Beiträge von Königswasser

    Versucht diese Woche als letzte Notwendige zu erledigen!


    Das Schloss steht in Flammen, nur schläft der Besitzer tief und fest, während es vor der Schlafzimmertür bereits lodert!

    Seid gegrüßt, Baron. Was treibt euch an, zu verkünden solch düster mahnende Worte? Hat der Bote schlechte Nachrichten überbracht? Sprecht, um Himmels willen! Eurer Volk darbt nach Erleuchtung und dürstet nach Wahrheit. :D

    Und seit 2002 gilt doch eher für $ Käufer in Euro fing es erst im August 2005 an, als wir nachhaltig die 330 Euro/ounce überstiegen haben. Glücklicherweise habe ich da mit dem Kauf begonnen. Meine Bank dachte da, naja, jetzt dreht er völlig durch. Ich war ja auch so bekloppt eine Woche nach dem 911 Aktien zu kaufen und das auch noch auf Kredit, einmal is immer das erste mal und schwupp nach 3 Monaten wieder raus. Also das mit dem Gold war schon ne harte Zeit, da ich seit Ende 2006 keine Aktien mehr hatte und das alter Fuchs seit 96 dabei, juhuu Intel und Microsoft lol. Und der Neue Markt war echt das Beste !!! Danke an das Jahr 2000 :D . Ok Anfang Oktober 2006 nochmal kräftig Gold nachgelegt zu 450 Euro/ounce und nun schweren Herzens letzten Montag zu 635 raus. Verkauf an reguläre Bank ohne Kosten looooooooooool, mit Handkuss man was haben die sich gefreut als ich die ganzen Klumpen dort hingelegt habe.

    Noch so ein Superman, der angeblich alles richtig gemacht haben will. Solche Stories kannst du deiner (leonard)Oma erzählen - hier stösst solche Prahlerei nur übel auf ...
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    War am 10.10.2008 bei 4.65 (ATH) ist also gut 100 Basispunkte runtergekommen. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 0.3 - die Kreditmärkte sind also noch weit von so etwas wie Normalität entfernt. Ein weiteres Fallen würde indizieren, dass die Neigung der Banken Liquidität zu horten abnimmt und somit der Kreditfluß langsam wieder in Gang käme.



    TEDSP:IND

    Inflationsschutz zieht nur in einer Inflationsphase, nicht in einer Deflationssphase.
    Werterhalt? Siehe mein Zitat aus R. Prechters Buch, was ich schon vor über einem Jahr gepostet habe.
    Die Edelmetallpreise wurden in den vergangenen Jahren mit Aktien, Immobilien, Anleihen, Rohstoffen durch die hohe Liquidität aufgeblasen. Jetzt kommen sie durch Deflation zurück. Gold hat sich bisher noch ganz gut gehalten, aber der Absturz wird m.E. noch kommen.
    Prognose: Mindesten minus 50% von jetzigem Niveau

    Damit bist du 100% auf Linie der DGF-Titanen. Küssner würde dich sofort adoptieren. Aber warum nur postest du das in einem Forum für bekennende Edelmetall-Fetischisten? Hast du einen Helfer-Komplex oder bist im Auftrag des Herrn unterwegs? Du stellst dich im Spiel Schalke vs. Dortmund doch auch nicht in die Nordkurve und rufst "Schalke steigt ab". :D

    [Blockierte Grafik: http://4.bp.blogspot.com/_H2DePAZe2gA/SPbGYMET89I/AAAAAAAAGBI/elouPhVtRQA/s320/qualifiedinvestor.jpg] ... und jetzt werden sie SCHARF rasiert. 8)

    GB, das kommt von seinem DEBITISMUS, da muss er solche Progßnosen geben, sonst ist er unglaubwürdig. Die Frage aller Fragen lautet also: Ist das AXIOM des Debitismus richtig oder falsch. Wenn es Falsch ist, kann man dottores Prognosen in die Tonne treten.

