Beiträge von goldmob

    nicht direkt banken, sondern wertpapierhändler sind hier das thema. deren entschädigungsfonds ist nicht nur am ende bereits nach dem ersten ernstfall sondern droht auch siene mitgleider wirtschaftlich stark zu belasten. die langzeitfolgen geben einen vorgeschmack darauf, was den banken noch drohen könnte. auch wenn die damit zunächst nichts zu tun haben, wie der artikel am ende betont.


    http://www.handelsblatt.com/ed…pleite-wirkt-nach;2530948


    Die Entschädigungseinrichtung für Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) steckt mal wieder in der Bredouille. So ist absehbar, dass die EdW geplante Zinsen und Tilgungen für ihren 128 Mio. Euro-Kredit vom Bund zur Teilentschädigung von Phoenix-Anlegern nicht leisten kann. Auf die Mitglieder der Entschädigungs- Einrichtung für Wertpapierdienstleister kommen neue Lasten zu. Die wollen sich wehren.

    was immer Du meinst mit 'ich bin aus der Branche'?


    Es gibt jedenfalls deutlich zu wenig Prüfer, denn nach meiner UAffsasung müsste jedes Unternehmen geprüft werden. Ja, Du hast völlig recht, die Steuergesetzgebung ist eine Katastrophe und die Steuerberaterlobby sorgt dafür das es so bleibt, denn der haben wir das nach meiner Meinung zu verdanken...

    um das zu gewährleisten braucht man nicht mehr prüfer und mehr gesetze und verordnungen sondern eine deutlich vereinfachte steuergesetzgebung, dann ist das gar kein problem. :boese: :boese: :boese:

    sehr witzig.


    wenn es die cds nicht gäbe, könnte diese menge von staatsanleihen gar nicht gekauft werden, weil nicht genügend eigenkapital vorhanden wäre. man darf nicht vergessen, dass der preis der cds der preis ist, der gezahlt werden muss um aus drittklassigen schulden buchhalterisch erstklassige zu machen.


    also weg mit den cds und griechenland ist gestern pleite! :wall:

    Das ist doch gar nicht behauptet worden! Der Grenznutzen bestimmt den sich bildenden Marktpreis für ein Gut. Denn auch der "verführte Käufer" misst seinen 5 Bädern einen Nutzen zu (= Angebernutzen), sonst würde er es nicht kaufen. Der Grenznutzen bestimmt die Bereitschaft zur Zahlung des Nachfragepreises. Bei der ganzen mikroökonmischen Nutzenbetrachtung kommt es nicht auf einen gesamtwirtschaftlichen, nachhaltigen oder ökologischen Nutzen an. Es geht nur um die wissenschaftlich theoretische Erklärung/Ableitung von unterschiedlichem Nachfrage- und Angebotspreis und um die Findung des Marktpreises. Alles andere wäre eine hauptsächlich subjektive Wertung des Verbrauchsverhaltens der Konsumenten. Natürlich limitiert auch das Warenangebot den Konsum der Verbraucher, es beeinflusst die Steigung der Angebotskurve und verschiebt damit den Gleichgewichtsschnittpunkt und damit den Marktpreis. Die Grenznutzenbetrachtung ist die Betrachtung der Nachfrageseite. Warum sind Leute bereit den Preis X für Ware Y zu bezahlen? Das lässt sich wissenschaftlich mathematisch statistisch ableiten und das Wissen hierzu hilft, die Weltökonomie zu verstehen, auch wenn man nicht den herrschenden Ideen anhängt. Manipulation der Nachfrager kann zu einem "gefühlten Mehrnutzen/positiven Grenznutzen" führen.


    Man kann auch mit gesundem Menschenverstand die Weltökonomie begreifen, nur sollte man nicht den Fehler begehen, alle wissenschaftlichen Modelle zu verteufeln/als falsch zu deklarieren und/oder die Fachbegriffe falsch oder in einer persönlichen Interpretation zu verwenden. Ein gewisser Mindeststandard muss erwartet werden, wenn Fachbegriffe verwendet werden, sonst ist Fehlinterpretationen Tür und Tor geöffnet.

    du gibst quasi meine antwort. auch manipulierte marktteilnehmer haben einen grenznutzen, der nicht beliebig verschiebbar ist. ich halte beispielsweise die ANZAHL der konsumgüter für relativ ausgereizt und sicher nicht mehr exponentiell steigerbar. man muss jetzt etwas am preis drehen.wie gesagt, 5 autos mögen ok sein, für die reichen scheichs auch 500 aber irgendwann ist schluss. da heißt es dann mit der selben autoanzahl mehr umsatz machen. das führt aber zu dem bekannten phänomen, dass der ferrari 250.000,- € kostet während das fortbewegungsmittel für 8.000,- zu haben ist. man wird nun sicher eine ganz ordentliche anzahl von menschen für den ferrari begeistern können, mich und viele andere allerdings erst dann wenn wir schon viele millionen ZUVOR gespart haben. das sah natürlich ganz anders aus als nur das 8.000,- € auto auf dem markt war. da habe ich selbstverständlich schon gekauft, als mir das wasser bis zum hals stand, weil der echte wirtschaftliche nutzen das verlangte. ich sage nicht, dass jetzt alle in den konsumstreik treten, aber ich glaube, dass es eine tendenz weg vom konsum hin zur anlage gibt, jedenfalls was die relativen verfügbaren gelder betrifft.

    Als hier die 1225 in Dollar standen haben alle gejubelt. Nun haben wir einen Höchstwert in Euro erreicht und keinen scheint es wirklich zu interessieren. Ist schon eine echt verkehrte Welt hier.


