Beiträge von mike_2210

    bin zwar hier noch nicht investiert, aber es scheint mir irgendwas im busch zu sein...
    heute wieder fette 4% minus
    steht eine unvorteilhafte übernahme von was kleinerem an? sind es gewinnmitnahmen größerer marktteilnehmer?


    zum vergleich... selbst eine goldcorp hat heute schöne + 3% die ich zur zeit übrigens günstig bewertet sehe mit erwartungsvoller 20/20/20 strategie in der präsi

    Was haltet Ihr von meinen Überlegungen?

    Ich gebe nichts her, erstmal will ich 60-100% + sehen, bevor ich darüber nachdenke. Bin da eher ein mittelfristiger Anleger und kein Trader.
    Für mich ist das Jahr abgehakt, die Kurse sind für mich Kaufkurse, bei schwachem Markt kaufe ich ausgewählte Unternehmen weiter hinzu.
    Ich sehe das Jahr 2019 wieder als Jahr der Minen.
    Wie das aktuell mit den Shorties aussieht keine Ahnung, aber wer aktuell Short ist weiß entweder was kommt, oder spielt mit dem Feuer - hier kann die Psychologie bei steigenden Kursen durchaus ein Faktor sein.

    Ich denke es gilt hier zwischen 2 Kostenblöcken zu unterscheiden:
    1) Kosten die in Lokalwährung anfallen (z.B. Gehälter/Löhne)
    2) Kosten die in Fremdwährung anfallen (z.B. Energie, Maschinen/Material)


    Dann gilt es zu unterscheiden in welcher Währung das verfügbare Kapital gehalten wird
    1) Konto in Lokalwährung
    2) Konto in Fremdwährung


    Dann gilt es noch zu betrachten in welcher Währung die Einnahmen reinkommen
    1) In Lokalwährung (vermutlich eher weniger)
    2) In Fremdwährung (z.B. Verkäufe von geförderten EM und by-products)


    Hier kann jedes Unternehmen unterschiedlich aufgestellt sein, oder auch über Vertragskonstrukte individuelle Vereinbarungen getroffen haben.


    Wenn ich mal exemplarisch einen Fall durchgehe den ich für die meisten Produzenten als wahrscheinlich halte:
    Unternehmen verkauft EM in USD und der Erlös ist größer als die Kosten. Folge: Eine schwache Lokalwährung müsste einen positiven Impact haben, da ein geringerer Anteil der Einnahmen aufgewendet werden muss um die Kosten in Lokalwährung (Abwertung) abzudecken.
    Sonderfall:
    Ein Unternehmen hält große Kapitalmengen in Lokalwährung. Das würde dazu führen, dass bei schwacher Lokalwährung das Unternehmen an Wert verliert und die Market-Cap sinkt und somit auch negativen Impact auf den Aktienkurs haben könnte.

    Mein Riecher sagt dieses Jahr passiert bei den Minen im allgemeinen nichts weltbewegendes mehr für Leute mit Anlagehorizont >1 Jahr, weitgehend Seitwärtsbewegung mit Tendenz vielleicht noch 10% nach Q3 Zahlen abzugeben und Ende Q1/19 startet die Rakete. D.h. ich nutze bis Jahresende schwache Handelstage zum einsammeln, um bis Jahresende eingedeckt zu sein.

    Ich fang langsam an wieder Minen einzusammeln... der vermutete 20-30% Rücksetzer ist in den letzten Wochen bei vielen Minen eingetreten. Auf der Shopping-Liste waren u.a.:
    Fresnillo, First Majestic, Endeavour Silver, Hecla Mining (aufgestockt)


    Auf der Watchlist u.a.:
    Kirkland Lake, Fortuna Silver, Torex Gold - bei denen erhoffe ich mir als Nachzügler noch 8-10% runter

    Ich wittere für die nächsten Wochen fallende Minen im Schnitt um die -20 / -30 % und im Anschluss hervorragende Kaufkurse. ...basierend auf meinem Bauchgefühl...


    Bin im Moment nur in Hecla drin, restliches Pulver ist trocken gehalten.


    Auf der Watchlist ganz oben: Endeavour Silver, Fortuna Silver, First Majestic, Osisko Gold, Torex Gold, Guyana Goldfields, Leagold, Highland Gold

    Ich werfe zunehmend ein Blick richtung Russland, China, Stichwort Aufbau der neuen Seidenstraße.
    Hier sind einige Unternehmen die gar nicht so verkehrt sind und zudem satte Dividenden bringen.
    Im Stahlbereich schaue ich mir Severstal in den letzten Tagen was genauer an.

    So riesig finde ich die JPM Silberbestände absolut betrachtet nun auch wieder nicht.
    Als Beispiel: Hier im Forum sind rund 13.000 User, wenn nur jeder user im Durchschnitt 1.000 oz Silber sein Eigen nennt, kommen wir allein im Forum auf 13.000.000 oz physisch. Ob jetzt im Durschnitt auch jeder 1.000 oz hat oder weniger sei mal Nebensache. Entscheident ist, der Silbermarkt ist physisch so klein, dass die JPM Bestände vom Markt regelrecht aufgesogen werden, wenn ein Finanzcrash eintritt.