Beiträge von Silberfinger

    Auch bei "heute.de" liest man im GSF mit :


    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,8124904,00.html


    Frühreife 10-Euro-Gedenkmünzen
    Hoher Silberpreis bringt Bundesfinanzministerium in Zugzwang


    von Christian Busse


    Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Während alle den steigenden Goldpreis im Blick haben, entwickelt sich Silber noch besser. Das ruft das Finanzministerium auf den Plan. Heute wurde frühzeitig mit der Herausgabe von zwei Gedenkmünzen begonnen.
    Es sind die letzten beiden 10-Euro-Gedenkmünzen für dieses Jahr. Start für die Münzen mit den Motiven "175 Jahre Eisenbahn in Deutschland" und "FIS Alpine Ski WM 2011 - Garmisch Partenkirchen" sollte ursprünglich am 11. Und am 25. November sein. Der kontinuierlich steigende Silberpreis hat diesem Plan nun einen Strich durch die Rechnung gemacht.

    "Das Vorziehen der Ausgabetermine für die beiden noch ausstehenden 10-Euro-Silbergedenkmünzen des Ausgabejahres 2010 erfolgt vor dem Hintergrund des Anstiegs des Silberpreises", bestätigt das Bundesministerium der Finanzen (BmF) in seiner Pressemitteilung. Der Grund: Wo 10 Euro draufsteht, dafür kann der Bund auch nur 10 Euro verlangen.
    Mal scharf nachgerechnet
    "Wir müssen haushalterisch denken und aufpassen, dass der Metallwert der Münzen nicht ihren Nennwert übersteigt", bestätigte das Finanzministerium telefonisch. Und dieser Punkt könnte tatsächlich schneller kommen, als mancher gedacht hat. Die 10-Euro-Gedenkmünzen erscheinen nämlich - wie ihre Vorgänger auch - in einer 925er Silberauflage. 92,5 Prozent Silber, 7,5 Prozent Kupfer. Das klassische Sterlingsilber also. Das ändert sich im nächsten Jahr. Die 10-Euro-Gedenkmünzen werden dann in geringerer Silberauflage produziert: Sie enthalten dann nur noch 62,5 Prozent Silber.

    Taschenrechner ausgepackt: Bei einem Münzgewicht von 18 Gramm besteht jede dieser Münzen also aus 16,65 Gramm feinstem Silber. Das entspricht ziemlich genau einer halben Unze. Und eine Unze (31,1 Gramm) wird derzeit an den Weltmärkten mit gut 16,50 Euro (23,56 US-Dollar) gehandelt. Jede der 10 Euro-Gedenkmünzen hat also aktuell einen Materialwert von rund 8,25 Euro.

    Das kann sich aber schnell ändern. Erst vor ein paar Tagen kratzte Silber an der 25 Dollar-Marke. Dabei stand es zu Jahresanfang bei nicht mal 15 US-Dollar. "Das hat sich bislang richtig gelohnt", freuen sich jetzt diejenigen, die seit Jahren auf steigende Kurse von Edelmetallen spekulieren. "Und das ist erst der Anfang", sagen diejenigen, die mit regelrecht explodierenden Preisen gerade für Silber rechnen. Die Phantasien reichen bis zu dem 300-fachen des aktuellen Wertes. Phantasien, die nicht gerade immer überzeugend sind. Aber so genau weiß man das ja nie... .

    Kein Spekulationsobjekt
    Also schnell den Taschenrechner eingepackt, die Schubkarre aus dem Schuppen geholt und ab zu einer Bundesbankfiliale oder einer anderen Ausgabestelle wie Sparkassen oder Banken - und da gleich säckeweise aufgeladen? Sinnlos! "Unsere 10-Euro-Gedenkmünzen sollen keine Spekulationsobjekte sein. Die Menschen sollen sich daran erfreuen, sie sammeln und vielleicht zu schönen Anlässen verschenken", sagt die Sprecherin des Bundesfinanzministeriums. Und begründet damit die Höchstausgabe von jeweils fünf Münzen je Serie. Macht also insgesamt maximal zehn 10-Euro-Gedenkmünzen je Interessent.

    Gut, der Mensch freut sich. Heute ging es - dank des überraschend frühen Ausgabetermins - an den meisten Orten - so ist in den einschlägigen Foren der Gold- und Silberfreunde zu lesen - übrigens noch ohne längere Schlangen. Aber auch da weiß man nie, was schon morgen ist.. .


    Und die Händler verdienen völlig legitim nun Geld an der Schäfrigkeit der zu spät gekommenen,sie sind auch das Risiko eingegangen und haben grosse Mengen vorbestellt und damit erhebliche Mengen Kapital gebunden.


    Was ist das für ein Risiko, wenn man eine 10 Euro Münze für 10 Euro einkauft? :rolleyes:


    aber es stimmt natürlich, niemand muss den Händlern die 10er für 12 Euro abkaufen. Muss jeder selber wissen.

    Dass sich professionelle Händler vor Ausgabetermin säckeweise mit 10ern eindecken können und später für 12 Euro oder mehr verkaufen hat schon "ein Gschmäckle". Ein sichereres Geschäft gibts wohl nirgends.

    Oft wird auch einfach der Inhalt reduziert bei gleichem Preis, sowas taucht dann auch nicht in der Inflationsstatistik auf. Und nein, niemand in meinen Umfeld interessiert sich für Gold oder Silber oder hat etwas gekauft. Seit dem Frühjahr und der ersten Europanik im Mai sind die Leute wieder sehr eingeschlafen, da seit Monaten nun die Aufschwungspropaganda im TV und den Zeitungen herumgeht.


    Für den "Normalbürger" ist die Krise erstmal vorbei, also braucht man auch kein Gold mehr kaufen. Noch glaubt die Masse, "was das Fernsehen sagt".

    Ist der momentante "Einbruch" aus charttechnischer Sicht noch i.O.?


    absolut. Bin zwer kein Chartist, aber bei etwa 1330$ sollte ein support sein, der Aufwärtskanal ist recht breit und der POG war in letzter Zeit immer am oberen Ende des Kanals. Nur die Ruhe. Selbst ein POG von 1260$ ware kein Drama und noch innerhalb der Aufwärtskanals.
    Die Experten korrigieren bitte wenn ich falsch liege.

    Wieviel Gold die BB noch hat und wo es lagert (New York? Schweiz? Mond? ) ist sowieso unklar. Ich befürchte sowieso, dass wir große Teile des deutschen Goldes nie wiedersehen werden. Ist wohl längst von den "Verwaltern" verjubelt oder verwolframt worden.