Ja, genau das ist halt das Problem für den Kleinanleger. Bleibt man in Erwartung einer Deflation im Cash und es gibt einen Währungsschnitt, dann ist man schön bedient. Geht man wg. Inflationsschutz in Sachwerte und es wird eine Deflation, dann kann man sich laufend ausrechnen, wieviel billiger man hätte kaufen können.
Es bleibt nichts anderes übrig, als schrittweise in kleinen Tranchen das Geld zu investieren
Man wird dadurch zwar keine Top-Performance erreichen - sondern nur einen gewissen mittleren Wert
Vermutlich wird ein Niedergang der Wirtschaft eintreten - die meisten Kleinanleger werden kein Geld haben um es zu investieren.
Vom Feinsten ist dann noch, wenn unsere Politik mit Zwangsanleihen (ok, sie werden ein netteres Wort suchen) um die Ecke kommt - vor allem Immobilien sind so schön sichtbar.
Theoretisch hört sich alles gut an, aber praktisch wird Geldanlage viel Mühe machen und evtl. trotzdem ein Desaster werden. -> hab mir letztens aus reiner Verzweiflung eine schweinsteure Kette gekauft, aber das ist natürlich aufs Ganze gesehen auch keine Lösung.
Irrationale Handlungen sollte man vermeiden.
Insofern finde ich es nicht lustig, dass jetzt schon seit ewig unklar ist, ob das eine Inflation oder eine Deflation werden will, von den verschiedenen Mischformen ganz zu schweigen.
Meiner Meinung spricht alles für Deflation. Genauer gesagt deflationäre Depression. Auch dann ist das Geld in großer Gefahr.