Zumindest ist dadurch offenbar geworden: Das eigentliche Problem ist gar nicht die EU, es ist der Parlamentarismus.
Demokratie kann nicht "repräsentativ" sein, entweder das Volk hat die Macht oder es hat sie nicht.
17. August 2026, 10:33
Zumindest ist dadurch offenbar geworden: Das eigentliche Problem ist gar nicht die EU, es ist der Parlamentarismus.
Demokratie kann nicht "repräsentativ" sein, entweder das Volk hat die Macht oder es hat sie nicht.
"Der 19-Jährige war der Pensionistin zufällig im Anna-Boschek-Hof begegnet, wo damals auch sein älterer Bruder lebte. Bei ihm war er zum Essen eingeladen. Als er sich nach der Mahlzeit im Stiegenhaus eine Zigarette anzündete, wurde er von Maria S. erwischt, die ihren Müll in den Innenhof der Gemeindebau-Anlage bringen wollte.
Die Witwe soll den Burschen mit türkischen Wurzeln als "Scheiß-Ausländer" beschimpft haben. Die verbale Auseinandersetzung war an sich längst bereinigt, als der 19-Jährige wesentlich später an die Tür der Frau klopfte und ein Blutbad anrichtete.
Wollte Pensionistin das Genick brechen
Zunächst versetzte er ihr einen Faustschlag ins Gesicht und ging dann mit Fäusten und Füßen auf sie los, als sie zu Boden stürzte. Er zertrümmerte Blumentöpfe auf ihrem Kopf und versuchte, ihr das Genick zu brechen, wie er beim Prozessauftakt am Mittwoch gestanden hatte. Das sei nicht gelungen, "weil sie sich mit dem Körper mitgedreht hat". Zudem sei er "an ihrem Blut abgerutscht".
16 Stiche in den Oberkörper
Die Frau jammerte nach Angaben des 19-Jährigen "Ich bin tot", worauf er "Ja, jetzt sterben Sie langsam" erwiderte. Mit dem Messer versetzte er der 72-Jährigen insgesamt 16 Stiche in den Oberkörper. Ihren Kopf deckte er mit einem Blumentopf ab, weil er ihn nicht mehr anschauen habe können. Dieser sah - wie der Bursch nach seiner Festnahme den Kriminalisten erklärt hatte - "so eklig aus. Es roch verdorben."
Nach Bluttat in Disco gefahren
Der Bursch zündete auch noch Kerzen an und erhitzte ein Bügeleisen, womit er die Witwe malträtierte. Diese war zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht tot - ihre Füße hätten gezuckt bzw. Abwehrbewegungen gemacht, hatte der Kochlehrling der Polizei beschrieben. Er missbrauchte die Sterbende mit dem Stiel eines Zierkürbisses. Am Ende stach er ihr das Messer rechts vom Kehlkopf in den Hals und schnitt ihr die Kehle durch. Danach duschte er sich in der Wohnung der Toten und ging in eine Diskothek, wo er bis in die frühen Morgenstunden tanzte.
[...]
Nach dem jüngst novellierten Jugendgerichtsgesetz können junge Erwachsene - Straftäter, die die ihnen vorgeworfenen Delikte vor Vollendung ihres 21. Lebensjahres begangen haben - selbst bei Kapitalverbrechen nicht mehr zu mehr als 15 Jahren verurteilt werden."
http://www.krone.at/oesterreic…5-jahre-haft-story-528793
Anmerkung: Die Zeitung in der dieser Artikel erschien bezeichnete vor ein paar Monaten die Aktivisten der Identitären Bewegung als Rassisten und Neonazis.
Andreas Backhaus von Tichys Einblick mit einem entlarvenden Artikel über die Wut junger Akademiker auf demokratische Mehrheitsentscheidungen und über die Psyche von Politikern:
ZitatAlles anzeigen"Trottel“, „Schwuchteln“, „Arschdicker“ (sorry, muss jetzt sein) – so lauten nur einige der Bezeichnungen für die Mehrheit der am Referendum beteiligten Bürger des Vereinigten Königreichs, die ich im Rahmen einer privaten Facebook-Nachlese des Brexits ausmachen konnte.
Die politisch Korrekten werden unkorrekt
Sie stammten übrigens überwiegend von denjenigen, die sich sonst als brave Lakaien der politischen Korrektheit gerieren. Das muss dieses tiefe europäische Freundschafts- und Gemeinschaftsempfinden sein, das Juncker und Konsorten immer beschwören und das als einigender Gedanke weit über die bloßen Institutionen der EU hinausreiche.