    Nein Baal, das kommt nicht vom Debitismus an sich. PCM hat sich schlicht sehr früh ( zu früh? ) auf eine DeDe als wahrscheinliches und natürliches Korrektiv festgelegt. Da kann er jetzt schlecht der Hyperinfla das Wort reden. Ob Deflation oder Hyperinfla hinten rauskommt ist aber weniger eine akademische Frage als vielmehr eine Frage der REAKTION der jeweiligen Staaten auf die Lage. PCM unterschätzt m.E. dabei den Selbsterhaltungstrieb der politischen Klasse. Die Elite weiss sehr genau, dass ihr eine DeDe absolut nicht nützt - dass sie vom Wahlvolk dafür abgestraft würde. Umso leichter erscheint da der Ausweg über das Inflationieren, denn dieser Weg schiebt den Zeitpunkt der Abrechnung möglichst weit hinaus. Und genau das bestimmt das Handeln dieser Leute.

    Einen grossen Vorteil hat diese Aktion: Es werden keine faulen Kredite aufgekauft. Zumindest vorerst. Das haette naemlich zu weiteren Verzerrungen - sprich ungesunder Reinflation - des Immobilienmarkts gefuehrt.

    Ja, Tollar - schon richtig,
    aber - jede Bank, die jetzt freiwillig oder zwangsweise an die Staatszitzen geht, verspielt jedwede Credibility bei den Counterparts. Wer leiht denen noch was? Das ist der Offenbarungseid. Und somit ein Fass ohne Boden.


    p.s. Dank für den Link zum "Monetary Reform Act" = Ende des "Fractional Reserve Banking"?


    Kongenialer Kommentar von Wolfgang Münchau zum tollen "Rettungspaket" im Volltext, damit er erhalten bleibt:


    Banken gerettet, Staat pleite
    von Wolfgang Münchau
    Mit dem europäischen Rettungspaket haben wir ein privates Kreditproblem womöglich in ein weltweites Solvenzproblem transformiert - wenn schließlich der globale Bondmarkt einbricht.


    Das mit heißer Nadel gestrickte Rettungspaket der Bundesregierung und anderer europäischer Regierungen hat zwar am Montag die Märkte begeistert, das Problem aber nicht gelöst. Eine Garantie des gesamten Finanzmarkts, wie wir sie jetzt ausgesprochen haben, kann genau so ein Problem darstellen wie die Totalverweigerung zuvor. Europas Regierungen haben hier im Digitalmodus von null auf eins umgeschaltet. Wir fahren jetzt nicht mehr mit Vollgas auf eine Wand zu, sondern auf einen Abgrund. Unser Optimierungsproblem besteht darin, den Finanzsektor zu stabilisieren, ohne dabei den öffentlichen Sektor zu destabilisieren.
    Den neuesten Zahlen der Bundesbank zufolge gibt es in Deutschland 2003 Banken, mit Aktiva von knapp 8000 Mrd. Euro. Das ist etwas mehr als das Dreifache des jährlichen Bruttoinlandsprodukts des Staates. Nicht all diese Aktiva sind schlecht, aber viele sind möglicherweise zu optimistisch bewertet. Ob ein Paket im Gesamtvolumen von 500 Mrd. Euro ausreicht oder nicht, weiß auch die Bundesregierung nicht. Dazu kommt noch, dass wir jetzt vor einem sehr starken globalen Abschwung stehen und dass wir trotz der Weigerung der Kanzlerin und ihres Finanzministers um ein großes Konjunkturpaket wahrscheinlich nicht herumkommen werden, ohne in einer Depression zu versinken.
    Wenn wir jetzt das gesamte Bankwesen garantieren und danach womöglich noch die Versicherungen und die so mächtig überschätzte Autoindustrie mit staatlichen Hilfen abfedern wollen, dann wird die Luft für ein Konjunkturpaket dünn. Das Problem ist nicht einmal der europäische Stabilitätspakt - hier werden diesmal alle nur denkbaren Ausnahmen zugelassen. Das Problem liegt in der langfristigen Solvenz unseres Staates.

