Hallo Rennradfahrer,
physische Besitzer ärgern sich natürlich auch, wenn sie gerade eben "Nur-Gold" (also Barren bzw. reine Bullion-Münzen) nachgekauft haben und das jetzt für weniger von diesen Zetteln zu haben ist.
Aber weißt Du, ich habe auch schon mal einen TV als Großdisplay für Videokonserven gekauft. Es mußte schnell gehen, weil DVDs oder so zu dritt auf'm Laptop mit 10"-Schirmchen zu gucken, fördert zwar "zwischenmenschliche NÄHE" ganz enorm, ist aber ansonsten nicht so der Brüller... - und den gab's dann zwei Tage später im selben(!) Laden für 25% weniger. Ja, und?! Die Zettel waren eben weg. Damit muß man im Zeitalter der "Digitalen DEFLATION" (<--- ha, Dein persönliches Lieblingsthema, ich weiß!
) halt immer rechnen.
Wenn man "richtige Numismatik" kauft, relativiert sich das eh. Ich betrachte z.B. manche Sachen, die ich Anfang Sept. 2011 gekauft habe, auch heute noch als durchaus ANGEMESSEN bezahlt (da fallen mir speziell ein paar 15-Rubelstücke Nikolaus II zum Goldpreis ein - damals 530,- € oder so - bzw. ein paar der raren 50-Francs-Stücke). Denn ob die Händler heute noch ausgerechnet solche Sachen ganz spotnah verkaufen würden?!?
Damals waren das aus deren Sicht eher so "Gewinnmitnahme"-Verkäufe an einen Händlerkollegen zur kurzfristigen Liquiditätssicherung...
Und abseits allen Chartismus' und Spökenkiekereien a la "SKS"-Formationen etc.: Solange mein Einkaufs-Mittelkurs nicht unterschritten wird... Und bis DAS der Fall ist, muß das Gelbe noch WEIT sinken!
Und dann würde ich wohl erst recht NACHKAUFEN!
Aber ich glaube, das verstehst Du jetzt nicht wirklich, wie ein richtiger Goldbug so tickt... 