    Kurze Frage mal an alle hier: Bezahlt ihr eure Ausgaben etwa alle in Dollar ? 8|

    ich erklär es dir.
    der höchststand in euro ist nett, wobei ich persönlich die frage von 800,- euro/oz oder 810,- €/oz nicht so wahnsinnig spannend finde.
    der markt schaut aber auf den dollar-preis. und nur der dollarpreis ist entscheidend für den zukünftigen (dollar-)preis. überspringt der dollarpreis bestimmte marken ergeben sich neue chartziele. überspringt der europreis bestimmte marken, kannst du dein gold teurer verkaufen. da die wenigsten hier verkaufen wollen sondern auf die preisexplosion warten, ist für diese leute der dollarpreis hauptsächlich relevant.

    Das ist möglich und wird auch wissenschaftlich von einigen Ökonomen vertreten (ist aber kein mainstream). Wir haben seit Jahren bei den Verbrauchsgütern des alltäglichen Lebens (auch durch die Globalisierung) eine Deflation und für die Vermögenspreise eine Inflation! Ich finde gerade die Grafiken im Netz nicht mehr, werde sie aber vielleicht bei Gelegenheit nachliefern.

    dazu meine theorie:
    es gibt ja so etwas wie einen grenznutzen des verbrauchers in der ökonomie. d.h. der nutzen des ersten autos für den verbraucher x ist vielleicht 100.000,- €. also würde er ein solches auto auch dann kaufen, wenn es 100.000,- € kostet. wenn man ihm aber ein zweites anbietet, fällt dieser grenznutzen natürlich deutlich ab. da er aber noch eine frau hat, würde er auch dieses auto für sagen wir 50.000,- € kaufen. das dritte für seinen sohn hat für ihn nur noch einen nutzen von sagen 30.000,- €. und spätestens nachdem die tochter auch ein auto hat und eins in reserve auf dem hof steht ist der grenznutzen für ein weiteres auto (zur selbstnutzung) exakt 0. und das gilt natürlich für alle waren und dienstleistungen des täglichen lebens. die waren können gar nicht so billig werden, wie sie müssten, wollten sie in einer derartigen überflussgesellschaft noch einen nutzen für den verbraucher entfalten.
    und jetzt kommen wir zur konsumalternative. eben weil der konsum mit steigendem überfluss immer weniger attraktiv wird für den verbraucher, wird es für ihn immer attraktiver, sein geld zu sparen. man spart aber eben nicht in waren sondern in assets.
    und da wäre sie, die deflation bei den waren bei gleichzeitiger inflation der assets.
    zwar sinkt auch der grenznutzen gesparten geldes, meine theorie ist aber die, dass der grenznutzen gesparten geldes langsamer sinkt als der grenznutzen von konumgütern, sodass entwickelte gesellschaften tendenziell immer auf eine assetinflation bei warendeflation zusteuern.

    es gibt derzeit nur leider kaum eine Schuldentilgung. Wäre schön wenn das so wäre.... Die ansteigende Staatsverschuldung mit entsprechenden Haushaltsdefiziten sind der Haupttreiber für Geldmengenausweitung und steigende Verschuldung. Solange sich das fortsetzt gibt es keine Aussicht auf Entschuldung

    entschuldung ist deflation und damit kollaps. das ist nun mal das system. deshalb braucht das system ansteigende verschuldung. nur so können zinsen bezahlt werden.

    MEIN GEHEIMTIP ist dieser Thread: Global Economic Collapse


    Da könnte diese Thematik hier auch gut reinpassen. Aber ich geb zu, den GEC-Thread kennt hier fast niemand. Ich hab daher vollstes Verständnis, dass hier für jeden Furz sicherheitshalber ein neuer Sräd eröffnet wird. Stört ja niemanden, passt schon. Also: Immer weiter so.

    das dürfte goldsammlers 38e threaderöffnung sein. herzlichen glückwunsch dazu. [smilie_blume]

    Dass sich die Geldmenge stetig wächst ist ganz einfach nachvollziehbar: man muss sich nur die Wachstumsraten dern Gelmengen M1, M2 und M3 ansehen, diese werden sogar monatlich veröffentlicht. Die derzeitige Verschuldungsproblematik ist fast ausschließlich auf eine Gelmengenausweitung zurück zu führen. Jeder Kredit der bei einer Bank aufgenommen wird ist eine Geldmengenausweitung.

    das system ist stabil, solange die geldmengenausweitung stabil weiterläuft. das ist derzeit nicht der fall. ergo haben wir ein problem. zur lösung bedarf es verstärkter geldmengenausweitung.

    der markt ist schwer beeindruckt. wenn jetzt rumänien, griechenland und tadschikistan eine gemeinsame währung einführen, geht nicht nur der dollar baden sondern auch mit sofortiger wirkung der euro. klare sache!
    [smilie_happy]

    da die griechenland-hilfe quasi beschlossene sache ist, bin ich wieder ganz zuversichtlich was inflation betrifft. vorasusichtlich wird deutschland über umwege grichische anleihen kaufen. wenn man damit nicht ausfallen will, muss man dafür sorgen, dass die griechen liquide bleiben. und wie geht das? nur mit inflation, womit jetzt alle europäer den einheitlichen politischen willen zur inflation haben. die erste voraussetzung wäre geschaffen. jetzt muss man nur noch die bevölkerung weichkochen und die ezb. aber das wird schon noch.

    GB ??? DAS GBP ist doch genauso kaputt ! Was bekümmert die den €. Die hätten doch selbst gern einen Bailout durch die EU.

    zahlungsfähige euro-staaten sind meines erachtens:
    deutschland, niederlande, frankreich, finnland, österreich, luxemburg


    man könnte auch sagen, es sind viel zu wenige.