährung müsste einen positiven Impact haben, da ein geringerer Anteil der Einnahmen aufgewendet werden muss um die Kosten in Lokalwährung (Abwertung) abzudecken.
Sonderfall:
Ein Unternehmen hält große Kapitalmengen in Lokalwährung. Das würde dazu führen, dass bei schwacher Lokalwährung das Unternehmen an Wert verliert und die Market-Cap sinkt und somit auch negativen Impact auf den Aktienkurs haben könnte.