    Banken ohne Wert

    Die von der Bundesregierung in Aussicht gestellten 500 Mrd. Euro entsprechen ungefähr 20 Prozent unseres Bruttoinlandprodukts. Das heißt, zumindest zeitweilig könnte die Schuldenquote von derzeit 63 Prozent auf rund 83 Prozent hochschnellen. Natürlich würde man später die teilverstaatlichten Banken wieder privatisieren, doch da wir uns jetzt einem ganz anderen Zeitalter für das globale Finanzsystem nähern, ist überhaupt nicht klar, ob wir uns da nicht etwas schönrechnen. Die meisten unserer 2003 Banken sind kaum etwas wert. Und selbst die wenigen soliden Banken werden weniger Gewinne einfahren und weniger Dividenden ausschütten als früher. Dass der Staat ein günstiges Geschäft machen wird, ist unwahrscheinlich. Ich würde hier jede sogenannten Investition als eine Ausgabe betrachten.
    Eine weitere interessante Zahl: Die EU-Kommission schätzt, dass es in der Europäischen Union nur 44 systemisch wichtige Banken gibt. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sich von diesen 44 Banken die meisten in Deutschland befinden, eher sind es vier oder fünf. Der britische Premier Gordon Brown hat schließlich auch nicht das gesamte britische Finanzsystem gerettet, sondern zunächst eine kleine Auswahl von acht Kandidaten getroffen, die der Staat zu rekapitalisieren bereit ist. So eine Auswahl hätten wir auch treffen müssen - die Zahl wäre größer als null, aber viel kleiner als 2003.
    Als am Sonntagabend das Paket verabschiedet wurde, war ich zunächst verwirrt. Ich hatte erwartet, dass es eine explizite Garantie für den Geldmarkt geben würde, schließlich ist der in der vergangenen Woche vollkommen implodiert. Die Geldmarktsätze, an denen viele Hypotheken- und Unternehmenskredite hängen, sind viel zu hoch. Der Grund, warum es jetzt keine explizite Geldmarktversicherung gibt, wie viele Ökonomen sie zuvor gefordert haben liegt darin, dass man den gesamten Bankensektor total versichert. Sie ist also implizit da.
    Ich hatte mir in meiner Naivität einfach nicht vorstellen können, dass die Regierungen so wahnsinnig sind, den gesamten Finanzmarkt zu garantieren. Ich hätte gedacht, die Versicherung würde sich auf Transaktionen im Geldmarkt beschränken, weil das viel billiger ist.
    Eine derartige Versicherung hätte man auf europäischer Ebene ansiedeln oder ein sehr ausgeklügeltes System gegenseitiger Versicherungen wählen müssen. Aus der Tatsache, dass man mit einer Totalgarantie das gesamte Problem angeht, schließe ich, dass entweder die Solvenzsituation deutscher und anderer europäischer Banken weitaus schlimmer ist, als selbst ich mir das vorgestellt habe, oder dass die Mitgliedsstaaten der Euro-Zone auf Biegen und Brechen eine europäische Lösung vermeiden wollten. Letzteres würde bedeuten, dass Politiker aus reinem Machtinteresse die Lösung des Problems behindern.


    Politische Machtinteressen zu hohem Preis
    Die Belgier hatten recht auf dem Europagipfel: Die nationalen Rettungspläne werden nicht funktionieren. Anstatt alle zusammen etwas über 1800 Mrd. Euro auszugeben, wie die Financial Times akribisch nachgerechnet hat, wäre ein gesamteuropäisches Rettungspaket gleichzeitig billiger und effektiver. Selbst die USA, die schließlich noch ein größeres Problem haben als wir, geben weniger als die Hälfte aus. Das ist ein sehr hoher Preis für die Bewahrung politischer Machtinteressen.
    Unsere Regierenden haben Angst, dass sie die Kontrolle über das Bankensystem verlieren, durch das sie eine Menge Macht ausüben. Für die Bewahrung dieser Interessen sind sie bereit, ein Vabanquespiel mit der staatlichen Solvenz und der Zukunft der gesamten Währungsunion zu wagen.
    Die Gefahr würde akut, wenn der globale Bondmarkt crasht, womit ich fest rechne. Der Auslöser dafür wird ein von der US-Notenbank tolerierter Anstieg der US-Inflation nach Ende der Rezession sein. Selbst wenn wir Europäer da nicht mitmachen, würde der globale Bondmarkt von allein einbrechen. In diesem Fall würden wir teure Rettungsaktionen wie die von dieser Woche anders beurteilen. Dann hätten wir mit großem Erfolg ein privates Kreditproblem in ein globales Solvenzproblem transformiert. Wir wären dann an diesem Wochenende an einer Katastrophe vorbeigeschlittert, indem wir uns einer anderen Katastrophe genähert haben.
    (Quelle: ftd.de)

    Die Staatsbeteiligungen in den USA sehen stimmrechtslose Aktien mit 5%, spaeter 9% Dividende vor. Allerdings kann der Staat im Zuge der Beteiligung einige Eckpunkte diktieren, z.B. die Executive Compensation.