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... mit denen er insbesondere auf eine seiner Meinung nach junge Generation überprivilegierter, großstädtischer Waschlappen abzielt. Damit zielt er gewiss nicht daneben, denn jedes Mal, wenn eine Wahl wieder nicht so ausgeht, wie es diese Generation gerne hätte, spult sie dieselbe Prozedur ab: Jemand überlegt sich schnell etwas, das das Ergebnis und die verantwortlichen Wähler in einem moralisch zweifelhaften Licht erscheinen lässt. Dies dient einerseits dazu, die Legitimität der demokratischen Entscheidung zu untergraben und andererseits das Selbstbild als intellektuell überlegene Gesellschaftsschicht, die durch die Schlechtigkeit ihrer Mitmenschen in eine Opferrolle gedrängt wird, zu reproduzieren.
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Wieder einmal ist es aber genau diese Reaktion und diese Argumentation, die weniger über die Abstimmung selbst, als über den infantilen, egozentrischen Charakter der jungen „Millennials“-Generation aussagen.
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In der Tat taucht in den Überlegungen der sonst so fairnessversessenen Jungen nirgendwo auch nur ansatzweise die Idee auf, dass die Alten vielleicht die Chance verdient hätten, die EU-Politik, deren Zeugen sie über Jahrzehnte hinweg geworden sind, zu bewerten. Schon gar nicht hätten sie diese Chance womöglich deswegen verdient, weil sie durch ihre Steuern über den gleichen langen Zeitraum die EU-Politik finanziert haben. Genau diejenigen, die sich am längsten die leeren Versprechungen einer demokratischeren, „besseren“ EU anhören durften, sollen am besten gar nicht dazu befragt werden, ob diese Versprechungen auch nur im Ansatz erfüllt wurden und welche Konsequenzen dies haben sollte.
[...]
Es gibt einen Prototyp dieses Menschenschlags. Ich treffe ihn gelegentlich in Münchner Supermärkten in Form vierjähriger Kinder, die gegenüber ihren gutgekleideten, gutgebildeten, gutverdienenden und darüber hinaus völlig unfähigen Eltern bestimmen, was es zum Mittagessen gibt. Beim leisesten Anzeichen eines Aufmuckens der elterlichen Autorität wird mit Geschrei und gegebenenfalls dem Herumwerfen von Lebensmitteln klargestellt, dass es nichts klarzustellen gibt: „Wenn ich nein sage, dann heißt es nein!“ – so kreischte es eine piepsige Stimme neben mir.
[...]
Was ein Jean-Claude Juncker für sie zum Vorbild macht, ist sein Talent, über Jahre hinweg seine fixen Ideen zu Europa ohne Rücksicht auf deren Sinnhaftigkeit oder Kosten in reale Konsequenzen für die Menschen umsetzen zu können. Selbst wenn es dann als Folge davon an allen Ecken der EU brennt, muss er nicht befürchten, dafür zur Verantwortung gezogen zu werden. Ein sattes Gehalt, ein wichtig klingendes Amt und medial beachtete Auftritte in modischen Anzügen bei gleichzeitig fehlender Notwendigkeit fachlicher und menschlicher Kompetenz – das ist es, was die Generation privilegierter Blender anstrebt. Sollte das britische Beispiel in Europa Schule machen, steht ihnen noch eine harte Entwöhnung bevor.
http://www.rolandtichy.de/meinungen/brexit-heult-doch/
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Hier könnt ihr mal die selbsternannte Oberschicht beobachten wenn sie glaubt unter sich zu sein. Raumfahrtexperten und -laien erörtern die "Nachteile" der Demokratie und den hinderlichen Einfluss des strunzdummen, rassistischen und ungebildeten Pöbels auf die wohlbegründeten und gut abgewägten Entscheidungen unserer weisen Staatslenker.
Man könnte glauben, die sprechen von sich selber, wenn sie von Uninformierten reden die auf die Lügen von Populisten reinfallen, und die zu dumm sind die großen Zusammenhänge zu verstehen und die Demokratie darum Leuten überlassen sollten die diese Zusammenhänge verstehen. Dieser Thread liefert im Grunde argumentative Munition dafür wie die wirklich Informierten einen Staatsstreich gegen die wahren Populisten, Lügner und Ungebildeten begründen könnten:
https://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=14434.0
(ab Beitrag 21)
Falls es noch nicht gepostet wurde: "Brexit - The Movie", mit vielen interessanten Fakten über die Schweinereien die die EU den Menschen die in ihrem Herrschaftsbereich leben aufhalst, die für uns also weiterhin gültig sind: https://www.youtube.com/channe…/videos?feature=hovercard
Oder hier eine Kurzzusammenfassung von Hagen Grell: https://www.youtube.com/watch?v=3GHtF5fA1kU
Schonmal ein Vorgeschmack wohin die Reise für den Rest Europas gehen soll:
ZitatAlles anzeigen4 Gründe, warum die EU ohne die Briten sozialer werden könnte
1. Eine Finanztransaktionssteuer würde die Arbeitnehmer hierzulande massiv entlasten
Eine geplante Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte könnte Deutschland jährlich bis zu 45 Milliarden Euro pro Jahr einbringen. Zu diesem Ergebnis kam 2015 ein Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.
