Beiträge von Silberfinger

    Die Abgeordneten der "Linken" stimmten übrigens nicht mit "Nein", weil ihnen das Wohl der deutschen Steuerzahler so am Herzen liegt, sondern weil ihnen der EFSF nicht weit genug geht! Nur so zur Info, damit kein Mißverständnis über diese Brüder aufkommt. Die hätten gerne noch mehr deutsches Steuergeld in Europa verteilt.

    Ich finde Gold auch gut, aber Preise von über 600,- je Unze halte ich für Übertrieben und das ständige auf und ab zeigt doch auch, wie labil die Preise sind.
    Und 600,- ist schon viel, das ist mehr als doppelt so viel, wie der Schnitt von 1987 - 2006


    Wenn im Jahre 2011 die Produktionskosten für eine Unze Gold um die 800-1000$ liegen, kann ein Preis von 600$ ja nicht funktionieren. Und da lassen wir die Papiergeld- und Verschuldungsorgie noch aussen vor.

    Diese "Schuldenbremsen" sind Illusion und reine Absichtserklärungen. Sie wurden auch in der Vergangenheit nie realisiert. Natürlich werden auch die europäischen Politiker den einfacheren Weg der Inflatioon wählen. Sie tun dies ja bereits, versteckt, unter dem Mäntelchen der EZB.

    Zitat

    Der Notenbankchef schloss im Falle einer sinkenden Inflation weitere unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen nicht aus. "Wenn die Teuerung oder die Teuerungserwartungen auf einen zu niedrigen Stand sinken, wäre das etwas, auf das wir reagieren müssten, weil wir keine Deflation wollen", sagte Bernanke. Die Fed beobachte die Situation sehr genau.


    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,788982,00.html


    Das bedeutet wohl QE3 usw. Bernanke wird keine Deflation zulassen. Lieber wirft man Geld mit dem Helikopter ab.

    ziemer, sehe ich auch so.
    Mir ging es um diesen "Experten" Wehrmut, der von 500$/oz sprach. Selbst bei Rezession und deflationären Tendenzen sehe ich solche Prognosen, vorsichtig ausgedrückt, als sehr unwahrscheinlich an. Da stehen die Notenbanken davor, die eine solche massive Deflation aus vollen Rohren bekämpfen würden und auch werden. Das globale Kasino muss weiter laufen und die Weltwirtschaft mit viel Papiergeld geschmiert werden. Ein solches Umfeld kann mittel- bis langfristig nicht schädlich für den Goldkurs sein. Rücksetzer wird und muss es immer geben, und damit sollte auch jeder rechnen.

    Die Argumente von dem Herrn Wehrmut sind ja schon ziemlich platt und leicht zu widerlegen, aber solche Artikel tauchen halt immer wieder nach Rücksetzern auf, in der Hoffnung, einigen Anlegern Angst zu machen. Komischerweise liest man von diesen "Experten" fast nie etwas über die geplatzten Aktien- oder Immoblasen, oder warum sie bei den letzten 10 Warnungen über bald platzende Goldblasen total falsch lagen.


    Am besten sind noch Handelsblatt, Welt oder Spiegel, bei denen wendet sich die Meinung über EM jeden Tag, je nachdem ob der Goldkurs steigt oder fällt.


    *Price action makes market commentary*


    @ Copperfield u.a.
    Der Argumentation, dass es völlig egal ist, wann man sein Metall gekauft hat, weil die Masse sich nicht ändert, ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Wenn ich bei 1200 Euro die Kilobarren gekauft hab und in einem halben Jahr kosten sie 600, dann ist das beschissenes Timing und höchst ärgerlich, auch wenn der Tresorinhalt nicht weniger geworden ist. Eine andere Einstellung ist Selbstbetrug.


    Richtig, das wäre ärgerlich. Deswegen nur Papier-Geld in EM tauschen, das man längerfristig "verschmerzen kann" und nicht auf Kredit.


    Sonst muss man evtl. lange warten, bis sich die Kurse wieder erholen. Man sieht das, wenn man z.b. auf 1980 zurückblickt. Das Gute ist allerdings, dass wir die Kurse von 1980 noch lange nicht erreicht haben, daher ist die Chance auf weiter steigende Kurse sehr gut, auch wenn man am bisherigen ATH gekauft hat. Die Geduld muss man allerdings mitbringen.

    Nachdem es gestern ja zwischenzeitlich mit minus 16% ganz übel und freiem Fall aussah, drehte Silber dann am Nachmittag extrem nach oben und konnte so am Ende des Tages die wichtige 30$ Marke halten, die sowohl psychologisch als auch chartttechnisch wichtig sein dürfte. Heute morgen ein nettes Plus zum Handelsbeginn auf 31,60$. War es das jetzt mit der Korrektur? Viel spricht dafür, auch wenn man sich nicht ganz sicher sein kann.

    Gut, für Maund gibt es scheinbar überhaupt keine supports mehr nach unten, was ich für ziemlichen Blödsinn halte. Genauso wie Silber nicht nur steigen kann, wird es jetzt auch nicht auf Null fallen. Ich halte selbst einen POS unter 20$ für eher unwahrscheinlich.


    Da könnte man genauso an die aktuelle Analyse von R. Schröder glauben, die den Boden bei Silber jetzt für mehr oder weniger erreicht hält und Silber dann wieder auf dem Weg zu 50$ sehen. Wer weiss es schon in diesen ungewöhnlichen Zeiten? Auf jeden Fall wird es noch so manche wilde Fahrt bei den Kursen geben.


    http://www.goldseiten.de/conte…php?storyid=17409&seite=1

    Wartezeiten bei PA in München derzeit angeblich 2 Stunden. Photo mit Warteschlange auf Walters HP.


    Zitat

    ich war soeben im Goldhaus von Proaurum in München. Dort war die Hölle los! Die Leute stehen bis raus auf die Strasse!
    Vor der Tür des Goldhauses stehen 2 Türsteher, welche die Massen in Schach halten.
    Drinnen geht das Warten dann erst richtig los! Ich kam mir vor wie in einem Freizeitpark.
    Die Stimmung ist gereizt! Die Polizei war auch schon mehrmals vor Ort wegen den Parkplätzen.


    Die Leute verlassen das Haus reihenweise mit großen Taschen und Rucksäcken!
    Ich denke dieser Ansturm übertrifft den von Mai 2010 und Herbst 2008 nochmals!


    [Blockierte Grafik: http://hartgeld.com/filesadmin/images/others/ProAurum-MUC_2011-09-26.jpg]

    Könnte gut sein, dass diese Monsterdrückung dazu da war, damit sich einige große Player noch günstig eindecken konnten, bevor die Kurse wieder hochgehen. Hinter den Kulissen der Banken rumort es gewaltig. Es würde mich nicht wundern, wenn wir Ende der Woche oder nächste Woche Tagesgewinne von über 100$ sehen.

    die ZBs werden sich hüten, in diesen höchst fragilen und unsicheren Zeiten viel Gold zu verkaufen. Gerade die Griechen werden kurz vor einer Währungsreform nicht das letzte Pfand aus der Hand geben. Würde auch keinen Sinn machen, da die ZBs in den letzten Monaten ja alle auf der Käuferseite standen, selbst die griechische ZB.