Kroesus, eine gewisse Naivität muss ich dir unterstellen.
Ganz grob: In chinesischen Betrieben verdient ein Arbeiter um 60 Euro, ein Angestellter um 100 Euro (rund 1000 Yuan), alles im Monat.
Speziell: Zur Zeit fallen die Löhne, bei gleichbleibenden Lebenshaltungskosten, weil die Jobs weniger werde. Wer vor 2 Jahren noch 3000 Yuan verdient hat, bekommt heut um 1000 Yuan pro Monat.
In Shenzhen kenne ich eine Familie, Vater bekommt für einfache Arbeit 800 Yuan monatlich unter sehr schlechten Bedingungen, Frau 650 (Köchin).
Der durchschnittliche Mindestlohn eines Hochschulabsolventen beträgt landesweit ca. 2400 Yuan, laut einer öffentlichen Umfrage durch das Erziehungsministerium. In der Realität wird einfach weniger gezahlt, keiner muckt.
Manager dagegen verdienen fast so viel wie in Europa oder US (vor allem die in ausländischen und joint venture Unternehmen).
In Beijing, Shanghai, Shenzhen etc. ist das Lohnniveau zwar höher, bei höheren Lebenshaltungskosten, dort überlebst du mit mind. 2000, auf dem Lande reichen 500.
Bloss mal so als Überblick.
Jetzt kannst du fragen, welches System das Bessere ist. Was willst du einem chinesischen Arbeiter von 50 Euro im Monat gross abziehen? Wovon soll er sich Edelmetalle kaufen. Die kosten dort genauso viel wie hier. Zusätzlich unterstützen viele Wanderarbeiter mit dem mickrigen Gehalt noch ihre Familien auf dem Lande.
Und mal allgemein; EdelMan verwahrt sich gegen chinafreundliche Darstellung in diesem thread, aber ganz ehrlich wenn ihr ihn umbenennt in <<China_es_lebe_hoch_drei_mal_hoch_und paar Goldinfos>> thread, es würde keiner merken 
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bimetall: Natürlich ist das Leben in Deutschland bedingt durch jahrelanges gutes Wirtschaften, genügend Niederschlägen, gute Infrastruktur und Ausbildung und einer sehr gut funktionierenden Wirtschaft um Längen besser als in China!
Für meinen Teil bin ich sehr froh, hier und nicht in China geboren worden zu sein, wo ich jetzt vielleicht für 100€/Monat Fischköpfe frittieren müsste 
und insofern können wir natürlich froh sein, daß die Amis nach dem Krieg dieses Land nicht den Sowjets als Kolchosenland überlassen haben.
Denke nur, daß die Regierungen mehr das Wohlergehen des Volkes fördern und ein Absinken des Wohlstandes verhindern sollten
Zumindest bei den Anlageempfehlungen sehe ich bei den Chinesen mehr 'Volksfürsorge'
und ich halte eine weitere Energiesteuer (CO2-Steuer) für eine Belastung, die mehr schadet als nützt.
Vielleicht verstehe ich es auch nicht richtig, vielleicht ist diese Steuer wichtig, damit hier weitere Energiespartecniken entwickelt werden, damit es gutbezahlte Arbeitsplätze und exportfähige Technik gibt?
Persönlich denke ich, daß diese Techniken sowieso auch wieder teilweise hier im Land entwickelt werden, egal wieviel die KWh oder der Liter kosten