achim:
So einfach ist das nicht, der Barausgleich kostet bei steigendem Preis ja Geld
Und die Goldhandelsbanken sind kein Wohlfahrtsinstitut
Der von Dir beschriebene Verkauf von Futures auch mit Verlust lohnt sich fuer die Handelsbanken genau dann wenn der Gewinn aus dem Verkauf von Optionen groesser ist als der Verlust aus dem Verkauf von Futures
Beispiel:
Viele reiche eventuelle alterssenile Weltuntergangsglaeubige kaufen zusammen fuer 1,05 Milliarde Goldcalls Termin Ende 2016
Ein paar private Spekulanten kaufen fuer 50 Millionen Goldputs
Die Spekulanten sind also in der Summe fast eine Milliarde long fuer sagen wir mal 3 Tonnen Gold bei Hebel 10
Die Handelsbanken verkaufen dann solange Futures bis der Preis bis Ende des Jahres soviel tiefer steht dass die Options nur noch 500 Millionen wert sind
Der Verlust aus den Futureverkaeufen betraegt 50 Millionen
Ob die Futures jetzt bar ausgeglichen werden oder durch Verkauf von ein paar Tonnen an der Chinaboerse die Preise fallen ist nebensaechlich
Der Gewinn aus dem Rueckkauf oder Einloesung der Optionen betraegt 500 Millionen
Nettogewinn 450 Millionen
und Blankfein laesst sich seine Glatze vergolden
Ganz vereinfacht dargestellt
Deswegen sollte man die Finger von Optionen lassen wenn man nicht gerade Profi ist