    Es geht los mit den Staatsbeteiligungen. Nach einem Bericht der New York Times sollen Citigroup, JP Morgan Chase, Bank of America und Wells Fargo jeweils 25 Milliarden Dollar erhalten. Zudem fließen der New York Times zufolge zehn Milliarden Dollar an Goldman Sachs und Morgan Stanley. Die Bank of New York Mellon und State Street teilen sich weitere fünf Milliarden Euro. Auch kleinere Finanzinstitute sollen von dem Programm profitieren. Für sie sind weitere 125 Milliarden Dollar vorgesehen.
    Das sind jetzt gebrandmarkte Kinder. Mit denen spielt man nicht mehr.

    Die klassische Eigenkapitalquote (Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme) war nicht gemeint sondern die Kernkapitalquote gemäß Basel II.
    Nach der Kapitalerhöhung Ende des 3 Quartals kommt die DeuBa nunmehr auf auf eine Kernkapitalquote von 10%.

    Zitat

    Kernkapitalquote
    Kennzahl für die Kapitalstruktur von Kreditinstituten. Sie ergibt sich, indem man das Kernkapital durch die Summe der Risikoaktiva des Kreditinstituts (das sind gewährte Kundenkredite) dividiert. Werte von unter sechs Prozent gelten als bedenklich. Nach internationalen Bilanzvorschriften muss die Kernkapitalquote mindestens vier Prozent betragen, also vier Prozent des Kreditvolumens durch Eigenkapital gedeckt sein. Als Richtwert für eine gesunde Bankbilanz gilt eine Kernkapitalquote von mindestens sieben Prozent.

    wenn die deutsche bank kracht, dann könnts ihr euch alle warm anziehen. denn die hat eine bilanz von 2 Billionen Euro und nur 38 Milliarden Eigenkapital. alles nachzulesen in ihrem märzbericht. da helfen dann die 400 oder 500 Milliarden, von der eure merkel redet, gar nix.
    das problem für goldbugs wird eher sein, ob die deutsche bank dann nicht anfängt, alles zu verscherbeln, was sie haben. und die weitere frage ist dann ja, wieviel gold hortet die DB ? kann mir das wer sagen. wenn die alles auf den markt schmeissen, dann kann der goldpreis nicht steigen.

    Die DeuBa wird in jedem denkbaren Szenario vom Staat gestützt. Zur Not kommt die (Teil-)Verstaatlichung. Bevor die DeuBa irgendwas verscherbeln muss, wird der Steuerzahler in Haftung genommen. Just my 2 cents.
    p.s. die Eigenkapitalquote ist so schlecht nicht...

    Ich möchte auf eine Äußerung von Buskamp aufmerksam machen, die dieser in seinem „Value Investor“
    machte:
    Es ist das Jahressteuer-Gesetz 2009 in Vorbereitung, demzufolge auch Gold (und auch Antiquitäten usw.) der neuen „Zugewinnsteuer“ unterworfen werden soll.

    Ach ja, die Ausweitung der sog. "Zugewinnsteuer" über reine Finanzanlagen hinaus. Die war schon mehrfach in der Diskussion und ist bisher jedesmal grandios gescheitert. Problem dabei: man müsste die "Flohmarkt-Szene" effektiv überwachen, was praktisch unmöglich ist. Zudem gibt es EU-rechtliche Probleme.
    Für Interessierte hier ein ZEIT-Beitrag von anno 2003: Kunst = Kapital

    ich möchte zur diversifizierung meines depots physisches gold kaufen

    So so - für "the_brain" bist du ein bischen spät dran, oder? Du wartest doch auch nicht mit dem Löschen bis das Dach abgebrannt ist.
    Lies dir die Freds hier durch und du findest Antworten. Vorsicht bei Ebay und obskuren Webshops - da wirst du dein Geld schneller los als beim Hütchenspieler.
    Good luck!