Geld, das für neue Kindergärten, marode Schulen, Straßen und Schienen hierzulande dringend nötig wäre. Alternativ könnte auch die Mehrwertsteuer von 19 auf 14 Prozent gesenkt werden. [Anm.: Der war gut!]
[...]
Eine Finanztransaktionssteuer würde vor allem Wohlhabende belasten. Profitieren würden insbesondere Arbeitnehmer. Der Staat müsste sie für notwendige Investitionen weniger belasten.
2. Banken und Zocker-Fonds könnten endlich strenger reguliert werden
Es war ein Verhandlungs-Marathon: 16 Stunden versuchten die EU-Finanzminister im Mai 2012 ihren britischen Kollegen von der Notwendigkeit strengerer Eigenkapital-Regeln für europäische Banken zu überzeugen – doch der Schatzkanzler aus London blieb hart. Wie so oft.
Seit die Lehman-Pleite 2008 die Finanzbranche und in deren Folge auch die Realwirtschaft in eine schwere Krise stürzte, versucht die EU, Banken und insbesondere den sogenannten grauen Finanzmarkt strenger zu regulieren.
4. EU könnte zu einer sozialeren Marktwirtschaft werden
Bei vielen Verfahren für EU-Richtlinien haben in der Vergangenheit britische Regierungen eine konzernfreundliche Position eingenommen. Die Insel ist seit der Regierung Thatcher in den 1980er-Jahren ein Verfechter eines sehr freien Marktes und eines wenig regelnden Staates.
Sollte Großbritannien austreten, könnte die Brüsseler Gesetzgebung möglicherweise künftig verbraucherfreundlicher ausfallen. Denn andere Staaten wie Deutschland würden bei der Ausgestaltung von EU-Richtlinien weiter an Kompetenz gewinnen.
Jetzt fangen die Wahlfälscher an mit ihren Versuchen sich herauszuwinden, weil man sie endlich ertappt hat und vor dem Verfassungsgericht zur Rechenschaft zieht:
ZitatAlles anzeigenBriefwahlkuverts vorher aufschlitzen, damit es am Montag ab 9 Uhr schneller geht? Kein Problem, schließlich schauen wir ja nicht hinein.
Ein Wahlleiter, der mit Hilfskräften die Stimmzettel auszählt? Es bleibt uns ja nichts anderes übrig, wenn die Beisitzer schwänzen!
Schon am Sonntagabend mit der Auszählung beginnen? Muss sein, sonst werden wir nicht rechtzeitig fertig!
Und dann ein Protokoll unterschreiben und bestätigen, dass alles korrekt abgelaufen ist? Na, es wird schon passen.
So oder so ähnlich werden sich Bezirkswahlleiter und Beisitzer ab Montag auf die Fragen der Verfassungsrichter verantworten, wenn sie als Zeugen einvernommen werden. Die FPÖ nennt sie in ihrer Anfechtungsschrift im Zusammenhang mit angeblichen Gesetzeswidrigkeiten bei der Auszählung der Briefwahlstimmen bei der Bundespräsidenten-Stichwahl.
Die Zahl ist mittlerweile auf spektakuläre 90 Zeugen angewachsen und kann, so ein Sprecher des Verfassungsgerichtshofes, noch weiter steigen: "Die Prüfung ist noch im Gange."
Selbst wenn ihre Währung abfallen sollte, werden die Briten das in Kauf nehmen wenn sie klug sind. Denn das ist nur ein kurzfristiger Effekt durch die bereits angedrohten EU-Sanktionen (Handelseinschränkungen, Zölle). Wichtig sind die langfristigen Effekte, und zwar die finanziellen (Einsparung der Zahlungen an die EU, Steuersenkungen und damit steigende wirtschaftliche Dynamik) als auch die ideellen (politische Souveränität, individuelle Freiheiten für die Bürger).
Das Wichtigste, es gäbe für Deutsche neben der Schweiz eine weitere Option innerhalb Europas zum Auswandern.